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Illustration von Wirtschaft und Sehenswürdigkeiten der Stadt Beelitz

Veranstaltungen in Beelitz

SPARGELfest

Ein Fest für unser Festgemüse

So voll war die Beelitzer Innenstadt wohl noch nie: Rund 30.000 Besucher feierten am Wochenende das Spargelfest und tanzten zur Musik von Stars wie Chris Roberts, Anna-Maria Zimmermann und Bernhard Brink. Zu den Höhepunkten gehörte auch der traditionelle Spargelumzug am Sonntag, zu dem die Straßen von Zuschauern gesäumt waren: Über 40 Unternehmen, Vereine, Ortsteile und Institutionen der Stadt präsentierten unter der Begleitung von drei Fanfarenzügen der Öffentlichkeit.

„Es sah aus wie ein Meer von Menschen, als wir durch die Stadt gefahren sind“, sagte ein überwältigter Bürgermeister Bernhard Knuth nach dem Umzug Anfang Juni 2015. Er war zusammen mit Werders Beigeordneter Manuela Saß sowie mit vier Hoheiten – der Spargel-, der Baumblüten- und der Glindower Kirschkönigin sowie der Brücker Kaltblutzuchtkönigin „Titania“ - in einer Kutsche hinter der Spargelpyramide gefahren. „Es ist unglaublich, was wir hier in Beelitz zusammen auf die Beine gestellt haben“, so Knuth.

Tatsächlich lockte neben dem strahlenden Sonnenschein und dem frischen Spargel, der in den Altstadthöfen serviert wurde, vor allem das bunte Programm die Gäste. Bereits am Freitagabend spielte die Rockband „High Voltage“ auf der Hauptbühne, den ganzen Samstag über gab es Show und Musik, moderiert von Dagmar Frederic. Am Abend gab es eine Reise zurück in die 1980er mit der Rock-Revue „Life is live“ der Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Danach sang Schlagerstar Anna-Maria Zimmermann vor mehreren Tausend Fans. Zur Antenne-Brandenburg-Party am Sonntag gab es dann mit Chris Roberts ein Wiedersehen – und das im Wortsinne. Denn der Schlagerstar erkannte viele seiner langjährigen Fans im Publikum und begrüßte sie persönlich. Seit weit über 40 Jahren steht er auf der Bühne – eine Leistung, die er mit Selbstironie nahm: „Ich sage nicht, wie alt ich bin – sonst singt Ihr jetzt ,Du kannst nicht immer 70 sein‘“. Auch Bernhard Brink präsentierte sich als großartiger Entertainer, der die Leute zum Schunkeln und zum Lachen brachte.

Währenddessen wurde der Altstadtspielplatz an der Nieplitz von den Kindern in Beschlag genommen: Unzählige Knirpse tobten auf den Klettergerüsten, stürmten den Spielebus oder bastelten zusammen mit den Mitarbeitern des Familienzentrums Beelitz. Für sie wurde es auch spannend, als die neue Freundin des beliebten Maskottchens Spargelino erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: Spargelina eroberte sofort die Herzen des jungen Publikums, als sie mit ihrem Liebsten durch die Straßen flanierte.

In Feierlaune waren auch die Spargelbauern, die sich in diesem Jahr besonders stark am Fest beteiligten – nicht nur beim Umzug, sondern auch auf der Flaniermeile regionaler Erzeugnisse auf dem Kirchplatz. Mit dem frühen Saisonstart Ende März und dem nicht zu trockenen Wetter stimmen auch die Erträge. Ebenfalls auf dem Kirchplatz vertreten war der Werderaner Wachtelberg, dem nördlichsten Anbaugebiet für Qualitätswein in Deutschland. Das Unternehmen zeigte, dass zum Beelitzer Spargel auch ein guter Tropfen aus der Nachbarstadt passt.

Trotz des riesigen Andrangs in der Beelitzer Altstadt blieb es das ganze Wochenende über friedlich: Die Polizei vermeldete keinen einzigen Zwischenfall. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass beim Spargelfest die Mischung stimmt. Man sah junge Leute in den Straßen, aber auch viele Senioren und vor allem Familien. Sie alle teilten die Begeisterung für Musik, gute Laune und die Spargelstadt Beelitz.

Das nächste Spargelfest findet in der Zeit vom 3. - 5. Juni 2016 statt. Das Programm zum Fest finden Sie hier: Spargelfestprogramm zum Download

Herzlichen Dank unseren Sponsoren

Beelitzer Festspiele

Im Sommer 2017 wird die Beelitzer Festwiese an der Nieplitz zum Tollhaus – mit schrulligen Typen, komischen Verwechselungen und jeder Menge Kolorit des alten Berlin unter dem Dach der „Pension Schöller“. Für die nächsten Beelitzer Festspiele wird der gleichnamige Schwank aus der Feder von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby in der Spargelstadt unter freiem Himmel und vor der Kulisse der historischen Altstadt auf die Bühne gebracht – mit einem hochkarätigen Ensemble, dem das Stück längst in Fleisch und Blut übergegangen ist.

„Für unsere dritten Festspiele haben wir das Berliner Theater am Kurfürstendamm als Partner gewinnen können“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, der als Intendant die alle zwei Jahre stattfindenden Festspiele in der Spargelstadt initiiert hat. Schon die Inszenierungen des Lustspiels „Im weissen Rössl“ 2013 und die der Operette „Frau Luna“ 2015 waren Publikumserfolge. „Mit dem Ensemble unter der Regie von Jürgen Wölffer werden auch die dritten Festspiele ein erstklassiges Erlebnis für die Menschen in unserer Region.“

Mit dabei sind hochkarätige Schauspieler wie Winfried Glatzeder, der durch den Defa-Film „Die Legende von Paul und Paula“ schon in jungen Jahren bekannt geworden ist, sowie Achim Wolff, der in Fernsehserien wie „Salto Postale“ oder „In aller Freundschaft“ zu sehen gewesen ist. Ebenfalls dabei sein wird Schauspiellegende Herbert Köfer – der mit 96 Jahren noch einmal in eine seiner beliebtesten Bühnenrollen schlüpfen wird: die des quirlig schrulligen Pensionsbesitzers Schöller. Bereits im vergangenen Jahr hatte er einen Gastauftritt als Graf Zeppelin bei der Beelitzer „Frau Luna“. Ebenfalls zu sehen ist Gaby Gasser, die viele aus Fernsehserien wie „Der Alte“ oder „Die Wicherts von nebenan“ kennen dürften. Regisseur Wölffer, langjähriger Intendant der Ku’Damm-Bühnen, übernimmt die Rolle des zackigen Majors von Mühlen.

Die Story

Die Handlung des um 1880 entstandenen Stückes „Pension Schöller“ garantiert jede Menge Lacher: Der Großgrundbesitzer Philip Klapproth reist nach Berlin und möchte dort an einer Soiree in einer Irrenanstalt teilnehmen. Er trägt sich nämlich mit dem Gedanken, selbst eine Nervenheilanstalt zu eröffnen, da die „Verrückten“ seiner Meinung nach mittlerweile auch immer häufiger hinaus aufs Land strömen. „In Zukunft wird es nur noch Irre und Alte geben“, ist er sich sicher. Sein Neffe Alfred arrangiert in Ermangelung einer echten Anstalt einen Besuch in der Pension seines angehenden Schwiegervaters Schöller. Deren Gäste sind immerhin genauso abgedreht wie echte „Irre“ – darunter ein großspuriger Großwildjäger (Anton Rattinger), eine spleenige alte Schriftstellerin (Christine Schild) und ein Schauspielschüler (Glatzeder), der kein „L“ aussprechen kann: „Ans ob sich eine sonche Schwierigkeit nicht überwinden nieße.“ Die Täuschung glückt – doch die vermeintlichen Insassen verfolgen Klapproth schließlich bis nach Hause.

Die Entstehung

Ab 1997 bescherte die Pension Schöller den Ku’Damm-Bühnen Hunderte ausverkaufter Vorstellungen und viel Lob vonseiten der Kritiker, das Stück wurde zum Dauerbrenner des Berliner Boulevardtheaters. Vor fünf Jahren lief die letzte Vorstellung, eigens für die Beelitzer Festspiele wird es nun wieder auf die Bühne gebracht. Die Beelitzer Inszenierung soll aber eine eigene werden: „Wie bei den früheren Festspielen werden wir dem Stück unsere eigene Note verleihen“, erklärt Bürgermeister Knuth, „schon durch die Spielstätte, aber auch durch Anspielungen auf die Spargelstadt sowie die Einbettung in das Gesamtkonzept unserer Festspiele“. Deren Anliegen sei es, nicht nur regelmäßige Theater- und Operettengänger, sondern vor allem Durchschnittsbürger aller Generationen anzusprechen und ihnen in ungezwungener Atmosphäre niveauvolle Unterhaltung zu bescheren.

Geplant sind sechs reguläre Abendvorstellungen und eine am Nachmittag vom 10. bis 20. August. Erstmals soll es im kommenden Jahr auch einen Klassik-Abend geben: dafür laufen derzeit Verhandlungen mit dem Staatsorchester Frankfurt (Oder) aufgenommen. „So erweitern wir unsere Festspiele um eine neue Facette und schaffen ein vielseitiges Erlebnis für verschiedene Geschmäcker“, erklärt Bernhard Knuth. Der Kartenvorverkauf über die Touristinfo Beelitz ist mittlerweile angelaufen. Eine erste Kostprobe ist dann für die Grüne Woche Mitte Januar geplant, wo Beelitz das Programm in der Brandenburghalle mitgestaltet. Dort wird sich wieder zeigen, dass man an der Nieplitz auch den Humor der Hauptstadt teilt.

Beelitzer Kunst- und
Handwerkermarkt

Willkommen – im größten Freiluft-Atelier der Region!

27. und 28. August 2016, Festwiese am Steinhorst

Den Sommer genießen, entspannt am Ufer der Nieplitz flanieren - und dabei nach schönen Dingen stöbern: Das kann man immer am letzten Augustwochenende in der Spargelstadt. Zum Beelitzer Kunst- und Handwerkermarkt wird die Festwiese südlich der Altstadt zum größten Freiluftatelier der Region: Maler, Bildhauer, Schmuck- und Filzkünstler, Schmiede, Keramiker und viele weitere Akteure präsentieren und verkaufen ihre Erzeugnisse, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und laden zum Mitmachen ein.

Der Beelitzer Kunst- und Handwerkermarkt mit rund 80 Ausstellern bietet für jeden etwas, was vor allem an seinem breiten Spektrum, einem musikalischen und kulinarischen Begleitprogramm sowie am idyllischen Umfeld liegt. Da sich unser Freibad und unser großer Altstadtspielplatz direkt nebenan befinden, ist der Markt auch ein tolles Ausflugziel für Familien mit Kindern. Am Markt-Sonntag haben überdies die Geschäfte in der Altstadt geöffnet und laden zum Bummel. Einen Marktbesuch kann man auch mit einem Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten wie der Alten Posthalterei, dem Baumkronenpfad in Heilstätten oder einem der Spargelhöfe in der Umgebung verbinden.

Die Aussteller kommen aus Berlin und ganz Brandenburg sowie den benachbarten Bundesländern. Aber auch Künstler aus Beelitz und der unmittelbaren Umgebung nutzen den Kunst- und Handwerkermarkt als Podium, auf dem sie ihre Arbeiten vorstellen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Bei gutem Wetter finden in der Regel über 2000 Besucher an beiden Tagen den Weg zu uns. Mehr auf www.beelitzer-kunstmarkt.de

Weihnachten in Beelitz

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen kühler, wächst die Vorfreude auf Weihnachten. Die Adventszeit in Beelitz ist immer etwas Besonderes: Stadt und Ortsteile präsentieren sich stilvoll geschmückt und auf einmalige Weise beleuchtet den Bürgern und Besuchern, die Geschäfte und Restaurants verleihen mit ihren Arrangements der kalten Jahreszeit eine warme Seite. Und die Stadt verkürzt mit vielerlei Aktionen das lange Warten auf den Weihnachtsmann. Der Anfang wird am letzten November-Wochenende mit dem Adventsmarkt in der Beelitzer Altstadt gemacht. Zugleich wird in Wittbrietzen der Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz geschmückt. Am darauffolgenden Wochenende geht es mit dem Zapfenmarkt in Fichtenwalde weiter. Letzter traditioneller Termin ist der Weihnachtsmarkt am 4. Advent an der Beelitzer Bockwindmühle.

Beelitzer Adventsmarkt (erstes Adventswochenende)

Circa 60 Marktstände verbreiten rund um die Stadtpfarrkirche leckere Gerüche, von der Bühne dringt stimmungsvolle Musik und während die Eisprinzessin Geschichten für die Kinder liest, hat sich der Weihnachtsmann irgendwo zwischen den kleinen Gässchen versteckt. Der Beelitzer Adventsmarkt beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr Höhepunkte werden Auftritte der Berliner Tenöre (So., 17.30 Uhr) und des Orchesters der Bergarbeiter Plessa (Sa., 16 Uhr) sein. Außerdem gibt es am Samstagabend ein Wiedersehen mit Eva Maria Pieckert, die viele Beelitzer noch  von den Festspielen 2013 als Postfrau Evi aus dem „Weissen Rössl“ kennen dürften. Die Sängerin gibt zusammen mit der Schauspielerin Uta Schorn („In aller Freundschaft") am Samstagabend ein Konzert (19 Uhr). Für Unterhaltung werden auch die Beelitzer sorgen: So singen der Frauenchor (Sa., 14.30 Uhr) und auch die Kinder der Kita Am Park (15.30 Uhr) werden mit Weihnachtsliedern anheimelnde Stimmung in der Stadt verbreiten. Auftritte gibt es auch mit der Band Berlapidar (Sa., 18 Uhr) und den „Lustigen Beelitzern“ (So., 15 Uhr).

Fichtenwalder Zapfenmarkt (6. Dezember)

Für Knecht Ruprecht ist es ein Heimspiel, denn Fichtenwalde liegt ja direkt vor seiner Haustür: Immer am zweiten Adventswochenende feiert die Waldgemeinde ihren traditionellen Zapfenmarkt. Wenn der große Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz leuchtet, trifft man sich hier auf Gebäck und Glühwein und lässt gemeinschaftlich das Jahr Revue passieren.

Zum mittlerweile 25. Mal findet das besinnliche Familienfest in diesem Jahr am 6. Dezember, dem Nikolaustag, statt. Ab 15 Uhr wird gemeinsam der Weihnachtsbaum festlich geschmückt, werden sich vor dem Hans-Grade-Haus Händler und Fichtenwalder Vereine präsentieren. Für stimmungsvolle Klänge sorgen ab 16 Uhr die Bläser von „Fortissimo Brass“ sowie DJ EVENT Mann. Der Weihnachtsmann wird Geschenke an die Kinder verteilen, die Kleinen können außerdem auf einem Kinderkarussell kostenlos ihre Runden drehen. Im Hans-Grade-Haus werden indes bereits um 15.30 Uhr Kinder das Theaterstück „Die faulste Katze der Welt“ aufführen.

Für den Abend steht bis 21 Uhr ein gemütliches Beisammensein um das Schwedenfeuer bei weihnachtlicher Musik auf dem Programm. Die Fichtenwalder und ihre Gäste sind herzlich eingeladen - zum Zapfenmarkt in Fichtenwalde, wo Knecht Ruprecht um die Ecke wohnt.

Wittbrietzener Weihnacht (erstes Adventswochenende)

Am ersten Adventswochenende treffen sich die Wittbrietzener auch in diesem Jahr wieder, um gemeinsam den großen Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz zu schmücken und sich mit Freunden, Nachbarn und bekannten auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen. Das mittlerweile 6. Weihnachtsbaumschmücken findet am 29. November ab 15 Uhr statt.

„Bei gemütlichem Lagerfeuer und weihnachtlichen Klängen unseres Posaunenchores werden wir gemeinsam den Weihnachtsbaum zum Strahlen bringen“, kündigt Ortsvorsteherin Simone Spahn an. Für die Versorgung mit Getränken, Fleisch und Wurst vom Grill sowie selbstgebackenem Kuchen und Kaffee sorgen die Feuerwehr und die Kita „Landwichtel“. Im DorfGemeinschaftsHaus gibt es Märchen und weihnachtliche Geschichten zu hören, außerdem wird gebastelt. Die kleinen Besucher sollten auch unbedingt Laternen mitbringen, denn um 17.30 Uhr bläst der Posaunenchor zum Fackelumzug durch das Dorf.

Nächster Termin im Wittbrietzener „Adventskalender“ ist der 6. Dezember, dann gibt es ein weihnachtliches Konzert mit der Countryband Real Treat in der Dorfkirche. Der Eintritt kostet acht, für Kinder bis 10 Jahre vier Euro. Beginn ist um 16 Uhr. Am vierten Advent wird es dann wieder besinnlich, wenn der Posaunenchor in der Kirche spielt. Beginn ist um 17 Uhr, Eintritt ist frei. „Ich freue mich auf alle Gäste und wünsche uns eine schöne Advents– und Weihnachtszeit 2014“, so Frau Spahn. 

Weihnachtsmarkt an der Bockwindmühle (4. Advent)

Zu einem Kleinod für Familien hat sich in den vergangenen Jahren der Weihnachtsmarkt am Fuße der Beelitzer Bockwindmühle entwickelt. Unter dem Motto "Mama packt die Geschenke ein, Papa und Kind geh'n zum Mühlenverein" ist dies für die Beelitzer und ihre Gäste eine der letzten Möglichkeit vor Weihnachten, sich draußen zu einem Plausch bei Glühwein und selbstgebackenem Kuchen zu treffen.

Ab 13 Uhr kann man die Mühle erkunden und dem Müller lauschen, wenn er auf dem Mahlboden Weihnachtsgeschichten liest. Die Märklinbahn dreht wieder ihre Runden und der Weihnachtsmann schaut auch vorbei. Dazu gibt es  Waffeln, Glühwein, Mandeln und Nüsse sowie selbstgebackenen Kuchen von den Müllersfrauen. Von der Bäckerei Exner wird vor Ort das begehrte Beelitzer Mühlenbrot aus hier gemahlenem Mehl gebacken. Die Kinder können außerdem auf einem Karussell ihre Runden drehen.

Für Musik sorgt gegen 15 Uhr der Posaunenchor Wittbrietzen. Um 15.45 Uhr wärmen die Kinder der Kita Am Park mit ihrem Weihnachtsprogramm die Herzen. Im Anschluss singt der Frauenchor Beelitz Weihnachtslieder.

„Wir wollen die Adventszeit und das gesamte Jahr wieder gemeinsam mit den Beelitzern ausklingen lassen“, so Mühlenvereinsvorsitzender Wolfgang Trebuth. „Dabei wollen wir uns gleichzeitig für die viele Unterstützung bedanken, die uns und der Mühle auch in diesem Jahr wieder von so vielen Seiten zuteil geworden ist.“

Beelitzer Adventskalender (täglich ab 1. Dezember)

In Beelitz hält die Adventszeit nicht nur schöne Momente, sondern auch viele Überraschungen bereit: Die Stadt hat auch in diesem Jahr den beliebten Beelitzer Adventskalender aufgelegt: Hinter jedem Türchen verstecken sich Gutscheine von Beelitzer Gewerbetreibenden, 35 Unternehmen haben sich in diesem Jahr beteiligt – so viele wie noch nie. Der Kalender in einer Auflage von 700 Exemplaren ist ab sofort in den teilnehmenden Geschäften und in der Tourist-Info für fünf Euro erhältlich.

Das Prinzip läuft über Losverfahren: Auf den Kalendern sind Nummern eingestanzt, an jedem Dezembertag vor Heiligabend wird im Rathaus eine Nummer gezogen. Wo der Sieger des Tages einkaufen darf, steht hinter dem Türchen. Die Gewinner-Nummer wird auf unserer Homepage bekannt gegeben, außerdem wird ein großer Kalender vor dem Rathaus aufgehängt, an dem die Nummern abgelesen werden können. Im Sekretariat des Bürgermeisters kann man sich mit seinem Kalender dann seinen Gewinner-Gutschein abholen.

Darüber hinaus werden am 24. Dezember noch einmal zusätzliche Hauptpreise gezogen: Zu gewinnen gibt es acht Gutscheine für Reisen in das winterliche Brandenburg. Im Rahmen dieser Aktion der Tourismus-Marketing Brandenburg können Sie in einem von 120 Hotels mit drei bis fünf Sternen zwischen Prignitz, Uckermark und Spreewald im Doppelzimmer übernachten. Die Angebote inklusive Frühstück sind vom 2. Januar 2015 bis 1. April 2015 verfügbar. Weitere Informationen dazu  auf www.winterliches-brandenburg.de.

Buchungen zum Einlösen des Gutscheins nach Verfügbarkeit und auf Grundlage der jeweils aktuellen Angebote des Buchungsverbundes Brandenburg.

Beelitzer Bescherung und Öffnung des 24. Adventstürchens der Städte-AG (24. Dezember)

Bevor der Weihnachtsmann am Heiligen Abend von Haus zu Haus zieht, hat er in Beelitz noch einen offiziellen Termin: Am 24. Dezember wird um 16 Uhr das letzte Türchen des Adventskalenders der AG Städte mit historischem Stadtkern geöffnet. Dazu werden der Weihnachtsmann und unser Bürgermeister das Genusseck im Lustgarten präsentieren und zeigen, dass man auch aus DDR-Bauten Perlen für das Stadtbild entwickeln kann.

Vor diesem Hintergrund wird es auch wieder eine große Bescherung geben: Der Weihnachtsmann wird die Wünsche all der Kinder erfüllen, die ihren Wunschzettel am Briefkasten vor dem Rathaus eingeworfen haben. Aufgestellt wird der zum Adventsmarkt. Eltern, die für den Heiligen Abend keinen "eigenen" Weihnachtsmann haben und mit ihren Kindern an der Bescherung teilnehmen möchten, können die Geschenke in der Woche vom 15. bis 19. Dezember im Rathaus abgeben, wo diese dann in Säcke verpackt und mit Namen versehen werden.

Beelitz auf der Grünen Woche in Berlin

Wenn in Berlin die weltgrößte Landwirtschaftsmesse wieder ihre Tore öffnet, darf die Spargelstadt Beelitz nicht fehlen: Vom 15. bis 25. Januar wird Beelitz wieder mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Grünen Woche vertreten sein - zusätzlich zu weiteren hiesigen Ausstellern wie dem Spargelverein, dem Spargelhof der Familien Buschmann und Winkelmann, den Kaninchenspezialitäten der Familie Schmidt, dem Unternehmen Syring-Feinkost und den Beelitzer Jakobs-Höfen, die auch dieses Mal wieder die Gäste auf der Terrasse in der Brandenburg-Halle mit ihren regionalen Spezialitäten verwöhnen werden.

Der Beelitz-Stand 115 soll auch dieses Mal wieder im Wechsel von örtlichen Nahrungsmittelproduzenten besetzt werden. Mit dabei sind neben der Bäckerei Exner und der Beelitzer Struik-Foods-Niederlassung auch wieder die Nieplitztaler Exoten, die Beelitzer Frischei-e.G. und - erstmals - das Unternehmen "1000 Höfe", das regionale Erzeugnisse über das Internet vermarktet - und damit auch für Brandenburg wirbt.

Darüber hinaus können sich die Messebesucher natürlich auch über die Spargelstadt und die Veranstaltungen im kommenden Jahr am Stand 115 informieren. Zudem wird Spargelino mit dabei sein und wieder für reihenweise gezückte Fotoapparate sorgen. Am 23. Januar wird Beelitz dann am Tag des Landkreises Potsdam-Mittelmark das Bühnenprogramm mitgestalten und hierbei die Werbetrommel für die Spargelsaison, das Spargelfest und die Beelitzer Festspiele rühren, die im August zum zweiten Mal statt finden werden.

Für Spannung wird übrigens auch der Lotúshof aus Beelitz in der Tierhalle 25 sorgen: Täglich werden Reiter mit ihren Islandpferden eine Quadrille vorführen. Die Formation, bei der vier Tiere nebeneinander laufen, ist seit fünf Jahren ein echter Publikumsmagnet - auch außerhalb der IGW.

Die Grüne Woche findet seit 1926 statt und erreicht ein immer größeres Publikum. Allein im vergangenen Jahr wurden 410 000 Besucher gezählt.

Beelitzer Unternehmen am Stand 115:

Beelitzer Frischei e.G.
(15./22./23. Januar)

„Wir eiern nicht rum, wir machen was d‘raus“ - seit über 50 Jahren versorgt die Beelitzer Frischei-Genossenschaft Haushalte in Berlin und Brandenburg mit Eiern. Die Standards sind heute so hoch wie nie zuvor: Rund 65 000 Hühner leben in Boden– oder Freilandhaltung, auf genetisch veränderte Futtermittel wird bewusst verzichtet - ebenso wie auf das Kürzen der Schnäbel bei den Hennen.

So erfüllt die Frischei e.G. unter anderem die strengen Kriterien des International Food Standard. Diese sehen neben einer lückenlose Rückverfolgbarkeit der Eier auch regelmäßige Überprüfung der Produkte und der Produktionsweisen vor. Zuletzt erreichte man 99 von 100 möglichen Punkten. Regionalität und Frische sind die Aushängeschilder des mittelständischen Unternehmens. Vom Beelitzer Standort aus werden Händler in der Umgebung beliefert, im Hofladen kann man neben den eigenen Produkten darüber hinaus auch Fleisch– und Wurstwaren sowie Honig von Beelitzer Erzeugern  erwerben. Zu Feiertagen hält die Frischei e.G. immer ein besonderes Sortiment für die Kunden vor.

Beelitzer Frischei e.G., Amselweg 9, 14547 Beelitz
Öffnungszeiten Hofladen:
Mo. / Di.: 8 – 12 Uhr, Mi. bis Fr.: 8 – 17 Uhr
Tel.: (033204) 34 802 und 0151 / 119 736 87


 1000 Höfe
(16./25. Januar)

Wer Produkte aus Brandenburg wie die Marmeladen aus Ferch, Kürbiskerne aus Zauchwitz oder Liköre von Schultzen's Siedlerhof aus Glindow schätzt und nicht immer Zeit hat, die Erzeuger vor Ort zu besuchen, ist bei den "1000 Höfen" genau richtig: Bei dem Unternehmen von Markus Jeroma handelt es sich um einen Online-Shop, in dem man Feinkost aus der Mark odern und sich nach Hause schicken lassen kann. Die Partner sind ausschließlich kleine Manufakturen, die ihre Erzeugnisse in Handarbeit und mit Liebe und Leidenschaft herstellen.

"Wir nehmen nur ausgewählte regionale Produkte in unser Sortiment auf und liefern sie nach Hause", so der Chef der 1000 Höfe. Das spart Zeit und man bekommt hochwertige Produkte aus der Region, die einem sonst womöglich entgangen wären. Durch den Bezug direkt von Höfen aus Berlin und Brandenburg und der kurzen Wege, können auch faire Preise angeboten werden. "Wir sehen uns nicht als reinen Onlineshop, sondern möchten unsere Kunden ebenso inspririeren und ihnen zukünftig Anregungen und Tipps für erlebnisreiche Ausflüge in Brandenburg und Berlin anbieten", sagt Markus Jeroma.

1000 Höfe, Virchowstr. 28c, 14547 Beelitz
www.1000hoefe.de
Tel.: 0176 / 52 81 56 62


 Struik Foods
(17. - 19. Januar)

Die „größte Küche Europas“ betreibt seit zehn Jahren einen ihrer wichtigsten Standorte in Beelitz. Unter dem Namen „Struik Berlin“ wird im Innovationszentrum in der Spargelstadt ein abwechslungsreiches Sortiment an Eintöpfen und Bouillons nach authentischen deutschen Rezepturen produziert. Von hier aus finden die schmackhaften Gerichte den Weg über die Verbrauchermärkte auf die Tische der Nation und weit darüber hinaus.

„Struik Foods“ ist vor über 60 Jahren in den Niederlanden gegründet worden und befindet sich - trotz seines internationalen Erfolges - nach wie vor in Familienhand. Lebensmittelsicherheit, Qualität, termintreue und Flexibilität werden hier groß geschrieben, die Produktionsverfahren sind von allen führenden europäischen Institutionen zertifiziert - unter anderem dem British Retail Consorcium (BRC) und dem International Food Standard (IFS). Qualitativ gute und ehrliche Zutaten sind bei Struik das Wichtigste - dicht gefolgt von einem festen Stand in der Region. In Beelitz ist Struik einer der bedeutendsten Arbeitgeber und feste Größe, wenn es um die Unterstützung von Vereinen und Projekten geht. 2013 ist Struik Berlin vom Landkreis Potsdam-Mittelmark als „familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet worden.

Struik Foods Deutschland GmbH
Clara-Zetkin-Straβe 8–15, 14547 Beelitz
Tel.: (033204) 3900
www.struik.com


 Bäckerei Exner
(21. / 22. Januar am Stand 115)

Obwohl man das erfolgreiche Familienunternehmen mit rund 40 Filialen in ganz Berlin und Brandenburg antrifft, ist die Bäckerei Exner in Beelitz fest verwurzelt. In der Spargelstadt befindet sich der Hauptsitz des Betriebes, hier werden bereits seit Mitte der 1970er Jahre die leckeren Backwaren und Torten hergestellt. Seit einigen Jahren gehört ein besonderes ortsverbundenes Erzeugnis zum Sortiment der Bäckerei Exner: Das Beelitzer Mühlenbrot - gebacken aus Mehl, welches in der rekonstruierten Bockwindmühle an der Trebbiner Straße gemahlen wurde.

Von der Beelitzer Landkruste bis zu Exners Eiweiß-Abendbrot - viele der Spitzenprodukte lassen schon am Namen erkennen, woher sie kommen. Das schafft Vertrauen beim Verbraucher, denn sämtliche Backwaren werden nach dem hauseigenen Reinheitsgebot hergestellt. Das heißt: auf chemische und synthetische Backhilfsmittel wird verzichtet, ebenso wie auf synthetische Teigsäuerungsmittel oder künstliche Farb– und Konservierungsstoffe. Genuss mit gutem Gewissen, das gehört zur Philosophie des Familienunternehmens. Und den erfährt man in jeder der zahlreichen Bäckerei-Filialen und Cafés in der Region. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr übrigens den Großen Preis des Mittelstandes gewonnen.

Bäckerei Exner
Im Schäwe 9, 14547 Beelitz | Mit 40 Filialen in Berlin- und Brandenburg |
www.baeckerei-exner.de


 Nieplitztaler Exoten
(24. Januar)

Südlich von Beelitz beginnt die Wildnis - das werden viele denken, wenn sie auf einer Koppel bei Salzbrunn die Nandus, Emus und Strauße von Gerhard Drogosch zu sehen bekommen. Die „Nieplitztaler Exoten“ sorgen immer wieder für Staunen und gezückte Fotoapparate. Und sie sorgen für hochwertige Lebensmittel.

Im Hofladen direkt am Ortseingang von Salzbrunn kann man sich mit Straußenfilets, Wurstwaren und Eiern versorgen - wobei mit einem einzigen Straußenei der Monatsbedarf gedeckt sein dürfte: die Menge entspricht dem von 25 Hühnereiern. Aber auch schmackhafter Eierlikör lässt sich aus dem Gelege von Strauß, Emu und Co. gewinnen, wie bei Drogoschs deutlich wird.

Der Salzbrunner Landwirt arbeitet im Prinzip wie seine Berufskollegen, die heimische Tiere halten. Seine Exoten bekommen Heu und Stroh und verbringen den Sommer auf der Koppel. Neben den Laufvögeln hält er - zum Streicheln - auch Esel sowie - zur Zierde - Pfauen und Aras. Live erleben kann man die Tiere unter anderem während der Brandenburger Landpartie Ende Juni - oder auf der Durchreise durch Beelitz.

Landwirtschaftsbetrieb Drogosch
Am Salzbrunnen 2, 14547 Beelitz
Geöffnet i.d.R. täglich 9 bis 18 Uhr (bitte klingeln)

Beelitzer Unternehmen mit eigenen Ständen auf der IGW:

Syring Feinkost
(Stand 173)

Bis zu 50 gelbe Giganten muss Thomas Syring ernten, um einen Liter seines kostbaren Kürbiskernöls zu gewinnen. Dass es sich trotzdem lohnt, schmeckt man mit jedem Tropfen des mehrfach von der DLG prämierten Feinkostproduktes. Syring‘s Öl, das mit seinem nussigen Aroma nicht nur Speisen verfeinern, sondern sogar Beschwerden lindern kann, gehört zu den kulinarischen Aushängeschildern der Beelitzer Region.

Seit 2004 baut der Landwirt Kürbisse an - mittlerweile auf 50 Hektar. Das  Fruchtfleisch wird unter anderem zu Marmeladen verarbeitet, die Kerne zu Öl  gepresst oder in anderer Form veredelt - indem sie zum Beispiel in Schokolade geschwenkt werden, um dann als süße Knabberei kleine und große Leckermäuler zu erfreuen.

Beim Anbau setzt Thomas Syring ganz auf ökologische Produktionsweisen, die Fruchtfolge auf seinen Äckern setzt er mit Sonnenblumen und Dinkel fort. Für ihn ist es eine Form der Wertschätzung - dem Boden gegenüber und dem Produkt. Syring‘s Feinkosterzeugnisse können über das Internet bestellt oder im Hofladen der Familie in Zauchwitz sowie im Genuss-Eck in Beelitz gekauft werden.

Syring Feinkost
Trebbiner Str. 69f, 14547 Beelitz 

Syrings Genuss-Eck
Clara-Zetkin-Straße 200, 14547 Beelitz
Öffnungszeiten:
Mo.-So., 9-17 Uhr
Tel.: (033204) 638015


Kaninchenspezialitäten Schmidt
(Stand 172)

Fleischgenuss mit gutem Gewissen - dafür steht das Traditions-Unternehmen der Familie Schmidt. Seit 30 Jahren werden hier Lebensmittel aus wertvollem Kaninchenfleisch produziert. Zarte Kaninchenkeulen und –rouladen aus Beelitz erreichen über Feinkost-Theken in Berlin und Brandenburg die Verbraucher, darüber hinaus läuft der Verkauf über Marktstände. Zum Angebot gehört auch ein Partyservice. Die Kaninchen werden von Haltern aus dem Beelitzer Gebiet geliefert und stammen ausschließlich aus stressfreier Bodenhaltung, womit die gültigen Standards bei Weitem übertroffen werden.

Verarbeitet wirt das Fleisch unter strengen Qualitätskontrollen und mit einer speziellen Zerlegetechnik, die Verpackung sichert Frische und eine optimale Aufbewahrung. Von der Fleischerinnung Berlin Brandenburg wird das Unternehmen regelmäßig für seine Produkte ausgezeichnet. Kundenbindung wird groß geschrieben: Auf Märkten und Festen werden die Fleischwaren nicht nur verkauft, sondern auch zubereitet. Kreationen sind die Kaninchenpfanne Bali und der Kaninchenteller Beelitz.

Kaninchenspezialitäten Schmidt
Brücker Straße 89, 14547 Beelitz
Werksverkauf: Mo. - Fr.: 8 - 16 Uhr sowie nach Vereinbarung
Tel.: (033204) 33416


Spargel- und Erlebnishof Klaistow
(Stand 104)

Beelitzer Spargel, Erdbeeren, Heidelbeeren und Kürbis haben auf dem Hof der Familien Buschmann & Winkelmann Saison. Neben dem feldfrischen Gemüse aus eigenem Anbau und der saisonalen Küche machen den Spargel- und Erlebnishof Klaistow sein vielfältiges Angebot und die vielen Hoffeste mit Live-Musik zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie.

Täglich von April bis Dezember laden Hofladen, Landfleischerei und Dekoscheune zum Besuch ein. Stärkung verspricht das gemütliche Scheunenrestaurant, Holzofenbrot und leckerer Blechkuchen erwartet die Gäste in der Hofbäckerei. Ob Beelitzer Spargel schlemmen, Beeren selbst pflücken oder durch das Naturwildgehege spazieren - áuf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow ist immer etwas los. Daneben bieten Betriebsführungen, Spielplatz mit Riesen-Hüpfkissen, Streichelwiese mit zahmen Ziegen, Kletterwald, Maislabyrinth (Mitte Juli-Mitte Oktober) und eine große Kürbisausstellung (September und Oktober) jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie.

Spargel- und Erlebnishof Klaistow
Glindower Straße 28, 14547 Beelitz OT Klaistow
Ab 28. März wieder täglich ab 8 Uhr geöffnet
Tel.: (033206) 61070
www.buschmann-winkelmann.de


Jakobs-Höfe
(Restaurant-Terrasse)

An gleich zwei Orten in Beelitz bieten sie Spargel, Erlebnisgastronomie, Musik und noch vieles mehr: Die Jakobshöfe. Während man einen Besuch des Jakobs-Hofes vor den Toren der Stadt mit Abstechern zu den Beelitzer Sehenswürdigkeiten verbinden kann, genießt man auf dem Josef Jakobs Spargelhof in Schäpe das romantische Ambiente eines restaurierten Vierseithofes.

Das ganze Jahr über kann man auf den Jakobshöfen feiern und schlemmen, für Kinder gibt es Streichelzoos und Spielplätze. Auch Kremserfahrten gehören zum Angebot, ebenso wie ein breites Sortiment landwirtschaftlicher Erzeugnisse in den jeweiligen Hofläden. Vieles stammt aus eigenem Anbau: Neben dem Spargel gibt es auch Erd– und Heidelbeeren.

In den beiden Hofrestaurants gibt es regionale Spitzenküche, die sich auf die jeweilige Saison einstellt: Nach dem Edelgemüse im Frühjahr und Sommer folgen Pfifferlinge, Wildgerichte und Martinsgänse bis hin zum Weihnachtsschmaus. Für Unterhaltung sorgen Feste und Märkte das ganze Jahr über. Auf der Grünen Woche bewirten die Jakobshöfe die Gäste in der Brandenburghalle auf dem Terrassen-Restaurant.

Jakobs-Hof Beelitz
Kähnsdorfer Weg 1a, 14547 Beelitz
Geöffnet derzeit Sa./So. 8-21 Uhr (Restaurant) / 10-18 Uhr (Landladen), ab 8. März wieder täglich
Tel.: (033204) 62727

Josef Jakobs Spargelhof
Schäpe 21, 14547 Beelitz, OT Schäpe
Geöffnet wieder ab 29. März täglich: 9-21 Uhr (Restaurant) / 9-18 Uhr (Hofladen)
Tel.: (033204) 41970
www.jakobs-spargel.de


Verein Beelitzer Spargel
(Stand 129)

1991 haben alteingesessene und hinzugezogene Spargelbauern den Verein „Beelitzer Spargel“ gegründet, um das Edelgemüse von der Nieplitz unter einem Dach zu vermarkten. Seither ist der Verein nicht nur Garant für werbewirksame Aktionen wie dem Spargelanstich oder dem Zug der Spargelpyramide durch Berlin und Potsdam, sondern tritt auch aktiv für den Schutz des Namens und die Weiterentwicklung der Sorten ein.

Ebenfalls zu den Aufgaben des Vereins gehört die Traditionspflege: 1997 wurde in Schlunkendorf das Spargelmuseum eingerichtet - ein Besuchermagnet auch über die Saison hinaus. Hier erfährt man anhand spannender Exponate alles über die Geschichte des Spargels insgesamt und den Anbau in der Beelitzer Region seit 1861. Außerdem wählt der Verein immer im Februar die Beelitzer Spargelkönigin für die kommende Saison.

Derzeit sind über ein Dutzend Landwirtschaftsbetriebe Mitglied im Verein. Trotz der gemeinsamen Dachmarke haben sie alle - ebenso wie ihre Erzeugnisse - ihren eigenen Charakter, sodass die kulinarische Reise über die Beelitzer Höfe nie langweilig wird. Im Wechsel  präsentieren sich die Beelitzer Spargelbauern am Stand des Vereins dem Publikum auf der Grünen Woche.

Verein Beelitzer Spargel / Spargelmuseum Schlunkendorf
Kietz 36, 14547 Beelitz OT Schlunkendorf
Geöffnet während der Saison täglich von 10 bis 16 Uhr, ab 1. Juli nach Vereinbarung
Tel.: (033204) 42112
www.beelitzer-spargelverein.de


Feste in den Ortsteilen

"Viwa la Fiwa" - Sommerfest in Fichtenwalde

Auch 2014 feiert Fichtenwalde sich mit VIVA LA FIWA wieder am letzten Wochenende vor den Sommerferien vom 04. Juli bis 06. Juli 2014. In diesem Jahr werden die Fichtenwalder und ihre Gäste drei abwechslungsreiche Tage und Nächte beim Viva La Fiwa Sommerfest erleben können. Dem Anlass entsprechend wird König Fussball dabei entscheidende Rolle spielen, natürlich in der Hoffnung, dass Deutschland im Viertelfinale der Fussball-WM eine aktive Rolle einnehmen wird. Alle Viertelfinalspiele werden im Festzelt auf Großleinwand ( mit Ton!!!) übertragen.

Der Freitag Abend beginnt bereits nachmittags mit einer Fotografie-Ausstellung im Rahmen der Kunstmeile im Hans-Grade- Haus. Danach wird im Festzelt ab 17:45 Uhr das 1. Viertelfinalspiel übertragen. Kabarett kann traditionsgemäß an diesem Abend nicht fehlen. Gegen 20:00 Uhr, abhängig von der Dauer des WM-Spieles, „Brodelt es“ mit  Heino Trusheims  Stand-up-Comedy, bevor um 22:00 Uhr das 2. WM Spiel angestoßen wird. Mit  Tanz bis in den Morgen können wir danach die Nacht entspannt ausklingen lassen.

Am Samstag Vormittag lädt die SG Fichtenwalde sportlich zur 1. Fichtenwalder Fahrradrallye für Groß und Klein ein. In Zweier - bis Viererteams können unbekannte  Fichtenwalder Ecken rätselhaft erforscht werden. Eine Voranmeldung unter mail an vorstand@sgfiwa.de ist bereits jetzt möglich, da die Teilnehmerplätze begrenzt sind.

Am Nachmittag wird neben dem Theater der Grundschule im Hans-Grade-Haus wieder ein buntes Markttreiben u.a. mit Line-Dance und Kindertanzauftritten, Kistenklettern, Spielstrasse und Kletterwand, Kinderschminken u.v.m. geboten.

Albrecht Riermeiers Samba Truppe Samba FiBer stimmt gegen 17:00 Uhr auf das 1. WM-Spiel. Zum Sommerball der Vereine am Abend sorgen die 4  jungen Rockmusiker von overnight mission  für Live-Konzert -Athmosphäre und DJ Ralph begleitet musikalisch mit Songs aus der „Konserve“ bis gegen 2 Uhr morgens das Fest ausklingt.

Am WM- fussballfreien Sonntag werden Fichtenwalder Ballsportler beim  Fussball- und Beachvolleyball - Turnier selbst auf dem Sportplatz aktiv. Anmeldungen der Teams werden gern unter mail an Festpokal@gmx.de und für das Volleyballturnier unter mail an stefan.rimboeck@web.de entgegengenommen.

Zum kulturelle Höhepunkt des diesjährigen Festes könnte die Aufführung der Carmina Burana mit annähernd 100 Künstlern am späten Nachmittag auf dem Marktplatz avancieren.

Für das leibliche Wohl ist bereits ab Freitag vor dem WM-Spiel gesorgt. Der Eintritt ist wie immer überall frei. Die Veranstaltungen werden u.a. über Spenden finanziert, die an allen Abenden herzlich willkommen sind.

Wittbrietzener Festwoche

Ein Dorf - eine Gemeinschaft - eine ganze Woche
Ein Resümee von Ortsvorsteherin Simone Spahn

„Es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe! Alt und Jung zusammen machen aus so wenig so viel: nämlich Gemeinschaft“ – diese Worte gingen mir in unserer Festwoche so oft durch den Kopf und über die Lippen. Doch wer denkt, dass es uns nur ums Feiern ging, der hat weit gefehlt. Mit der Einweihung der DorfGemeinschaftsMitte Wittbrietzen haben die Wittbrietzener und ihre Gäste einen zentralen Ort bekommen, der alle wieder zusammen rücken lässt und dem aktiven Vereins- und Dorfleben neuen Raum gibt. Alle Mühen und Marathon-Planungen der Vormonate wurden mit unserer Festwoche bei bestem Wetter und zahlreicher Beteiligung belohnt. Bereits im September 2012 fingen wir an, unsere Ideen zu sammeln und während der monatlichen Treffen kamen immer mehr Bewohner und Ideengeber hinzu. Am Ende stand ein buntes Programm, das miterleben ließ, wie Gemeinschaft gelebt werden kann.

Der Montag, den wir dankenswerter Weise in der alten Gaststätte „Zur weißen Birke“ bei Familie Krecke erleben durften, erinnerte an Wittbrietzen im Jahr 1978. Die DEFA hatte hier einen humorvollen Kinderfilm gedreht, der immer wieder ein Raunen durch den voll besetzten Saal gingen ließ. Viele erkannten ihre Häuser und Straßen wieder und so gab es anschließend bei Barbecue und Bier genug zu erzählen.

Am Dienstag wurde dann erstmalig die Sommerhalle bestuhlt und da dies nicht reichte, wurde auch der Dorfplatz mit Sitzgelegenheiten bestückt. Detlef Fechner und Günter Käbelmann – unsere hervorragenden Ortschronisten – weihten alle Anwesenden mit spannenden Anekdoten und interessanten Dokumenten in die Wittbrietzener Geschichte und die Ansiedlung der Neubauern vor 250 Jahren ein. Mit nostalgischer DDR-Technik ausgestattet, erlebten wir anschließend von Manfred Wüstenhagen  eine Diavorführung mit Erinnerungen aus den 70-iger/ 80-iger Jahren und so wurde dieser Abend zu einem Erlebnis, nach dem bereits feststand: „So etwas müssen wir öfter machen!“

Vor dem Wittbrietzener Buffet fragte ich mich schon oft, ob wir das alles packen. Schließlich konnte nur alles gelingen, wenn Gäste kommen und wir genug zu essen haben. Aber meine Erwartungen wurden vollständig übertroffen, als wir am Mittwoch ein guinnessbuchreifes Buffet in der Sommerhalle aufbauen konnten, an dem sich fast alle Haushalte beteiligt hatten. Kulinarische Köstlichkeiten von Suppen, Salaten, Häppchen, Dips, Aufläufen, Fleisch- und Fischgerichten, gegrillten Schweinekeulen und Würsten bis hin zu leckeren Desserts, Kuchen und vielem mehr wurden durch die Wittbrietzener gezaubert.

Dankenswerter Weise steuerte die Bäckerei Mende leckeres Brot bei, für ausreichend Geschirr sorgte die Lindenschenke in Elsholz und Undine Spahn zauberte sommerliche Lavendeldekorationen. So wurde der Traum eines Sommerabendbuffets mit über 360 Gästen zur Wirklichkeit.  Danke an alle Helfer und Gäste für die schönen Stunden.

So manches Highlight der musikalischen Art wurde am Donnerstagabend geboten. „Wittbrietzen macht Musike“ stand komplett im Zeichen des gemeinsamen Musizierens. Die Künstler allesamt aus Wittbrietzen und Umgebung gestalteten einen bunten Abend mit allen Musikrichtungen unter der Organisationsleitung von Detlef Fechner und der charmanten Moderation von Ines Gensch. Von den Wittbrietzener Tenören, dem Posaunenchor, kleinen und großen Solisten mit ihren unterschiedlichsten Instrumenten und einem Reinhard May-Double, das sich als unser Pfarrer Clemens Bloedhorn entpuppte, bis zu Dieter Willes Saxophon-Sierra Madre im Wunderkerzen-Glanz war alles vertreten, was den Abend einmalig und unvergesslich machte. Ein großer Dank gebührt allen  Musizierenden, die uns so selbstlos verzaubert haben. Mit so viel Potential können wir jedem Starkonzert Konkurrenz machen! Persönlich berührt war ich von der eigens für mich vorbereiteten Dankes-Überraschung und dem gemeinsamen Kanon aller Gäste, der mich zu Tränen rührte. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen! DANKE!

Das von Kathleen Schröter & ihren Mitstreitern organisierte Gaudi-Kastenrennen am Freitag, zu dem sich trink- und sportstarke Männer aus Wittbrietzen und Umgebung angemeldet hatten, führte mit seinen Stationen durch den ganzen Ort bis zum Zieleinlauf auf dem Dorfplatz. Die M & M´s aus Beelitz (Michael Loth und Matthias Freitag) belegten dabei den 1. Platz und dürfen dafür im XXL-Restaurant dinieren. Für die tolle Organisation und die Finanzierung aller Preise bedanke ich mich bei den Firmen Medizintechnik Schröter und Metallbau Burkhard Kasten sowie ihren Familien. Nach der Siegerehrung feierten und tanzten wir mit Alt und Jung aus nah und fern bei lauen Sommernachtstemperaturen und stimmungsvollen Klamotte-Rhythmen bis tief in die Nacht. Herrlich!

Das Wochenende hielt noch einige Überraschungen offen. Viele Höfe öffneten am Samstag und Sonntag ihre Pforten und bereiteten sich liebevoll auf ihre Gäste vor. Über Jagd, Fischerei und Landtechnik bis hin zum Kinderflohmarkt wurde alles geboten, was das Herz begehrt. Weiße Birken – die Wappenbäume unseres Ortes - zierten mit bunten Bändern geschmückt jeden offenen Hof und luden zur Einkehr ein. Überall war was los! Der lustige Löschangriff der FW-Kameraden, der für die Belustigung der Kinderwehren nach ihrem Ausscheid einstudiert wurde, amüsierte ebenso wie das Hammelschieben auf dem Dorfplatz.

Familien Boche, Nitzsche und Rau gestalteten tolle Spielstationen und sorgten für viele begeisterte Kinder.Ihnen gebührt daher ebenfalls ein großes Lob. Frauenchor, Wuselfüße, Beelitzer Blasmusikanten und die Übergabe einer Erntekrone von der Agrar GbR umrahmten wunderbar die feierliche Eröffnung der DorfGemeinschaftsMitte, zu der unser Bürgermeister sowie viele Stadtverordnete, ausführende Firmen und Besucher gekommen waren.Diese wurde gekrönt durch die Pflanzung eines vom Vermessungsbüro Peick bereitgestellten Ginkgo-Baumes - dem Baum des Lebens - der so gut zu uns passt und den wir als Erinnerung an diese schöne Woche in großer Gemeinschaft nun gedeihen lassen wollen.Als der Abend kam und die Sonne ging, zündeten wir die Lichter an, leerten den Wein und tranken die Musik.

Über dem Sommernachtsball mit der Band REAL TREAT lag ein warmer Zauber: alle waren gut drauf, viele Begegnungen mit alten Freunden verbreiteten eine geniale Stimmung und singend vereint mit allen tanzten wir bis der Morgen kam. Gekrönt wurde der Abend durch das musikuntermalte Feuerwerk, für das ich mich bei unserem Bürgermeister Herrn Knuth nochmals recht herzlich bedanken möchte.

Unser Pfarrer Clemens Bloedhorn zog mit dem feierlichen Festgottesdienst am Sonntag – dem traditionellen Beelitztag - ein christlich verbundenes Resümee der vergangenen Tage und bekräftigte den Zusammenhalt, der von uns allen neu definiert wurde.

Über 50 Bilder hatte dann der historische Festumzug zu bieten, bei dem sich alle Vereine, Kita, Feuerwehr und fast jeder Haushalt des Dorfes beteiligte. Dafür wurden bereits Wochen vorher Kostüme genäht oder geliehen, Dekorationen gebastelt und alte Sachen getauscht. Alle halfen sich gegenseitig und daraus entstand nicht nur ein Umzug, sondern eine Verbundenheit, gepaart mit bester Stimmung und Freude auf alle Zuschauer. Die kamen wieder reichlich und trugen zum tollen Gelingen dieses schönen Tages bei. Mit den „Lustigen Beelitzern“, der von Familie Opitz kreierten Laurentia-Hymne unserer Festwoche und dem Abschlussständchen von Dieter Wille klang eine ereignisreiche und zusammenschweißende Festwoche aus.

An dieser Stelle möchte ich mich bei ALLEN bedanken, die mit ihren helfenden Händen für dieses Fest zur Verfügung standen. Besonders aber bei Nicole Opitz und Yvonne Kasten, die sich vorrangig um die aufwendige Organisation des Festumzuges kümmerten. Auch im Vorfeld und hinter den Kulissen standen sie immer mit Rat und Tat zur Seite und mussten auch einige meiner Panikanfälle ertragen. Danke auch an den unermüdlichen Rainer Braune, der jeden Tag zur Stelle war und alle tollen Momente fotografisch einfing sowie Henry Rau für die stimmgewaltige Unterstützung beim traditionellen Ausläuten.

Meine besondere Anerkennung gilt auch all den lieben Putzdamen, wie z.B. Ellen Rosbigalle und Yvonne Kasten, die ohne Aufforderung nach jedem Tag durch die Räume wirbelten und alles , trotz großer Herausforderungen in den Männertoiletten, auf Vordermann brachten.

Dem Landesjagdverband und dem Kleintierzüchterverein Beelitz sei ebenfalls ein lieber Dank ausgesprochen für die schönen Tierausstellungen. Unsere Feuerwehr, der Posaunenchor, die Kita „Landwichtel“ und die emsigen Kuchenbäcker und -verkäuferinnen sorgten dafür, dass niemand mit leerem Magen nach Hause gehen musste! Dafür sei auch ihnen mein großes Lob ausgesprochen!

Dank der zahlreichen Spenden, die während der Veranstaltungen gesammelt und durch die Firmen Schröter Medizintechnik GmbH, VEINLAND GmbH, Lindenschenke Elsholz, Dachdeckermeister Mike Reichelt und Firma Jänicke eingezahlt wurden, konnten die Feierlichkeiten kostendeckend finanziert und sogar noch Geschirr und Ausstattungsgegenstände angeschafft werden. Herzlichen Dank dafür.

Nicht zu vergessen sind auch die vielen materiellen Unterstützungen, die wir dankbar zum Gelingen unserer Aktivitäten u.a. von den folgenden Firmen erhielten: Landfleischerei Hennickendorf, Feeling-Häusliche Kranken- und Seniorenpflege, Schmiede- und Schlossermeister Helmut Kasten, Noras Frisör, Kosmetikstudio Gladys Behrendt, Agricola Landprodukte Vertriebs GmbH, Fuhrunternehmen Maik Spahn, Cocktailstand Matthias Baum und Getränkeshop Stolpe. Wichtig ist mir auch der Dank an die betreffenden Mitarbeiter der Stadtverwaltung Beelitz und dem Bürgermeister Herrn Knuth für die durchweg konstruktive Zusammenarbeit.

Toll fand ich, dass unser Bürgermeister mich persönlich bei der Suche nach geeigneten Möbeln und Ausstattungsgegenständen für die Heimatstube unterstützte.Durch den Erwerb der wunderschönen gebrauchten Landhausmöbel bekam die Heimatstube ihren eigenen Charme und es konnten finanzielle Mittel eingespart werden. Ein riesengroßes Dankeschön richte ich an Herrn Walden aus der TouristInfo für die Unterstützung bei der Gestaltung und Bestellung der Flyer, Postkarten und Liköre sowie seiner prompten Hilfe, wenn etwas mit Licht oder Beschallung nicht funktionierte. Auch dem Bauhof unter der Leitung von Dirk Letz sei ein Lob gebührt für die tolle Hilfe bei den kleineren Fertigstellungs- sowie den Auf- und Abbauarbeiten.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass all das Schöne nur entstanden ist, weil wir die Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel für unser Projekt begeistern konnten und das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das Vorhaben mit EU-Mitteln für die Integrierte Ländliche Entwicklung unterstützte. Einige Mittel für die Fertigstellung des Dorfplatzes fehlen noch und ich würde mich riesig freuen, wenn die Wittbrietzener in ihren Scheunen und Kellern noch das ein oder andere historische Stück für unseren Dorfplatz oder die Heimatstube finden. Auch diese Aufgabe werden wir gemeinsam bewältigen und uns bei jedem Treffen darüber freuen. Wir haben gezeigt, dass die kleinen Ortsteile Zukunft und Wittbrietzen gemeinsam anpacken, feiern und begeistern kann! 

  Dem bitteren Beigeschmack einer Stadtverordneten, die sich um die Finanzierung der Folgekosten Gedanken macht, kann ebenfalls abgeholfen werden. Denn schon jetzt liegen viele Anmeldungen zur Anmietung der neuen Räumlichkeiten für Festivitäten, Kulturveranstaltungen und Tagungen – auch von Bürgern anderen Ortsteile - vor. Was kann es also Schöneres geben, als das Geschaffene mit allen Bürgern des Stadtgebietes Beelitz zu teilen?

Unsere wiederentdeckte Gemeinschaft lebt auch von den Gästen und Touristen aus allen Ortsteilen und Regionen, die immer herzlich willkommen sind, mit uns feiern und gern an Wittbrietzen denken.

Ich bin stolz , hier Ortsvorsteherin zu sein und dankbar, dass ich eine so tolle Dorfgemeinschaft hinter mir habe!


Die Ankündigung im Vorfeld
Wittbrietzen feiert seine neuen Bauern

Es ist soweit: Nach umfangreichen Bauarbeiten ist die neue Dorfgemeinschaftsmitte Wittbrietzen jetzt komplett fertig. Der frisch sanierte Bürgerladen, in dem es regionale Produkte zu kaufen gibt und in dem Bürgersprechstunden abgehalten werden, bietet bereits seit vergangenem Sommer eine zentrale Anlaufstelle für die Bewohner unseres Ortsteils, auch der neu gestaltete Dorfplatz mit seinen schmucken Pflaster- und Grünflächen ist schon ein beliebter Treffpunkt geworden. Nun sind auch die Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus und der benachbarten Sommerhalle abgeschlossen.

Für Wittbrietzen und die Stadt Beelitz ist dies einer von mehreren Anlässen zu feiern: Täglich ist dieser Tage in dem 500-Einwohner-Dorf etwas los. Im Rahmen der Wittbrietzener Festwoche vom 19. bis zum 25. August gibt es Filmvorführungen, Vorträge und jede Menge Musik. Dabei wird auch ein Rückblick auf die Ortsgeschichte geworfen: Vor 250 Jahren siedelte Friedrich der Große rund um den alten Dorfkern Neubauern an. Diese ehemaligen Soldaten aus der Region aber auch aus anderen Ecken des Reiches erhielten Ländereien aufgelöster Domänen und allerlei Vorzugsbehandlung.

Bis heute haben die Siedler Spuren im Dorf hinterlassen: Ihre Straße heißt nach wie vor „Neubauernstraße“, und wenn beim Dorffest zwei miteinander diskutieren, so kann schon mal der augenzwinkernde Vorwurf fallen: „Du hast doch kein Ahnung – ihr seid ja als Neubauern ins Dorf gekommen.“  Solche Kabbeleien zeigen aber vor allem eines: dass das Dorf eine verschworene Gemeinschaft ist, in der man sich nicht zu ernst nimmt.

Mit der Dorfgemeinschaftsmitte, die über vier Jahre umgestaltet wurde, hat die Stadt Beelitz ihrem Ortsteil nun ein neues Herz gegeben. Mit einem Gesamtvolumen von circa 1,5 Millionen Euro ist es ein Projekt sonder gleichen geworden. 75 Prozent der Nettokosten sind aus EU-Fördermitteln für die Integrierte ländliche Entwicklung geflossen, eine weitere Summe wurde auch aus Anliegerbeiträgen bei der Straßenerneuerung eingenommen. Die Stadt selbst hat unterm Strich für die Umgestaltung des Dorfplatzes knapp 360 000 Euro Eigenmittel gezahlt, der Bürgerladen hat an kommunalen Zuschüssen 113 000 Euro gekostet. Für Dorfgemeinschaftshaus und Sommersaal gibt es indes noch keine abschließende Gesamtrechnung.

„In Wittbrietzen gibt es seit jeher einen starken Zusammenhalt“, sagt Ortsvorsteherin Simone Spahn. Sie verweist auf vergangene Projekte wie die Kirchturmerneuerung, die durch einen Verein vorangetrieben worden war, und auf die Vorbereitung der Festwoche, die schon seit Monaten laufen. „Daran hat sich fast jeder Einwohner in irgendeiner Form beteiligt“, so Frau Spahn weiter.

Auch Bürgermeister Bernhard Knuth ist froh, dass das Projekt umgesetzt werden konnte: „So aktiv wie die Wittbrietzener sind, wurde es höchste Zeit, dass sie eine einladende Dorfmitte für Begegnungen und Veranstaltungen bekommen.“ Eine Gaststätte gibt es nicht im Ort, dafür sollen nun das Dorfgemeinschaftshaus – ein modernisiertes Stallgebäude – und der Sommersaal, der komplett neu entstanden ist, jede Menge Platz für Feiern, Treffen und Versammlungen bieten.

Am 24. August um 14 Uhr wird die Dorfgemeinschaftsmitte dann offiziell eingeweiht. Zugleich findet in Wittbrietzen auch der nächste Beelitz-Tag statt. Das ganze Wochenende vom 23. bis 25. August wird es traditionelle Spiele wie das Hammelschieben, Live-Musik und Tanz an den Abenden geben. Am Sonntag wird dann ab 13 Uhr ein historischer Festumzug durch Wittbrietzen ziehen. Mit alten und mit neuen Bauern.

Programm:

Montag, 19. August, 19 Uhr:
"Wittbrietzen im Film", Kinoabend in der alten Gaststätte

Dienstag, 20. August, 19 Uhr:
"Wittbrietzener Geschichten - eine Reise durch die Zeit", Chronikabend in der Sommerhalle

Mittwoch, 21. August, 19 Uhr:
"Wittbrietzener Buffet" - Gemeinsames Essen auf dem Dorfplatz 

Donnerstag, 22. August, 19 Uhr:
"Wittbrietzen macht Musike" auf dem Dorfplatz

Freitag, 23. August, 19 Uhr:
"Wittbrietzener Rumpelbuns", Kastenrennen und Diskoabend mit DJ Klamotte

  • Samstag, 24. August, ab 10 Uhr:
  • 10 Uhr: Kinderfeuerwehrausscheid
  • 13 Uhr: Hammelschieben
  • 14 Uhr: Frauenchorkonzert
  • 15 Uhr: Beelitzer Blasmusikanten und Tanz der Wuselfüße
  • 20 Uhr: Sommernachtstanz mit "Real Treat
  • 22 Uhr: Feuershow

  • Sonntag, 25. August, ab 10 Uhr:
  • 10 Uhr: Festgottesdienst in der Dorfkirch
  • 11.30 Uhr: Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung
  • 13 Uhr: Historischer Festumzug
  • 15 Uhr: Blasmusik mit den "Lustigen Beelitzern"

Samstag & Sonntag:
Offene Höfe, Marktstände, Kinderunterhaltung, Kleintier- und Jagdausstellung, Tippi und Schlittenhunde, Reiten, Brot backen u.v.m.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt!

Parkplätze sind ausgewiesen!

Brandenburger Landpartie

Zu Gast im Grünen

Tiere streicheln, Traktoren bestaunen und feldfrischen Spargel genießen: All das können die Besucher der Landpartie Mitte Juni in Beelitz. Mit insgesamt elf offenen Höfen und Läden ist die Spargelstadt bei der landesweiten Traditionsveranstaltung wieder so stark vertreten wie keine andere märkische Kommune.

Jeweils mehr als 100.000 Besucher waren in den Vorjahren am Landpartie-Wochenende auf Entdeckungstour zwischen Lenzen in der Prignitz und Proschim in der Niederlausitz unterwegs. „Landpartie, das ist die schönste Möglichkeit, Brandenburg zu entdecken, zu erleben und zu genießen“, heißt es vonseiten des verantwortlichen Marketing-Verbandes pro agro. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Insgesamt weit über 200 Betriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, sind auch in diesem Jahr auf Gäste aus Nah und Fern eingestellt.

Die Tradition der Brandenburger Landpartie gibt es seit 1994 in Brandenburg. Der Termin Mitte Juni ist besonders günstig: Es ist Erntezeit für Spargel und Erdbeeren, Backöfen werden angeheizt für Brot und frischen Kuchen,  es gibt vielfältige Hof- und Dorffeste, Stallführungen oder Feldrundgänge, Kutsch- und Radtouren und vieles mehr. Mancherorts kommt man sogar reicher zurück, als man hingefahren ist, mit einer Hoffahrerlaubnis für den großen Trecker oder der Erfahrung, wie Bauerndreikampf geht: Gummistiefelweitwurf, Milchkannenschlängellauf und Strohballenrennen.

  • Teilnehmende Betriebe:
  • Landwirtschaftlicher Familienbetrieb Rabe
  • Kontakt Lutz Rabe, Körzin 7, 14547 Beelitz Körzin
  • Telefon: 033204 / 34076
  • Spargel- und Erlebnishof Klaistow
  • Kontakt Carolin Blasig
  • Glindower Straße 28, 14547
  • Spargelstadt Beelitz Klaistow
  • Telefon: 033206 / 61070
  • Fax: 033206 / 61089
  • Josef Jakobs Spargelhof
  • Kontakt Carmen Runge
  • Schäpe 21, 14547 Spargelstadt  Beelitz Schäpe
  • Telefon: 033204 / 41970
  • Fax: 033204 / 41969
  • Landwirt & Spargelhof Syring
  • Kontakt Carina Wunderlich
  • Trebbiner Straße 69 f, 14547 Spargelstadt Beelitz Zauchwitz
  • Telefon: 033204 / 6380-0
  • Fax: 033204 / 6380-29
  • Spargelhof Hugo Simianer und Söhne
  • Kontakt Gerald Simianer
  • In den Steegwiesen 1, 14547 Spargelstadt Beelitz Busendorf
  • Telefon: 033206 / 4434
  • Fax: 033206 / 4435
  • Spargelhof Märkerland
  • Kontakt Bernhard Falkenthal
  • Schlunkendorfer Dorfstraße 1 a, 14547 Spargelstadt Beelitz Schlunkendorf
    Telefon: 033204 / 34185
  • Fax: 033204 / 60271
  • Mobil: 0171 / 9743188
  • Jakobs-Hof Beelitz
  • Kontakt Carmen Runge
  • Kähnsdorfer Weg 15, 14547 Spargelstadt Beelitz
  • Telefon: 033204 / 62714
  • Fax: 033204 / 62728
  • Spargelhof Jürgen Falkenthal
  • Kontakt Sven Falkenthal, Kietz 31, 14547 Spargelstadt Beelitz Schlunkendorf
  • Telefon: 033204 / 34183
  • Fax: 033204 / 60121
  • Unser kleiner Garten-Laden
  • Kontakt Ilona Lapsien
  • Trebbiner Straße 46, 14547 Spargelstadt Beelitz Zauchwitz
  • Telefon: 033204 / 63690
  • Fax: 033204 / 63699
  • Spargelhof Elsholz GbR
  • Kontakt Uwe Hentschel
  • Bahnhofsweg 2 A, 14547 Spargelstadt Beelitz Elsholz
  • Telefon: 033204 / 617741
  • Fax: 033204 / 617743
  • Nieplitztaler EXOTEN Potsdam-Mittelmark
  • Kontakt Gerhard Drogosch
  • Am Salzbrunnen 2, 14547 Spargelstadt Beelitz Salzbrunn
  • Telefon: 033204 / 33884 o. 34488
  • Fax: 033204 / 33884

Weiteres im Internet auf: www.brandenburger-landpartie.de

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