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Beelitz


Willkommen in der Spargelstadt

 

Beelitz - mit diesem Namen verbindet sich eine über tausendjährige Stadtgeschichte und natürlich der Beelitzer Spargel, der hier auf 1300 Hektar wächst. 1861 baute der Ackerbürger Carl Friedrich Wilhelm Hermann das Edelgemüse erstmals feldmäßig an und schuf damit eine Tradition, die bis heute gepflegt wird. Im Frühjahr und Sommer strömen Zehntausende Besucher in die Stadt, um die berühmte Beelitzer Stange feldfrisch in den Restaurants oder draußen auf den Höfen zu genießen. Letztere sind mit ihrem Erlebnisprogramm und der gläsernen Produktion vor allem bei Städtern beliebt. Immer am ersten Juniwochenende wird in Beelitz das Spargelfest gefeiert.Drei Türme.jpg

Beelitz ist eine liebens- und lebenswerte kleine Stadt vor den Toren Berlins und Potsdams. Nach einem freiwilligen Zusammenschluss mit insgesamt 17 Dörfern in der unmittelbaren Nachbarschaft ist es heute Stadt und Land gleichermaßen. Die historische Altstadt ist seit der Wende aufwendig saniert worden, über zwei Drittel der Häuser sowie fast alle Straßen und öffentlichen Plätze erstrahlen in neuem Glanz.

Durch seine ländliche Lage bei gleichzeitig hervorragender Verkehrsanbindung sowie die moderaten Grundstückspreise ist Beelitz vor allem bei Familien als Wohnort gefragt. Die Stadt verfügt über ein Gymnasium - es gehört zu den besten im Lande - sowie über eine Ober- und zwei Grundschulen. Außerdem gibt es insgesamt sieben moderne Kitas mit verschiedenen Ausrichtungen. Die Kinder erfahren hier alles über eine gesunde Lebensweise, lernen die Natur kennen und können sogar erste Englisch-Kenntnisse erwerben. Mit seinem vielfältigen Angebot auch an Spielplätzen und Freizeitaktivitäten, zum Beispiel dem Freibad, sowie Projekten wie dem Baby-Willkommensdienst oder der Oma-Opa-Börse darf Beelitz seit den Titel "Familien- und Kinderfreundliche Kommune führen.

Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus einer der Hauptwirtschaftsfaktoren. Gelegen zwischen den Regionen der Zauche mit ihren dichten Kiefernwäldern und der Nuthe-Nieplitz-Niederung mit ihren Seen, Bruchwäldern und Luchwiesen ist die Landschaft in und um Beelitz besonders reizvoll. Erlebbar wird sie auf Rad-, Reit- und Wanderwegen, welche Stadt, Ortsteile und naturtouristische Ziele wie die Beobachtungstürme und -stege im Naturpark Nuthe-Nieplitz miteinander verbinden.Naturpark Nuthe-Nieplitz.jpg

Auch ein Besuch im Wildgehege Glauer Tal lohnt sich.Zu den Sehenswürdigkeiten  gehören neben der historischen Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Grundriss und der 800 Jahre alten Stadtpfarrkirche, dem Rathaus und der Posthalterei aus dem Jahr 1789 vor allem auch die Beelitzer Heilstätten. Zur Wende zum 19. Jahrhundert als riesiger Klinikkomplex im Kiefernforst errichtet geben sie Zeugnis davon, wie bereits damals Architektur, neueste Technik und moderne Medizin Hand in Hand gingen. Die Heilstätten sind heute Standort mehrerer Fachkliniken.

 

Beelitz verfügt über vier Bahnhöfe in der Stadt und in den Orsteilen. Die Regionallinie 33 der ODEG von Berlin-Wannsee nach Jüterbog hält stündlich an den Haltepunkten Beelitz (Stadt), Elsholz und Buchholz, der Regionalexpres 7 von Dessau nach Berlin-Hauptbahnhof hält Stündlich in Beelitz-Heilstätten.

Per Auto ist Beelitz über die A 9 (Berlin-Leipizig), Anschlussstellen Beelitz und Beelitz-Heilstätten sowie über die A 10 (Berliner Ring), AS Michendorf und Ferch sowie über die Bundesstraßen 2 und 246 erreichbar.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist circa 40 Kilometer entfernt und per Autobahn direkt zu erreichen.

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

Berliner Str. 202
14547 Beelitz

Telefon (033204) 3910 (Zentrale)
Telefon (033204) 39148 (Personal)
Telefon (033204) 39155 (Tourist-Information)
Telefon (033204) 39131 (Sekretariat des Bürgermeisters)
Telefax (033204) 39135 (Fax Sekretariat)
Telefax (033204) 39198 (Fax Poststelle)
Telefax (033204) 39195 (Fax Personal)
Telefax (033204) 39156 (Fax Tourist-Information)

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.beelitz.de


Veranstaltungen

17.04.2014 bis 30.04.2014
Maibaum-Aufstellen in Beelitz
Am 30. April tanzt Beelitz wieder in den Mai: Ab dem frühen Abend wird es Musik und Show auf dem ... [mehr]
 
20.04.2014 bis 30.05.2014
Anmeldung: Winterferienlager für die Hortkinder unter dem Motto: Schwarz & Weiß - die Ferien werden heiß
Hat Ihr Kind Interesse an einer spannenden und erlebnisreichen Woche vom Montag, den 02.02.2015 bis ... [mehr]
 
29.04.2014
14:00 Uhr
Kinderkonferenz in der Kita Kinderland / Bereich: Hort
Lieber Kinderrat, am 29.04.2014 um 14:00 Uhr findet unsere nächste Kinderkonferenz statt! ... [mehr]
 
30.04.2014
20:00 Uhr
Sissi Perlinger: Gönn Dir ne Auszeit
„Der Allround Derwisch“ hat wieder zugeschlagen! Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und den ... [mehr]
 
08.06.2014
17:00 Uhr
Brandenburgische Sommerkonzerte: Wunschkonzert im Spargelland
Für die Musiker des Mandelring Quartetts ist mit dem 30jährigen Ensemblejubiläum die Zeit der Ernte ... [mehr]
 
12.09.2014 bis 14.09.2014
19:00 Uhr
 

Gastroangebote

30.04.2014
Uhr
Maibaum-Aufstellen in Beelitz
Am 30. April tanzt Beelitz wieder in den Mai: Ab dem frühen Abend wird es Musik und Show auf dem ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Patenbäume für fast 40 Kinder gepflanzt

(20.09.2013)

Beelitz wächst und gedeiht – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Fast 40 frischgebackene Eltern haben zum Weltkindertag am 20. September wieder Obstbäume für ihren Nachwuchs gepflanzt. Die Kinder sind alle in den vergangenen zwölf Monaten geboren worden und leben in der Stadt oder den Ortsteilen.

 

Seit drei Jahren gibt es diese Aktion für Beelitzer Eltern, sie gehört zu einer ganzen Reihe von Familien-Projekten, zum Beispiel den Baby-Willkommensdienst, bei dem die frühere Schulleiterin Regina Breyer frischgebackenen Eltern Hilfe anbietet und kleine Geschenke überbringt, oder unsere Großeltern-Börse „Frieda und Willi“, die junge und ältere Generationen in Kontakt bringen soll. Dafür  und für den hohen Standard der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in der Stadt hatte Beelitz vor zwei Jahren den Titel „Familien- und kinderfreundliche Kommune vom Landes-Sozialministerium erhalten.

 

Für die Baumpflanzaktion musste in diesem Jahr ein neues kommunales Grundstück an der Trebbiner Straße in Beschlag genommen werden. Aber auch hier kann man von der Straße aus sehen, wie kinderreich die Stadt schon ist. Mittlerweile werden fast 200 Obstbäume mit kleinen Namensschildchen von den Eltern gehegt. Dass die Kinder irgendwann die Äpfel, Kirschen oder Birnen mit zur Kita und später dann zur Schule nehmen können, ist ein weiterer schöner Effekt, erläuterte Bürgermeister Bernhard Knuth.

 

Damit niemand die Übersicht verliert, erhielten Charlotte, Max, Juno und all die anderen Neu-Beelitzer auch gleich Patenschaftsurkunden für die Bäume. Darauf steht: „Ich wünsche Dir, dass Du Dich fest mit der Stadt Beelitz verwurzelst und hier jederzeit Deine Heimat findest.“

 

Nachdem jedes der zwei Jahre alten Bäumchen gesetzt und ordentlich festgeklopft wurde, ließen die Eltern noch bunte Luftballons mit kleinen Grußkärtchen steigen. Der Finder kann hier seine Wünsche für das Neugeborene aufschreiben und zurück nach Beelitz schicken. Im vergangenen Jahr hatte es einer der Luftballons bis nach Polen geschafft.

Foto zu Meldung: Patenbäume für fast 40 Kinder gepflanzt

Lehrstelle statt Leer-Stelle - Treffpunkt Wirtschaft in Beelitz

(23.08.2013)

Laura Claus hat ihren Traumberuf gefunden: Die 18-Jährige steht mit Haarnetz und Schürze in der Produktionshalle der Beelitzer Bäckerei Exner und bereitet Tortenböden vor. Es sind die Grundlagen, welche die angehende Konditorin erst einmal lernen muss. Die erste eigene große Torte liegt zwar noch in weiter Ferne - aber sie geht mit Akribie ans Werk. Ihre Ausbildung hat gerade angefangen, aber spätestens in drei Jahren will Laura als Konditorin die Gaumen kitzeln.

 

Dass die junge Frau aus Eichstädt (Oberhavel) in Beelitz gelandet ist, ist nicht nur für Sie ein Glücksfall gewesen, sondern auch für Ihren Arbeitgeber. „Die Zahl der Bewerber sinkt immer weiter“, sagt Kathleen Exner, die in dem Familienbetrieb für Personal, Aus- und Weiterbildung zuständig ist. Die Statistiken bekräftigen ihre Einschätzung: Hatten vor 15 Jahren landesweit noch knapp 60 000 Jugendliche eine Ausbildung in der Mark absolviert, ist es heute ist es nur noch gut die Hälfte. „Da muss man sich Gedanken machen“, so Kathleen Exner.

 

„Lehrstelle statt Leer-Stelle“, so lautet das Motto des nächsten Treffpunktes Wirtschaft, welchen der Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Stadt Beelitz am 29. August gemeinsam veranstalten. Dazu werden Experten der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer gemeinsam mit Vertretern aus der Wirtschaft erörtern, wie der Ausbildungsmarkt in der Region auch langfristig attraktiv bleiben kann – um Abwanderung zu verhindern und die Zukunft des Mittelstandes zu sichern. Mit dabei sind neben der Beelitzer Bäckerei Exner auch die in Neuseddin ansässige DB Schenker Rail Deutschland AG sowie das Metallbauunternehmen Windeck aus Kloster Lehnin.

 

„Wir wollen Wege aufzeigen, wie man auch in Zeiten des demografischen Wandels als Unternehmer die betriebliche Zukunft sichert“, erklärt Organisator Klaus Wessels vom Technologie- und Gründerzentrum Fläming. Wie zum Beispiel erkennt man, ob ein Bewerber trotz schlechter Zeugnisnoten vielleicht doch ein wertvoller Mitarbeiter werden kann? Wie erreicht man jene, die ihrer Heimat innerlich schon den Rücken gekehrt haben? Und wie früh muss man anfangen, potenzielle Lehrlinge in den Schulen anzusprechen?

 

Die Bäckerei Exner, die rund 250 Mitarbeiter beschäftigt und fast 40 Filialen in Brandenburg und Berlin betreibt, hat ihre Hausaufgaben gemacht: Das Unternehmen ist nicht nur regelmäßig auf Ausbildungsmessen vertreten, sondern auch in sozialen Netzwerken im Internet. Bewerber können Anschreiben und Lebenslauf auch gleich über ein online-Formular auf der Betriebs-Homepage hochladen. Und es werden auch bei der Ausbildung selbst immer wieder neue Wege beschritten.

 

Gezielt werden Abiturienten angesprochen, die hier ihren Meister machen können. Und ab dem kommenden Jahr erhält der Nachwuchs im Beruf „BäckereifachverkäuferIn“ auch gleich noch eine Zusatzausbildung als Barista. „Barista bereiten professionell Kaffee zu“, erläutert Ausbildungsleiterin Exner. Dafür arbeitet der Beelitzer Betrieb eng mit einer österreichischen Rösterei zusammen, die Zusatzausbildung findet in Wien statt. „Für unsere Auszubildenden ergeben sich damit völlig neue Perspektiven.“

 

Dass das Betriebsklima nicht nur für die Angestellten, sondern auch für die Lehrlinge stimmt, zeigen unter anderem die Auszeichnungen: Im vergangenen Jahr gehörte die Bäckerei Exner zu den Finalisten um den Großen Preis des Mittelstandes, eine der Auszubildenden hat außerdem als beste im Handwerkskammerbezirk Potsdam abgeschlossen. Und man sieht, dass junge Leute auch weite Wege in Kauf nehmen, um sich in Beelitz ausbilden zu lassen – so wie Laura Claus, der damit alle Wege offenstehen.

 

Der Treffpunkt Wirtschaft findet am kommenden Donnerstag, 29. August, um 18 Uhr im Tiedemann-Haus, Clara-Zetkin-Straße 17, in Beelitz statt. Anmeldungen bitte per Email an anja.koch@tgz-belzig.de, per Telefon unter (033841) 65 390 oder Fax an (033841) 65 403.

[Mitteilung zum Treffpunkt Wirtschaft]

[Direkt zum Wirtschaftsforum PM]

Foto zu Meldung: Lehrstelle statt Leer-Stelle - Treffpunkt Wirtschaft in Beelitz

Die neuen Beelitzer Nachrichten sind da

(20.08.2013)

Die August-Ausgabe der Beelitzer Nachrichten ist erschienen und wird gerade an die Haushalte der Stadt und der Ortsteile verteilt. Online kann das Blatt als E-Paper eingesehen werden. Themen der aktuellen Ausgabe:

 

- "Unsere Kita ist fertig!" - Die Beelitzer Tagesstätte am Liebknechtpark ist eröffnet. Leonie, Janine und Paul haben schon vor dem Einzug probegespielt.

- "Die Idee hat gezündet" - Die Beelitzer Festspiele an der Nieplitz waren ein voller Erfolg. Fast 2500 Besucher haben Dagmar Frederic, Peter Wieland und weitere Stars in Beelitz live gesehen.

- "In Beelitz angekommen" - Die in Heilstätten untergebrachten Flüchtlinge integrieren sich in der Stadt. Nach einem Rundgang mit dem Bürgermeister kicken sie mittlerweile bei der SG Beelitz und wollen sich auch darüber hinaus am öffentlichen Leben beteiligen.

 

Die August-Ausgabe und die anderen Ausgaben des laufenden Jahres erreicht man künftig auch über den Menüpunkt Aktuelles / Beelitzer Nachrichten. Aktuelle und ältere Ausgaben kann man sich aber auch weiterhin als Pdf-Datei über das Verwaltungsportal herunterladen.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion.

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Dorfplatz als Spielplatz

(20.08.2013)

In Reesdorf sind jetzt von der Stadt Beelitz neue Spielgeräte auf dem Dorfplatz aufgestellt worden. Dazu gab es eine rührende Rückmeldung vonseiten der Kinderfeuerwehr:

 

"Die „Flämmchen“ wollen sich ganz herzlich für die neuen Spielgeräte auf dem Reesdorfer Dorfplatz bedanken. Das Foto veranschaulicht die intensive Nutzung: gleich fünf Kinder turnen gleichzeitig daran. Einige der Flämmchen wollen auch mithelfen, den Spielplatz in Ordnung zu halten und jäten fleißig den Bewuchs aus den frischen Sandflächen. Mit den ortstypischen Reifen, die die Generation vor uns aufgebaut hat, lässt sich auch ganz prima spielen und üben. Wir hoffen, die alten Spielgeräte bleiben noch lange da."

 

Barbara Ral

Kinderfeuerwehrwartin

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Beelitzer Freiluft-Atelier

(19.08.2013)

Am vergangenen Wochenende gab es in Beelitz wieder das größte Freiluft-Atelier Brandenburgs zu bestaunen. Insgesamt 80 Maler, Bildhauer und Kunsthandwerker haben am Samstag und Sonntag am Nieplitzufer ihre Werke ausgestellt und sich bei der Arbeit über die Schulter schauen lassen. Hunderte Besucher waren gekommen, um über den zweiten Beelitzer Kunst- und Handwerkermarkt zu flanieren. Dabei wechselte das ein oder andere Exponat auch den Besitzer. "Viele Menschen haben immer noch Duplikate bekannter Werke, zum Beispiel von Picasso, im Wohnzimmer zu hängen", sagte der Salzbrunner Maler und Bildhauer José Nuevo. Doch davon gebe es Millionen Exemplare. "Auf Kunstmärkten hat man die Chance, ein Original eines anderen Künstlers zu erwarben - und das ist dann ein Unikat." Die Kundschaft davon zu überzeugen sei sein Ziel.

 

Gegenüber der Premiere im vergangenen Jahr waren dieses Mal noch mehr Akteure der Einladung nach Beelitz gefolgt. Auch die Besucherzahlen sind gegenüber dem Vorjahr merklich gestiegen. Dass der Beelitzer Kunst- und Handwerkermarkt schon jetzt eine feste Größe im Kulturkalender der Region ist, zeigte die Tatsache, dass viele Künstler von außerhalb den Auftritt in Beelitz mit der Kunsttour Caputh an den kommenden beiden Wochenenden verbinden wollen.

 

[Flyer zum Kunstmarkt]

[Weitere Infos zum Kunst- und Handwerkermarkt]

Foto zu Meldung: Beelitzer Freiluft-Atelier

Bühne frei für das „Weisse Rössl“ am Nieplitz-Ufer

(02.08.2013)

„Was mein Herz zu sagen hat, fühlst auch du. Was die Uhr geschlagen hat, weißt auch du…“ – es ist ein Flirt im Dreivierteltakt, eine Annäherung voller Schwung und Anmut. Ja, damals verstand man es noch, zu lieben. Und so gerät der Zuschauer heutiger Zeiten ins Staunen, wenn Ottilie und Dr. Siedler über die Bühne wirbeln und dazu singen: „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“.

Susanne von Lonski und Christian Grygas gehen auf in ihren Rollen im berühmten Singspiel „Im weißen Rössl“. Text, Gesang und Choreografie – alles sitzt so, als würden sie nicht nur spielen, sondern wirklich fühlen. Schon bei den Proben sind sie ein Hingucker – und bei der Premiere werden sie die Zuschauer verzaubern.

Es ist soweit: Nach monatelanger Vorbereitung beginnen am kommenden Sonntag die Beelitzer Festspiele an der Nieplitz. An fünf Abenden wird unter freiem Himmel geliebt, gelitten gelacht und gesungen, werden Stars wie Dagmar Frederic – sie spielt die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber –  und Peter Wieland – als Kaiser – unvergessene Melodien singen. „Unsere Gäste werden Beelitz von einer völlig neuen Seite kennen lernen“, verspricht Bürgermeister Bernhard Knuth, der die Idee der Beelitzer Festspiele aufgebracht hatte und ihre Umsetzung seit Monaten voran getrieben hat.

Für Beelitz ist es eines der ambitioniertesten Projekte der jüngeren Stadtgeschichte. Nachdem die Finanzierung bereits seit März mit einem Beschluss der Stadtverordneten gesichert wurde, kamen die Künstler unter Vertrag, wurde das Bühnenbild entworfen und das große organisatorische Umfeld geregelt. Als Partner wurden die Uckermärkischen Bühnen Schwedt und das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde ins Boot geholt. Und es wurde die Werbetrommel gerührt, so dass schon jetzt ein Großteil der 2500 Karten verkauft ist.

Das „Weisse Rössl“ entstand vor über hundert Jahren als Lustspiel. In den 1920ern schrieb es der Autor Ralph Benatzky zur Operette um, in den 1930ern feierte „The White Horse Inn“ Erfolge auch in New York und London. Die Deutschen kennen es vor allem von den Verfilmungen der Nachkriegszeit – einmal mit Johannes Heesters von 1956 und einmal mit Peter Alexander und Waltraut Haas von 1960. Im November kommt eine neue Version in die Kinos – mit Armin Rohde und Diana Amft.

Im Kern der Handlung steht der verliebte Oberkellner Leopold. In Beelitz wird er von Ireneusz Rosinski gespielt, einem der talentiertesten Mimen der Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Leopold hat eine Schwäche für seine Chefin, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber (Frederic). Die wiederum macht jedoch dem Berliner Anwalt Dr. Siedler Avancen, der sich indes mit Ottilie verloben will. Das Problem daran: Siedler führt einen Prozess gegen Ottilies Vater, den Berliner Trikotagefabrikanten Giesicke.

Dieser wird herrlich brummig interpretiert von Reinhard Simon, Intendant der Uckermärkischen Bühnen. Er berlinert sich mit Wonne durch seine Rolle und ist trotz seiner mürrischen, teils cholerischen Art der Sypathieträger des Stückes. Wenn er schimpfend auf dem Balkon des Rössls steht, weil Siedler sein Zimmer beansprucht, oder wenn er in Lederhose über die österreichische Lebensart schwadroniert, sind Lacher garantiert.

Das Ensemble für die ersten Beelitzer Festspiele ist eine Mischung aus professionellen Schauspielern, erfahrenen Musikern und – mit Andrea Meissner (sie spielt das Klärchen) – erstklassigen Komödianten. Gesanglich lebt das Stück durch die Stimmen von Christian Grygas, der an der Staatsoperette Dresden engagiert ist, und von Eva Maria Pieckert, die schon in frühester Jugend reihenweise Auszeichnungen bei Gesangswettbewerben abgeräumt hat und dieser Tage so manchem aus dem MDR-Fernsehen bekannt sein dürfte. Dazu kommt die Stimmengewalt des Beelitzer Frauenchores, der mit Mitgliedern des Carnevalclubs ergänzt wird. Die Regie schließlich hat Peter Fabers übernommen, der unter anderem die Elblandfestspiele Wittenberge und das Klassik-Open-Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt inszeniert. In Beelitz steht er nicht nur hinter der Bühne, sondern schlüpft als Schauspieler auch in die Rolle des Professor Hinzelmann.

Die Beelitzer Festspiele versprechen leichte Unterhaltung auf hohem Niveau. Während der Vorstellung wird es immer wieder auch kleine Überraschungen geben, die sich auch außerhalb der Bühne abspielen werden – und das „weiße Rössl“ damit zu einem Teil von Beelitz werden lassen.

Die Premiere findet am Sonntag, 4. August, auf der Festwiese an der Nieplitz, Straße Steinhorst, statt. Weitere Aufführungen gibt es am 7. (16 Uhr), am 9. und 10. (19 Uhr) sowie am 14. August (16 Uhr). Karten sind für 29 bis 49 Euro in der Touristen-Info Beelitz sowie online und an der Abendkasse erhältlich. Infos auf www.beelitz.de.

[Aktuelle Fotos]

[Video von den Proben auf potsdamfernsehen.de]

Foto zu Meldung: Bühne frei für das „Weisse Rössl“ am Nieplitz-Ufer

Baby-Willkommensdienst zum 200. Mal im Einsatz

(01.08.2013)

Milena lässt es ruhig angehen: Gemütlich reckt sich das Mädchen in Mamas Arm, quietscht kurz – und ist schon eingeschlafen. Obwohl sie ihren Besuch mit Gleichmut nimmt, ist der ganz hingerissen von dem Baby mit den blauen Augen und dem dichten schwarzen Haar. Regina Breyer hat auf dem Sofa Platz genommen und bewundert die neue Beelitzerin, überlegt laut, nach wem die Kleine kommen mag. Frau Breyer erlebt solche Momente oft – und doch sei jeder Besuch des „Baby-Willkommensdienstes“ etwas Besonderes, sagt sie. Seit drei Jahren begrüßt die pensionierte Schulleiterin ehrenamtlich Neugeborene. Milena ist das Zweihundertste.

 

Vor genau drei Jahren hat der Willkommensdienst in der Spargelstadt die Arbeit aufgenommen. Nach vorheriger Anmeldung klingelt Regina Breyer bei frischgebackenen Eltern und übermittelt Glückwünsche der Stadt. Sie hat Geschenke dabei, unter anderem Gutscheine von Beelitzer Gewerbetreibenden für den ersten Haarschnitt, die erste Foto-Session oder einen Gips-Abdruck vom Füßchen. Und von Beelitzer Vereinen, zum Beispiel für das erste Jahr der Mitgliedschaft bei der Sportgemeinschaft. Es gibt selbstgehäkelte Mützen und Socken von den Omis der Stadt und einen dicken Informationsordner mit allerlei Anlaufstellen wie Ärzten, dem Familienzentrum und den Betreuungseinrichtungen. Vor allem aber zeigt Regina Breyer mit ihrem Besuch, dass die Geburt eines Kindes – für Eltern immerhin eines der schönsten und zugleich anstrengendsten Ereignisse in ihrem Leben – auch für die Gemeinschaft eine große Rolle spielt.

 

Die kleine Milena ist erst wenige Wochen alt. Bei der Geburt Mitte Juni wog sie 3035 Gramm und war 47 Zentimeter groß. „Jetzt sind es schon 57 Zentimeter“, berichtet Mama Andrea Körner stolz. Es ist ihr erstes Kind, und doch meistert die junge Frau den Alltag so gut, dass der Papa wieder unbesorgt arbeiten gehen kann. Krzysztof Kamedulski stammt ursprünglich aus Polen und ist Anfang der 1990er nach West-Deutschland gekommen. Zusammen mit dem Spargelbauern Josef Jakobs verschlug es ihn Mitte der 1990er nach Beelitz, wo der Chef einen alten Vierseithof im Ortrsteil Schäpe ausbaute und zum Vorzeige-Landwirtschaftsbetrieb mit Spargelanbau und Hofgastronomie machte.

 

Dort lernten sich die beiden vor vier Jahren kennen. Andrea Körner, aufgewachsen in Emstal, westlich von Beelitz, leitet das Hofrestaurant auf dem „Josef Jakobs Spargelhof“, Kamedulski ist als Vorarbeiter für den landwirtschaftlichen Bereich zuständig. Bald hatte es bei den beiden gefunkt, wurden Zukunftspläne geschmiedet und eine gemeinsame Wohnung bezogen – direkt unter dem Beelitzer Storchennest. Und so dauerte es nicht lange, bis sich Milena ankündigte. Sie trägt übrigens den Nachnamen des Vaters. Die Kleine soll zweisprachig aufwachsen, auch ihre polnischen Wurzeln kennen lernen, hatte Kamedulski schon vor der Geburt gesagt.

Milena ist der Beweis, dass Liebe keine Grenzen kennt – wie übrigens auch das vor drei Jahren erste offiziell begrüßte Baby Katherina Aliènor, deren Mutter Französin ist. Und sie macht Hoffnung, dass der ländliche Raum in Brandenburg trotz demografischen Wandels nicht aussterben wird.

 

„Es gibt in Beelitz viele Ansätze, um junge Eltern und später auch ihre Kinder hier zu halten“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, der heute ebenfalls dabei ist und als Geburtsgeschenk die Mittagsverpflegung für das erste Kita-Jahr sponsert. Er verweist auf die gute Infrastruktur mit sieben Kitas, zwei Grund- und einer Oberschule sowie dem Gymnasium, unzähligen Spielplätzen und dem Familienzentrum in Beelitz. Seit 2011 darf die Stadt den Titel „Famlien- und Kinderfreundliche Kommune in Brandenburg“ tragen – was auch Familienprojekten wie der „Oma-Opa-Börse Frieda und Willie“ und der jährlichen Baumpflanzaktion für Neugeborene zu verdanken ist. Immer zum Weltkindertag am 20. September setzen frischgebackene Eltern ein Obstbäumchen auf der Streuobstwiese im Süden der Stadt. Jedes Gehölz trägt auf einem Schild den Namen seines kleinen Paten. „Milena“ wird hier auch bald zu finden sein. Aber erst mal macht sie noch ein kleines Nickerchen.

 

Foto zu Meldung: Baby-Willkommensdienst zum 200. Mal im Einsatz

Willkommen in Deutschland, Willkommen in Beelitz

(19.07.2013)

Zwölf Bewohner des Flüchtlingswohnheimes in Beelitz Heilstätten aus verschiedenen afrikanischen Ländern und aus Tschetschenien haben sich kürzlich von Bürgermeister Bernhard Knuth die Stadt zeigen lassen. Nachdem die Reisegruppe auf dem Spargelhof Klaistow einen Betriebsrundgang mitgemacht hat, besuchte sie die Dorfkirche in Kanin – eine der ältesten Feldsteinkirchen Brandenburgs aus dem frühen 12. Jahrhundert. Spontan haben die Flüchtlinge ein kleines Gospelkonzert gegeben.

 

Danach stand ein Abstecher zum Beelitzer Sportplatz auf dem Programm, wo die Beelitzer Kita Kinderland zum Lunch eingeladen hatte. Danach gab es eine Führung durch das Rathaus – bei der jeder mal auf dem Bürgermeistersessel Platz nehmen durfte - und durch die Beelitzer Altstadt. Bei dieser Gelegenheit wurde auf dem Hof in der Poststraße 15/16 ein Ginkobaum als Zeichen der Verbundenheit bepflanzt und mit kleinen Willkommens-Schildchen in mehreren Sprachen dekoriert.

 

Die Asylbewerber waren von der Aktion sehr gerührt. Eine von ihnen erklärte, dass sie sich als die ersten Flüchtlinge, die in Beelitz Zuflucht finden, auch ein bisschen als Pioniere fühlen. Gern würden sie sich hier integrieren wollen – und dabei aber auch den Beelitzern ein Stück ihrer Kultur näher bringen.

 

Eine erste Gelegenheit dazu wird es beim Kunst- und Handwerkermarkt geben, an dem sich einige der Gäste beteiligen wollen, wie sie angekündigt haben. Das ist nur einer von mehreren Ansatzpunkten, Anschluss in der Stadt zu finden. Vonseiten der Sportgemeinschaft Blau Weiß Beelitz gab es das Angebot, im Verein Fußball zu spielen – was einige der Frauen nun auch ernsthaft erwägen.

 

Foto zu Meldung: Willkommen in Deutschland, Willkommen in Beelitz

Das "Weisse Rössl" wird aufgebaut

(19.07.2013)

Die Bauarbeiten für ein neues "Hotel" an der Nieplitz sind angelaufen: Mitarbeiter der Potsdamer Kulissenbaufirma Domino Design und Angestellte des Beelitzer Bauhofes sind derzeit dabei, Hintergrund und Bühne für die Beelitzer Festspiele aufzustellen. Den Grundstock für die Fassade eines österreichischen Berghotels hat die Baufirma Schielicke in Form zweier Container geliefert.

 

In zweieinhalb Wochen soll hier Entertainerin Dagmar Frederic als Wirtin Josepha Vogelhuber auf dem Balkon stehen und mit ihren Zurückweisungen beim Oberkellner Leopold für Herzschmerz sorgen. An fünf Abenden im August wird in Beelitz das berühmte Singspiel "Im weissen Rössl" aufgeführt. Zwischen Nieplitz und Altstadt wird dann geliebt, gelitten, gelacht und gesungen

 

Seit seiner Uraufführung Ende des 19. Jahrhunderts hat das "Weisse Rössl" viele Wandlungen erfahren und wurde auf unzähligen Bühnen, unter anderem in New York, London und Paris, aufgeführt. In Deutschland ist es vor allem durch die Verfilmung mit Peter Alexander und Waltraut Haas von 1960 unsterblich geworden. Eine neue Kinoproduktion mit Armin Rohde und Diana Amft soll übrigens im November anlaufen.

 

Zusammen mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt bringt Beelitz einen Hauch von Österreich in das Herz der Mark Brandenburg – und beschert dem Publikum ein Wiedersehen mit Stars wie Peter Wieland (er spielt den Kaiser), Eva Maria Pieckert (als Postfrau), Andrea Meissner (in der Rolle des Klärchen) – und Dagmar Frederic. Für die Begleitung der bekannten Lieder wie „Es muss was Wunderbares sein“ oder „Die ganze Welt ist himmelblau“ konnten wir das renommierte Konzertorchester Eberswalde gewinnen. Musikalisch unterstützt wird es vom Beelitzer Frauenchor, dem Beelitzer Carnevals Club und einer Beelitzer Blasmusikkapelle.

 

Parallel zum Kulissenbau laufen schon seit geraumer Zeit die Vorproben. In der kommenden Woche werden die Akteure dann in die Stückproben gehen, bevor die Rollen mit der Musik abgestimmt werden. Die Generalprobe ist für den 2. August angesetzt.  Unterdessen läuft der Vorverkauf weiter: Karten gibt es noch für alle Vorstellungen in der Tourist-Info in der Poststraße 15 und in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

[Direkt zum Kartenvorverkauf]

[Weitere Informationen]

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Beelitz macht blau

(19.07.2013)

Sie sind lecker, in der Küche vielseitig einsetzbar - und vor allem gesund: Heidelbeeren helfen gegen Verdauungsbeschwerden, senken den Blutdruck und sollen laut einer aktuellen Studie sogar die Gedächtnisleistung im Alter fördern. Die blauen Früchte haben jetzt wieder Saison. In und um Beelitz kann man sie in Hofläden frisch kaufen - oder auf den Plantagen selber pflücken.

 

Kultiviert wurde die Heidelbeere erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in Nordamerika. Über die Niederlande kam sie in den 1930er Jahren nach Deutschland. Heute gibt es mittlerweile hundert verschiedene Sorten, die von ihrem Ursprung her nichts mit der hier heimischen und kleineren Blaubeere zu tun haben.

 

In Brandenburg ist die Kulturheidelbeere auf dem Vormarsch: Mittlerweile wird sie auf knapp hundert Hektar angebaut, 19 Betriebe zwischen Prignitz und Lausitz kultivieren sie. Die Erntemenge lag im vergangenen Jahr laut Angaben des Statistischen Landesamtes bei knapp 2900 Dezitonnen. In Beelitz werden Heidelbeeren auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow, von den Jakobs-Brüdern in Beelitz und Schäpe sowie in Beelitz Heilstätten von der Forsthof Beelitzer Heide GbR angebaut.

[Zu den Jakobshöfen in Beelitz und Schäpe]

[Zum Spargel- und Erlebnishof Klaistow]

[Zum Heidelbeerpark Beelitz-Heilstätten]

Foto zu Meldung: Beelitz macht blau

"Gutes aus Beelitz" mit Gold prämiert

(02.07.2013)

Das Kürbiskernöl des Beelitzer Öko-Landwirtes Thomas Syring ist erneut mit der Goldmedaille der DLG ausgezeichnet worden. Im Rahmen der jährlichen internationalen Qualitätsprüfung hat die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft in diesem Jahr 115 Speiseöle von Erzeugern aus dem gesamten Bundesgebiet einschließlich Österreich getestet. Darunter waren wieder große Produzenten, die Öle für Lidl, Edeka und Co. herstellen, aber auch Familienbetriebe, die nur in kleinen Auflagen produzieren. Das Beelitzer Unternehmen Syring-Feinkost, das pro Jahr nur rund 2500 Liter Kürbiskernöl presst, ist zum mittlerweile dritten Mal mit Gold prämiert worden.

 

„In ihrer Vielfalt sind Speiseöle zu einem kulinarischen Aushängeschild einer abwechslungsreichen Genusskultur geworden“, heißt es vonseiten der Deutschen Lebensmittelgesellschaft. Bei der Qualitätsprüfung seien vor allem die sensorische Eigenschaften – also Geschmack und Geruch – getestet worden, aber auch Faktoren wie Verarbeitung und die Lagerung habe man berücksichtigt.  Einmal mehr hat sich dabei gezeigt, dass das Beelitzer Öl in jeder Hinsicht einwandfrei ist.

 

Seit 2004 baut Thomas Syring Beelitzer Kürbisse an und verarbeitet sie unter anderem zu Öl. Dieses ist besonders kostbar: Für einen Liter muss der 33-Jährige 40 bis 50 der gelben Giganten ernten. Angebaut werden sie rund um Zauchwitz auf insgesamt 50 Hektar. Auf jeder Flasche des Kürbiskernöls steht das Prädikat „Gutes aus Beelitz“. Verkauft werden die Produkte unter anderem über das Internet auf www.syring-feinkost.de sowie im Hofladen der Familie in Zauchwitz, Trebbiner Straße 69f - und im „Genuss Eck“ am Eingangstor zur Beelitzer Altstadt, Clara-Zetkin-Straße 200. Dort gibt es auch weitere Kürbisprodukte wie zum Beispiel Marmeladen, Sekt oder Kürbiskerne als leckere Knabbereien.

 

Für die Stadt Beelitz ist der Familienbetrieb ein wichtiges Aushängeschild: „Syring-Feinkost erreicht mit seinen Produkten Menschen, die auch bei der Ernährung Wert auf Qualität legen“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knuth, der selbst gern zum Kürbiskernöl greift, um Speisen zu verfeinern. „Diese Qualität ist dem Unternehmen nun erneut zu Recht bescheinigt worden. Darauf kann unsere Stadt stolz sein.“ Indem das Öl von Syring-Feinkost unter dem Slogan „Gutes aus Beelitz“ auf unzählige Tische gelangt, werde der ausgezeichnete Ruf der Stadt und ihrer Produkte beim Verbraucher weiter gefestigt.

[Homepage von Syring-Feinkost]

Foto zu Meldung: "Gutes aus Beelitz" mit Gold prämiert

Eva Maria Pieckert rundet Starriege fürs "Weisse Rössl" ab

(02.07.2013)

Für die Aufführung des Singspiels „Im weissen Rössl“ hat die Stadt Beelitz eine weitere bekannte Persönlichkeit gewinnen können: Die Sängerin und Entertainerin Eva Maria Pieckert wird in dem Stück die Postfrau spielen. „Damit haben wir die Inszenierung komplett mit professionellen Darstellern und Musikern besetzen können“, freut sich Bürgermeister Bernhard Knuth, der heute einen Gastspielvertrag mit ihr unterzeichnete. Eva Maria Pieckert dürften viele aus Sendungen wie „Wilkommen bei Carmen Nebel“ oder „Der lange Samstag“ im MDR bekannt sein.

 

1955 in Halle geboren, studierte sie an der Musikhochschule Leipzig. In der DDR trat sie regelmäßig bei Gesangswettbewerben und Festspielen auf, nach der Wende spielte sie auf verschiedenen Theaterbühnen, unter anderem in dem Stück „Geschichten von Weihnachtsbaumgänsen“ mit Walter Plathe. Hinzu kommen immer wieder Auftritte in Unterhaltungssendungen im Fernsehen. Bei den Beelitzer Festspielen wird sie nun an der Seite von Dagmar Frederic, Peter Wieland und Andrea Meissner zu sehen sein.

 

Die Vorbereitungen auf die ersten Beelitzer Festspiele an der Nieplitz, welche die Stadt zusammen mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dem Konzertorchester Eberswalde und vielen weiteren Beteiligten auf die Beine stellt, gehen indes weiter: Nach den Vorproben, die bis zum 20. Juli laufen, werden sich die Akteure mit den einzelnen Stücken vertraut machen. Die Generalprobe ist für den zweiten August angesetzt, bevor dann am 4. August das erste Mal der Vorhang für das Weisse Rössl in Beelitz aufgeht. Geplant sind insgesamt fünf Aufführungen.

 

Dann wird sich österreichischer Schmäh mit dem Charme einer brandenburgischen Kleinstadt verbinden: Das um 1900 als Lustspiel geschriebene „Weisse Rössl“ ist Anfang der 1930er Jahre in einer Neufassung von Ralph Benatzky um die Welt gegangen und wurde unter anderem in den USA und in Frankreich aufgeführt. Hierzulande ist es vor allem durch die Verfilmung mit Peter Alexander und Waltraut Haas von 1960 bekannt – und durch Lieder wie „Es muss was Wunderbares sein“ oder „Die ganze Welt ist himmelblau“. Dass das „Weisse Rössl“ noch heute Stoff für leichte Unterhaltung bietet,  zeigen zeitgenössische Inszenierungen auf Theaterbühnen in ganz Deutschland – und eine Neuverfilmung mit Armin Rohde und Diana Amft, die am 7. November dieses Jahres in die deutschen Kinos kommt.

 

In Beelitz entspinnt sich der augenzwinkernde Liebesreigen vor einer einmaligen Kulisse zwischen Nieplitzufer und Altstadtsilhouette: Da ist der singende Oberkellner Leopold, der schon seit Jahren für seine Chefin, die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, schwärmt. Die jedoch macht lieber ihrem gut situierten Stammgast, dem Berliner Anwalt Dr. Siedler Avancen. Der wiederum wird gleichzeitig von Ottilie umschwärmt, der Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegen den er gerade erst einen Prozess  gewonnen hat – was die Verbindung nicht gerade einfach macht. Eine vertrackte Konstellation, die am Ende nur Kaiser Franz Joseph persönlich lösen kann.

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Vorbereitungen auf die Beelitzer Festspiele laufen

(27.06.2013)

Die Besetzung steht, der Kartenvorverkauf läuft – und mittlerweile haben auch die Proben für die ersten Beelitzer Festspiele begonnen. An fünf Abenden im August wird bei uns das weltbekannte Stück „Im weissen Rössl“ unter freiem Himmel, vor der Silhouette der Beelitzer Altstadt aufgeführt. Gemeinsam mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und vielen weiteren Beteiligten wird sich bei uns österreichischer Schmäh mit dem Charme einer brandenburgischen Kleinstadt verbinden. Dabei wird es ein Wiedersehen mit Stars wie Dagmar Frederic, Peter Wieland und Andrea Meissner geben, werden Melodien wie „Die ganze Welt ist himmelblau“ oder „Es muss was Wunderbares sein“ über den grünen Wiesen am Ufer der Nieplitz erklingen.

 

 Das um 1900 als Lustspiel geschriebene „Weisse Rössl“ ist Anfang der 1930er Jahre in einer Neufassung von Ralph Benatzky um die Welt gegangen und wurde unter anderem in New York, Paris, London und Madrid aufgeführt. Dass es noch heute erfolgreich Stoff für leichte Unterhaltung bietet,  zeigen zeitgenössische Inszenierungen auf Theaterbühnen in ganz Deutschland – und eine Neuverfilmung mit Armin Rohde und Diana Amft, die am 7. November dieses Jahres in die deutschen Kinos kommt. Die von der Regina Ziegler Filmproduktion gedrehte Komödie treibt den „Kulturclash“ zwischen dem regnerischen Berlin unserer Zeit auf der einen Seite und dem österreichischen Salzkammergut mit Postkarten-Kulisse und strahlend blauem Himmel auf der anderen auf die Spitze.

 

In Beelitz indes entspinnt sich der augenzwinkernde Liebesreigen im „Weissen Rössl“ in althergebrachter Form: Da ist der singende Oberkellner Leopold, der schon seit Jahren für seine Chefin, die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, schwärmt. Die jedoch macht lieber ihrem gut situierten Stammgast, dem Berliner Anwalt Dr. Siedler Avancen. Der wiederum wird gleichzeitig von Ottilie umschwärmt, der Tochter des Fabrikanten Giesecke, gegen den er gerade erst einen Prozess  gewonnen hat – was die Verbindung nicht gerade einfach macht. Eine vertrackte Konstellation, die am Ende nur Kaiser Franz Joseph persönlich lösen kann.

 

Die Besetzung vor und hinter den Kulissen verspricht Unterhaltung auf höchstem Niveau: Die Regie übernimmt Peter Fabers, der mit seinen Inszenierungen den Uckermärkischen Bühnen Schwedt zu hohem Rennommee verholfen hat , für die musikalische Begleitung konnten wir das Konzertorchester Eberswalde sowie den Frauchenchor Beelitz, den Beelitzer Carnevals Club und die Beelitzer Blasmusikanten gewinnen. Auf der Bühne werden die beliebten Schauspiel- und Gesangsgrößen Dagmar Frederic (als Rössl-Wirtin), Peter Wieland (in der Rolle des Kaisers) und Andrea Meissner (als Klärchen) zusammen mit talentierten und etablierten jungen Künstlern wie Ireneusz Rosinski (Leopold), Susanne von Lonski (Ottilie) oder Dirk Weidner (Sigismund Sülzheimer) das „Weisse Rössl“ an der Nieplitz zum Leben erwecken.

 

Karten gibt es für 29 bis 49 Euro an allen Vorverkaufsstellen sowie unter www.beelitzer-festspiele.de. Weitere Informationen auf www.beelitz.de sowie unter 033204 – 39155.

[Weitere Infos zu den Beelitzer Festspielen]

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Wochenende voller Musik

(27.06.2013)

Am Wochenende wird Beelitz wieder von besonderen Klängen erfüllt: Im Sommertheater im Schmiedehof wird am Samstag, 29. Juni, um 19 Uhr die Konzertpianistin Natalia Christoph mit ihrem Kammerensemble Werke von Carl Ditters von Dittersdorf, Anton Rubinstein, Felix  Mendelssohn Bartholdy, Michail Glinka und Camille Saint-Saens spielen.

Natalia Christoph ist bereits mehrmals in Beelitz aufgetreten und vom Publikum bejubelt worden. Zusammen mit Wladimir Ott (Bratsche) und Ernst Joffe (Kontrabass) wird sie einmal mehr auf künstlerische Art und Weise zeigen, wie eng die kulturellen Beziehungen zwischen den historischen Hauptstädten Berlin und St. Petersburg seit jeher gewesen sind - und das im kleinen Kreise am prasselnden Feuer in der historischen Schmiede in der Poststraße 14. In kleinen Zwischenmoderationen wird sie auch die Hintergründe erläutern und Anekdoten aus vergangenen Zeiten erzählen.

Den thematischen Rahmen bietet das Jahr des Kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Russland, welches diese Beziehungen in das öffentliche Bewusstsein rufen will. Der Eintritt kostet 15 Euro.

 

Am Sonntag, 30. Juni, werden dann bei einem musikalischen Frühschoppen ab 11 Uhr Altberliner Lieder, Märsche, Polkas und Walzer für beschwingte Unterhaltung sorgen. Die Beelitzer Blasmusikanten unter der Leitung von Jürgen Spahn tragen das Publikum mit ihren Klängen in die Hochburgen und Glanzzeiten der Blasmusik. Der Eintritt kostet zehn Euro, für das leibliche Wohl ist gesorgt.  

 

Karten gibt es im Vorverkauf in der Touristen-Info Beelitz, Poststr. 15, sowie im Optikgeschäft „Brillen im Schmiedehof“ und im Buchladen Loth, beide Poststr. 14 sowie an der Abendkasse. Informationen unter Tel. (033204) 605101.

 

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Startschuss für die Zukunft

(25.06.2013)

Für die weitere Entwicklung der Stadt Beelitz ist jetzt eine wesentliche Grundlage geschaffen worden: Die Untere Kommunalaufsicht des Landkreises hat heute die Aufnahme von Krediten genehmigt. Diese sind Teil des Doppelhaushaltes für 2013 und 2014 und versetzen Beelitz in die Lage, einen großen Schritt in Richtung Zukunft zu nehmen. Geplant sind Investitionen unter anderem in den Bau einer neuen Mehrzweckhalle an der Grundschule Fichtenwalde sowie die energetische Sanierung der Solar-Oberschule in Beelitz.

 

Außerdem stehen der Neubau eines Feuerwehrstützpunktes in Beelitz, die Modernisierung und Erweiterung des Ärztehauses sowie die Erneuerung der Rasenfläche auf dem Beelitzer Sportplatz auf der Agenda der Stadt. „Es sind Vorhaben, die langfristig ohnehin umgesetzt werden müssen“, erläutert Bürgermeister Bernhard Knuth. „Wir aber stellen uns jetzt den künftigen Herausforderungen, indem wir unsere Stadt noch lebenswerter und attraktiver machen. Wir warten nicht darauf, dass der demografische Wandel die Bevölkerung in Beelitz schrumpfen lässt, sondern steuern dagegen, wo wir nur können.“ Junge Familien würden vor allem dort leben wollen, wo es gute Betreuungs- und Bildungseinrichtungen gibt, Unternehmen vor allem dort investieren, wo die Infrastruktur stimmt und gut ausgebildete Fachkräfte leben. „Und das ist in Beelitz der Fall“, argumentiert der Bürgermeister.

 

Die Stadtverordneten haben dem Haushalt und der Kreditaufnahme bereits im März mehrheitlich zugestimmt – überzeugt von den derzeit günstigen Konditionen. Außerdem wird in diesem Jahr ein Kredit für die Entwicklung des Gewerbegebietes aus den 1990er Jahren endgültig abbezahlt – sodass keine neuen Tilgungsraten anfallen und der Haushalt damit nicht zusätzlich belastet wird.

 

Das Genehmigungsverfahren hatte indes bis heute gedauert. Die Stadt Beelitz hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Doppelhaushalt aufgestellt, „ein Prozess, bei dem auch wir noch Einiges dazulernen mussten“, erläutert Bürgermeister Knuth. Zusammen mit der Unteren Kommunalaufsicht konnten jedoch formale Fehler korrigiert und offene Fragen geklärt werden. „Mit der Unterstützung des Landkreises kann unsere Stadt so den eingeschlagenen Weg fortsetzen – und voller Zuversicht auf die kommenden Jahre blicken“, erklärt der Bürgermeister weiter. Auch bei den Vorsitzenden der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung rief die Nachricht heute fast ausnahmslos ein positives Echo hervor. "Die Reaktionen der überwiegenden Mehrheit künden von Tatendrang und dem Willen, die Stadt nach vorn zu bringen", resümiert Knuth, der jeden persönlich über die Entscheidung der Kommunalaufsicht informierte.

 

Dass die Stadt bis jetzt auf einen rechtskräftigen Haushalt warten musste, hatte indes keine negativen Auswirkungen gehabt: Mit den Verpflichtungsermächtigungen aus dem Vorjahr werden wichtige Projekte wie der Neubau der Kita Am Park  oder die Neugestaltung der Ortsmitte in Wittbrietzen dieser Tage zu Ende geführt. Weitere Projekte konnten sorgfältig geplant und bis zur Genehmigungsreife gebracht werden. So sind für die Sanierung des Geschäftshauses in der Berliner Straße 19, für die Erweiterung der Kita in Fichtenwalde und für das neue Feuerwehrdepot in Reesdorf Bauanträge eingereicht worden.

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Beelitzer Spargel für Obama

(19.06.2013)

Einmal mehr durfte der Beelitzer Spargel einen prominenten Gaumen kitzeln: Wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht, wurde Barack Obama während seines Deutschland-Besuches mit dem Edelgemüse von der Nieplitz bewirtet. Demnach hat der Berliner Sternekoch Tim Raue für den US-amerikanischen Präsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem „Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar“ zubereitet. Obama hat damit auch einen kleinen Eindruck unserer Region bekommen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass unser Spargel erneut den Ansprüchen eines so hohen Anlasses gerecht wird“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knuth dazu. Er erinnert daran, dass Kanzlerin Merkel bereits mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und dem damals scheidenden US-Präsidenten George W. Bush bei Beelitzer Spargel zusammengekommen war. „Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen – und wenn der Spargel aus Beelitz dazu beitragen kann, das Klima zwischen führenden Nationen wie Deutschland und den USA weiter zu verbessern und den Rahmen für konstruktive Gespräche abrundet, so würde uns das mehr als stolz machen“, so Knuth.

 

Erst Mitte April war eine Delegation aus Spargelbauern und Politikern um die amtierende Spargelkönigin Michaela Kranepuhl in die Hauptstadt gereist, um der Bundeskanzlerin die ersten frisch gestochenen Stangen vorbei zu bringen. Berlin gehört zu den wichtigsten Absatzmärkten für den Beelitzer Spargel. Prominenteste Adressen sind das Bundeskanzleramt und das Schloss Bellevue. Jedes Jahr pilgern Zehntausende Besucher nach Beelitz, um das Edelgemüse feldfrisch auf den Höfen und in den Restaurants zu genießen. Der Beelitzer Spargel wird von 15 Betrieben auf mittlerweile 1300 Hektar angebaut. Die Saison wird Ende Juni abgeschlossen.

 

Und das schreiben die Medien:

 

PNN: Spargel? Yes we can!

 

Beelitz/Berlin - Königsgemüse für den Präsidenten: Barack Obama ist gestern in den Genuss von Beelitzer Spargel gekommen. Nach Beelitz hat er es zwar auf seiner kurzen Stippvisite in Deutschland nicht mehr geschafft, dafür hat er aber zumindest ein Stück Beelitz serviert bekommen, kredenzt mit Kaviar... weiterlesen

 

PNN: First Lady lobt Spargel

 

Beelitz / Berlin - Lob für den Beelitzer Spargel von höchster Ebene: Die amerikanische First Lady war vom Gala-Dinner am Mittwochabend im Schloss Charlottenburg begeistert. Michelle Obama hat es offenbar so gut gemundet, dass sie versprochen hat, wiederzukommen... weiterlesen

 

RBB: Berliner Koch serviert Obama Beelitzer Spargel

 

Beim Gala-Dinner im Berliner Schloss Charlottenburg hat US-Präsident Barack Obama am Mittwochabend auch Beelitzer Spargel aufgetischt bekommen. Nach Angaben von Zwei-Sterne-Koch Tim Raue sollte dieser mit Zitrone und Saiblingskaviar serviert werden... weiterlesen

 

Blickpunkt: Spargel für Obama und Merkel

 

Einmal mehr erfreut der Beelitzer Spargel einen prominenten Gaumen: Wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht, wird Barack Obama heute Abend mit dem Edelgemüse von der Nieplitz bewirtet... weiterlesen

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Die neuen Beelitzer Nachrichten sind da

(19.06.2013)

Die aktuelle Juni-Ausgabe der Beelitzer Nachrichten ist fertig und kann ab sofort als E-Book angesehen werden. In herkömmlicher Form wird sie wie gewohnt in der kommenden Woche an die Haushalte verteilt.

 

Themen:

 

  • Erna kam - und tanzte: Beim Spargelfest Anfang Juni brannte die Luft in Beelitz: Trotz des Regenwetters waren über 10 000 Menschen in den Straßen unterwegs.
  • Hilfe für Flutopfer: Gerade aus dem Auslandseinsatz zurück musste das Logistikbataillon 172 erneut zupacken: Beim Elbhochwasser galt es, die Deiche  zu verteidigen.
  • Beelitzer Schmäh: Anfang August wird das berühmte Singspiel „Im weißen Rössl“ an der Nieplitz aufgeführt. Bekannte Stars und Melodien sorgen für unvergessliche Stunden.


Viel Spaß beim Lesen an sonnigen Tagen wünscht die Redaktion. Die nächsten Beelitzer Nachrichten erscheinen nach der Sommerpause im August.

[Direkt zu den aktuellen Beelitzer Nachrichten]

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Der Raupe zu Leibe gerückt

(04.06.2013)

Die Stadt Beelitz ist den Raupen des Eichenprozessionsspinners zu Leibe gerückt. Insgesamt 570 Eichen im Stadtgebiet sind jetzt mit dem Pflanzenschutzmittel Dipel ES behandelt worden. Die Arbeiten hatte die Firma Ingenieurbiologischer Kultur und Wasserbau Werder (IKW) GmbH ausgeführt, die auch in und um Potsdam im Einsatz ist. Zwei Tage lang wurde das städtische Grün mit einer Spezialspritze besprüht, die das Mittel bis zu 40 Meter hoch in die Luft werfen kann. Einzelne Bäume in sensiblen Bereichen wurden mit Handspritzen behandelt.

 

Der Eichenprozessionsspinner ist in seinem Raupenstadium, dem er erst im Juli entwachsen ist, für Menschen  gefährlich. Die feinen Brennhaare, die noch monatelang durch die Luft wirbeln können, führen zu Hautreizungen und Atemwegstörungen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Falter in Brandenburg zur Plage ausgewachsen.

 

Ursprünglich geplant war, dass 360 befallene Eichen im Beelitzer Stadtgebiet, in den Ortsteilen und an den kommunalen Verbindungsstraßen behandelt werden. Um eine Ausbreitung des Schädlings zu verhindern, haben die Experten aber auch angrenzende Bäume besprüht. Darüber hinaus haben viele private Grundstückseigentümer die Gelegenheit genutzt und die IKW GmbH mit der Schädlingsbekämpfung auf ihren Flächen beauftragt. Damit ist ein größtmöglicher Schutz vor diesem Schädling erreicht worden.

 

Der Beelitzer Bauhof, der die Bekämpfungsaktion koordiniert hat, wird die Eichen im Stadtgebiet jetzt weiter beobachten. Derzeit seien keine Raupen mehr an den Bäumen zu sehen, eine endgültige Erfolgsmeldung könne man aber erst bei sonnigem Wetter geben, wenn die Raupen erfahrungsgemäß aktiver sind.

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Über 10000 feierten das Spargelfest

(04.06.2013)
Beelitz ist am vergangenen Wochenende zur pulsierenden Fest-, Schow- und Tanzmeile geworden: Weit über 10 000 Menschen haben drei Tage lang das diesjährige Spargelfest in der Alstadt gefeiert. Absoluter Höhepunkt war der Auftritt der Disco-Band Boney M am Samstagabend: Rund 6000 Zuschauer wollten Songs wie "Daddy Cool" oder "Rivers of Babylon" live hören und drängten sich vor der Bühne an der Kirche bis hinein in die Nebenstraßen. Aber auch Schäfer Heinrich brachte die Luft über Beelitz zum Glühen - obwohl er bei seinem Auftritt eine Stunde zuvor gegen einen Regenschauer hatte ansingen müssen.
 
Die Stadt Beelitz ist mit dem Verlauf des Festes absolut zufrieden - zumal es durchgehend friedlich blieb, wie auch die Polizei auf Anfrage aus dem Rathaus bestätigte. Ausgelassen feierten die Beelitzer, ihre Gäste und unzählige rumänische und polnische Saisonarbeiter, die dieser Tage wieder das Edelgemüse rund um Beelitz stechen, miteinander bis in die späten Abendstunden. Vor der Hauptbühne tobte an beiden Tagen das Leben: Am Samstag führte die bekannte Entertainerin Dagmar Frederic durch das Programm und verlieh dabei sogar der offizielle Festeröffnung mit Amtsträgern aus der Politik einen enormen Unterhaltungswert. Am Sonntagnachmittag unterhielt unter anderem Fernsehlegende Wolfgang Lippert das Publikum. Unterdessen zeigten Nachwuchskünstler auf den Nebenbühnen ihr Können.
Dass das Spargelfest ein Erfolg wurde, ist auch den Gewerbetreibenden zu verdanken, die ihre Türen und Tore geöffnet und am Programm mitgewirkt haben. Zum Teil stellten sie sogar selbst Bühnen auf. Und sie beteiligten sich finanziell mit Sponsoren- und Spendengeldern.
Am Sonntag setzte sich dann die Stadt in Bewegung: Beim großen Festumzug präsentierten sich all jene, die seit jeher das Leben in Beelitz prägen und am laufen halten: 40 Vereine, Unternehmen, Spargelbauern und Instiutionen wie die Kitas der Stadt folgten der Spargelpyramiede in einem langen Korso durch die Straßen von Beelitz. Das mit 200 Kilogramm bestückte Beelitzer Wahrzeichen, das es immerhin schon seit den frühen 1930er Jahren gibt, wurde am späteren Nachmittag pfundweise für einen guten Zweck verkauft: Der Erlös soll für den Erhalt der Dorfkirche in Schlunkendorf eingesetzt werden. Für die musikalische Untermahlung beim Umzug sorgten das Jugendblasorchester Buchholz, der Spielmannszug Beelitz und der Beelitzer Frauenchor.
 
Das diesjährige Spargelfest hat einmal mehr gezeigt, dass Beelitz seinen Bürgern und Gästen eine Menge zu bieten hat - und dass die Stadt Menschen begeistern kann. Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger hatte es bei der offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag so formuliert: Das Prädikat einer "beschaulichen Stadt" werde Beelitz nicht mehr gerecht - es sei einfach zu klein.

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Beelitzer Nachrichten - Maiausgabe als E-Paper

(03.06.2013)

Die Mai-Ausgabe der Beelitzer Nachrichten kann ab sofort als E-Paper online eingesehen werden. Enthalten sind unter anderem folgende Nachrichten:

 

Den Spargel im Namen:

Pünktlich zum Spargelfest hat Beelitz seine neuen Ortstafeln. Der Namenszusatz „Spargelstadt“ soll Besuchern den richtigen Weg weisen und das Besondere an Beelitz unterstreichen.

 

Am Busen der Natur:

Der Beelitzer Ulfert Hanschur will das Nacktwandern salonfähig machen. Für den 6. Juli organisiert er eine Probewanderung durchs Wildgehege Glauer Tal. Sein Ziel ist ein Nacktwanderweg.

[Beelitzer Nachrichten - Maiausgabe]

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Sehnsucht nach der Natur

(28.05.2013)

Maritime Motive auf Bildern, die die Sehnsucht nach der Natur wecken, sind derzeit in den Gängen des Beelitzer Rathauses zu sehen. Die Caputher Hobby-Künstlerin Christina Faix stellt hier bis Ende Juni über 20 ihrer Aquarelle und Acryl-Bilder aus. Die Themen, denen sich die Malerin widmet, zeigen in erster Linie ihre Sicht auf Landschaften, zum Beispiel auf den „Seddiner See“ oder auf „Birken im Farbenrausch“. Der „Sonnenuntergang auf Hiddensee“ oder „Die Welle“ indes sind farbenfrohe, intensive Erinnerungen an einen Urlaub an der Ostsee.

 

Christina Faix, Jahrgang 1957, ist in Erfurt geboren und von Hause aus Diplom-Ingenieurin. Die verheiratete Mutter zweier Kinder arbeitet  seit 1992 als Werbeberaterin im Außendienst für die Hamburger Berendsohn AG. 1983 war sie nach Potsdam gezogen – ihr Bild „Feuerwerk über Potsdam“ ist eine Hommage an die Landeshauptstadt. 1996 ist sie nach Caputh „übegesiedelt“, wo sie unter der Anleitung der Malerin Oda Schielicke ihr Talent weiterentwickelte. Ausstellungen hatte sie bereits einige in Potsdam, unter anderem im Haus der Gewerkschaften.

 

Christina Faix gehört zu den Organisatoren der jährlichen „Kunsttour Caputh“, bei der rund 20 am Schwielowsee ansässige Maler und Bildhauer ihre Ateliers öffnen. Die nächste findet am 24./25.August und am 31.August /1.September 2013 statt.

 

 Ihre Werke, die derzeit im Beelitzer Rathaus ausgestellt werden, können zu Preisen zwischen 80 und 200 Euro erworben werden. Die Ausstellung ist montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr im Rathaus Beelitz, Berliner Straße 202 zu sehen.

 

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Beelitzer Nachrichten - Sonderausgabe

(27.05.2013)

Rechtzeitig zum Spargelfest am kommenden Wochenende ist die Sonderausgabe der Beelitzer Nachrichten zur Spargelsaison 2013 erschienen. Sie wird derzeit an die Beelitzer Haushalte verteilt und ist darüber hinaus unter anderem in der Tourist-Information Beelitz, Poststraße 15, zu erhalten. Die 32-seitige Broschüre bietet einen Einblick in die Geschichte und das Wesen des Beelitzer Spargels, stellt unsere Höfe vor und zeigt, was es zum Spargelfest am kommenden Wochenende alles zu erleben gibt. Das "Spargelheft" kann auch online als E-Paper eingesehen oder als Pdf-Dokument heruntergeladen werden.

[Das Spargelheft als Pdf-Datei zum Herunterladen]

[Das Spargelheft als E-Paper]

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Konzert wird verschoben

(24.05.2013)

Die für den Samstagabend, 25. Mai, geplante Veranstaltung mit dem Konzertorchester Eberswalde muss leider verschoben werden. Die Berliner Melodien werden dafür am Freitag, 23. August, um 20 Uhr im Schmiedehof erklingen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

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Den Spargel im Namen

(22.05.2013)

Als eine der ersten Kommunen - wenn nicht sogar die erste - in Brandenburg hat die Stadt Beelitz jetzt einen Namenszusatz auf ihren Ortseingangsschildern verewigt: Seit dem 21. Mai ist auf den gelben Tafeln an den wichtigsten Zufahrtsstraßen „Spargelstadt Beelitz“ zu lesen. Damit sehen Autofahrer künftig schon auf den ersten Blick, wo sie sich gerade befinden: Im größten Spargelanbaugebiet Ostdeutschlands.


Ende Februar hatte der Brandenburgische Landtag eine Neuregelung beschlossen, die Kommunen die Möglichkeit offen lässt, Namenszusätze auf ihren Ortsschildern zu führen. Städte wie Neuruppin als „Fontane-Stadt“ oder Frankfurt (Oder) als „Kleist-Stadt“ hatten Interesse angemeldet.


Die Stadt Beelitz hat sofort reagiert und nach Veröffentlichung des Landesgesetzes einen entsprechenden Beschluss für die Stadtverordnetenversammlung vorbereitet. Dieser ist am 15. April einstimmig gefasst worden. Laut Landesregelung hatte das Innenministerium daraufhin noch vier Wochen Zeit gehabt, Bedenken vorzubringen. Diese Frist ist nun – ohne dass ein Veto eingelegt worden ist - abgelaufen.


Die ersten fünf Tafeln sind gestern aufgestellt worden. Langfristig sollen alle 65 Beelitzer Ortsschilder ausgetauscht werden. Für die Bürger wird sich – bis auf den Aha-Effekt beim Nachhause kommen – aber nichts ändern: Ihre Personalausweise und Reisepässe werden von der Neuregelung nicht berührt.


Für Bürgermeister Bernhard Knuth ist mit den neuen Ortstafeln ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: „Der Spargel und unsere Stadt Beelitz sind schon seit über 150 Jahren untrennbar miteinander verbunden. Diese Verbindung ist nun auch offiziell nach außen hin sichtbar. Beelitz wird damit noch stärker als etwas Besonderes wahrgenommen.“


Erfreulich ist auch, dass die Schilder noch rechtzeitig zum Spargelfest am ersten Juni-Wochenende aufgestellt werden konnten. Dann nämlich werden wieder Zehntausende in Beelitz zu Gast sein, durch die Altstadt flanieren, ein einmaliges Programm auf mehreren Bühnen erleben und natürlich Spargel schlemmen. Beelitz wird dabei sicher vielen Gästen in Erinnerung bleiben - als Ort an dem das Leben blüht und den man immer wieder gern besucht. Und natürlich als Stadt, in welcher der Spargel sein zu Hause hat.

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Rathaus am 10. Mai geschlossen

(26.04.2013)

Die Beelitzer Stadtverwaltung informiert darüber, dass das Rathaus am Freitag, 10. Mai 2013, wegen Betriebsruhe geschlossen bleibt.

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Elektro-Auto im Einsatz der Stadtverwaltung

(26.04.2013)

Es ist wendig, leise - und für die Umwelt ein echter Gewinn: Die Beelitzer Stadtverwaltung sorgt derzeit mit einem Elektroauto auf den Straßen für neugierige Blicke. Genutzt wird es von den Außendienst-Mitarbeitern des Ordnungsamtes, der Renault Twizy ist eine Leihgabe des hiesigen Autohauses Schneider. Die Stadt Beelitz will damit testen, ob sich solche Fahrzeuge im Alltag bewähren und damit langfristig die derzeitigen Dienstautos ersetzen können. „Einerseits müssen auch wir überlegen, wie wir unsere Kraftstoffkosten senken können“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, „andererseits kann die Stadtverwaltung damit auch ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen“.


Der erste Eindruck unserer Mitarbeiter: In punkto Geschwindigkeit wird der Renault Twizy durchaus den Anforderungen gerecht. Mit einer Leistung von 18 PS bringt er bis zu 80 Stundenkilometer auf den Tacho – mehr als genug, um schnell mal von der Stadt aus in die Ortsteile zu fahren. Auch die Reichweite ist mit 100 Kilometern pro Batterieladung ausreichend. Und selbst bei weiteren Fahrten muss den Fahrern nicht bange werden – denn „tanken“ kann man an jeder herkömmlichen Haus-Steckdose. Hinzu kommt der Fun-Faktor, denn das Auto liegt tief und ist mit seinem kompakten Design ein echter Hingucker.


Bedenken haben die Mitarbeiter hingegen bei der geringen Ladekapazität und der Einsatzfähigkeit in kälteren Jahreszeiten – denn der Twizy ist weitgehend offen. Martin Lietz, Inhaber des Traditions-Autohauses Schneider, erklärt, dass der Twizy ein herkömmliches Auto auch nicht ersetzen soll. Dafür gebe es andere Modelle wie den Renault Kangoo und den in Kürze erscheinenden Renault Zoe. Der Twizy sei eher als komfortable Alternative zum Elektro-Roller konzipiert worden, deshalb sitzen Fahrer und Beifahrer auch hintereinander.


Der Trend zur Elektromobilität, so Lietz weiter, habe in Anbetracht steigender Treibstoffkosten und wachsender ökologischer Sensibilität längst eingesetzt. „Das Interesse der Kunden ist überraschend groß. Über 2500 Renault Twizy wurden allein in Deutschland im letzten Jahr verkauft – an Kunden jeden Alters.“ Die kleine Rakete ist bereits ab 6990 Euro erhältlich und kann sowohl als offene Variante für Fahrer mit Autoführerschein Klasse B oder als auf 45 km/h gedrosselte Variante für Fahrer mit Moped-Führerschein geliefert werden. Skepsis gebe es bei den Kunden oft bezüglich der Reichweite. Aber: „In Europa liegen 87% der täglichen Fahrten unter 60 km, im Zoe benötigt man dafür ca. 6,3 kWh im Twizy noch weniger“, so Martin Lietz.


Die Vorteile von Elektro-Autos liegen laut dem Chef des Autohauses Schneider aber nicht nur in den geringeren Treibstoffkosten: „Auch die Wartungskosten sind wesentlich günstiger – Ölwechsel entfallen genauso wie der Austausch von Luft- und Kraftstofffiltern, Zündkerzen, Keilriemen oder Zahnriemen.“ Reine Elektroautos würden auch keine Abgasanlage benötigen, und durch Energierückgewinnung werden die Bremsen geschont. „Das Automatikgetriebe ist serienmäßig und im Zoe können Heizung, Lüftung und Batterieladung wie eine Standheizung vorprogrammiert oder via PC oder Smartphone bedient werden“, nennt Lietz weitere Vorzüge. Außerdem seien Elektro-Autos 10 Jahre steuerfrei.

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Eine sinnlose Debatte

(19.04.2013)

Endlich ist es soweit: Nach einem kalten und langen Winter hat sich der Beelitzer Spargel ans Tageslicht gekämpft. Die Saison ist eröffnet und in den Restaurants auf den Spargelhöfen gibt es das erste Edelgemüse des Jahres wieder feldfrisch auf die Teller. Am kommenden Wochenende können sich Ausflügler vom vollen Geschmack der Beelitzer Stange überzeugen.

 

Es gibt sie aber auch in diesem Jahr wieder: Die Meckerer und Mäkler, denen der Erfolg des Beelitzer Spargels sauer aufstößt. Die medienwirksame und liebevoll vorbereitete Saisoneröffnung wird als „Mumpitz“ abgetan, weil es ja noch gar keinen Spargel geben würde. Erinnern wir uns: In den vergangenen Jahren wurde immer wieder gemosert, dass die Eröffnung „viel zu spät“ stattfinde, weil der Spargel ja schon seit Wochen geerntet werde und kein Hahn mehr danach krähen würde. Nun ist es eine Punktlandung geworden: Erst zum offiziellen Anstich gab es den ersten Spargel. Also bitte - was ist nun richtig?

 

Die Debatte in diesem Jahr könnte kaum schizophrener sein, denn während es einerseits gar nicht schnell genug gehen kann mit dem Beelitzer Spargel, wird andererseits der Einsatz von Folien verteufelt, die den Spargeldämmen ein Mehr an Wärme gönnen und das Wachstum des Gemüses auf verträglichem Wege vorantreiben. Da klagen Küchenchefs, weil ihre Gäste gezielt nach Beelitzer Spargel fragen würden und sie die riesige Nachfrage gar nicht erfüllen könnten. Im vergangenen Jahr noch hatten sie die vermeintliche „Massenproduktion“ kritisiert und sich gewünscht, dass der Spargel wieder etwas Besonderes werde. 

 

Unsere Spargelbauern haben die Saison in den vergangenen Wochen und Monaten unter Hochdruck vorbereitet. Sie kennen die Erwartungshaltung, die sich mit ihrem Anbauprodukt verbindet und sie haben alles in ihrer Macht Stehende getan, damit die 152. Spargelsaison ein Erfolg wird. Und das wird sie mit Sicherheit, denn der Beelitzer Spargel ist fest im Bewusstsein der Brandenburger und Berliner verankert. Die Verbraucher immerhin wissen, dass das Wachstum einer Feldfrucht vor allem von der Witterung abhängt – und dass Kritik daran so sinnvoll ist wie Kritik am Wetter selbst.

 

Der Beelitzer Spargel schmeckt nicht nur, sondern ist gleichzeitig Aushängeschild unserer Region. Für den Winter, der in diesem Jahr besonders lang gedauert hat, können die Spargelbauern nun wirklich nichts. Die Stadt Beelitz ist stolz auf die Leistung ihrer Landwirte, die unsere Tradition nicht nur hochhalten, sondern so viele Menschen daran teilhaben lassen – indem sie den Spargel anbauen, vermarkten und ihm ein Gesicht verleihen.

 

Ein stolzer, Spargel essender Bürgermeister Bernhard Knuth

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Die Störche sind zurück

(19.04.2013)

In Beelitz sind sie bereits sehnsüchtig erwartet worden: Unsere Störche, die jedes Jahr auf dem Schornstein der ehemaligen Bäckerei, hoch über der Altstadt, den Sommer verbringen. Jetzt ist dort erstmals wieder ein Pärchen zu sehen gewesen. Hoffentlich wird es sich hier niederlassen und das Nest nach seiner Sanierung beziehen.

 

Nachdem das Storchennest im vergangenen Jahr leer geblieben war, weil es sich deformiert hatte – eine Delle verhinderte, dass das Gelege oben blieb – wurde es im März mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde wieder bewohnbar gemacht. Initiiert hatten die Aktion die Beelitzer Bürger Gerd Schumann und Gerald Boelke. „Wir haben die Mulde wieder hergestellt und das lose Material abgetragen“, erläuterte Boelke.

 

Dank der Unterstützung des Landkreises hat die Nest-Sanierung nichts gekostet. Ursprünglich waren zum Beelitzer Adventsmarkt im Dezember Spenden gesammelt worden, um das Storchennest zu retten. Das Geld soll nun in eine weitere Storchenherberge investiert werden, wie Bürgermeister Bernhard Knuth ankündigte. „Wer passt besser in eine familien- und kinderfreundliche Kommune als Störche?“, so der Bürgermeister.

 

Adebar soll in Beelitz aber nicht nur artgerechte Unterkünfte bekommen, in denen er seinen Nachwuchs großziehen kann, sondern in Zukunft auch ein noch reichhaltigeres Nahrungsangebot finden: Zwischen der Stadt und den beiden Naturschützern Schumann und Boelke laufen derzeit Gespräche , wie sich kommunale Flächen entlang der Nieplitz in Feuchtbiotope umwandeln lassen, damit sich hier Amphibienpopulationen entwickeln können.

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Beelitz bleibt bunt

(13.04.2013)

Mit einem spontanen Frühjahrsputz haben die Beelitzer am Samstag eine handvoll rechtsradikaler Demonstranten von außerhalb in die Schranken gewiesen. Nachdem erst Ende vergangener Woche bekannt geworden war, dass die NPD auch in der Spargelstadt eine sogenannte Mahnwache abhalten will, haben sich gegen Mittag rund 50 Bürger, Gewerbetreibende und Stadtverordnete am Kirchplatz eingefunden, um hier Blumen zu pflanzen und symbolisch die Straße zu fegen. Die Botschaft: In Beelitz gibt es keinen Nährboden für braunes Gedankengut – wir lassen lieber Blumen sprießen.

Organisiert hat die Aktion der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth, der dabei auch auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt und den Ortsteilen setzen konnte. Mit vier Einsatzwagen bei voller Besatzung waren die Brandschützer angerückt um der Stadt den Rücken zu stärken und mithilfe ihrer Drehleiter ein Banner an der Stadtpfarrkirche aufzuhängen. „Die Welt ist bunt – Beelitz auch“ war auf der rund fünf Meter langen Stoffbahn zu lesen. Angefertigt hatte sie buchstäblich über Nacht der Beelitzer Werbedesigner Günter Schumach.

 „Wir wollten nicht einfach nur mit einer Gegendemonstration reagieren und der NPD damit mehr Bedeutung zumessen als sie verdient“, erläuterte Bürgermeister Knuth die Herangehensweise. Statt dessen habe man von vornherein klarstellen wollen, dass Beelitz eine farbenfrohe und weltoffene Stadt ist. „Jahr für Jahr kommen Tausende Saisonarbeiter zu uns und stechen den Beelitzer Spargel, unsere Stadt wird geprägt von Menschen internationaler Herkunft“, so Knuth mit Verweis auf Beelitzer Unternehmer, Künstler oder Gastronomen, die ihre Wurzeln im Ausland haben.

Trotz Blumen wurde es für die rund zehn Rechtsradikalen aber alles andere als kuschelig in Beelitz. Nachdem die Bürger wegen der angemeldeten NPD-Demonstration auf die andere Straßenseite wechseln mussten, ließen sie pausenlos Pfiffe, Buhrufe und Gesänge herüberschallen – wodurch die Reden der Rechtsradikalen trotz Lautsprecher übertönt wurden. Und so waren die einzigen Schlachtrufe, die Wirkung zeigten, die des Beelitzer Carneval Clubs. Dessen Mitglieder sorgten überdies für Feierlaune, indem sie zu den Gesängen spontan auf der Straße tanzten.

Nach einer Dreiviertelstunde durchgängiger Beschallung aus Beelitzer Kehlen musste die NPD den Kirchplatz wieder räumen – mit der Gewissheit, dass es für sie in der Spargelstadt nichts zu holen gibt, denn ins Gespräch kamen die Rechten hier mit niemandem. Anerkennung für die kreative Aktion bekamen die Beelitzer vom Mobilen Beratungsteam Potsdam, dessen Mitarbeiter am Samstag ebenfalls vor Ort waren. Hintergrund der NPD-Aktivitäten an jenem Tag in Potsdam, Teltow und schließlich in Beelitz sei die Absicht, einen mittelmärkischen Kreisverband zu gründen, so Frauke Postel vom Beratungsteam. Beelitz bleibt wachsam – und bunt.

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Aufruf zur Beteiligung am Spargelheft

(05.04.2013)

Die Stadt Beelitz plant zur kommenden Spargelsaison, eine Sonderausgabe der Beelitzer Nachrichten zu veröffentlichen. In dem Heft sollen alle wichtigen Veranstaltungen während der Saison und alle Infos rund um den Beelitzer Spargel enthalten sein. Außerdem sind Portraits der Spargelhöfe geplant. Das Heft, das Ende April erscheinen soll, wird dann nicht nur an die Haushalte verteilt, sondern auch an Besucher der Stadt ausgegeben.

 

Für Gewerbetreibende und Vereine besteht - wie in den regulären Beelitzer Nachrichten - die Möglichkeit, Anzeigen zu den üblichen Konditionen zu schalten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 15. April bei Thomas Lähns unter Tel. 033204 - 39138 oder per Email an .

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Vandalismus mit erschreckender Beharrlichkeit

(28.03.2013)

In der Nacht zum heutigen Gründonnerstag sind in der Beelitzer Innenstadt fast alle Deko-Ostereier, die erst seit kurzem als Schmuck an den Bäumen hingen, zerstört worden. Die derzeit noch unbekannten Täter haben eine erschreckende Beharrlichkeit an den Tag gelegt, denn die Eier befanden sich in den seltensten Fällen in greifbarer Höhe. Dennoch sind sie abgerissen, an Wände geworfen oder am Boden zertreten worden. Von den 300 Eiern, die gestern Abend noch die Beelitzer auf die Feiertage einstimmten, sind nun nur noch wenige übrig.

 

Bürgermeister Bernhard Knuth bemerkte den Vandalismus am frühen Morgen selbst beim Blick aus dem Fenster in der Poststraße. „Ich war schockiert und traurig, als ich das gesehen habe“, erklärte er gestern. Die Hoffnung, dass sich die Zerstörung nur auf einige wenige Deko-Eier beschränken würde, wurde jedoch bald zunichte gemacht: Auch in der Brauerstraße und auf dem gesamten Kirchplatz lagen die Reste der bunten Ostereier zerstört am Boden. Sofort bat der Bürgermeister den Bauhof darum, die Reste zu beseitigen. „Unsere Mitarbeiter haben sehr schnell gehandelt“, so Knuth, „damit den Beelitzern der traurige Anblick erspart bleibt“.

 

Bei der Polizei hat die Stadt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Allerdings gibt es durchaus Hoffnung, dass sich Zeugen melden, die die Täter beobachtet haben. Denn über 280 Ostereier von den Bäumen zu reißen, dürfte durchaus eine Weile gedauert haben.

Die Styropor-Eier sind im vergangenen Jahr von Mitarbeitern der Stadtverwaltung nach Dienstschluss mit Sand gefüllt und bemalt worden.

 

Wer die Täter in der Nacht zum 28. März in der Beelitzer Innenstadt beobachtet hat und Hinweise geben kann, die zu ihrer Ergreifung führen können, melde sich bitte in bei der Polizei oder der Stadtverwaltung Beelitz.

 

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Frauen im Aufbruch - Neue Ausstellung

(13.03.2013)

Ob als „Mutter die will, dass es ihren Kindern besser ergehe“, als „Hüterin der christlichen Familie“ oder als selbstbestimmte Bürgerin, ohne die „kein Staat zu machen“ ist: Frauen sind in den vergangenen hundert Jahren auf ganz unterschiedliche Weise von der Politik umworben worden. Im Beelitzer Rathaus läuft derzeit eine Ausstellung unter dem Motto „Frauen im Aufbruch“, die historische Wahlplakate aus drei Epochen zeigt – und daran erinnert, wie wichtig die weibliche Wählerschaft von Anfang an gewesen ist.

 

Erst seit knapp hundert Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen: Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Abschaffung der Monarchie hob der Rat der Volksbeauftragten – er fungierte während der revolutionären Umbrüche als Übergangsregierung - 1918 sämtliche Wahlschranken auf. Damit wurden nicht nur sämtliche sozialen Schichten, sondern auch Männer und Frauen gleichgestellt. Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung 1919 in der noch jungen Weimarer Republik wurde die erste wirklich gleiche auch nach heutigen Maßstäben.

 

Die Wahlplakate aus den Beständen des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung geben nicht nur zeitgenössische Einblicke in die Lage der Nation nach dem ersten und dem Zweiten Weltkrieg sowie während der Wende 1989/90. Sie reflektieren auch die unterschiedlichen Bilder von der Rolle der Frau – sowohl im Laufe der Zeit als auch im Fokus der Parteien.

 

Während die meisten von ihnen die weibliche Wählerschaft im frühen 20. Jahrhundert nur am Rande ansprachen, wurden Frauen von der SPD und auch der DDP gezielt umworben. Auch während der Zeit des Wiederaufbaus waren es vor allem die Sozialdemokraten, die ihre Wählerinnen auch mit politischen Inhalten zu überzeugen suchten: Gleichberechtigung, gerechter Lohn oder die Aufarbeitung der Kriegstraumata, dafür konnten vor allem Frauen sorgen.

 

Mit der deutschen Wiedervereinigung versuchten dann vor allem die jungen Parteien auf unkonventionelle Weise um weibliche Wählerstimmen zu werben: „Deutschland einig Frauenland“, so der Slogan der PDS – während die Grünen zur „Dahmenwahl“ aufforderten, um „die Männer zum Tanzen“ zu bringen.

 

Eröffnet wurde die Ausstellung anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März von Brandenburgs Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske (SPD), und von Bürgermeister Bernhard Knuth. Beide begrüßten dazu rund 20 verdiente Frauen aus Beelitz und luden sie zu Kaffee und Kuchen, den der Bürgermeister selbst gebacken hatte, in den Ratssaal ein – um hier über die Rolle der Frau damals und heute zu diskutieren.  

 

Besucher können die Ausstellung unter der Woche täglich zwischen 8 und 17, dienstags bis 18 Uhr, im Rathaus, Berliner Straße 202, Obergeschoss, sehen.

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Die neue Spargelkönigin ist gekürt

(13.03.2013)

Wenn Michaela Kranepuhl abends nach Hause kommt, ist es für sie ein ganz besonderes Gefühl. Der Alltag fällt ab von ihr, wenn sie noch mit den Nachbarn plauscht, ihre Hühner füttert und dabei die Abendsonne im Wald versinken sieht. „Ich mag Reesdorf sehr“, sagt die 28-Jährige mit einer Überzeugung, die von Herzen kommt. Hier ist sie aufgewachsen, als Spross einer traditionellen Bauernfamilie hat sie die Landwirtschaft unmittelbar erlebt. Michaela Kranepuhl ist die neue Beelitzer Spargelkönigin.

 

Unter vier Bewerberinnen hat sie sich  letztendlich durchsetzen können und dabei mit weit mehr als nur gutem Aussehen gepunktet. Denn als Spargelkönigin muss sie auch mit Wissen glänzen und in Sachen Stadtgeschichte und Spargelanbau sattelfest sein. Die Familie  von Michaela Kranepuhl verbindet Tradition und Traditionsgemüse: Eltern und Großeltern hatten zu DDR-Zeiten  einige Reihen im Garten, schon deren Vorfahren bauten das Edelgemüse an.

 

Und so kam Michaela selbst schon als Kind mit dem Spargel in Berührung. Später half sie beim ortsansässigen Agrarbetrieb „Reesdorfer Bauern“ aus — im Verkauf und auch bei der Ernte. „Da merkt man erst, wie hart die Arbeit wirklich ist“, erinnert sie sich. Aber gerade deshalb sei der Spargel ja so ein exklusives Erzeugnis.

 

Seit Herbst vergangenen Jahres studiert die Reesdorferin Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni. Davor hatte sie als Rechtsanwaltsfachangestellte gearbeitet. „Aber meine Erfüllung war das nicht“, bemerkt sie im Nachhinein. Dass sie sich letztendlich für eine Zukunft in der Landwirtschaft entschieden hat war da fast zu erwarten.

 

Immerhin: Damit erhöht sich auch die Chance, dass Michaela Kranepuhl ihrem Dorf erhalten bleibt. Sie lebt in dem großen Bauernhaus ihrer Familie und genießt die Abwechslung zum Studium in der pulsierenden Großstadt. Anders als in Berlin kennt sie hier jeden Einwohner und fast jeden Stein. Mit vielen Ecken des Ortes verbinden sich Geschichten, die zum Teil Jahrhunderte zurückreichen. Dass die  runde Siedlungsform des Ortes auf eine slawische Siedlung zurückgeht, oder dass die Böschungen am Rande von Reesdorf zu einem Schutzwall gehören, der das Dorf im Spätmittelalter umgab.

 

Das macht das Besondere an Reesdorf aus, und Michaela Kranepuhl will solchen Dingen weiter nachgehen. Mit ihrer Schwester Andrea hat sie sich vorgenommen, eine Ortschronik zu schreiben. Aspekte des Lebens im Zauche-Dörflein im Mittelalter haben die beiden bereits untersucht, demnächst wollen sie sich die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg vornehmen. Dafür wollen sie mit Zeitzeugen aus dem Ort sprechen und deren Erlebnisse niederschreiben.

 

Bleibt zu hoffen, dass dafür in den kommenden Monaten Zeit übrig sein wird — denn erst einmal wird Michaela Kranepuhl als Beelitzer Botschafterin im Lande unterwegs sein. Ihre erste Amtshandlung ist der offizielle Spargelanstich am 18. April auf dem Spargelhof Josef Jakobs in Schäpe.

 

Schon Lampenfieber? „Noch bin ich ganz entspannt“, lacht sie. Wie kam sie eigentlich darauf, sich um das Amt zu bewerben? Ihre Freundin Christiane Kutzner, Spargelkönigin von 2006, habe ihr vorgeschwärmt, wie toll es wäre, das Amt auszuüben. Für die anstehende Saison hofft Michaela Kranepuhl vor allem auf eines: Viel Sonnenschein, damit der Spargel wächst - und Beelitz und Reesdorf im optimalen Licht da stehen.  

[Bilder der neuen Spargelkönigin, aufgenommen von Gérard Lorenz]

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Eine fürchterliche Scene

(06.03.2013)

Am 5. März kamen die Franzosen nach Beelitz: 16.000 Mann, geschlagen, gebrochen, ausgehungert. Es war eine Armee in Lumpen, die nach dem gescheiterten Winterfeldzug Napoleons gegen Russland Ende 1812 nun auf dem Rückzug war. Am Vortag hatten die Männer Berlin räumen müssen, die russische Armee im Nacken. Vor der Stadt schlugen sie ihr Lager auf. „Alles, was die Armee-Corps bedurften, wurde von der Stadt verlangt und mußte geliefert werden“, notierte der Beelitzer Carl Schneider 1888 in der Stadtchronik. „Außer der vielen Fourage (gemeint ist die Versorgung der Pferde) mußten sogleich 14.000 Portionen Fleisch, Brot, Branntwein und Gemüse in die Lager geschleppt werden.“

 

Offiziell waren die Truppen noch Verbündete Preußens. Nach dem Sieg Napoleons bei Jena und Auerstedt 1806 und dem aufgezwungenen Frieden von Tilsit lag das Königreich am Boden: Die Hälfte des Staatsgebietes war verloren, der König selbst blieb bis 1809 im Exil. Allerdings machte die französische Fremdherrschaft auch Platz für Reformen in Wirtschaft, Staat und Militär. Die Gutsherrschaft wurde kurzerhand abgeschafft, in Berlin wurde die spätere Humboldt-Universität gegründet.

 

Dennoch blieb die Schmach der Niederlage — und der Groll auf die Besatzer wuchs. Bereits 1809 war der preußische Major Ferdinand von Schill aufbegehrt und mit seiner Husarenschwadron von Potsdam aus durch Norddeutschland gezogen, um Festungen zu erobern. Er fiel in Stralsund im Straßenkampf, sorgte aber für eine Welle der Sympathie im Lande. 1812 dann rebellierte der General Johann David von Yorck, Kommandeur des  preußischen Hilfskorps, gegen die offizielle Haltung seines Königs: Am 30. Dezember schloss er in Tauroggen an der russischen Grenze insgeheim einen Waffenstillstandsvertrag mit den Russen.

 

Die Armee des Zaren setzte den Franzosen auf ihrem Rückzug immer wieder nach. „Am 6. März 1813, Morgens um halb 7 Uhr, begann eine fürchterliche Scene für unsere Stadt“, schreibt Carl Schneider. 2000 Kosaken waren auf dem Windmühlen-Feld aufgetaucht und griffen die Franzosen an. Mit vier Kanonen wurde die Stadt beschossen, neun Scheunen  gerieten dabei in Brand. Die Franzosen, von dem Angriff überrascht, ergriffen die Flucht — doch die Reiter preschten durch die Stadt und verfolgten die fliehenden Franzosen unter „unaufhörlichem Schießen“ bis kurz vor Treuenbrietzen. Dann kehrten sie zurück und machten den Beelitzern nun  ihrerseits zu schaffen, wie Carl Schneider vermerkt hat. Noch heute kündet eine Kanonenkugel in einer Hauswand in der Trebbiner Straße vom damaligen Beschuss, eine Gedenktafel erinnert an die Waffenbrüderschaft mit den Russen.

 

Unklar ist, welche Rolle die erst ein halbes Jahr zuvor gegründete Bürgergarde bei dem Gefecht gespielt hatte. Mit ihr standen immerhin gut 120 Beelitzer Bürger unter Waffen, die Wachdienst verrichten und sich militärisch schulen sollten. Das Kommando hatte der Kämmerer. Verhielten sie sich abwartend — oder griffen sie in die Kämpfe ein? Zeugnisse darüber sind keine bekannt.

 

Nicht einmal zwei Wochen später erließ König Friedrich Wilhelm III. seinen Aufruf „An mein Volk“, mit dem er jeden zu den Waffen rief, um gegen die Franzosen zu Felde zu ziehen. Die Resonanz war überwältigend und ebnete der Nationalbewegung, die ein einheitliches Deutschland statt eines Reiches von Kleinstaaten forderte, den Weg. Auch im Kreis Zauche-Belzig wurde ein Landwehr-Bataillon aus der Taufe gehoben. Die Stadt Beelitz stellte 36 Infanteristen und acht Mann Kavallerie, vereidigt wurden die Männer am 25. April in der Stadtpfarrkirche.

 

Ein längerer Waffenstillstand, den Preußen und Russen mit dem Gegner im Sommer schlossen, gab Napoleon die Gelegenheit, seine Truppen auf sächsischem Territorium neu aufzustellen. Ende August wollte er erneut auf Berlin vorstoßen und die Stadt einnehmen – allerdings wurde er bei am 23. August bei der Schlacht von Großbeeren besiegt. In der Völkerschlacht bei Leipzig knapp einen Monat später, zu der sich auch österreichische Truppen auf der russisch-preußischen Seite eingereiht hatten, wurde die Macht des französischen Kaisers über Europa dann endgültig gebrochen.

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Frühlingsanfang in Beelitz

(04.03.2013)

Der lange graue Winter scheint endgültig überstanden zu sein: Die Temperaturen werden allmählich wärmer, die Schneeglöckchen beginnen zu blühen, die ersten Zugvögel streifen am Himmel vorüber - und Beelitz ist in leuchtendes Grün getaucht. Mit insgesamt 2400 Luftballons vor ihren Geschäften und Niederlassungen verbreiten die Gewerbetreibenden zurzeit Frühlingsstimmung an der Nieplitz.

 

Die Aktion "Beelitz begrüßt den Frühling" gibt es seit mittlerweile drei Jahren, die Idee dazu hatte Regina Wiesatzki, Inhaberin des Schuhgeschäfts in der Poststraße 1. "Mit den Luftballons wollen wir gute Laune verbreiten - und das Wir-Gefühl in der Stadt stärken", sagt sie. Dabei gelte die Prämisse: Mit wenig Kosten viel erreichen.  Es sei erstaunlich, wie viele Unternehmen in Beelitz mitmachen würden. In diesem Jahr sind es 82, die jeweils ein Kontingent von 30 Ballons in der Stadt aufhängen. Zum Start der Aktion am Montag waren die Bürgersteige in Post- und Berliner Straße bereits vom Grün gesäumt.

 

Es ist nicht der einzige Anlass, bei dem die Gewerbetreibenden in der Spargelstadt Flagge zeigen: Zu Ostern werden gelbe Bänder aufgehängt, zum Spargelfest dann welche in Rot-Weiß - den Stadtfarben. Am 28. März, dem Gründonnerstag, laden die Gewerbetreibenden zum kollektiven Ostereiersuchen in der Innenstadt, die Läden werden zu diesem Anlass bis 20 Uhr geöffnet haben. Für den 30. April steht dann das traditionelle Aufstellen des Maibaumes auf dem Programm. Ebenfalls für dieses Jahr geplant ist eine Neuauflage der langen Einkaufsnacht am 20. September, bei der die Geschäfte dann bis Mitternacht offen haben.

 

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Jahnstraße offiziell freigegeben

(01.03.2013)

Die Beelitzer Jahnstraße ist Ende Februar offiziell wieder für den Verkehr freigegeben worden. Nach dem Ausbau der 245 Meter langen Strecke zwischen Clara-Zetkin– und Virchowstraße haben Stadt und Zweckverband jetzt das Endergebnis abgenommen. Zwischen Juni und Ende November waren hier die Bauarbeiter zugange gewesen, bereits seit November ist die Straße befahrbar.

 

Gekostet hat das Projekt gut 130 000 Euro, von denen die Anwohner 90 Prozent tragen müssen, da es sich in Anbetracht der einstigen Huckelpiste um eine erstmalige Erschließung handelt. Den Rest übernimmt die Stadt. Dafür gab es eine neue Asphaltdecke samt Einfassung durch Borde sowie eine komplett neue Regenentwässerung. Statt auf die Grundstücke zu laufen, wird das Wasser jetzt über Gullys und einen neuen unterirdischen Kanal in das Netz der Stadt geführt. Die Trinkwasserleitungen wiederum sind durch den Wasser– und Abwasserzweckverband Nieplitz komplett und die Schmutzwasserleitungen teilweise erneuert worden.

 

Freigegeben ist die Strecke für den Verkehr in beide Richtungen, die erlaubte Geschwindigkeit derzeit auf 30 Km/h begrenzt. Damit sich jeder daran hält, wurde die Fahrbahn an beiden Zufahrten eingeengt.

Mit der Abnahme, bei der die Mitarbeiter des Beelitzer Bauamtes und des Zweckverbandes die Anlagen kritisch auf Qualität, Material, Abmessungen und Gefälle  überprüft haben,  ist damit auch das letzte Straßenbauprojekt der Stadt aus dem vergangenen Jahr endgültig abgeschlossen.

 

 

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Gut für die Umwelt, unschön fürs Stadtbild

(18.02.2013)

Witterung und wilde Tiere können ihnen schnell den Garaus machen: Gelbe Säcke, die zu lang draußen stehen, reißen mitnunter und verteilen ihren Inhalt auf der Straße. Die Stadtverwaltung Beelitz ruft deshalb die Bürger dazu auf, die Säcke immer erst kurz vor dem Abholtermin vor die Hoftore zu stellen und damit zu einem angenehmeren Stadtbild beizutragen.

 

Im Stadtgebiet Beelitz werden die mit dem grünen Punkt gekennzeichneten Wertstoffe des Dualen Systems Deutschland an jedem zweiten Montag durch das zuständige Entsorgungsunternehmen abgeholt. Vor allem in der Clara-Zetkin-Straße und in der Straße Am Kiefernsteg sind die Gelben Säcke in letzter Zeit schon freitags und samstags vor die Tür gestellt worden. Davon sollte in Anbetracht der Anfälligkeit dieser Behälter abgesehen werden.

 

Besser ist es, sie am Vorabend oder morgens bis sechs Uhr in der Früh an die Straße zu bringen – wobei im Stadtgebiet auch darauf geachtet werden sollte, ob die Fahrzeuge in engeren Gassen überhaupt bis vor die Haustür kommen oder man die Gelben Säcke zur nächst größeren Straße bringen muss.

 

Hier noch einmal die Entsorgungstermine:

 

  • montags (gerade Kalenderwoche): Stadt Beelitz, Beelitz-Heilstätten und Schlunkendorf
  • montags (ungerade KW): Fichtenwalde, Busendorf, Kanin und Klaistow
  • donnerstags (gerade KW): Beelitz-Schönefeld, Salzbrunn, Birkhorst, Buchholz, Elsholz, Wittbrietzen, Zauchwitz, Körzin, Schäpe, Rieben und Reesdorf.
  • Die gelbe Tonnen im Beelitzer Stadtgebiet werden wöchentlich immer montags geleert.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet auf  www.duales-system-deutschland.de oder direkt beim im Kloster Lehniner Ortsteil Prützke ansässigen verantwortlichen Entsorgungsunternehmen  Mebra unter der Service-Hotline (03381) 32 37 32 oder per Email an .

 

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Retten, löschen, spielen

(15.02.2013)

Sie wissen wie man Feuer löscht, können Erste Hilfe leisten und achten auf Ordnung und Sauberkeit in Buchholz. Dabei sind die Mitglieder der örtlichen Kinderfeuerwehr gerade mal sechs bis neun Jahre alt. Seit 2008 gibt es die Mini-Löschgruppe, einmal im Monat trifft man sich im Gerätehaus an der Chausseestraße. Dort wird dann das Dienstleben eines kleinen Feuerwehrjungen oder –mädchen gepflegt - wobei Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Aber gleichzeitig lernen die Kleinen die Technik kennen, erfahren, wie man Pflaster aufklebt, und bekommen Themen wie Verkehrserziehung, Umwelt- und Brandschutz vermittelt.

 

Ins Leben gerufen hat die Kinderfeuerwehr Sabrina Görlitz. Die 45-Jährige betreibt einen Frieseursalon in Buchholz, sitzt im Ortsbeirat – und ist selbst seit 30 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn tagsüber der Alarm-Piper geht, ist sie für gewöhnlich eine der ersten, die zum Gerätehaus eilen – wenn nicht gerade ein Kunde mit nassen Haaren vor ihr sitzt. „Das liegt bei uns im Blut“, sagt die Buchholzerin. Schon ihr Vater war in der Feuerwehr, ihre beiden Söhne sind selbstverständlich auch dabei. Durch den Ehrendienst wird einerseits der Zusammenhalt im Ort gestärkt, andererseits wird so aber auch ein großes Stück Sicherheit gewährleistet: Wenn es auf der B2 gekracht hat und Verletzte gerettet werden müssen. Wenn ein Keller vollläuft. Und wenn doch mal ein Feuer ausbricht.

 

Die Feuerwehr-Knirpse stehen – bis auf die gefährlichen Einsätze – ihren großen Kameraden in kaum etwas nach: Sie tragen Dienstkleidung mit Jacke, Hose und Helm, sind mächtig stolz dabei zu sein und sie nehmen an Wettkämpfen teil. Da geht es dann darum, Büchsen mit der Feuerwehrspritze zu treffen, den C-Schlauch auszurollen und zu koppeln und generell schneller und geschickter als die anderen zu sein. Bei den Kreisausscheiden belegen die Buchholzer Minis immer die vorderen Plätze.

 

In Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen - im Landkreis hat allein in den vergangenen drei Jahren jeder Zehnte seine Einsatzkombi an den Nagel gehängt – lässt das Buchholzer Beispiel optimistisch in die Zukunft blicken. Denn fast alle Feuerwehr-Kinder treten mit zehn Jahren der Jugendabteilung bei. „Wir führen sie spielerisch an den Dienst heran“, sagt Sabrina Görlitz. Und so würden ihre Schützlinge erfahren, dass der Feuerwehralltag nicht nur aus harter Arbeit und großer Verantwortung besteht, sondern auch von Kameradschaft und Spaß geprägt ist. Der Elan reicht dann soweit, dass die Kinderfeuerwehr durchaus mal zur Dorfverschönerung ausrückt und Müll auf öffentlichen Flächen sammelt.

 

Für Ihren Elan ist Sabrina Görlitz nun ihrerseits geehrt worden. Günter Baaske (SPD), Minister für Soziales, Arbeit, Frauen und Familie, hat ihr den Blumenstrauß des Monats überreicht. Damit machen Landtagsabgeordnete der SPD in ihren Wahlkreisen auf ehrenamtlich arbeitende Bürger aufmerksam. Für die Feuerwehrfrau gab es darüber hinaus einen Einkaufsgutschein über 20 Euro von Thomas Syring, der das Genuss-Eck in Beelitz an der Ecke Berliner/Clara-Zetkin-Straße betreibt. Bürgermeister Bernhard Knuth (BBB) dankte der engagierten Buchholzerin dafür, dass sie den Kindern in ihrem Ort so viel Verantwortungsbewusstsein vermittelt – und der Feuerwehr zugleich eine Zukunft gibt.

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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ab März

(14.02.2013)

Ab 17. März wird in Beelitz wieder offensiv gegen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen. Insgesamt 360 Eichen in der Stadt und den Ortsteilen sollen dafür mit Pflanzenschutzmittel besprüht oder in sensiblen Bereichen wie Kitas und Schulen manuell abgesaugt werden. Mit den Arbeiten ist jetzt das Unternehmen „Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau“ (IKW) mit Sitz in Werder (Havel) beauftragt worden. Bis Ende Juli werden die Profis im Einsatz sein.

 

Die Brennhaare der Raupen, die in den letzten Jahren immer mehr Eichen in Brandenburg befallen haben, können zu Hautreizungen und Atembeschwerden führen. Mittlerweile warnen Hinweisschilder im Frühjahr vor dem Betreten betroffener Flächen. Wie andere Kommunen hat auch die Stadt Beelitz bereits in den vergangenen Jahren gegen die Verbreitung der Spinner-Plage im öffentlichen Raum gekämpft.

 

Bürger, die befallene Eichen auf ihren Grundstücken zu stehen haben, können sich in diesem Jahr ebenfalls bei der  IKW melden und gegebenenfalls selbst Aufträge zum Besprühen oder Absaugen der Gespinstnester erteilen. Das Unternehmen hat dies auf Anregung der Stadtverwaltung angeboten. Immerhin werde so der Anfahrtsweg für die Firma und damit auch Kosten für die Bürger gespart, heißt es aus dem Ordnungsamt. Erreichbar ist die Firma unter (03327) 44 64 0 oder auf www.ikw-werder.de.

 

Die Behandlung der Bäume in den Vorjahren habe bereits Erfolge gezeigt, erklärte Bürgermeister Bernhard Knuth Anfang Februar im Hauptausschuss. So seien die Eichen an der Straße zwischen Reesdorf und Salzbrunn im vergangenen Jahr nur noch zu zehn Prozent von den Spinner-Raupen befallen gewesen. Dennoch sind die Schädlinge nach wie vor nicht ausgerottet, mit der IKW GmbH ist jetzt ein Vertrag unterzeichnet worden. Die Kosten der Stadt belaufen sich für die Behandlung der 360 Eichen auf 15000 Euro.

 

Bekämpft werden die Raupen mit dem Pflanzenschutzmittel Dipel ES, das sich sowohl beim Einsatz aus der Luft als auch von der Straße aus bewährt hat. „Dieser Wirkstoff ist besonders umweltschonend und wird nur von den Eichenblätter fressenden Raupen aufgenommen“, heißt es in einer Empfehlung der Landesregierung. Darüber hinaus sei Dipel auch für den Menschen mit wenigen Risiken verbunden.

 

Ein Einsatz aus der Luft kommt für das Stadtgebiet übrigens nicht infrage, weil dafür die betroffenen Gebiete für zwei Tage gesperrt werden müssten.

 

[Internetauftritt Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau]

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Der Rathausschlüssel ist zurück

(12.02.2013)

Der BCC hebt zum Abschied die Hände - denn die Saison ist nun zu Ende. Mit einem Zug durch die Geschäfte und einem erneuten Sturm auf das Rathaus hat der Beelitzer Carneval Club am Rosenmontag die fünfte Jahreszeit ausklingen lassen. Die vergangene Saison war für die Jecken und Narren eine besondere, denn mit dem 33-jährigen Vereinsjubiläum galt es, eine Schnapszahl zu feiern.

 

Auch die Beelitzer werden an die vergangenen Wochen wohl noch lange zurückdenken: Mehr als Tausend Gäste hatten die Narrenshows im Kasino der Zieten-Kaserne besucht, überall in der Mark waren Vertreter des BCC auf Fremdensitzungen zu Gast - so auch bei der Gala "Hier steppt der Adler" in Cottbus, bei der das Prinzenpaar Blanka I. und Olaf I. Beelitz repräsentierten.

 

Und auch die Stadt selbst war bisweilen in leuchtendes Rot-Weiß getaucht. „Die Drei ist jetzt im Doppelpack, der BCC lässt die Narren aus dem Sack“, so das Motto, das seit dem elften Elften so mancher Beelitzer auf den Lippen hatte. Erstmals war der BCC Anfang Januar dann Gastgeber der großen Gala des Karnevalsverbandes Mark Brandenburg und beteiligte sich neben Dutzenden weiteren Vereinen an einem großen Musical.

 

Mit 130 Mitgliedern, die tanzen, singen und bissige Reden halten, und vielen Unterstützern gehört der Beelitzer Carneval Club zu den stärksten im ansonsten doch eher nüchternen Brandenburg. Sieben Tanzgruppen verschiedener Altersstufen unterhält der Verein und durch Auftritte auch in den Schulen der Stadt könne man das junge Publikum nicht nur begeistern, sondern auch immer wieder als Mitstreiter gewinnen, so Ehrenpräsident Gerd Nöthe.

 

Angefangen hatte alles 1980, als Nöthe, der bereits zu Studienzeiten dem närrischen Leben anhing, mit einer Handvoll Gleichgesinnter die Gründung eines eigenen Vereins für Beelitz vorantrieb. „Die Voraussetzungen waren gut — denn um Beelitz herum gab es bereits eine lange Karnevalstradition“, sagt Nöthe heute. Und so konnte man im Hotel „Schwarzer Adler“ gleich in die Vollen gehen und die Beelitzer mit Konfetti und jeder Menge Frohsinn überziehen.

 

Bürgermeister Bernhard Knuth empfing die Jecken und Narren am Rosenmontag standesgemäß mit einer Büttenrede — die auch als Hommage an die Arbeit des Vereins verstanden werden konnte. „Denn ihr, ihr habt es glatt geschafft, dass unsere Stadt im Jahr viel lacht. Bei euch da hört man gar kein Stöhnen, daran könnt‘ ich mich gut gewöhnen.“ Bis auf ein donnerndes dreifaches „Spargel spitz!“ blieb dem nichts hinzuzufügen.                 

 

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Image-Broschüre der Stadt Beelitz erschienen

(04.02.2013)

Unternehmen, Besucher und potenzielle Neubürger können sich jetzt noch einfacher ein Bild von Beelitz machen. Die Stadtverwaltung hat zusammen mit dem PR-Unternehmen Inixmedia eine Image-Broschüre erstellt. Das 40 Seiten starke Heft im handlichen Format soll künftig auf Messen und Veranstaltungen sowie in der Stadt selbst verteilt werden. Die Broschüre vermittelt einen ersten Eindruck von Beelitz und seinen Ortsteilen und zeigt, was uns ausmacht.

 

Dazu gehören neben dem Spargelanbau auch die lange Geschichte der Stadt sowie die einmalige Landschaft zwischen den Wäldern der Zauche und der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Beelitz ist jedoch noch weit mehr: "Als Wirtschaftsstandort im Berliner Metropolraum verfügen wir über eine hervorragende Verkehrsanbindung an die Bundeshauptstadt, an Potsdam und den künftigen BER. Gleichzeitig bieten wir als Wohnort ein angenehmes Umfeld mit einer sehr guten sozialen Infrastruktur", so Bürgermeister Bernhard Knuth im Vorwort. Er verweist auf die Kitas, Schulen und Familieneinrichtungen in Beelitz.

 

Viel Platz wird auch den Ortsteilen eingeräumt: Auf jeweils einer Seite wird die Geschichte sowie die heutige Struktur der Dörfer um Beelitz erläutert. Dabei stellt sich heraus: Jeder Ortsteil verfügt über etwas Besonderes. Sei es nun Fichtenwalde als junge Waldsiedlung mit Wohlfühlfaktor, Schlunkendorf als Zuhause des Spargels oder Rieben als Ort, wo Gott und die Welt aufeinander treffen.

 

Fast 90 Unternehmen aus Beelitz und Umgebung haben in der Broschüre Anzeigen geschaltet, hier ihre Kontaktdaten veröffentlicht und damit auch gezeigt, wie vielfältig die wirtschaftliche Struktur hier ist. Allein durch den Anzeigenverkauf konnte die Broschüre finanziert werden, der Stadt selbst entstehen also keine Kosten.

 

Übrigens: Anders als bei den früheren Bürgerinformationsbroschüren geht es hier nicht darum, Adressen und Telefonnummern aufzulisten - davon findet man nur die wichtigsten. Es geht darum, ein möglichst aussagekräftiges Bild von Beelitz wiederzugeben, das bei den Leserinnen und Lesern im Gedächtnis bleibt.

 

 

 

[Download]

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Beelitz auf der Grünen Woche

(24.01.2013)

Am 23. Januar hat die Spargelstadt am Programm auf der Antenne-Brandenburg-Bühne mitgewirkt. Die Kinder der Kita "Sonnenschein" haben zusammen mit Dagmar Frederic das Spargellied gesungen und dafür tosenden Applaus geerntet. Der Auftritt kam so gut an, dass der Landkreis Potsdam-Mittelmark angefragt hat, ob sich die Beelitzer auch im kommenden Jahr wieder beteiligen wollen.

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Bäumchen mit Beelitzer Familien gepflanzt

(21.09.2012)

Gemeinsam mit insgesamt 43 Familien hat unser Bürgermeister Bernhard Knuth und Arbeits-und Sozialminister Günter Basske am 20.09.2012 junge Bäumchen gepflanzt.

Begleitet von den Kinderstimmen der Kita "Kinderland" und der Kita "Sonnenschein" sowie vom Beelitzer Frauenchor trafen man sich auf der Obstwiese an der Nieplitz.

Herr Knuth dankte Frau Breyer für Ihren stetigen Einsatz im Rahmen des Babybegrüßungsdienstes, den Nähfrauen und allen Firmen, die dieses Projekt unterstützen.

Wir wünschen den Familien alles Gute für die Zukunft, den Bäumchen einen guten Wuchs und reichen Ertrag.

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Erweiterungen und Verbesserungen im Beelitz-Forum

(04.09.2011)

Im Beelitz-Forum wurden folgende Erweiterungen implementiert:

 

  • in Benutzerbeiträgen kann HTML-artiger Code verwendet werden, um Texte besser lesbar zu machen
  • Bilder können über URL-Links eingebunden werden
  • Videos können über URL-Links eingebunden werden (Flashvideos, Youtube, Vimeo, etc.)
  • Themen können über einen Facebook-Like-Button Facebookfreunden bekannt gemacht werden wurde aus Datenschutzgründen wieder entfernt
  • E-Mail-Benachrichtigung bei Favoriten-Themen, sobald ein neuer Beitrag im Forum zum jeweiligen Thema veröffentlicht wurde

 

Hinweise, wie die neuen Möglichkeiten genutzt werden können, gibt es hier.

[Beelitz-Forum Administration]