Beelitz

Die "Spargelstadt" Beelitz hat sich mit Vollzug der Gebietsreform am 31.12.2001 neu gebildet. Sie besteht aus den Ortsteilen Beelitz (bisherige Stadt Beelitz), Buchholz, Busendorf, Elsholz, Fichtenwalde, Reesdorf, Rieben, Salzbrunn, Schäpe, Schlunkendorf, Wittbrietzen und Zauchwitz. Die Stadt liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark und hat über 12.000 Einwohner. Eine kurze Charakteristik der Ortsteile finden Sie unter „Ortsteile“ Lernen Sie die historische Altsstadt im Ortsteil Beelitz auf einem historischen Stadtrundgang kennen. Dieser Rundgang, den Sie sowohl virtuell als auch real machen können, beginnt im Zentrum der Stadt an der Kirche.
Der Ortsteil Beelitz-Heilstätten ist ohne Übertreibung weltberühmt. Im Jahre 1898 kaufte die Landesversicherungsanstalt Berlin in Beelitz ein Gelände von ca. 140 ha, im Jahre 1928 wurde es um mehr als 55 ha erweitert. in den folgenden Jahrzehnten entstand in diesem waldgeprägten Landschaftsraum eine moderne Lungenheilstätte, in der vornehmlich Patienten aus dem Berliner Ballungszentrum behandelt wurden. Das imposanteste Bauwerk der Heilstätten, das Heizkraftwerk, wurde in der Zeit von 1898 bis 1902 in der ersten Ausbaustufe errichtet. Es besitzt eine hohe technikgeschichtliche Bedeutung. Dieses technische Wunder war die erste Fernheiz-Kraft-Anlage in Deutschland, die als Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wurde. Nach langen Jahren des Verfalls wird dieses einzigartige Garten- und Architekturdenkmal saniert, und neues Leben zieht ein.
Nahe dem Ortsteil Schönefeld wurde 1930 die Überseefunkempfangsstelle der Reichspost in Betrieb genommen. Riesige Empfangsgeräte machten die imposante Antennenanlage schnell zu einem Wahrzeichen von Beelitz. Die weltweite drahtlose Telefon- und Nachrichtenverbindung führte dazu, dass Beelitz in den 30er Jahren das „Ohr der Welt" genannt wurde.
Das Gebiet um Beelitz, das ursprünglich lediglich von dem historischen Handelsweg Potsdam-Leipzig und der Ost-West-Chaussee durchquert wurde, rückte mit dem Eisenbahnbau gleichsam an die Städte Potsdam und Berlin heran. Bis heute ist die Gegend jedoch überwiegend ländlich geprägt. Die, nahe der Bahnlinie gelegenen Waldsiedlungen Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide wurden um die Jahrhundertwende als Wohnorte für die Berliner attraktiv. Mit der Ansiedlung der Heilstätten war ein zusätzlicher wirtschaftlicher und auch kultureller Aufschwung verbunden, der die eher dörfliche Ackerbürgerstadt Beelitz in den zwanziger Jahren weiter “verstädterte“. Dieser Prozess setzte sich später fort. Jedoch trotz dieser Impulse haben die Ortsteile der Stadt Beelitz ihren eigenständigen Charakter und ihre lokale (zumeist ländliche) Wirtschaftsstruktur bis in die Gegenwart hinein nahezu erhalten.
Das Gebiet innerhalb und unmittelbar in der Nähe des Berliner Rings kann als bedeutende Wachstumszone im Umland von Berlin gelten: Gute Verkehrsverbindungen, landschaftliche und kulturelle Einmaligkeit und eine vergleichsweise unbeschädigte Siedlungsstruktur haben hier zu einem relativ hohen Ansiedlungs- und Investitionsschub geführt, der erste Wirkungen zeigt. Beelitz mit seinen Ortsteilen befindet sich zwar außerhalb, aber doch z. T. direkt am Autobahnring und kann die Vorzüge seiner Lage für das wirtschaftliche Wachstum, eine gezielte Ansiedlungspolitik und den Tourismus nutzen.
Zwei Eisenbahnverbindungen führen durch die Region. Die Strecke RE 3 von Dessau über Beelitz-Heilstätten nach Berlin-Wannsee und weiter nach Stralsund bzw. Schwedt und die Strecke RB 33 von Jüterbog über die Bahnhöfe Buchholz, Elsholz, Beelitz-Stadt nach Berlin. Zwei historische Straßenverbindungen - stark genutzte Bundesstraßen - kreuzen im Zentrum der Stadt Beelitz, das nun endlich durch eine Umgehungsstraße entlastet ist: die B 2 von Leipzig nach Berlin und die B 246 von Brück nach Trebbin.
Die Landschaft vor den Toren Berlins und Potsdams zählt zu den reizvollsten Naturräumen der Mark Brandenburg. Markante Höhenzüge mit dichten Kiefernmischwäldern, stille Seen sowie Wiesen- und Luchgebiete prägen das Landschaftsbild.
In unmittelbarer Nähe von Beelitz befindet sich einerseits der Beelitzer Sander mit seinen ausgedehnten Kiefernforsten, andererseits die Niederungslandschaft Nuthe-Nieplitz mit ihren großzügigen Feuchtwiesen. In der näheren Umgebung haben wir auch den Fläming und die Havelseen. Der waldreiche Beelitzer Sander erstreckt sich wie ein Fächer von Ferch bis zur Niederungskante der Nieplitz in unmittelbarer Nähe der Dörfer Schäpe und Reesdorf. Nur im Bereich von Klaistow, Kanin und Busendorf öffnet sich der Wald hin zum Kaniner Luch. Der Beelitzer Sander bildet als langgestreckte Sandwelle die topographische Schwelle zum tiefergelegenen Havelland. Der Austausch, der hier zwischen der trockenen Luft des sandigen Kiefernwaldes mit der feuchten Luft der angrenzenden Niederungsgebiete vollzogen wird, hat eine besondere Luftgüte zur Folge.
Das Nieplitztal erstreckt sich, aus südlicher Richtung her kommend, von Buchholz entlang der Orte Salzbrunn, Reesdorf, Beelitz, Schönefeld und Zauchwitz bis in das Mündungsgebiet am Blankensee. Hier hat sich eine interessante Landschaft herausgebildet. Die weiträumigen Wiesenflächen werden durch viele Einzelbäume, Baumgruppen, Flurgehölze, Hecken, Trockenrasen und Röhrrichtbestände gegliedert. Östlich der Stadt Beelitz befindet sich der von mehr und mehr Tagesausflüglern bereits entdeckte Bereich der Nuthe-Nieplitz-Niederung (Rieben, Zauchwitz und Körzin) im Naturschutzgebiet um den Riebener See, den Pfeffergraben und die Uferbereiche des Blankensees.
Die Ortsteile der Stadt Beelitz liegen nahezu vollständig im Gebiet des Naturparks Nuthe-Nieplitz. Dieser Landschaftsraum besitzt eine überaus reiche Natur: Hier sind viele vom Aussterben bedrohte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten beheimatet.
Die weite und offene Landschaft wird als Durchzugsgebiet und Winterquartier von zahlreichen Großvogelarten genutzt. Viele Störche, die dort ihre Nester haben, gehören in den Sommermonaten seit langem zum Erscheinungsbild der Dörfer.


Veranstaltungen
31.05.2013
15:00 Uhr
Beelitzer Spargelfest
Wenn die Spargelsaison ihren Höhepunkt erreicht hat, wird in Beelitz gefeiert: Zum diesjährigen ... [mehr]Gastroangebote
31.05.2013 bis 02.06.2013
15:00 Uhr
Beelitzer Spargelfest
Wenn die Spargelsaison ihren Höhepunkt erreicht hat, wird in Beelitz gefeiert: Zum diesjährigen ... [mehr]Aktuelle Meldungen
Pfingsten in Beelitz
(16.05.2013)Wer noch unschlüssig ist, wie er die Pfingsttage verbringen möchte, sollte sich auf den Weg nach Beelitz machen. Das ganze Wochenende über gibt es Veranstaltungen, die einen Besuch in der Stadt und den Ortsteilen lohnen. Am Samstagabend sind erst einmal Lacher garantiert: Die Kabarettistin Barbara Kuster wird im Schmiedehof, Poststraße 15, erstmals aus dem Füllhorn ihrer zahlreichen Programme die besten Ingredienzien präsentieren. Das Motto: Haltung ist alles.
Für Pferdefreunde lohnt sich am Sonntag ein Ausflug nach Salzbrunn. Dort wird das traditionelle Pfingst- und Reiterfest gefeiert. Auch in diesem Jahr werden die Einwohner des „Beelitzer Pferdedorfes“ wieder ihre Reitkünste vorführen. Für Kinder gibt es ein Programm, der Eintritt ist frei. Das Pfingst- und Reiterfest beginnt um 13.30 Uhr auf der Festwiese am Gemeindezentrum, Ortsausgang Richtung Schäpe.
Am Pfingstsonntag und Montag hat auch die Beelitzer Bockwindmühle in der Trebbiner Straße wieder ihre Türen geöffnet. Jeweils ab 10 Uhr kann man das rekonstruierte Technikdenkmal aus dem Jahre 1792 erkunden und sich vom Müller Ulrich Hyna die Funktionsweise und Geschichte erklären lassen. Dazu gibt es Musik von den Beelitzer Blasmusikanten, selbstgebackenen Kuchen, Spargelverkauf – und jede Menge frische Luft.
Verbinden kann man den Ausflug zur Mühle mit einer Führung durch die Beelitzer Altstadt. Erhalten Sie spannende Einblicke in die Tausendjährige Stadtgeschichte und erfahren Sie, wer damals wo lebte und wie sich das Leben im alten Beelitz abgespielt hat. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Touristen-Information Beelitz. Am frühen Abend warten dann wieder die Freunde und Förderer der Künste mit einem kulturellen Leckerbissen auf: das Streicherensemble der Berliner Symphoniker spielt ab 17 Uhr im Schmiedehof Werke von Dvorák, Mozart und Elgar.
Das ganze Wochenende über wird auch auf unseren Spargelhöfen wieder jede Menge los sein. Bei Live-Musik und Festen in Klaistow, Zauchwitz, Schäpe und Beelitz schmeckt das Beelitzer Edelgemüse gleich nochmal so gut. Auf dem Jakobs-Hof in Beelitz werden zudem die Feuerwehren der Region um den Spargelcup und den Pokal unseres Bürgermeisters streiten – beim Löschangriff auf der Wiese direkt an der B2.

Rathaus am 10. Mai geschlossen
(26.04.2013)Die Beelitzer Stadtverwaltung informiert darüber, dass das Rathaus am Freitag, 10. Mai 2013, wegen Betriebsruhe geschlossen bleibt.

Elektro-Auto im Einsatz der Stadtverwaltung
(26.04.2013)Es ist wendig, leise - und für die Umwelt ein echter Gewinn: Die Beelitzer Stadtverwaltung sorgt derzeit mit einem Elektroauto auf den Straßen für neugierige Blicke. Genutzt wird es von den Außendienst-Mitarbeitern des Ordnungsamtes, der Renault Twizy ist eine Leihgabe des hiesigen Autohauses Schneider. Die Stadt Beelitz will damit testen, ob sich solche Fahrzeuge im Alltag bewähren und damit langfristig die derzeitigen Dienstautos ersetzen können. „Einerseits müssen auch wir überlegen, wie wir unsere Kraftstoffkosten senken können“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, „andererseits kann die Stadtverwaltung damit auch ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen“.
Der erste Eindruck unserer Mitarbeiter: In punkto Geschwindigkeit wird der Renault Twizy durchaus den Anforderungen gerecht. Mit einer Leistung von 18 PS bringt er bis zu 80 Stundenkilometer auf den Tacho – mehr als genug, um schnell mal von der Stadt aus in die Ortsteile zu fahren. Auch die Reichweite ist mit 100 Kilometern pro Batterieladung ausreichend. Und selbst bei weiteren Fahrten muss den Fahrern nicht bange werden – denn „tanken“ kann man an jeder herkömmlichen Haus-Steckdose. Hinzu kommt der Fun-Faktor, denn das Auto liegt tief und ist mit seinem kompakten Design ein echter Hingucker.
Bedenken haben die Mitarbeiter hingegen bei der geringen Ladekapazität und der Einsatzfähigkeit in kälteren Jahreszeiten – denn der Twizy ist weitgehend offen. Martin Lietz, Inhaber des Traditions-Autohauses Schneider, erklärt, dass der Twizy ein herkömmliches Auto auch nicht ersetzen soll. Dafür gebe es andere Modelle wie den Renault Kangoo und den in Kürze erscheinenden Renault Zoe. Der Twizy sei eher als komfortable Alternative zum Elektro-Roller konzipiert worden, deshalb sitzen Fahrer und Beifahrer auch hintereinander.
Der Trend zur Elektromobilität, so Lietz weiter, habe in Anbetracht steigender Treibstoffkosten und wachsender ökologischer Sensibilität längst eingesetzt. „Das Interesse der Kunden ist überraschend groß. Über 2500 Renault Twizy wurden allein in Deutschland im letzten Jahr verkauft – an Kunden jeden Alters.“ Die kleine Rakete ist bereits ab 6990 Euro erhältlich und kann sowohl als offene Variante für Fahrer mit Autoführerschein Klasse B oder als auf 45 km/h gedrosselte Variante für Fahrer mit Moped-Führerschein geliefert werden. Skepsis gebe es bei den Kunden oft bezüglich der Reichweite. Aber: „In Europa liegen 87% der täglichen Fahrten unter 60 km, im Zoe benötigt man dafür ca. 6,3 kWh im Twizy noch weniger“, so Martin Lietz.
Die Vorteile von Elektro-Autos liegen laut dem Chef des Autohauses Schneider aber nicht nur in den geringeren Treibstoffkosten: „Auch die Wartungskosten sind wesentlich günstiger – Ölwechsel entfallen genauso wie der Austausch von Luft- und Kraftstofffiltern, Zündkerzen, Keilriemen oder Zahnriemen.“ Reine Elektroautos würden auch keine Abgasanlage benötigen, und durch Energierückgewinnung werden die Bremsen geschont. „Das Automatikgetriebe ist serienmäßig und im Zoe können Heizung, Lüftung und Batterieladung wie eine Standheizung vorprogrammiert oder via PC oder Smartphone bedient werden“, nennt Lietz weitere Vorzüge. Außerdem seien Elektro-Autos 10 Jahre steuerfrei.
[Hier geht's direkt zum Autohaus Schneider]

Eine sinnlose Debatte
(19.04.2013)Endlich ist es soweit: Nach einem kalten und langen Winter hat sich der Beelitzer Spargel ans Tageslicht gekämpft. Die Saison ist eröffnet und in den Restaurants auf den Spargelhöfen gibt es das erste Edelgemüse des Jahres wieder feldfrisch auf die Teller. Am kommenden Wochenende können sich Ausflügler vom vollen Geschmack der Beelitzer Stange überzeugen.
Es gibt sie aber auch in diesem Jahr wieder: Die Meckerer und Mäkler, denen der Erfolg des Beelitzer Spargels sauer aufstößt. Die medienwirksame und liebevoll vorbereitete Saisoneröffnung wird als „Mumpitz“ abgetan, weil es ja noch gar keinen Spargel geben würde. Erinnern wir uns: In den vergangenen Jahren wurde immer wieder gemosert, dass die Eröffnung „viel zu spät“ stattfinde, weil der Spargel ja schon seit Wochen geerntet werde und kein Hahn mehr danach krähen würde. Nun ist es eine Punktlandung geworden: Erst zum offiziellen Anstich gab es den ersten Spargel. Also bitte - was ist nun richtig?
Die Debatte in diesem Jahr könnte kaum schizophrener sein, denn während es einerseits gar nicht schnell genug gehen kann mit dem Beelitzer Spargel, wird andererseits der Einsatz von Folien verteufelt, die den Spargeldämmen ein Mehr an Wärme gönnen und das Wachstum des Gemüses auf verträglichem Wege vorantreiben. Da klagen Küchenchefs, weil ihre Gäste gezielt nach Beelitzer Spargel fragen würden und sie die riesige Nachfrage gar nicht erfüllen könnten. Im vergangenen Jahr noch hatten sie die vermeintliche „Massenproduktion“ kritisiert und sich gewünscht, dass der Spargel wieder etwas Besonderes werde.
Unsere Spargelbauern haben die Saison in den vergangenen Wochen und Monaten unter Hochdruck vorbereitet. Sie kennen die Erwartungshaltung, die sich mit ihrem Anbauprodukt verbindet und sie haben alles in ihrer Macht Stehende getan, damit die 152. Spargelsaison ein Erfolg wird. Und das wird sie mit Sicherheit, denn der Beelitzer Spargel ist fest im Bewusstsein der Brandenburger und Berliner verankert. Die Verbraucher immerhin wissen, dass das Wachstum einer Feldfrucht vor allem von der Witterung abhängt – und dass Kritik daran so sinnvoll ist wie Kritik am Wetter selbst.
Der Beelitzer Spargel schmeckt nicht nur, sondern ist gleichzeitig Aushängeschild unserer Region. Für den Winter, der in diesem Jahr besonders lang gedauert hat, können die Spargelbauern nun wirklich nichts. Die Stadt Beelitz ist stolz auf die Leistung ihrer Landwirte, die unsere Tradition nicht nur hochhalten, sondern so viele Menschen daran teilhaben lassen – indem sie den Spargel anbauen, vermarkten und ihm ein Gesicht verleihen.
Ein stolzer, Spargel essender Bürgermeister Bernhard Knuth

Die Störche sind zurück
(19.04.2013)In Beelitz sind sie bereits sehnsüchtig erwartet worden: Unsere Störche, die jedes Jahr auf dem Schornstein der ehemaligen Bäckerei, hoch über der Altstadt, den Sommer verbringen. Jetzt ist dort erstmals wieder ein Pärchen zu sehen gewesen. Hoffentlich wird es sich hier niederlassen und das Nest nach seiner Sanierung beziehen.
Nachdem das Storchennest im vergangenen Jahr leer geblieben war, weil es sich deformiert hatte – eine Delle verhinderte, dass das Gelege oben blieb – wurde es im März mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde wieder bewohnbar gemacht. Initiiert hatten die Aktion die Beelitzer Bürger Gerd Schumann und Gerald Boelke. „Wir haben die Mulde wieder hergestellt und das lose Material abgetragen“, erläuterte Boelke.
Dank der Unterstützung des Landkreises hat die Nest-Sanierung nichts gekostet. Ursprünglich waren zum Beelitzer Adventsmarkt im Dezember Spenden gesammelt worden, um das Storchennest zu retten. Das Geld soll nun in eine weitere Storchenherberge investiert werden, wie Bürgermeister Bernhard Knuth ankündigte. „Wer passt besser in eine familien- und kinderfreundliche Kommune als Störche?“, so der Bürgermeister.
Adebar soll in Beelitz aber nicht nur artgerechte Unterkünfte bekommen, in denen er seinen Nachwuchs großziehen kann, sondern in Zukunft auch ein noch reichhaltigeres Nahrungsangebot finden: Zwischen der Stadt und den beiden Naturschützern Schumann und Boelke laufen derzeit Gespräche , wie sich kommunale Flächen entlang der Nieplitz in Feuchtbiotope umwandeln lassen, damit sich hier Amphibienpopulationen entwickeln können.

Beelitz bleibt bunt
(13.04.2013)Mit einem spontanen Frühjahrsputz haben die Beelitzer am Samstag eine handvoll rechtsradikaler Demonstranten von außerhalb in die Schranken gewiesen. Nachdem erst Ende vergangener Woche bekannt geworden war, dass die NPD auch in der Spargelstadt eine sogenannte Mahnwache abhalten will, haben sich gegen Mittag rund 50 Bürger, Gewerbetreibende und Stadtverordnete am Kirchplatz eingefunden, um hier Blumen zu pflanzen und symbolisch die Straße zu fegen. Die Botschaft: In Beelitz gibt es keinen Nährboden für braunes Gedankengut – wir lassen lieber Blumen sprießen.
Organisiert hat die Aktion der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth, der dabei auch auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt und den Ortsteilen setzen konnte. Mit vier Einsatzwagen bei voller Besatzung waren die Brandschützer angerückt um der Stadt den Rücken zu stärken und mithilfe ihrer Drehleiter ein Banner an der Stadtpfarrkirche aufzuhängen. „Die Welt ist bunt – Beelitz auch“ war auf der rund fünf Meter langen Stoffbahn zu lesen. Angefertigt hatte sie buchstäblich über Nacht der Beelitzer Werbedesigner Günter Schumach.
„Wir wollten nicht einfach nur mit einer Gegendemonstration reagieren und der NPD damit mehr Bedeutung zumessen als sie verdient“, erläuterte Bürgermeister Knuth die Herangehensweise. Statt dessen habe man von vornherein klarstellen wollen, dass Beelitz eine farbenfrohe und weltoffene Stadt ist. „Jahr für Jahr kommen Tausende Saisonarbeiter zu uns und stechen den Beelitzer Spargel, unsere Stadt wird geprägt von Menschen internationaler Herkunft“, so Knuth mit Verweis auf Beelitzer Unternehmer, Künstler oder Gastronomen, die ihre Wurzeln im Ausland haben.
Trotz Blumen wurde es für die rund zehn Rechtsradikalen aber alles andere als kuschelig in Beelitz. Nachdem die Bürger wegen der angemeldeten NPD-Demonstration auf die andere Straßenseite wechseln mussten, ließen sie pausenlos Pfiffe, Buhrufe und Gesänge herüberschallen – wodurch die Reden der Rechtsradikalen trotz Lautsprecher übertönt wurden. Und so waren die einzigen Schlachtrufe, die Wirkung zeigten, die des Beelitzer Carneval Clubs. Dessen Mitglieder sorgten überdies für Feierlaune, indem sie zu den Gesängen spontan auf der Straße tanzten.
Nach einer Dreiviertelstunde durchgängiger Beschallung aus Beelitzer Kehlen musste die NPD den Kirchplatz wieder räumen – mit der Gewissheit, dass es für sie in der Spargelstadt nichts zu holen gibt, denn ins Gespräch kamen die Rechten hier mit niemandem. Anerkennung für die kreative Aktion bekamen die Beelitzer vom Mobilen Beratungsteam Potsdam, dessen Mitarbeiter am Samstag ebenfalls vor Ort waren. Hintergrund der NPD-Aktivitäten an jenem Tag in Potsdam, Teltow und schließlich in Beelitz sei die Absicht, einen mittelmärkischen Kreisverband zu gründen, so Frauke Postel vom Beratungsteam. Beelitz bleibt wachsam – und bunt.

Aufruf zur Beteiligung am Spargelheft
(05.04.2013)Die Stadt Beelitz plant zur kommenden Spargelsaison, eine Sonderausgabe der Beelitzer Nachrichten zu veröffentlichen. In dem Heft sollen alle wichtigen Veranstaltungen während der Saison und alle Infos rund um den Beelitzer Spargel enthalten sein. Außerdem sind Portraits der Spargelhöfe geplant. Das Heft, das Ende April erscheinen soll, wird dann nicht nur an die Haushalte verteilt, sondern auch an Besucher der Stadt ausgegeben.
Für Gewerbetreibende und Vereine besteht - wie in den regulären Beelitzer Nachrichten - die Möglichkeit, Anzeigen zu den üblichen Konditionen zu schalten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 15. April bei Thomas Lähns unter Tel. 033204 - 39138 oder per Email an .

Vandalismus mit erschreckender Beharrlichkeit
(28.03.2013)In der Nacht zum heutigen Gründonnerstag sind in der Beelitzer Innenstadt fast alle Deko-Ostereier, die erst seit kurzem als Schmuck an den Bäumen hingen, zerstört worden. Die derzeit noch unbekannten Täter haben eine erschreckende Beharrlichkeit an den Tag gelegt, denn die Eier befanden sich in den seltensten Fällen in greifbarer Höhe. Dennoch sind sie abgerissen, an Wände geworfen oder am Boden zertreten worden. Von den 300 Eiern, die gestern Abend noch die Beelitzer auf die Feiertage einstimmten, sind nun nur noch wenige übrig.
Bürgermeister Bernhard Knuth bemerkte den Vandalismus am frühen Morgen selbst beim Blick aus dem Fenster in der Poststraße. „Ich war schockiert und traurig, als ich das gesehen habe“, erklärte er gestern. Die Hoffnung, dass sich die Zerstörung nur auf einige wenige Deko-Eier beschränken würde, wurde jedoch bald zunichte gemacht: Auch in der Brauerstraße und auf dem gesamten Kirchplatz lagen die Reste der bunten Ostereier zerstört am Boden. Sofort bat der Bürgermeister den Bauhof darum, die Reste zu beseitigen. „Unsere Mitarbeiter haben sehr schnell gehandelt“, so Knuth, „damit den Beelitzern der traurige Anblick erspart bleibt“.
Bei der Polizei hat die Stadt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Allerdings gibt es durchaus Hoffnung, dass sich Zeugen melden, die die Täter beobachtet haben. Denn über 280 Ostereier von den Bäumen zu reißen, dürfte durchaus eine Weile gedauert haben.
Die Styropor-Eier sind im vergangenen Jahr von Mitarbeitern der Stadtverwaltung nach Dienstschluss mit Sand gefüllt und bemalt worden.
Wer die Täter in der Nacht zum 28. März in der Beelitzer Innenstadt beobachtet hat und Hinweise geben kann, die zu ihrer Ergreifung führen können, melde sich bitte in bei der Polizei oder der Stadtverwaltung Beelitz.

Frauen im Aufbruch - Neue Ausstellung
(13.03.2013)Ob als „Mutter die will, dass es ihren Kindern besser ergehe“, als „Hüterin der christlichen Familie“ oder als selbstbestimmte Bürgerin, ohne die „kein Staat zu machen“ ist: Frauen sind in den vergangenen hundert Jahren auf ganz unterschiedliche Weise von der Politik umworben worden. Im Beelitzer Rathaus läuft derzeit eine Ausstellung unter dem Motto „Frauen im Aufbruch“, die historische Wahlplakate aus drei Epochen zeigt – und daran erinnert, wie wichtig die weibliche Wählerschaft von Anfang an gewesen ist.
Erst seit knapp hundert Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen: Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Abschaffung der Monarchie hob der Rat der Volksbeauftragten – er fungierte während der revolutionären Umbrüche als Übergangsregierung - 1918 sämtliche Wahlschranken auf. Damit wurden nicht nur sämtliche sozialen Schichten, sondern auch Männer und Frauen gleichgestellt. Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung 1919 in der noch jungen Weimarer Republik wurde die erste wirklich gleiche auch nach heutigen Maßstäben.
Die Wahlplakate aus den Beständen des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung geben nicht nur zeitgenössische Einblicke in die Lage der Nation nach dem ersten und dem Zweiten Weltkrieg sowie während der Wende 1989/90. Sie reflektieren auch die unterschiedlichen Bilder von der Rolle der Frau – sowohl im Laufe der Zeit als auch im Fokus der Parteien.
Während die meisten von ihnen die weibliche Wählerschaft im frühen 20. Jahrhundert nur am Rande ansprachen, wurden Frauen von der SPD und auch der DDP gezielt umworben. Auch während der Zeit des Wiederaufbaus waren es vor allem die Sozialdemokraten, die ihre Wählerinnen auch mit politischen Inhalten zu überzeugen suchten: Gleichberechtigung, gerechter Lohn oder die Aufarbeitung der Kriegstraumata, dafür konnten vor allem Frauen sorgen.
Mit der deutschen Wiedervereinigung versuchten dann vor allem die jungen Parteien auf unkonventionelle Weise um weibliche Wählerstimmen zu werben: „Deutschland einig Frauenland“, so der Slogan der PDS – während die Grünen zur „Dahmenwahl“ aufforderten, um „die Männer zum Tanzen“ zu bringen.
Eröffnet wurde die Ausstellung anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März von Brandenburgs Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske (SPD), und von Bürgermeister Bernhard Knuth. Beide begrüßten dazu rund 20 verdiente Frauen aus Beelitz und luden sie zu Kaffee und Kuchen, den der Bürgermeister selbst gebacken hatte, in den Ratssaal ein – um hier über die Rolle der Frau damals und heute zu diskutieren.
Besucher können die Ausstellung unter der Woche täglich zwischen 8 und 17, dienstags bis 18 Uhr, im Rathaus, Berliner Straße 202, Obergeschoss, sehen.

Die neue Spargelkönigin ist gekürt
(13.03.2013)Wenn Michaela Kranepuhl abends nach Hause kommt, ist es für sie ein ganz besonderes Gefühl. Der Alltag fällt ab von ihr, wenn sie noch mit den Nachbarn plauscht, ihre Hühner füttert und dabei die Abendsonne im Wald versinken sieht. „Ich mag Reesdorf sehr“, sagt die 28-Jährige mit einer Überzeugung, die von Herzen kommt. Hier ist sie aufgewachsen, als Spross einer traditionellen Bauernfamilie hat sie die Landwirtschaft unmittelbar erlebt. Michaela Kranepuhl ist die neue Beelitzer Spargelkönigin.
Unter vier Bewerberinnen hat sie sich letztendlich durchsetzen können und dabei mit weit mehr als nur gutem Aussehen gepunktet. Denn als Spargelkönigin muss sie auch mit Wissen glänzen und in Sachen Stadtgeschichte und Spargelanbau sattelfest sein. Die Familie von Michaela Kranepuhl verbindet Tradition und Traditionsgemüse: Eltern und Großeltern hatten zu DDR-Zeiten einige Reihen im Garten, schon deren Vorfahren bauten das Edelgemüse an.
Und so kam Michaela selbst schon als Kind mit dem Spargel in Berührung. Später half sie beim ortsansässigen Agrarbetrieb „Reesdorfer Bauern“ aus — im Verkauf und auch bei der Ernte. „Da merkt man erst, wie hart die Arbeit wirklich ist“, erinnert sie sich. Aber gerade deshalb sei der Spargel ja so ein exklusives Erzeugnis.
Seit Herbst vergangenen Jahres studiert die Reesdorferin Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Uni. Davor hatte sie als Rechtsanwaltsfachangestellte gearbeitet. „Aber meine Erfüllung war das nicht“, bemerkt sie im Nachhinein. Dass sie sich letztendlich für eine Zukunft in der Landwirtschaft entschieden hat war da fast zu erwarten.
Immerhin: Damit erhöht sich auch die Chance, dass Michaela Kranepuhl ihrem Dorf erhalten bleibt. Sie lebt in dem großen Bauernhaus ihrer Familie und genießt die Abwechslung zum Studium in der pulsierenden Großstadt. Anders als in Berlin kennt sie hier jeden Einwohner und fast jeden Stein. Mit vielen Ecken des Ortes verbinden sich Geschichten, die zum Teil Jahrhunderte zurückreichen. Dass die runde Siedlungsform des Ortes auf eine slawische Siedlung zurückgeht, oder dass die Böschungen am Rande von Reesdorf zu einem Schutzwall gehören, der das Dorf im Spätmittelalter umgab.
Das macht das Besondere an Reesdorf aus, und Michaela Kranepuhl will solchen Dingen weiter nachgehen. Mit ihrer Schwester Andrea hat sie sich vorgenommen, eine Ortschronik zu schreiben. Aspekte des Lebens im Zauche-Dörflein im Mittelalter haben die beiden bereits untersucht, demnächst wollen sie sich die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg vornehmen. Dafür wollen sie mit Zeitzeugen aus dem Ort sprechen und deren Erlebnisse niederschreiben.
Bleibt zu hoffen, dass dafür in den kommenden Monaten Zeit übrig sein wird — denn erst einmal wird Michaela Kranepuhl als Beelitzer Botschafterin im Lande unterwegs sein. Ihre erste Amtshandlung ist der offizielle Spargelanstich am 18. April auf dem Spargelhof Josef Jakobs in Schäpe.
Schon Lampenfieber? „Noch bin ich ganz entspannt“, lacht sie. Wie kam sie eigentlich darauf, sich um das Amt zu bewerben? Ihre Freundin Christiane Kutzner, Spargelkönigin von 2006, habe ihr vorgeschwärmt, wie toll es wäre, das Amt auszuüben. Für die anstehende Saison hofft Michaela Kranepuhl vor allem auf eines: Viel Sonnenschein, damit der Spargel wächst - und Beelitz und Reesdorf im optimalen Licht da stehen.
[Bilder der neuen Spargelkönigin, aufgenommen von Gérard Lorenz]

Eine fürchterliche Scene
(06.03.2013)Am 5. März kamen die Franzosen nach Beelitz: 16.000 Mann, geschlagen, gebrochen, ausgehungert. Es war eine Armee in Lumpen, die nach dem gescheiterten Winterfeldzug Napoleons gegen Russland Ende 1812 nun auf dem Rückzug war. Am Vortag hatten die Männer Berlin räumen müssen, die russische Armee im Nacken. Vor der Stadt schlugen sie ihr Lager auf. „Alles, was die Armee-Corps bedurften, wurde von der Stadt verlangt und mußte geliefert werden“, notierte der Beelitzer Carl Schneider 1888 in der Stadtchronik. „Außer der vielen Fourage (gemeint ist die Versorgung der Pferde) mußten sogleich 14.000 Portionen Fleisch, Brot, Branntwein und Gemüse in die Lager geschleppt werden.“
Offiziell waren die Truppen noch Verbündete Preußens. Nach dem Sieg Napoleons bei Jena und Auerstedt 1806 und dem aufgezwungenen Frieden von Tilsit lag das Königreich am Boden: Die Hälfte des Staatsgebietes war verloren, der König selbst blieb bis 1809 im Exil. Allerdings machte die französische Fremdherrschaft auch Platz für Reformen in Wirtschaft, Staat und Militär. Die Gutsherrschaft wurde kurzerhand abgeschafft, in Berlin wurde die spätere Humboldt-Universität gegründet.
Dennoch blieb die Schmach der Niederlage — und der Groll auf die Besatzer wuchs. Bereits 1809 war der preußische Major Ferdinand von Schill aufbegehrt und mit seiner Husarenschwadron von Potsdam aus durch Norddeutschland gezogen, um Festungen zu erobern. Er fiel in Stralsund im Straßenkampf, sorgte aber für eine Welle der Sympathie im Lande. 1812 dann rebellierte der General Johann David von Yorck, Kommandeur des preußischen Hilfskorps, gegen die offizielle Haltung seines Königs: Am 30. Dezember schloss er in Tauroggen an der russischen Grenze insgeheim einen Waffenstillstandsvertrag mit den Russen.
Die Armee des Zaren setzte den Franzosen auf ihrem Rückzug immer wieder nach. „Am 6. März 1813, Morgens um halb 7 Uhr, begann eine fürchterliche Scene für unsere Stadt“, schreibt Carl Schneider. 2000 Kosaken waren auf dem Windmühlen-Feld aufgetaucht und griffen die Franzosen an. Mit vier Kanonen wurde die Stadt beschossen, neun Scheunen gerieten dabei in Brand. Die Franzosen, von dem Angriff überrascht, ergriffen die Flucht — doch die Reiter preschten durch die Stadt und verfolgten die fliehenden Franzosen unter „unaufhörlichem Schießen“ bis kurz vor Treuenbrietzen. Dann kehrten sie zurück und machten den Beelitzern nun ihrerseits zu schaffen, wie Carl Schneider vermerkt hat. Noch heute kündet eine Kanonenkugel in einer Hauswand in der Trebbiner Straße vom damaligen Beschuss, eine Gedenktafel erinnert an die Waffenbrüderschaft mit den Russen.
Unklar ist, welche Rolle die erst ein halbes Jahr zuvor gegründete Bürgergarde bei dem Gefecht gespielt hatte. Mit ihr standen immerhin gut 120 Beelitzer Bürger unter Waffen, die Wachdienst verrichten und sich militärisch schulen sollten. Das Kommando hatte der Kämmerer. Verhielten sie sich abwartend — oder griffen sie in die Kämpfe ein? Zeugnisse darüber sind keine bekannt.
Nicht einmal zwei Wochen später erließ König Friedrich Wilhelm III. seinen Aufruf „An mein Volk“, mit dem er jeden zu den Waffen rief, um gegen die Franzosen zu Felde zu ziehen. Die Resonanz war überwältigend und ebnete der Nationalbewegung, die ein einheitliches Deutschland statt eines Reiches von Kleinstaaten forderte, den Weg. Auch im Kreis Zauche-Belzig wurde ein Landwehr-Bataillon aus der Taufe gehoben. Die Stadt Beelitz stellte 36 Infanteristen und acht Mann Kavallerie, vereidigt wurden die Männer am 25. April in der Stadtpfarrkirche.
Ein längerer Waffenstillstand, den Preußen und Russen mit dem Gegner im Sommer schlossen, gab Napoleon die Gelegenheit, seine Truppen auf sächsischem Territorium neu aufzustellen. Ende August wollte er erneut auf Berlin vorstoßen und die Stadt einnehmen – allerdings wurde er bei am 23. August bei der Schlacht von Großbeeren besiegt. In der Völkerschlacht bei Leipzig knapp einen Monat später, zu der sich auch österreichische Truppen auf der russisch-preußischen Seite eingereiht hatten, wurde die Macht des französischen Kaisers über Europa dann endgültig gebrochen.

Frühlingsanfang in Beelitz
(04.03.2013)Der lange graue Winter scheint endgültig überstanden zu sein: Die Temperaturen werden allmählich wärmer, die Schneeglöckchen beginnen zu blühen, die ersten Zugvögel streifen am Himmel vorüber - und Beelitz ist in leuchtendes Grün getaucht. Mit insgesamt 2400 Luftballons vor ihren Geschäften und Niederlassungen verbreiten die Gewerbetreibenden zurzeit Frühlingsstimmung an der Nieplitz.
Die Aktion "Beelitz begrüßt den Frühling" gibt es seit mittlerweile drei Jahren, die Idee dazu hatte Regina Wiesatzki, Inhaberin des Schuhgeschäfts in der Poststraße 1. "Mit den Luftballons wollen wir gute Laune verbreiten - und das Wir-Gefühl in der Stadt stärken", sagt sie. Dabei gelte die Prämisse: Mit wenig Kosten viel erreichen. Es sei erstaunlich, wie viele Unternehmen in Beelitz mitmachen würden. In diesem Jahr sind es 82, die jeweils ein Kontingent von 30 Ballons in der Stadt aufhängen. Zum Start der Aktion am Montag waren die Bürgersteige in Post- und Berliner Straße bereits vom Grün gesäumt.
Es ist nicht der einzige Anlass, bei dem die Gewerbetreibenden in der Spargelstadt Flagge zeigen: Zu Ostern werden gelbe Bänder aufgehängt, zum Spargelfest dann welche in Rot-Weiß - den Stadtfarben. Am 28. März, dem Gründonnerstag, laden die Gewerbetreibenden zum kollektiven Ostereiersuchen in der Innenstadt, die Läden werden zu diesem Anlass bis 20 Uhr geöffnet haben. Für den 30. April steht dann das traditionelle Aufstellen des Maibaumes auf dem Programm. Ebenfalls für dieses Jahr geplant ist eine Neuauflage der langen Einkaufsnacht am 20. September, bei der die Geschäfte dann bis Mitternacht offen haben.

Jahnstraße offiziell freigegeben
(01.03.2013)Die Beelitzer Jahnstraße ist Ende Februar offiziell wieder für den Verkehr freigegeben worden. Nach dem Ausbau der 245 Meter langen Strecke zwischen Clara-Zetkin– und Virchowstraße haben Stadt und Zweckverband jetzt das Endergebnis abgenommen. Zwischen Juni und Ende November waren hier die Bauarbeiter zugange gewesen, bereits seit November ist die Straße befahrbar.
Gekostet hat das Projekt gut 130 000 Euro, von denen die Anwohner 90 Prozent tragen müssen, da es sich in Anbetracht der einstigen Huckelpiste um eine erstmalige Erschließung handelt. Den Rest übernimmt die Stadt. Dafür gab es eine neue Asphaltdecke samt Einfassung durch Borde sowie eine komplett neue Regenentwässerung. Statt auf die Grundstücke zu laufen, wird das Wasser jetzt über Gullys und einen neuen unterirdischen Kanal in das Netz der Stadt geführt. Die Trinkwasserleitungen wiederum sind durch den Wasser– und Abwasserzweckverband Nieplitz komplett und die Schmutzwasserleitungen teilweise erneuert worden.
Freigegeben ist die Strecke für den Verkehr in beide Richtungen, die erlaubte Geschwindigkeit derzeit auf 30 Km/h begrenzt. Damit sich jeder daran hält, wurde die Fahrbahn an beiden Zufahrten eingeengt.
Mit der Abnahme, bei der die Mitarbeiter des Beelitzer Bauamtes und des Zweckverbandes die Anlagen kritisch auf Qualität, Material, Abmessungen und Gefälle überprüft haben, ist damit auch das letzte Straßenbauprojekt der Stadt aus dem vergangenen Jahr endgültig abgeschlossen.

Gut für die Umwelt, unschön fürs Stadtbild
(18.02.2013)Witterung und wilde Tiere können ihnen schnell den Garaus machen: Gelbe Säcke, die zu lang draußen stehen, reißen mitnunter und verteilen ihren Inhalt auf der Straße. Die Stadtverwaltung Beelitz ruft deshalb die Bürger dazu auf, die Säcke immer erst kurz vor dem Abholtermin vor die Hoftore zu stellen und damit zu einem angenehmeren Stadtbild beizutragen.
Im Stadtgebiet Beelitz werden die mit dem grünen Punkt gekennzeichneten Wertstoffe des Dualen Systems Deutschland an jedem zweiten Montag durch das zuständige Entsorgungsunternehmen abgeholt. Vor allem in der Clara-Zetkin-Straße und in der Straße Am Kiefernsteg sind die Gelben Säcke in letzter Zeit schon freitags und samstags vor die Tür gestellt worden. Davon sollte in Anbetracht der Anfälligkeit dieser Behälter abgesehen werden.
Besser ist es, sie am Vorabend oder morgens bis sechs Uhr in der Früh an die Straße zu bringen – wobei im Stadtgebiet auch darauf geachtet werden sollte, ob die Fahrzeuge in engeren Gassen überhaupt bis vor die Haustür kommen oder man die Gelben Säcke zur nächst größeren Straße bringen muss.
Hier noch einmal die Entsorgungstermine:
- montags (gerade Kalenderwoche): Stadt Beelitz, Beelitz-Heilstätten und Schlunkendorf
- montags (ungerade KW): Fichtenwalde, Busendorf, Kanin und Klaistow
- donnerstags (gerade KW): Beelitz-Schönefeld, Salzbrunn, Birkhorst, Buchholz, Elsholz, Wittbrietzen, Zauchwitz, Körzin, Schäpe, Rieben und Reesdorf.
- Die gelbe Tonnen im Beelitzer Stadtgebiet werden wöchentlich immer montags geleert.
Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duales-system-deutschland.de oder direkt beim im Kloster Lehniner Ortsteil Prützke ansässigen verantwortlichen Entsorgungsunternehmen Mebra unter der Service-Hotline (03381) 32 37 32 oder per Email an .
[Hier geht's direkt zur Internetpräsenz des Entsorgers]

Retten, löschen, spielen
(15.02.2013)Sie wissen wie man Feuer löscht, können Erste Hilfe leisten und achten auf Ordnung und Sauberkeit in Buchholz. Dabei sind die Mitglieder der örtlichen Kinderfeuerwehr gerade mal sechs bis neun Jahre alt. Seit 2008 gibt es die Mini-Löschgruppe, einmal im Monat trifft man sich im Gerätehaus an der Chausseestraße. Dort wird dann das Dienstleben eines kleinen Feuerwehrjungen oder –mädchen gepflegt - wobei Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Aber gleichzeitig lernen die Kleinen die Technik kennen, erfahren, wie man Pflaster aufklebt, und bekommen Themen wie Verkehrserziehung, Umwelt- und Brandschutz vermittelt.
Ins Leben gerufen hat die Kinderfeuerwehr Sabrina Görlitz. Die 45-Jährige betreibt einen Frieseursalon in Buchholz, sitzt im Ortsbeirat – und ist selbst seit 30 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn tagsüber der Alarm-Piper geht, ist sie für gewöhnlich eine der ersten, die zum Gerätehaus eilen – wenn nicht gerade ein Kunde mit nassen Haaren vor ihr sitzt. „Das liegt bei uns im Blut“, sagt die Buchholzerin. Schon ihr Vater war in der Feuerwehr, ihre beiden Söhne sind selbstverständlich auch dabei. Durch den Ehrendienst wird einerseits der Zusammenhalt im Ort gestärkt, andererseits wird so aber auch ein großes Stück Sicherheit gewährleistet: Wenn es auf der B2 gekracht hat und Verletzte gerettet werden müssen. Wenn ein Keller vollläuft. Und wenn doch mal ein Feuer ausbricht.
Die Feuerwehr-Knirpse stehen – bis auf die gefährlichen Einsätze – ihren großen Kameraden in kaum etwas nach: Sie tragen Dienstkleidung mit Jacke, Hose und Helm, sind mächtig stolz dabei zu sein und sie nehmen an Wettkämpfen teil. Da geht es dann darum, Büchsen mit der Feuerwehrspritze zu treffen, den C-Schlauch auszurollen und zu koppeln und generell schneller und geschickter als die anderen zu sein. Bei den Kreisausscheiden belegen die Buchholzer Minis immer die vorderen Plätze.
In Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen - im Landkreis hat allein in den vergangenen drei Jahren jeder Zehnte seine Einsatzkombi an den Nagel gehängt – lässt das Buchholzer Beispiel optimistisch in die Zukunft blicken. Denn fast alle Feuerwehr-Kinder treten mit zehn Jahren der Jugendabteilung bei. „Wir führen sie spielerisch an den Dienst heran“, sagt Sabrina Görlitz. Und so würden ihre Schützlinge erfahren, dass der Feuerwehralltag nicht nur aus harter Arbeit und großer Verantwortung besteht, sondern auch von Kameradschaft und Spaß geprägt ist. Der Elan reicht dann soweit, dass die Kinderfeuerwehr durchaus mal zur Dorfverschönerung ausrückt und Müll auf öffentlichen Flächen sammelt.
Für Ihren Elan ist Sabrina Görlitz nun ihrerseits geehrt worden. Günter Baaske (SPD), Minister für Soziales, Arbeit, Frauen und Familie, hat ihr den Blumenstrauß des Monats überreicht. Damit machen Landtagsabgeordnete der SPD in ihren Wahlkreisen auf ehrenamtlich arbeitende Bürger aufmerksam. Für die Feuerwehrfrau gab es darüber hinaus einen Einkaufsgutschein über 20 Euro von Thomas Syring, der das Genuss-Eck in Beelitz an der Ecke Berliner/Clara-Zetkin-Straße betreibt. Bürgermeister Bernhard Knuth (BBB) dankte der engagierten Buchholzerin dafür, dass sie den Kindern in ihrem Ort so viel Verantwortungsbewusstsein vermittelt – und der Feuerwehr zugleich eine Zukunft gibt.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ab März
(14.02.2013)Ab 17. März wird in Beelitz wieder offensiv gegen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen. Insgesamt 360 Eichen in der Stadt und den Ortsteilen sollen dafür mit Pflanzenschutzmittel besprüht oder in sensiblen Bereichen wie Kitas und Schulen manuell abgesaugt werden. Mit den Arbeiten ist jetzt das Unternehmen „Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau“ (IKW) mit Sitz in Werder (Havel) beauftragt worden. Bis Ende Juli werden die Profis im Einsatz sein.
Die Brennhaare der Raupen, die in den letzten Jahren immer mehr Eichen in Brandenburg befallen haben, können zu Hautreizungen und Atembeschwerden führen. Mittlerweile warnen Hinweisschilder im Frühjahr vor dem Betreten betroffener Flächen. Wie andere Kommunen hat auch die Stadt Beelitz bereits in den vergangenen Jahren gegen die Verbreitung der Spinner-Plage im öffentlichen Raum gekämpft.
Bürger, die befallene Eichen auf ihren Grundstücken zu stehen haben, können sich in diesem Jahr ebenfalls bei der IKW melden und gegebenenfalls selbst Aufträge zum Besprühen oder Absaugen der Gespinstnester erteilen. Das Unternehmen hat dies auf Anregung der Stadtverwaltung angeboten. Immerhin werde so der Anfahrtsweg für die Firma und damit auch Kosten für die Bürger gespart, heißt es aus dem Ordnungsamt. Erreichbar ist die Firma unter (03327) 44 64 0 oder auf www.ikw-werder.de.
Die Behandlung der Bäume in den Vorjahren habe bereits Erfolge gezeigt, erklärte Bürgermeister Bernhard Knuth Anfang Februar im Hauptausschuss. So seien die Eichen an der Straße zwischen Reesdorf und Salzbrunn im vergangenen Jahr nur noch zu zehn Prozent von den Spinner-Raupen befallen gewesen. Dennoch sind die Schädlinge nach wie vor nicht ausgerottet, mit der IKW GmbH ist jetzt ein Vertrag unterzeichnet worden. Die Kosten der Stadt belaufen sich für die Behandlung der 360 Eichen auf 15000 Euro.
Bekämpft werden die Raupen mit dem Pflanzenschutzmittel Dipel ES, das sich sowohl beim Einsatz aus der Luft als auch von der Straße aus bewährt hat. „Dieser Wirkstoff ist besonders umweltschonend und wird nur von den Eichenblätter fressenden Raupen aufgenommen“, heißt es in einer Empfehlung der Landesregierung. Darüber hinaus sei Dipel auch für den Menschen mit wenigen Risiken verbunden.
Ein Einsatz aus der Luft kommt für das Stadtgebiet übrigens nicht infrage, weil dafür die betroffenen Gebiete für zwei Tage gesperrt werden müssten.
[Internetauftritt Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau]

Der Rathausschlüssel ist zurück
(12.02.2013)Der BCC hebt zum Abschied die Hände - denn die Saison ist nun zu Ende. Mit einem Zug durch die Geschäfte und einem erneuten Sturm auf das Rathaus hat der Beelitzer Carneval Club am Rosenmontag die fünfte Jahreszeit ausklingen lassen. Die vergangene Saison war für die Jecken und Narren eine besondere, denn mit dem 33-jährigen Vereinsjubiläum galt es, eine Schnapszahl zu feiern.
Auch die Beelitzer werden an die vergangenen Wochen wohl noch lange zurückdenken: Mehr als Tausend Gäste hatten die Narrenshows im Kasino der Zieten-Kaserne besucht, überall in der Mark waren Vertreter des BCC auf Fremdensitzungen zu Gast - so auch bei der Gala "Hier steppt der Adler" in Cottbus, bei der das Prinzenpaar Blanka I. und Olaf I. Beelitz repräsentierten.
Und auch die Stadt selbst war bisweilen in leuchtendes Rot-Weiß getaucht. „Die Drei ist jetzt im Doppelpack, der BCC lässt die Narren aus dem Sack“, so das Motto, das seit dem elften Elften so mancher Beelitzer auf den Lippen hatte. Erstmals war der BCC Anfang Januar dann Gastgeber der großen Gala des Karnevalsverbandes Mark Brandenburg und beteiligte sich neben Dutzenden weiteren Vereinen an einem großen Musical.
Mit 130 Mitgliedern, die tanzen, singen und bissige Reden halten, und vielen Unterstützern gehört der Beelitzer Carneval Club zu den stärksten im ansonsten doch eher nüchternen Brandenburg. Sieben Tanzgruppen verschiedener Altersstufen unterhält der Verein und durch Auftritte auch in den Schulen der Stadt könne man das junge Publikum nicht nur begeistern, sondern auch immer wieder als Mitstreiter gewinnen, so Ehrenpräsident Gerd Nöthe.
Angefangen hatte alles 1980, als Nöthe, der bereits zu Studienzeiten dem närrischen Leben anhing, mit einer Handvoll Gleichgesinnter die Gründung eines eigenen Vereins für Beelitz vorantrieb. „Die Voraussetzungen waren gut — denn um Beelitz herum gab es bereits eine lange Karnevalstradition“, sagt Nöthe heute. Und so konnte man im Hotel „Schwarzer Adler“ gleich in die Vollen gehen und die Beelitzer mit Konfetti und jeder Menge Frohsinn überziehen.
Bürgermeister Bernhard Knuth empfing die Jecken und Narren am Rosenmontag standesgemäß mit einer Büttenrede — die auch als Hommage an die Arbeit des Vereins verstanden werden konnte. „Denn ihr, ihr habt es glatt geschafft, dass unsere Stadt im Jahr viel lacht. Bei euch da hört man gar kein Stöhnen, daran könnt‘ ich mich gut gewöhnen.“ Bis auf ein donnerndes dreifaches „Spargel spitz!“ blieb dem nichts hinzuzufügen.

Image-Broschüre der Stadt Beelitz erschienen
(04.02.2013)Unternehmen, Besucher und potenzielle Neubürger können sich jetzt noch einfacher ein Bild von Beelitz machen. Die Stadtverwaltung hat zusammen mit dem PR-Unternehmen Inixmedia eine Image-Broschüre erstellt. Das 40 Seiten starke Heft im handlichen Format soll künftig auf Messen und Veranstaltungen sowie in der Stadt selbst verteilt werden. Die Broschüre vermittelt einen ersten Eindruck von Beelitz und seinen Ortsteilen und zeigt, was uns ausmacht.
Dazu gehören neben dem Spargelanbau auch die lange Geschichte der Stadt sowie die einmalige Landschaft zwischen den Wäldern der Zauche und der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Beelitz ist jedoch noch weit mehr: "Als Wirtschaftsstandort im Berliner Metropolraum verfügen wir über eine hervorragende Verkehrsanbindung an die Bundeshauptstadt, an Potsdam und den künftigen BER. Gleichzeitig bieten wir als Wohnort ein angenehmes Umfeld mit einer sehr guten sozialen Infrastruktur", so Bürgermeister Bernhard Knuth im Vorwort. Er verweist auf die Kitas, Schulen und Familieneinrichtungen in Beelitz.
Viel Platz wird auch den Ortsteilen eingeräumt: Auf jeweils einer Seite wird die Geschichte sowie die heutige Struktur der Dörfer um Beelitz erläutert. Dabei stellt sich heraus: Jeder Ortsteil verfügt über etwas Besonderes. Sei es nun Fichtenwalde als junge Waldsiedlung mit Wohlfühlfaktor, Schlunkendorf als Zuhause des Spargels oder Rieben als Ort, wo Gott und die Welt aufeinander treffen.
Fast 90 Unternehmen aus Beelitz und Umgebung haben in der Broschüre Anzeigen geschaltet, hier ihre Kontaktdaten veröffentlicht und damit auch gezeigt, wie vielfältig die wirtschaftliche Struktur hier ist. Allein durch den Anzeigenverkauf konnte die Broschüre finanziert werden, der Stadt selbst entstehen also keine Kosten.
Übrigens: Anders als bei den früheren Bürgerinformationsbroschüren geht es hier nicht darum, Adressen und Telefonnummern aufzulisten - davon findet man nur die wichtigsten. Es geht darum, ein möglichst aussagekräftiges Bild von Beelitz wiederzugeben, das bei den Leserinnen und Lesern im Gedächtnis bleibt.
[Download]

Beelitz auf der Grünen Woche
(24.01.2013)Am 23. Januar hat die Spargelstadt am Programm auf der Antenne-Brandenburg-Bühne mitgewirkt. Die Kinder der Kita "Sonnenschein" haben zusammen mit Dagmar Frederic das Spargellied gesungen und dafür tosenden Applaus geerntet. Der Auftritt kam so gut an, dass der Landkreis Potsdam-Mittelmark angefragt hat, ob sich die Beelitzer auch im kommenden Jahr wieder beteiligen wollen.

Bäumchen mit Beelitzer Familien gepflanzt
(21.09.2012)Gemeinsam mit insgesamt 43 Familien hat unser Bürgermeister Bernhard Knuth und Arbeits-und Sozialminister Günter Basske am 20.09.2012 junge Bäumchen gepflanzt.
Begleitet von den Kinderstimmen der Kita "Kinderland" und der Kita "Sonnenschein" sowie vom Beelitzer Frauenchor trafen man sich auf der Obstwiese an der Nieplitz.
Herr Knuth dankte Frau Breyer für Ihren stetigen Einsatz im Rahmen des Babybegrüßungsdienstes, den Nähfrauen und allen Firmen, die dieses Projekt unterstützen.
Wir wünschen den Familien alles Gute für die Zukunft, den Bäumchen einen guten Wuchs und reichen Ertrag.

Erweiterungen und Verbesserungen im Beelitz-Forum
(04.09.2011)Im Beelitz-Forum wurden folgende Erweiterungen implementiert:
- in Benutzerbeiträgen kann HTML-artiger Code verwendet werden, um Texte besser lesbar zu machen
- Bilder können über URL-Links eingebunden werden
- Videos können über URL-Links eingebunden werden (Flashvideos, Youtube, Vimeo, etc.)
- Themen können über einen Facebook-Like-Button Facebookfreunden bekannt gemacht werden wurde aus Datenschutzgründen wieder entfernt
- E-Mail-Benachrichtigung bei Favoriten-Themen, sobald ein neuer Beitrag im Forum zum jeweiligen Thema veröffentlicht wurde
Hinweise, wie die neuen Möglichkeiten genutzt werden können, gibt es hier.





