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Illustration von Wirtschaft und Sehenswürdigkeiten der Stadt Beelitz

Sehenswürdigkeiten
Beelitz Heilstätten:
Baumkronenpfad über Ruinen des größten Krankenhauskomplexes der Jahrhundertwende

Baudenkmäler

Alte Posthalterei

Die Alte Posthalterei in Beelitz wurde 1789 vom damaligen Bürger- und Postmeister Gottlieb Ferdinand Kaehne im Stil des spätbarocken Klassizismus errichtet. Das Gebäude diente als Post- oder Post-Relais-Station an der bedeutenden Handels- und Verkehrsstraße zwischen Sachsen, dem Havelland und Berlin. Aus der Hauptstadt kommend mussten hier das erste Mal auf der Strecke nach Leipzig die Pferde gewechselt werden. Postsendungen konnten aufgenommen und abgegeben werden, Passagiere verschnaufen. Der Postmeister betrieb sogar eine Gastwirtschaft mit Pension. In Beelitz machten Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach und Kleist Station.

1828 übernahm Johann Friedrich Simon Amt und Haus, zu dem auch 32 Pferde, fünf Postkutschen sowie sechs weitere Wagen gehörten. Seine Nachfahren betrieben die Posthalterei bis 1874, danach wurde in der Brauerstraße eine neue „Kaiserliche Postexpedition“ eröffnet. Das Haus in der Poststraße wurde fortan nur noch zum Wohnen genutzt. Aus dem Stadtbild verschwanden die Postkutschen zur Wende zum 20. Jahrhundert mit dem fortschreitenden Ausbau des Eisenbahnnetzes.Die Alte Posthalterei in Beelitz erhielt in den 1950er Jahren eine neue Funktion: Auf Initiative des Malers Kurt Verch wurde ein Beelitzer Heimatmuseum eingerichtet, es bestand bis 1973. Mitte der 1960er Jahren war das Haus vom Abriss bedroht, als Pläne zur Begradigung der Ortsdurchfahrt diskutiert wurden. Allerdings entschied sich der Rat der Stadt letztendlich dagegen. Knapp zehn Jahre später wurde das Haus Sitz von Parteien und Organisationen. Auch Standesamt und Bibliothek zogen hier ein. Kurz vor der Wende fanden an der Fassade und in den Innenräumen die ersten Instandsetzungsarbeiten statt, unter anderem wurde der Goethesaal als Trauzimmer hergerichtet. Die Stadtverwaltung nutzte das Gebäude nach der Wende weiter als Bibliothek und Standesamt - und das bis heute. 1999 zog wieder ein Heimatmuseum ins Erdgeschoss.

2009 wurde mit einer umfangreichen Hüllensanierung des Haupt– und der Nebengebäude sowie des Hofes begonnen. Im Innenbereich wurden historische Wandmalereien aus der Erbauungszeit freigelegt und aufgearbeitet. Zöpfe und Vasen im Torhaus und Landschaftsbilder im Obergeschoss geben ein eindrucksvolles Zeugnis vom damaligen Stellenwert der Posthalterei - und der beeindruckende Adler sowie das Posthorn über dem Tor erinnern an ihre einstige Funktion. Mit der Ausstellung „Reisegelegenheit nach Sachsen“ wird nun endlich auch eine inhaltliche Brücke zur einstigen Nutzung geschlagen - und zur Glanzzeit des Postwesens in Beelitz.

Poststraße 16
14547 Beelitz
Tel. (033204) 391 54

Öffnungszeiten:
Di/Do 10.00 – 17.00 Uhr, Mi/Fr 10.00 - 15.00 Uhr, Sa/So auf Anfrage

Eintritt: 3 €
ermäßigt: 2 €
Kinder bis 6 Jahre frei.

Rathaus – Berliner Straße 202 / Kirchplatz 5

Das Beelitzer Rathaus an der Ecke Berliner-/Poststraße ist bereits 1563 am heutigen Standort errichtet worden, fiel allerdings mehreren Stadtbränden zum Opfer. Das Gebäude in seiner jetzigen Form ist 1842 rekonstruiert worden, lange Zeit diente es als Volkssparkasse. 1994/95 ist das Rathaus saniert und mit dem benachbarten Gebäude am Kirchplatz 5 verbunden worden. Jenes Gebäude wurde im frühen 19. Jahrhundert Knabenschule errichtet. Der Vorgängerbau an gleicher Stelle war seit 1700 das Beelitzer Schulhaus gewesen. Beide Gebäude dienen heute als Sitz der Stadtverwaltung.

Schmiedehof

Der für Beelitz typische Vierseithof stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der letzte Schmiedemeister hat hier bis 2007 gearbeitet. Danach sind die Wohngebäude an der Straßenseite saniert worden und bieten im Erdgeschoss Raum für drei Geschäfte. Die alte Werkstatt mit historischen Werkzeugen im Hof ist nach wie vor erhalten und werden für Lesungen und Konzerte im kleinen Kreis genutzt. Im Sommer finden im Hof größere Kulturveranstaltungen statt

Ehemalige Wassermühle

Die Beelitzer Wassermühle wurde 1416 erstmals urkundlich erwähnt. Das Gebäude wurde immer wieder umgebaut, bis 1974 war es in Betrieb gewesen. Danach wurde das Mühlenfließ trockengelegt. Teile der Mühlenausstattung sind noch erhalten

Ehemalige Brauerei – Mühlenstraße 30

Die Gebäude im Hof stammen in Teilen noch aus dem 16. Jahrhundert und werden von der Eigentümerfamilie liebevoll gehegt und instand gehalten. Das Haus an der Straße ist im 20. Jahrhundert neu errichtet worden, nachdem ein Brand den Vorgängerbau vernichtet hatte. Die Gaststätte Zur alten Brauerei öffnet saisonal von April bis September und erfreut sich dank des einmaligen Ambientes und der vorzüglichen Küche einer starken Nachfrage. Serviert wird während der Spargelsaison vor allem das Beelitzer Edelgemüse nach altem Rezept mit Kotelett und Salzkartoffeln.

Wasserturm Beelitz

Von 1926 bis 1928 nach Entwürfen des Architekten Winter in Klinkerbauweise errichtet, diente der 40 Meter hohe Turm der zentralen Wasserversorgung der Stadt. Die fünf Etagen beherbergten bis 1944 das Beelitzer Zauche-Museum. Zu besonderen Anlässen können die Beelitzer und Besucher die herrliche Aussicht über die Stadt und die Umgebung genießen. Ein Verein hat sich gebildet, um den Wasserturm denkmalgerecht zu sanieren. Die Außenhülle ist bereits fertiggestellt. Unter dem Dach befindet sich eine Sternwarte.

Bockwindmühle – Trebbiner Straße

Die letzte erhaltene Bockwindmühle vor den Toren der Stadt ist 1792 vom Müller Bernau errichtet worden. Ununterbrochen wurde sie von der Familie bis Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt. Zuletzt wurde jedoch ein elektronisches Mahlwerk eingesetzt, wodurch das Rutenwerk nicht mehr gebraucht und abmontiert wurde. Den Bock hatte man mit Brettern verkleidet, ansonsten erfolgten in den 200 Jahren keine baulichen Veränderungen. 2003 gründete sich ein Förderverein, der das Technikdenkmal bis 2007 aufwendig rekonstruierte und wieder voll funktionstüchtig machte. Heute finden regelmäßig Veranstaltungen am Fuße der Bockwindmühle statt, zu denen die Besucher Einblick in Technik und Geschichte erhalten. Außerdem werden informelle Trauungen von Brautpaaren nach dem alten Ritus der „Vermehlung“ vom Bockwindmüller vorgenommen

Beelitz Heilstätten

Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten „Arbeiter-Lungenheilstätten“ bildeten einen der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Die Gesamtanlage war für ihre Zeit mustergültig und zeigt, mit welchem sozialen Engagement und medizinischem Aufwand gegen die Tuberkulose als die verheerende Volkskrankheit zur späten Kaiserzeit vorgegangen wurde. Allein im ersten Vierteljahrhundert des Bestehens der Heilstätten wurden hier über 130 000 Patienten behandelt. Die Anlage funktionierte mit eigenem Heizkraftwerk, eigener Strom- und Wasserversorgung sowie Gärten, Bäcker und Fleischer völlig autark. Während der beiden Weltkriege diente die Anlage als Lazarett, nach 1945 und bis 1994 betrieb hier die Rote Armee ihr größtes Militär-Hospital außerhalb der Sowjetunion. Ein Teil des Komplexes ist nach der Wende umfangreich saniert worden und bietet heute mehreren Kliniken eine Heimat. Die noch unveränderten Gebäude sind beliebte Kulisse für Filmteams und Fotografen.

Seit September 2015 gibt es im Quadranten A des Klinikkomplexes einen Baumkronenpfad, der sich über Teile der alten Ruinen erstreckt. Unbeschreiblich ist die nachgewachsene Natur in und auf den Ruinen.

Weiterführende Informationen unter www.baumundzeit.de

Freizeiteinrichtungen

Beelitzer Festsaal

Seit Jahren engagieren sich Beelitzer Vereine für ein reges geselliges und kulturelles Leben in der Stadt Beelitz. Besonders der Verein der Freunde und Förderer der Künste bietet den Kulturinteressierten der Stadt und einem treuen Publikum auch weit über die Stadtgrenzen hinaus ein breit gefächertes Angebot von Veranstaltungen.

Von Kabarett und Kleinkunst über Kammer-Schauspiel und Boulevardtheater bis zu den Auftritten international bekannter Konzert- und Opernkünstler. Was bisher schmerzlich fehlte, war ein großer Saal mit einem entsprechenden Ambiente für die Auftritte der Künstler.

Die Säle, die Beelitz einmal hatte, sind alle verschwunden oder nicht mehr nutzbar. So war es eine mutige Entscheidung der Stadtverordneten, den ehemaligen Speisesaal eines ortsansässigen Unternehmens als Fest- und Feiersaal der Stadt herrichten zu lassen. Mit den Beelitzer Stadtwerken fand man dann einen kompetenten und starken Partner, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Am 2.2.2003 war es dann so weit: Mit einer feierlichen Eröffnung und zahlreichen kulturellen Veranstaltungen wurde der neue Festsaal in Beelitz den Einwohnern der Stadt übergeben. Viele Beelitzer kamen, um sich den völlig neu gestalteten Saal und die übrigen Gebäudeteile anzusehen. Schwerpunkt der Nutzung des Saales werden zweifellos die Veranstaltungen des Vereins der Freunde und Förderer der Künste sein. Hierfür hat der Saal auch seine ansprechende Einrichtung und akustische Güte.

Die Nutzung ist jedoch so flexibel konzipiert, dass nicht nur Sitzreihen für bis zu 200 Zuschauer Platz haben, sondern auch Tische und Stühle für festliche Veranstaltungen von Vereinen, Verbänden oder auch privater Nutzer. Ist für die geplante Nutzung der Saal zu groß, kann auch der Clubbereich gemietet werden, der mit der vorhandenen Bestuhlung etwa 40 Personen Platz bietet. Zum Clubbereich gehört eine kleine Küche, in der Partydienste, auch catering-Unternehmen genannt, ihr Büffet vorbereiten und aufbauen können.

Es gibt ferner einen Vereinsraum mit zugehöriger Garderobe und Sanitärbereich, der von Beelitzer Vereinen genutzt werden kann. Herausragendes Merkmal dieses Raumes sind ein wandgroßer Spiegel und Ballettstangen. Auf die zwei separaten Künstlergarderoben sei nur der Vollständigkeit halber hingewiesen. Insgesamt ist ein Fest- und Feierbereich entstanden, der seinesgleichen in der näheren und weiteren Umgebung sucht.

Den Einwohnern der Stadt Beelitz ist nur zu wünschen, dass sie viele Jahre lang viel Freude und erlebnisreiche Stunden in dem neuen Saal verbringen werden. Sollten Sie Interesse an einer Nutzung des Festsaals haben, wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung Beelitz, Frau Lempke unter der Telefon-Nummer: 033204/39153im Tiedemannhaus-Beelitz

Freibad Beelitz

Informationen:
Freibad Beelitz oder Stadtverwaltung Beelitz: (033204) 39153

 
  • Ausstattung:
  • Schwimmerbecken mit wettkampfgerechter Bahnlänge
  • Mutter-Kind-Becken geeignet für Kleinkinder
  • Umkleidemöglichkeiten:
  • Sonstiges: Naturrasen, Volleyballfläche, Kinderspielfläche, ausgedehnte Liegewiesen, behindertengerechte Anlage für Besucher und Aktive

Steinhorst
14547 Beelitz
(033204) 39152

Gaststätte und Reiterhof Am Mühlenberg

  • Angebote Reiterhof:
  • Reit-, Dressur- und Springplatz, Reithalle
  • Reitunterricht
  • Ausritt mit Begleitung, Gruppenausritt
  • Pferdepension, Offenstallhaltung
  • Pony/Kutschfahrten
  • Restaurant:
  • Deutsche Küche
  • Biergartent
  • Familienfeiern
  • Besichtigung des Reiterhofes möglich
  • Übernachtungen

Kietz 30
14547 Beelitz OT Schlunkendorf
(033204) 34991

Öffnungszeiten:
Di-Fr.: 17:00-21:00 Uhr
Sa-So: 12:00-21:00 Uhr
in der Spargelzeit:
Mo-So: 12:00-21:00 Uhr

Handarbeitszirkel

Grünstr. 6
14547 Beelitz
(033204) 40700

Kegelbahn Beelitz

Informationen/Buchungen:
Stadtverwaltung Beelitz - (033204) 39153

  • Ausstattung:
  • Wettkampfgerechte Bahnen: 2
  • Umkleidemöglichkeiten: vorhanden
  • Sonstiges: halbautomatische Bahnen, Aufenthaltsmöglichkeit mit Küche

Clara-Zetkin-Str. 37
14547 Beelitz
(033204) 33687

Öffnungszeiten:
Di-Fr.: 17:00-21:00 Uhr
Sa-So: 12:00-21:00 Uhr
in der Spargelzeit:
Mo-So: 12:00-21:00 Uhr

Kremserkutschfahrten und Reiten

Schäpe 3
14547 Beelitz OT Schäpe
(033204) 35616

Meadow Ranch Körzin

  • Angebote:
  • Verladetraining
  • Bodenarbeit
  • Workshops/Seminare
  • Kinderreiten
  • Reitunterricht
  • Unterricht für Wieder- und Neueinsteiger
  • Reiterferien
  • Pferdepension
  • Einreiten und Training von Pferden
  • (Quelle: meadowranch.de)

Körzin 6
14547 Beelitz GT Körzin
Tel.: (033204) 61106
Mobile: (0177) 2905855
E-Mail: koerzin@meadowranch.de
Homepage: www.meadowranch.de

Pferdehof Korth

  • Angebote:
  • Reit- und Fahrunterricht
  • Pferdepension
  • Offenstallhaltung
  • Ausritt mit Begleitung
  • Reitplatz und Longierzirkel
  • Unterkunft für Wanderreiter

Am Salzbrunnen 21
14547 Beelitz OT Salzbrunn
Tel.:(033204) 34239
Mobile:01713155851

Pferdehof Mews / Reitschule Vier-Eichenhof

  • Angebote:
  • Pferdepension
  • Reitschule (ab 01.04.2001)
  • Offenstallhaltung
  • Reitplatz
  • Unterkunft für Wanderreiter
  • Ausritt mit / ohne Begleitung
  • Kutschfahrten auch zu besonderen Anlässen
  • Anmeldung erwünscht

Neu ab 01.04.2011
Auf dem Hof gibt es eine Neugründung:
Die "Reitschule Vier-Eichenhof" feiert die Geschäftseröffnung.
Ansprechspartner/Inhaberin: Birgit Benke

Schäpe 3
14547 Beelitz OT Schäpe
Tel.: (033204) 35616
Fax: (033204) 33109
E-Mail: bbenke@web.de
Homepage: www.vier-eichenhof.de

Pferdehof Uwe & Susanne Tietjen

  • Angebote:
  • Pferdepension
  • Offenstall- und –Boxenhaltung
  • Station für Wanderreiter
  • Fahrausbildung

Wittbrietzener Dorfstr. 12
14547 Beelitz OT Wittbrietzen
(033204) 42184

Ponyhof Regenbogen

Wir heißen Moni und Martin Lückenhaus. Gemeinsam mit unseren Kindern Melli und Marco erfüllten wir uns im September 2001 den Traum vom eigenen Hof. Zuvor haben wir viele Jahre in einem großen Ferienclub in der Lüneburger Heide die Betreuung der Kinder übernommen und dabei viel Erfahrung gesammelt. Jetzt haben wir nicht weit von Berlin entfernt nahe der bekannten Spargel Stadt Beelitz in dem verträumten Dorf Schönefeld einen wunderschönen alten Bauernhof bezogen - den Ponyhof Regenbogen.

Direkt hinter dem Hoftor beginnt eine Welt nur für Euch Kinder: da schnauben unsere 24 Pferde und Ponys, da erwarten Euch die Hunde Balduin und Krümel, sowie einige Katzen, aber auch ein Streichelzoo mit Hasen, Meerschweinchen, Schafen, Hühnern, Gänsen und unsere beiden Hängebauchschweinen Kalle und Spocky.

Ganz besonders beliebt bei allen Kindern ist unser schmusiges Eselchen Benjamin und unser Familienschwein Kalle. Alle sind total verschmust und laufen oft frei auf dem Hof herum. Direkt am Haus gibt es viel Platz zum Spielen, Toben und natürlich zum Reiten. Außer der Reithalle haben wir auch noch einen großzügigen Reitplatz.

Hinter unserem kleinen Zauberwald mit dem idyllischen Teich - wir nennen es den Dschungel - beginnen dann unsere endlosen Koppeln, die sich bis hin zum Fluss Nieplitz erstrecken. Unsere neuerbaute "Villa Kunterbunt" verfügt über helle, gemütlich eingerichtete 4-Bett Zimmer (alle mit eigener Dusche/WC), sowie Küche, Speiseraum und Mehrzweckraum z.B. für unsere heißen Discoabende, sowie für Mini Playback Shows, Spielabende, Billard und Kicker sowie alles was man drinnen so veranstalten kann... Ein tolles Haus ganz allein nur für Euch Kinder.

Natürlich haben wir noch unendlich viel mehr Ideen für unser Regenbogenland, aber Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden und so wird eines immer im Vordergrund stehen: Wir möchten Dich Reiterferien erleben lassen, von denen Du schon immer geträumt hast. Dazu gehören natürlich lustige, abwechslungsreiche Reitstunden in denen man nicht angebrüllt wird, spannende Ausritte durch die Natur, das eigene Pflegepferd, aber auch leckeres Essen, familiäre und liebevolle Betreuung und ein witziges Abendprogramm. Wir könnten hier noch viel schreiben und schwärmen, aber viel besser ist es Du klickst Dich einmal durch unsere Fotogalerie oder Du kommst uns ganz einfach mal besuchen. Wir freuen uns auf Dich!
Alles Liebe Deine Moni und Martin

  • Angebote:
  • Reiterferien für Kinder
  • Reiterwochenenden für Kinder und Familien
  • Klassenreisen
  • Kitareisen
  • (Quelle: ponyhofregenbogen.de)

Schönefelder Dorfstr. 11
14547 Beelitz GT Schönefeld
Tel.: (033204) 61112
Mobile: (0172) 9440109
Homepage: www.ponyhofregenbogen.de

Reiterhof Wittenberg

  • Angebote:
  • Reit-, Dressur- und Springplatz, Reithalle
  • Begleitung, Gruppenausritt
  • Reitunterricht
  • Kremserfahrten
  • Pferdepension, Offenstallhaltung

Schlunkendorfer Dorfstr. 6
14547 Beelitz OT Schlunkendorf
(033204) 34177

Reiterhof Zemlin

Kietz 30
14547 Beelitz OT Schlunkendorf
(033204) 34991

Sauna Beelitz

Bergstr. 1
14547 Beelitz
(033204) 39153

Westerntrainingszentrum

  • Angebote:
  • Reitunterricht durch mehrfachen Europameister
  • Beritt
  • Pferdepension
  • Offenstall
  • Station für Wanderreiter
  • Reiterferien für Kinder und Ausritte auf Anfrage

Buchholzer Kietzstr.
14547 Beelitz OT Buchholz
(033204) 61122

Mehr Informationen finden Sie auf Mittelmark ABC

Kirchen

Kirche Buchholz

Die Dorfkirche wurde 1733 errichtet und hat eine Besonderheit: Ihr Kirchturm wird als “Schiefer Turm von Buchholz“ bezeichnet, da er neuesten Messungen zufolge geneigt ist.

Kirche Elsholz

Die Kirche ist ein quaderförmiger Putzbau, errichtet 1712, mit einem Fachwerkturm.

Kirche Fichtenwalde

Kirche Kanin

In Kanin steht mit der um 1138 erbauten Kirche die älteste märkische Feldsteinkirche mit Resten einer spätmittelalterlichen Wandmalerei. Homepage: www.kreuz-kirchengemeinde-bliesendorf.de

Kirche Reesdorf

Die Kirche, ein friderizianisch-nüchterner Bau im Dorfkern, wurde 1755 erneut aufgebaut. Heute erstrahlt sie wieder im alten Glanz.

Kirche Rieben

Kirche Salzbrunn

Kirche Schäpe

Interessant ist die nach 1825 errichtete Kirche, ein klassizistischer quaderförmiger Putzbau auf Feldsteinfundament nach den Entwürfen von Karl-Friedrich Schinkel.

Kirche Schlunkendorf

Kirche Schönefeld

Die Kirche, ein rechteckiger Feldsteinbau, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Reste der ehemaligen Funkempfangsanlage sind noch zu sehen.

Kirche Wittbrietzen

Die Kirche, in der erste Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, ist im Kern ein rechteckiger Feldsteinbau. 1847 kam es zum Anbau stilfremder (neuromanischer) Elemente.

Kirche Zauchwitz

Stadtpfarrkirche Beelitz

Die 1247 erstmals urkundlich erwähnte Kirche war zunächst eine romanische Pfeilerbasilika aus behauenen Findlingen. Die Längsachse der Kirche erstreckt sich von West nach Ost, wo sich der Altar befindet. Die Kirche ist geostet. In der Verlängerung des südlichen Seitenschiffes liegt die Sakristei. An der Nordseite befindet sich die Wunderblutkapelle.

Bekannt wurde Beelitz durch die Wunderblutlegende, welche die Stadt zum ersten Wallfahrtsort im ostelbischen Gebiet, wahrscheinlich auch im deutschsprachigen Raum machte. Um 1340 wurde eine Kapelle errichtet. Näheres zur Legende und ihrer Entstehung berichtet der Historiker Dieter Hoffmann-Axthelm in einer Publikation der Stadt Beelitz.

Auf dem Kirchplatz finden Sie zwei geschichtlich bedeutsame Bäume. Die Friedenseiche, die 1871 gepflanzt wurde und die Einheitseiche, zum Gedenken an den Tag der deutschen Einheit 1990 gepflanzt.

Kirchplatz 1
14547 Beelitz

Mehr Informationen finden Sie auf Mittelmark ABC

Museen

Reisegelegenheit nach Sachsen – Dauerausstellung in der Alten Posthalterei

Die Ausstellung in der 1789 errichteten Alten Posthalterei vermittelt dem Besucher einen authentischen Blick hinter die Kulissen des Postwesens zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert. Zum Einen werden verwaltungstechnische Voraussetzungen veranschaulicht, zum anderen kann man das Reisen mit der Postkutsche anhand von Reiseberichten nachvollziehen. So schildern an den Hörstationen Persönlichkeiten wie der Philosoph Friedrich Wilhelm Schelling ihre Eindrücke von der Fahrt über staubige Straßen und der Ankunft in Beelitz. Die Texte wurden von Filmlegende Herbert Köfer, Kabarettistin Andrea Meissner und Schauspieler Hans-Jochen Röhrig eingelesen.

Der Besucher betritt die Ausstellungsräume durch die Tür zur früheren Expedition. Der Adler und das kleine Fenster in der Wand, durch welches früher Passagiere abgefertigt wurden, bewahren den amtlichen Charakter der Räume. An der Wand prangt die „Post-Charte vom Preußischen Staate“ mit dem Wegenetz anno 1834. Zu den Exponaten gehören auch historische Posthörner und eine im Original erhaltene Postillions-Uniform. Eindrücke vom Reisen mit der Kutsche und dessen Reflexionen in der Literatur, Hörstationen und eine preußische Poststation en miniature: Tauchen Sie ein in ein wichtiges Stück Stadtgeschichte - und seien sie Gast des Beelitzer Postmeisters.

Mehr zum Gebäude unter Baudenkmäler



Poststraße 16
14547 Beelitz
Tel. (033204) 391 54

Öffnungszeiten:
Di/Do 10.00 – 17.00 Uhr, Mi/Fr 10.00 - 15.00 Uhr, Sa/So auf Anfrage

Eintritt: 3 €
ermäßigt: 2 €
Kinder bis 6 Jahre frei.

Spargelmuseum Beelitz

Das Spargelmuseum Beelitz würdigt den Spargel als Quelle und Gegenstand der Gaumenfreude, des Erwerbs und auch der Kunst. Es informiert über die Botanik der Pflanze, die Technologie und die Geschichte des Beelitzer Spargelanbaus, Aspekte der allgemeinen Kultur- und Kunstgeschichte, der Heilkunde in Verbindung mit Spargel und über die Lebensweise der mit dem Spargel verbundenen Menschen. Es zeigt die wirtschaftliche Bedeutung des Spargels für die Region. Mit dem Auto erreichbar über die Bundesstraße 246 von Beelitz in Richtung Trebbin, an der Einmündung in Richtung Schlunkendorf fahren, dort durch den Ort bis zum Abzweig nach links in Richtung Schlunkendorf Kiez. Das Spargelmuseum befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kiezplatzes in einem kleinen, restaurierten Bauernhaus, erkennbar an der Giebel-Aufschrift: SPARGELMUSEUM. Für Radfahrer und Fußgänger bietet sich der Weg nach Schlunkendorf, der als Spargel-Lehrpfad gestaltet wurde, an. Er zweigt unmittelbar nach der Kreuzung B2 – B246 links ab und bietet zusätzlich zum abwechslungsreichen Weg zahlreiche Informationen zu Flora und Fauna, speziell aber zum Spargelanbau. Johann Wolfgang von Goethe, der auf dem Weg nach Weimar Station in der Beelitzer Posthalterei machte, schrieb: „Der Spargel ist wahrscheinlich der König aller Gemüse; bedauerlich nur, dass seine Herrschaft so kurz währt.“ Machen auch Sie sich ein Bild vom Spargel, seinem Anbau und seiner Ernte. Entdecken Sie im Spargelmuseum die einzelnen Geschichten um den Spargel und probieren Sie vom Spargelgeist.

Kietz 36
14547 Beelitz OT Schlunkendorf
(033204) 42112

Öffnungszeiten:
01. April – 30. Juni 10 – 16 Uhr
01. Juli – 31. März nur nach Anmeldung

Technisches Museum Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten

Das Wahrzeichen und Herzstück des historischen Ensembles in Beelitz-Heilstätten ist das Heiz-Kraft-Werk, das mit seinem 41m hohen Wasserturm das gesamte Gelände überragt. Das Heiz-Kraft-Werk in Beelitz-Heilstätten ist das älteste Energiezentrum dieser Art in Deutschland mit einer einmaligen Kombination aus Fernheizwerk und Elektrizitätswerk. Hier wurden aus energietechnischer Sicht wegweisende Pläne realisiert: Wirtschaftliche Energieerzeugung, verlustarmer Transport zum Verbraucher und zuverlässige Versorgung des Abnehmers waren bereits damals wichtige Ziele. Große begehbare unterirdische Sammelkanäle versorgten von hier aus jedes einzelne Gebäude der Anlage. Den Standort des Heiz-Kraft-Werkes wählten die Erbauer unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Durch den Anschluss an die Bahnlinie Berlin-Dessau konnte der Brennstoff Kohle direkt angeliefert werden. Dieses Prinzip der kurzen Wege wurde auch in der Ansiedlung der Großverbraucher fortgesetzt. Die Wäscherei, die Bäckerei und das zentrale Badehaus wurden in unmittelbarer Nähe des Heiz-Kraft-Werkes errichtet. Das Heiz-Kraft-Werk wurde in der ersten Ausbaustufe in den Jahren 1898 bis 1902 fertiggestellt - Hightech der Jahrhundertwende. Als ein Beispiel für erstklassige Ingenieurleistung ist die Anlage zukunftsweisend.

Das Museum ist von April bis Oktober an den Freitragen geöffnet; es finden Führungen statt.
Tel.: 033204/34703, 033204/39167

Die Reisekugel, Reise- und Tourismusmuseum in Zauchwitz

Natur

Beelitzer Stadtwald

Ein Stadtwald mit wechselvoller Geschichte: Die Geschichte der „Beelitzer-Heide“

Romantisch beginnt die „Geschichte der Beelitzer Heide“ von Bernhard Elsler. Zwar werden heute Kahlschläge nicht mehr angewandt, doch ist die romantische Ausstrahlung des Waldes auf den Menschen hier und da noch zu finden.

Viele Beelitzer nutzen die Erholung und Entspannung ihres Stadtwaldes. Ob für sportliche Betüchtigung, geruhsame Wanderungen, Fahrradfahren oder nur mal kurz mit dem Hund „Gassi gehen“, viele Menschen zieht es täglich in den Wald. Trotz dessen sich die Bedeutung und Nutzung des Waldes sich im Laufe der Geschichte grundlegend verändert hat, spielt der Stadtwald auch heute noch eine große Rolle im Leben der Beelitzer Bürger.

Der Wald selbst war schon immer dar, doch wie kam der Wald in den Besitz der Stadt Beelitz und damit seiner Bürger? Im Jahre 1406 wurde Beelitz mit allen grundherrlichen Rechten eines Besitzers über ein bedeutendes Waldgebiet gesetzt. Die Schenkungsurkunde datiert auf den 2. Juli 1406. Ausgestellt von Markgraf Jobst von Mähren (1388-1411) in Prag, heißt es in der Urkunde:

„Wir Jobst, von Gottes Gnaden Markgraf zu Brandenburg und zu Mähren, bekennen und thun kund öffentlich mit diesem Briefe allen den, die ihn sehn oder hören lesen, dass wir angesehn haben große Treue und fleißige Dienste unser Burger gemeinelichen der Stadt Beelitz, unser lieben Getreuen, die sie uns offte und viel williglichen gethan und erzeigt haben, noch thun und in zukünftigen Zeiten thun werden mögen; und darum so haben wir denen genannten unsern Bürgern der vorgenannten unserer Stadt zu Beelitz mit wohlbedachten Muthe, rechtem Wissen und guten Willen die Dörfer Seddin und Mertensdorf mit obresten und untersten Gerichten, mit Heiden, Brüchern und mit allen andern ihren Zubehörungen , …, gnädlichen geschenkt haben und eignen solche Güther der ehegenannten unserer Stadt Beelitz mit Macht dieses Briefes zu haben, zu halten, zu genießen und die gleich andern Ihren Güthern, die Sie zu Eigenthum besitzen, geruhlichen und ungehindert zu besitzen mit Urkund dieses Briefes versiegelt mit unserm anhangenden Innsiegel. Geben zu Prage nach Christus Geburth vierzehn hundert Jahr darnach im sechsten Jahr, des Sonntags nach Sant Peter und Pauls Tage.“

Das Waldgebiet, das der Markgraf Jobst damals den Beelitzern übereignete war annähernd 16500 Morgen? groß. Man kann sich vorstellen, dass der Markgraf nicht ohne Gegenleistung sich solcher bedeutenden Grundherrenrechte entäußerte und da er den Beelitzer Bürgern auf solch schmeichelhafter Weise gedachte, kann damit gerechnet werden, dass die Höhe der von Beelitz geleisteten Unterstützung durchaus den Erwartungen des Markgrafen entsprachen.

Ob die Stadt zur Tilgung seiner Schulden gegenüber seinem Schwager, dem Markgrafen Wilhelm von Meißen, beitrug oder ob die Gegenleistung eher politischer Natur gewesen ist, bleibt in den Geheimnissen der Vergangenheit verborgen. Schon einmal im Herbst des Jahres 1393 hatte Jobst ein Darlehen von seinem Schwager angenommen, damals gegen Verpfändung der fünf Städte Treuenbritzen, Beelitz, Mittenwalde, Saarmund und Potsdam.

Im Jahre 1552 verlor die Stadt Beelitz 1500 Morgen Heide an das Dorf Reesdorf, da es zwischen den beiden immer wieder zu Grenzstreitigkeiten kam. In der Urkunde heißt es folgendermaßen: „Die Grenitz dieser seltmarcken Mertinsdorf soll anfangen forne an dem Eichenbaume, darine ein Kreutz gehaun und ein malhauffen umgeschüttet neben dem Wege nach Brückwerts, und ferner gehen und gehalten werden bis auf den Steinhauffen, der ein mahlbeuttel ist, da die Grenitz zwischen denen von Beelitz und dem von Rochen an dem brandenburgischen Wege scheidet, von beyden mahlhauffen gleich über und da wieder gerodteter Acker über die Grenitz sein, der sol den Wirthen zu Reßdorff auch pleiben.“

Die folgenden Herrschergenerationen der Markgrafen von Brandenburg mussten den Besitz bestätigen, da es die innerpolitischen Verhältnisse nicht gestatten, die Eigentumsübertragung rückgängig zu machen. Im Gegenteil wurden weitere Zugeständnisse gemacht, da wiederholt die Städte die persönlichen Schulden der Fürsten übernahmen.

Die Geschichte wendete sich erst mit dem Kurfürsten Joachim II. von Hohenzollern (1535-1571), der über alles das edle Waidwerk liebte. Unter ihm wurde auch der Grunewald zum Hofjagdrevier der Hohenzollern erklärt. Der Kurfürst kam auch oft zur Jagd nach Beelitz und so kam es, dass ein Großteil der Beelitzer Heide als Jagdrevier beschlagnahmt wurde. Es verbot sich dort Vieh zur Waldweide einzutreiben, noch Holz zu schlagen. Um dies zu kontrollieren wurde ein „Heydereuter“ eingesetzt.

Aus dem Stand der Heidereiter sind unsere heutigen Oberförster hervorgegangen. Noch einen Schritt weiter als sein Vater ging der Kurfürst Johann Georg (1571-1598), der den Beelitzer gleich noch das Recht der Niederjagd verbot. Doch diese kleinen Rückschläge waren nichts im Vergleich zu dem Ereignis, dass 100 Jahre später, also im Jahr 1670 über die Stadt hereinbrach. Am 2. September 1670 musste die Stadt dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620-1688) das Dorf Seddin, samt der Meierei zu Kähnsdorf und einen Tractus Heide über 3000 Taler abtreten. Durch die angegliederten Forsten von Seddin und Kähnsdorf verlor die Stadt damit um die 3500 Morgen Wald.

Neben den Abtretungen hatte der Beelitzer Stadtwald, wie auch heute, mit der Gefahr des Waldbrandes zu kämpfen. In den Jahren 1477, 1478, 1526, 1563, 1619 und 1700 gab es große Waldbrände, die auch vor der Stadt selbst nicht halt machten und gewöhnlich wurden nur einige Häuser vor den Stadttoren verschont.

Aus dieser Entwicklung und der damit einhergehenden verstärkten Holznutzung auf den verbliebenen Holzflächen führte dies fast zum Niedergang des Waldes und so wurde am 30. Oktober 1712 eine „Holzordnung“ erlassen. In ihr wurde die Nutzung von Brenn- und Bauholz geregelt und wie es auch heute üblich sein sollte, durfte nur Holz entnommen werden, welches durch den Forstaufseher gekennzeichnet wurde.

Um die weiterhin unkontrollierte Holznutzung einzuschränken, durfte ab dem Jahr 1755 Holz nicht mehr selbst von den Bürgern eingeschlagen werden. Im Rahmen dieser Nutzungsauflagen kam es zu Beschwerden und Prozessen der Bürger gegen den Magistrat der Stadt Beelitz. Im Jahr 1771 wurde durch eine Entscheidung des Königs die vier alten Stadtverordneten ihres Amtes enthoben und die Bürgerschaft bestimmte zum ersten Mal deren Nachfolger selbst und stellte somit klar: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Waldweide durch die Stallhaltung abgelöst, was zum einen auf Verbote der adligen Jäger zurückzuführen war, zum anderen muss angenommen werden, dass sich die Waldweide aufgrund der fortschreitenden Degradierung der Wälder und der fehlenden Eichenmastbäume nicht mehr lohnte. Jedoch führte dies nicht zu einer Verbesserung der Wälder, denn die Bauern nutzten die Nadelstreu in ihren Viehställen als Strohersatz.

1764 stellte die Stadt Beelitz erstmals einen Förster ein, der mit der Aufforstung der verlichteten Wälder begann. Dies geschah, wie auch nach dem 2. Weltkrieg mit der Baumart Kiefer. Der Eiche, die in Rein- und Mischbeständen die größte Verbreitung im Beelitzer Stadtwald hätte, wurde immer weniger Bedeutung zugemessen. 1898 wurden 195 ha Wald von der Stadt Beelitz an die Landesversicherungsanstalt Berlin verkauft, die darauf ein Lungenkrankenhaus errichtete, was heute unter den Namen Beelitz-Heilstätten bekannt ist.

Heute angekommen, umfasst der Beelitzer Stadtwald 1544 ha. Durch den forcierten Anbau der Kiefer, vor allem auf Reparationsflächen des 2. Weltkrieges ist der heutige Laubholzanteil unter 2 Prozent gesunken. Die Baumart Kiefer wird auch in Zukunft Brotbaum der Brandenburgischen Forstwirtschaft bleiben, doch muss sie auf großen Flächen, aufgrund ihrer ungünstigen ökologischen Eigenschaften in Reinbeständen sukzessiv in Mischbestände umgebaut werden.

(Quelle: stadtwald-beelitz.de)

E-Mail: info@stadtwald-beelitz.de
Homepage: www.stadtwald-beelitz.de

Vogelbeobachtungssteg im Riebener See

2006 zur Beobachtung von Wasservögeln im Naturschutzgebiet errichtet, an den Seiten geschützt ermöglicht er einmalige Einblicke in das Leben von Kormoranen, Gänsen und Kranichen

Parks und Gärten

Jüdischer Friedhof Beelitz

Der jüdische Friedhof bestand bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 1775 wurde der Besitz vom Magistrat bestätigt. 1789 erweiterte man den Friedhof. Der jetzt der jüdischen Gemeinde Dresden unterstehende Friedhof umfasst eine Fläche von 925 m2. Achtundvierzig Grabsteine in sechs erkennbaren Reihen sind erhalten geblieben. Auf dem Friedhof stehen Männer- und Frauengrabsteine. Der älteste lesbare Stein ist ein Doppelgrabstein mit den Jahreszahlen 1752 und 1764. Der jüngste Stein stammt vom November 1925.

Sowjetischer Ehrenfriedhof Beelitz

Im Jahre 1948 wurde auf Anordnung des damaligen Landrates des Kreises Zauch-Belzig der Ehrenfriedhof an der heutigen Stelle errichtet. Die Arbeiten standen unter Aufsicht der sowjetischen Kommandantur. Auf dem Ehrenfriedhof fanden 855 sowjetische Soldaten die letzte Ruhe. Davon sind 180 Soldaten namentlich bekannt.

Lustgarten

Das Areal am ehemaligen nördlichen Ausgang der Altstadt, unmittelbar an der Stadtmauuer gelegen, war 200 Jahre lang Ruhestädte des Beelitzer Friedhofs. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof geschlossen, der Platz mit Bäumen bepflanzt und wieder einige Jahre später durch ein Schulgebäude begrenzt. Eine Grotte und ein Springbrunnen ergänzten das Gartengelände und bildeten oftmals das Fotomotiv für Schulklassen und lustwandelnde Spaziergänger. 1945 mußte der Platz wieder kurzzeitig als Friedhof dienen - für die in der Schlacht um Beelitz gefallenen Soldaten der Sowjetarmee. Heute nun macht er mit dem Genußeck samt Büste des Beelitzer Spargelpioniers Carl Friedrich Wilhelm Herrmann seinem Namen Lustgarten wieder alle Ehre.

Park am Wasserturm

Der Wasserturm von Beelitz gehört seit seiner Erbauung 1928 zum Stadtbild und formt die Skyline der Spargelstadt. Das im selben Jahr im Turm eröffnete Zauchemuseum war bis zum Ausbruch des II. Weltkriegs Anziehungspunkt für die Besucher aus der Region. Von der Aussichtsplattform in der Spitze des Turmes war ein herrlicher Ausblick in die Ferne verbunden, der auch heute wieder zu genießen ist. Der Verein die „Sternenfreunde Beelitz“ hat im Wasserturm Quartier gefunden und lädt ein zu interessanten Veranstaltungen und Himmelsbeobachtungen, verbunden mit dem „Blick von oben“. Dies alles ist eingebunden in einen kleinen Park, dessen ruhiges Dasein zum jugendlichen Treiben im benachbarten Gymnasium den ausgleichenden Kontrast bildet.

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