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Rieben

Die Riebener Kirche - ein christlich-weltliches Zentrum

RIEBEN
Wo Gott und die Welt aufeinander treffen
 
Gestern:
Der Ort Rieben wurde 1362 erstmals urkundlich erwähnt und als Straßenangerdorf am Ufer des Riebener Sees gebaut. Schon in den vergangenen Jahrhunderten war die traumhafte Landschaft rund um den See ein Anziehungspunkt für die Menschen aus der Großstadt.
 
Heute:
Mit seinen 336 Einwohnern ist Rieben heute ein Ortsteil der Stadt Beelitz und liegt an der Landesstraße 73 zwischen Michendorf und Luckenwalde. Direkt am Riebener See liegt der Ort im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Das Gebiet um den See steht unter Naturschutz und bietet ein besonders reizvolles Landschaftsbild, die viele Berliner hierher zieht. Die landschaftlich schöne Umgebung von Rieben und der Riebener See laden ein zum Wandern, Walking, Reiten und Radfahren. Das einmalige Vogelschutzgebiet wird von Naturfreunden und Ornithologen gleichermaßen geschätzt. Neben Wasser-, Schilf– und Greifvögeln kann man hier verschiedene Arten von Reihern und Weißstörchen treffen — und ab und an begegnet dem Geduldigen auch schon einmal Muffel-, Rot– und Damwild.
Besucher können sich im Landgasthof Rieben stärken und von hier aus zu einem Spaziergang um den See oder zu einer Wanderung in den Naturpark aufbrechen. Zudem kann man sich an den zahlreichen Ständen, die vor den Höfen im Dorf aufgebaut sind, mit regionalen Erzeugnissen versorgen.
Die Kirche wurde in den letzten Jahren umfassend saniert und zu einem kirchlichen, sozialen, kulturellen und kommunalen Zentrum des Ortsteils aus– und umgebaut — zur gemeinsamen Nutzung durch kirchliche und weltliche Gemeinde als überregional anerkanntes Pilotprojekt.


Veranstaltungen

02.07.2016
09:00 Uhr
Stadtpokal und Dorffest in Rieben
Der 2. Juli wird in Rieben ganz im Zeichen der Feuerwehr stehen: An jenem Samstag wird auf dem ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Mit dem Bus in die Natur

(13.08.2013)

Backöfen werden angeheizt, Kremser eingespannt und die Hofläden nochmal durchgefegt: Am Wochenende kommt Bewegung in die Dörfer zwischen Beelitz und Trebbin. Zur Aktion „48 Stunden Nuthe-Nieplitz“ können Besucher die Region kostenlos mit dem Linienbus erkunden – und werden an jeder Haltestelle etwas Besonderes erleben. Erstmals organisieren der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung mit vielen weiteren Partnern ein solches „Wochenende auf vier Achsen“ in der Region. Eine ähnliche Aktion mit Tausenden Besuchern gibt es schon seit mehreren Jahren im Hohen Fläming.

 

Ab 10.10 Uhr starten am 17. und 18. August am Bahnhof Trebbin stündlich Busse zu einer Rundfahrt durch die Dörfer, mit an Bord sind Gästeführer, die einen Überblick über die Besonderheiten der Region geben. Wer aus Berlin mit der Regionalbahnlinie 5 anreist, kann hier direkt zusteigen. Letzte Abfahrt ist 17.10 Uhr, letzte Ankunft um 18.33 Uhr. „Der Neugier sind keine Grenzen gesetzt, denn jeder kann aus dem vielfältigen Angebot selbst sein individuelles Programm zusammenstellen“, heißt es vonseiten des Landschaftsfördervereins.

 

Auf der Strecke liegen auch die östlichen Beelitzer Ortsteile, in denen es ganz unterschiedliche Attraktionen geben wird. In Zauchwitz wird zum Beispiel das Schaudepot „Die Reisekugel“ (Dorfstraße 16) seine Türen öffnen. Hier kann man allerhand Erstaunliches über die Kultur des Reisens erfahren und interessante bis groteske Exponate vom Koffer über den Kompass bis hin zum Wanderstock in Übergröße entdecken. „Wir reihen uns ein in die Perlenkette der kleinen Anbieter in der Region, die das Leben für die Bewohner und die Gäste annehmlicher und interessanter machen“, kündigt Inhaber Klaus Hänel an. Er veranstaltet dazu sein jährliches Museumsfest. Dieses Mal wird sich alles um das Thema Grenze drehen. Dazu gibt es Gitarrenmusik, eine Lesung und Mitmachaktionen wie zum Beispiel ein Kerzenbootrennen. Übrigens: Besucher, die in Zauchwitz aussteigen, werden direkt an der Bushaltestelle abgeholt und zu den teilnehmenden Einrichtungen geführt.

 

In Rieben wird indes gefeiert: Am Samstag veranstalten die Bewohner ein großes Dorffest mit Live-Musik. Um 11 Uhr wird der Trecker-Kremser zu einer lehrreichen Rundfahrt um den Riebener See aufbrechen. Das unter Naturschutz stehende Gewässer bietet zahlreichen bedrohten Arten ein Zuhause und ist indirekt auch Namensgeber des kleinen historischen Dorfes. Denn Ryba soll slawisch für „Fisch“ stehen. Startpunkt ist der Dorfanger, an dem zugleich eine Landwirtschaftstechnik-Ausstellung eröffnet wird. Ab 14 Uhr spielt hier das Rumpelkammerorchester Melodien der Ufa-Zeit und lädt zum Tanzen ein. Dazu gibt es selbstgebackenen Kuchen und Spiele zum Mitmachen. Für Kinder wird eine Hopse-Burg aufgebaut, auch die zum christlich-weltlichen Gemeindezentrum umgebaute Dorfkirche kann besichtigt werden. Zugleich öffnen die Höfe ihre Türen und laden zum Rundgang ein – allem voran der Landgasthof Rieben, der am Abend mit einem Auftritt der Blues-Sängerin Kat Baloun ein echtes Highlight zum Festprogramm beisteuert. Die Inhaber-Familie Janske wird außerdem am Sonntag den Innenhof der Traditionsgaststätte nach umfangreicher Sanierung erstmals eröffnen – und zu diesem Anlass den neuen Holzbackofen befeuern. Den ganzen Sonntag über wird es hier frischgebackenen Kuchen, eigenes Brot und jede Menge Musik geben.

 

Darüber hinaus kann man immer wieder auch einen Spaziergang unternehmen und die einzigartige Naturkulisse kennenlernen. Der geschützte Bohlensteg im Riebener See gewährt Einblicke in eines der artenreichsten Biotope des Landes, vom Beobachtungsturm im Zauchwitzer Busch kann man die Augen über ausgedehnte Feuchtwiesen schweifen lassen und mitunter Fisch- und Seeadler beobachten. Am Rande der Buslinie liegen noch viele weitere Programmhöhepunkte – zum Beispiel der Zauchwitzer Gemeindeteil Körzin, in dem die Garten-Landschafts-Architektin Elke Leitner am Sonntag Führungen durch ihre Vorzeige-Oase bietet. In Zauchwitz selbst wird zudem der Hofladen der Familie Lapsien seine Türen öffnen. Von selbst komponierten Marmeladen bis zum Ei aus Freilandhaltung kann man hier kosten, was das Land zu bieten hat – und gleich ein kleines Andenken mitnehmen an einen spannenden Tag in der Nuthe-Nieplitz-Niederung.

[Flyer zur 48-Stunden-Aktion]

[Direkt zum Landgasthof]

[Direkt zum Reise- und Tourismusmuseum]

[Zum Naturpark-Verein]

Foto zu Meldung: Mit dem Bus in die Natur