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Beelitz


Willkommen in der Spargelstadt

 

Beelitz - mit diesem Namen verbindet sich eine über tausendjährige Stadtgeschichte und natürlich der Beelitzer Spargel, der hier auf 1300 Hektar wächst. 1861 baute der Ackerbürger Carl Friedrich Wilhelm Hermann das Edelgemüse erstmals feldmäßig an und schuf damit eine Tradition, die bis heute gepflegt wird. Im Frühjahr und Sommer strömen Zehntausende Besucher in die Stadt, um die berühmte Beelitzer Stange feldfrisch in den Restaurants oder draußen auf den Höfen zu genießen. Letztere sind mit ihrem Erlebnisprogramm und der gläsernen Produktion vor allem bei Städtern beliebt. Immer am ersten Juniwochenende wird in Beelitz das Spargelfest gefeiert.

Drei Türme.jpg

Beelitz ist eine liebens- und lebenswerte kleine Stadt vor den Toren Berlins und Potsdams. Nach einem freiwilligen Zusammenschluss mit insgesamt 17 Dörfern in der unmittelbaren Nachbarschaft ist es heute Stadt und Land gleichermaßen. Die historische Altstadt ist seit der Wende aufwendig saniert worden, über zwei Drittel der Häuser sowie fast alle Straßen und öffentlichen Plätze erstrahlen in neuem Glanz.

 

Durch seine ländliche Lage bei gleichzeitig hervorragender Verkehrsanbindung sowie die moderaten Grundstückspreise ist Beelitz vor allem bei Familien als Wohnort gefragt. Die Stadt verfügt über ein Gymnasium - es gehört zu den besten im Lande - sowie über eine Ober- und zwei Grundschulen. Außerdem gibt es insgesamt sieben moderne Kitas mit verschiedenen Ausrichtungen. Die Kinder erfahren hier alles über eine gesunde Lebensweise, lernen die Natur kennen und können sogar erste Englisch-Kenntnisse erwerben. Mit seinem vielfältigen Angebot auch an Spielplätzen und Freizeitaktivitäten, zum Beispiel dem Freibad, sowie Projekten wie dem Baby-Willkommensdienst oder der Oma-Opa-Börse darf Beelitz seit den Titel "Familien- und Kinderfreundliche Kommune führen.

 

Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus einer der Hauptwirtschaftsfaktoren. Gelegen zwischen den Regionen der Zauche mit ihren dichten Kiefernwäldern und der Nuthe-Nieplitz-Niederung mit ihren Seen, Bruchwäldern und Luchwiesen ist die Landschaft in und um Beelitz besonders reizvoll. Erlebbar wird sie auf Rad-, Reit- und Wanderwegen, welche Stadt, Ortsteile und naturtouristische Ziele wie die Beobachtungstürme und -stege im Naturpark Nuthe-Nieplitz miteinander verbinden.

Naturpark Nuthe-Nieplitz.jpg

Auch ein Besuch im Wildgehege Glauer Tal lohnt sich.Zu den Sehenswürdigkeiten  gehören neben der historischen Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Grundriss und der 800 Jahre alten Stadtpfarrkirche, dem Rathaus und der Posthalterei aus dem Jahr 1789 vor allem auch die Beelitzer Heilstätten. Zur Wende zum 19. Jahrhundert als riesiger Klinikkomplex im Kiefernforst errichtet geben sie Zeugnis davon, wie bereits damals Architektur, neueste Technik und moderne Medizin Hand in Hand gingen. Die Heilstätten sind heute Standort mehrerer Fachkliniken.

 

Beelitz verfügt über vier Bahnhöfe in der Stadt und in den Orsteilen. Die Regionallinie 33 der ODEG von Berlin-Wannsee nach Jüterbog hält stündlich an den Haltepunkten Beelitz (Stadt), Elsholz und Buchholz, der Regionalexpres 7 von Dessau nach Berlin-Hauptbahnhof hält Stündlich in Beelitz-Heilstätten.

 

Per Auto ist Beelitz über die A 9 (Berlin-Leipizig), Anschlussstellen Beelitz und Beelitz-Heilstätten sowie über die A 10 (Berliner Ring), AS Michendorf und Ferch sowie über die Bundesstraßen 2 und 246 erreichbar.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist circa 40 Kilometer entfernt und per Autobahn direkt zu erreichen.

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

Berliner Str. 202
14547 Beelitz

Telefon (033204) 3910 Zentrale
Telefon (033204) 39155 Tourist-Information
Telefon (033204) 39131 Sekretariat des Bürgermeisters
Telefax (033204) 39198 Fax Poststelle
Telefax (033204) 39156 Fax Tourist-Information

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.beelitz.de


Veranstaltungen

06.02.2016
19:00 Uhr
 
07.02.2016
15:00 Uhr
 
09.02.2016
Bushido-Beelitz ist aktiv
Erwachsene können bei unseren beiden Vereinen Verein Bushido-Beelitz e.V. und Bushido Potsdam e.V. ... [mehr]
 
12.02.2016
15:00 Uhr
 
13.02.2016
19:00 Uhr
 
16.02.2016
Bushido-Beelitz ist aktiv
Erwachsene können bei unseren beiden Vereinen Verein Bushido-Beelitz e.V. und Bushido Potsdam e.V. ... [mehr]
 
23.02.2016
Bushido-Beelitz ist aktiv
Erwachsene können bei unseren beiden Vereinen Verein Bushido-Beelitz e.V. und Bushido Potsdam e.V. ... [mehr]
 
27.12.2016 bis 30.12.2016
 

Aktuelle Meldungen

Gymnasium mobilisiert den Nachwuchs

(24.01.2016)

Andreas Ebel-Bellrich kann sich gut an seine Schulzeit am Sally-Bein-Gymnasium erinnern: „Der Hörsaal hatte damals noch Sitzreihen aus Holz, wie in einem alten Kino“, erzählt er, „und die Gebäude waren auch noch nicht saniert. Aber wir hatten einen Partyraum, in dem wir uns oft getroffen haben.“ Es war Anfang der 1990er und vieles sei damals noch provisorisch gewesen. Aber er blicke gern auf diese Zeit zurück. Mit Tochter Anny ist der Familienvater am Wochenende an seine alte Schule zurückgekehrt – denn die Sechstklässlerin muss sich demnächst entscheiden, wo sie selbst in einigen Jahren ihr Abitur machen wird.

 

Über 60 Familien waren dabei, als das Beelitzer Gymnasium am Samstag seine Türen öffnete. Es waren vor allem Eltern mit Sechstklässlern dabei, die ebenfalls noch auf der Suche sind. Mit Führungen, Experimenten in den Fachkabinetten und Mitmach-Aktionen sollte ihnen die Entscheidung erleichtert werden. „Der Tag der offenen Tür ist für viele ausschlaggebend“, erklärt Schulleiter Jürgen Schwartz und verweist auf eine Umfrage, die mal unter Siebtklässlern gemacht wurde. Immerhin: Schon jetzt ist sicher, dass das Beelitzer Gymnasium im September drei neue Klassen eröffnen kann – möglicherweise sogar vier.

 

Dass die Nachfrage so groß ist, liegt unter anderem am schulischen Angebot: Das Sally-Bein-Gymnasium ist vom Netzwerk Zukunft gerade erst wieder als „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“ ausgezeichnet worden. Von Anfang an wird hier mit Französisch oder Latein eine zweite Fremdsprache gelehrt und bereits in der Siebten erhalten die Kinder im Fach Information und Medientechnik das nötige Rüstzeug für die Arbeit mit Microsoft Office – das in fast jeder Stellenbeschreibung gefordert wird. Aber der zehnten Klasse wird hier auch Psychologie gelehrt und  Naturwissenschaften werden großgeschrieben. Darüber hinaus gibt es knapp 20 Arbeitsgemeinschaften, darunter das Schülerradio, die Theatergruppe „NERV“ oder die Modewerkstatt. Und es finden Kursfahrten, regelmäßige Veranstaltungen und Wettbewerbe statt.

 

Einen weiteren Vorzug des Beelitzer Gymnasiums beschreibt die Zehntklässlerin Michelle Höhne: „Wir sind eine kleine Schule mit einem tollen Klima. Man kennt die Gesichter, der Umgang ist familiär und Mobbing gibt es hier nicht.“ Es mache immer Spaß, hier her zu kommen – sogar am Samstag, setzt sie lachend hinzu. Michelle gehörte zu jenen Schülern, die die Gäste am Samstag an die Hand nahmen und sie durch die Räume führten. „Es ist toll, anderen seine Schule zu zeigen“, sagt sie. Ein bisschen Stolz sei natürlich auch dabei.

 

Neugierig lauschten die Gäste den Ausführungen der Schüler und Lehrer, die auch von den bisherigen Leistungen der Stadt als Schulträger und der Unterstützung durch den Förderverein berichteten – so wurden die Gebäude saniert, modernste Medientechnik installiert und unter anderem eine Naturbühne gebaut. Das alles ist Andreas Ebel-Bellrich ebenfalls aufgefallen. Und Tochter Anny, die anfangs vielleicht noch etwas unschlüssig war, gab sich schließlich überzeugt: „Ich möchte aufs Beelitzer Gymnasium.“

Foto zu Meldung: Gymnasium mobilisiert den Nachwuchs

Eine Einladung zur Spargelsaison - Beelitz auf der Grünen Woche

(24.01.2016)

Die überzeugendsten Werbeträger sind oft die Kleinsten: Mit ihrem Spargellied haben die Kinder der Beelitzer Kita „Sonnenschein“ einmal mehr für Jubel auf der Grünen Woche gesorgt – und das Publikum neugierig auf die Spargelstadt gemacht. Am Samstag hatte sich Beelitz am Programm auf der großen Bühne in der Brandenburghalle beteiligt. Neben den Kindern waren auch die Tänzer des Beelitzer Carnevalclubs sowie Spargelkönigin Dana Beiler, Bürgermeister Bernhard Knuth und viele Beelitzer Unternehmer dabei.

 

„Es ist schon beachtlich für so eine kleine Stadt, dass wir über so viele Spitzenprodukte verfügen, die aus Brandenburg nicht mehr wegzudenken sind“, erklärte der Bürgermeister und verwies auf den Spargel, Beelitzer Kürbisse, Kaninchenspezialitäten, frische Eier aus Freilandhaltung und vieles mehr. Über neun Tage hatten sich die Betriebe auf der weltgrößten Verbrauchermesse präsentiert: an eigenen Ständen und – im Wechsel – auch an dem der Stadt.  Dort gab es überdies jede Menge Infomaterial über Beelitz und die anstehenden Veranstaltungshöhepunkte in diesem Jahr.

 

Eine Einladung sprach der Bürgermeister auf der Bühne unter anderem für das Spargelfest aus: In diesem Jahr stehen am ersten Juni-Wochenende unter anderem Toni Marshall, Ross Antony und Jürgen Drews auf der Bühne mitten in der historischen Altstadt. Zum dreitätigen Programm gehören auch Auftritte junger Bands und Beelitzer Vereine sowie ein großes Markttreiben und offene Höfe über das gesamte Wochenende. Und der Umzug am Sonntag.

 

Erstmals wird in diesem Jahr auch der Spargelanstich zum Ereignis für alle: Während am 14. April an der Bockwindmühle, vor den Toren der Stadt, die ersten Spargelstangen aus der Erde geholt werden, wird es auf dem Kirchplatz ein Musikprogramm und einen Regionalmarkt geben. Organisiert wird das Ereignis gemeinsam von der Stadt und dem Spargelverein. Zudem wird ein Brunnen an der Kirche eingeweiht, den der Spargelverein bei dem bekannten Nürnberger Karikaturisten Lutz Backes in Auftrag gegeben hat. Der Brunnen wird von der Skulptur einer historischen Spargelstecherin geziert. Backes hatte bereits die Büste des Spargelpioniers Carl Herrmann im Lustgarten entworfen.

Foto zu Meldung: Eine Einladung zur Spargelsaison - Beelitz auf der Grünen Woche

Öffentliche Ausschreibung: Besetzung der Schiedsstelle Stadt Beelitz

(19.01.2016)

Die Stadt Beelitz sucht schnellstmöglich eine geeignete Person zur Besetzung des

 

Ehrenamtes

Schiedsmann / Schiedsfrau 

auf die Dauer von 5 Jahren.

 

Folgende Voraussetzungen müssen/sollen erfüllt sein:

 

  • Sie besitzen das Wahlrecht.
  • Sie haben das 25. Lebensjahr vollendet.
  • Sie haben Ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt Beelitz.
  • Sie sollten Autorität und die Fähigkeiten besitzen sachlich, besonnen und vorurteilsfrei gegenüber den Streitparteien aufzutreten und das erforderliche Verhandlungsgeschick besitzen.
  • Sie sollten einen zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Amtsgeschäfte ausreichenden Bildungsgrad haben und über die für die Amtsgeschäfte erforderliche Zeit verfügen.

 

Die Schiedsperson hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

  • Durchführung von Schlichtungsverfahren (Bürgerliche Streitigkeiten, Dingen des Strafrechts)

 

  • Durchführung des Täter-Opfer-Ausgleichs

 

  • Führung des Protokoll- und Kassenbuches

 

  • und Durchführung der Abrechnungen mit der Stadt

 

Die Devise der Schiedsstelle lautet: Nicht richten, sondern schlichten!

 

 

Die Stadt Beelitz bietet:

 

  • Kostenübernahme für Sachkosten sowie Grund- und Aufbauseminare
  • fördernde Mitgliedschaft im Bund der Schiedsmänner und Schiedsfrauen e. V. -BDS-
  • Büro im Verwaltungsgebäude für Sprechstunden und Verhandlungsführungen

 

Die Schiedsperson wird für die Dauer von 5 Jahren von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und vom Direktor des Amtsgerichts berufen und verpflichtet.

 

Wenn Sie sich für die Ausübung des Ehrenamtes interessieren und Fragen dazu haben, melden Sie sich bitte telefonisch 033204/391-31, elektronisch info@beelitz.de oder schriftlich bei der

 

Stadtverwaltung Beelitz

Herrn Bernhard Knuth, Bürgermeister

Berliner Straße 202

14547 Beelitz.

  

Verbindliche Bewerbungen für das Ehrenamt richten Sie bitte ausschließlich schriftlich unter Beifügung des Lebenslaufes bis zum 19.02.2016 an die oben genannte Stelle.

[Schiedsstelle der Stadt Beelitz]

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Zeichen der Patenschaft

(13.01.2016)

Für Beelitz ist es der erste offizielle Termin des Jahres gewesen – und der wurde mit zahlreichen Gästen aus Landespolitik- und Verwaltung, mit Soldaten der Bundeswehr und vielen Vertretern aus der Stadt begangen. Beim gemeinsamen Neujahrsempfang im Kasino der Kaserne „Hans-Joachim von Zieten“ wurde die enge Patenschaft zwischen der Stadt und dem Logistikbataillon 172 einmal mehr nach außen hin deutlich.

 

So würdigte Bürgermeister Bernhard Knuth in seiner Ansprache die Arbeit der Soldaten, die im vergangenen Jahr an vier verschiedenen internationalen Missionen teilgenommen haben: „Obwohl ich in solchen Zeiten immer in Sorge um Ihre Unversehrtheit bin, erfüllt es mich doch auch mit Stolz sagen zu können: Es sind Beelitzer Soldaten, die sich dort engagieren, es sind Beelitzer Soldaten, die für andere Menschen eintreten und die Grundlage für jedwede Zivilisation schaffen.“ Knuth freue sich über jede Soldatin und jeden Soldaten, der oder die Interesse an der Stadt zeige – und letztendlich selbst Beelitzer werde oder sich zumindest als solcher fühle.

 

Der neue Kommandeur des Bataillons, Oberstleutnant Marco Haub, teilt diese Haltung: „In der Stadt Beelitz sind Soldaten nicht nur akzeptiert, sondern werden nach Kräften unterstützt und sind fest im Bewusstsein der Bürger verankert.“ Wie Haub berichtete, sei erst vor kurzem ein neuer Info-Point auf dem Gelände der Kaserne eingerichtet worden: Eine Anlaufstelle für Bundeswehrangehörige, die dort alle Informationen über die Stadt, den Standort, die Region und sämtliche Adressen wie Behörden, Kitas und Schulen erhalten. Betreut wird das Büro von Stabsunteroffizierin Stephanie Bathe, die im vergangenen Jahr als Spargelkönigin die Stadt besonders gut kennen lernen konnte.

 

Die war ebenso vor Ort wie ihre noch bis April amtierende Nachfolgerin Dana Beiler. Auch viele Beelitzer Stadtverordnete sowie Mitglieder von Vereinen, Feuerwehren und Spargelbauern waren der Einladung gefolgt. Eines der bestimmenden Themen des Abends war die weitere Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile – und wie sie auch ohne Landesgartenschau gelingen soll. Unter den Gästen herrschte Enttäuschung über die Entscheidung der Landesregierung gegen Beelitz als Ausrichter der Laga 2019 – und Verwunderung über die verfrühte Bekanntgabe durch das Kabinett im November. Eigentlich sollte der Sieger erst jetzt, auf der Grünen Woche, gekürt werden. Knuth warf die Frage auf, ob nicht auch die Entscheidung weitaus früher gefällt worden ist als angekündigt.

 

Gleichwohl werde die Entwicklung der Stadt weitergehen, so der Bürgermeister mit Verweis auf ausstehende Projekte wie den Ausbau der nördlichen Berliner Straße, die Sanierung des Deutschen Hauses und des Bahnhofs, den Bau einer Sporthalle in Fichtenwalde und die Erweiterung des Radwegenetzes. „All diese Projekte, all unsere Veranstaltungen und kleineren Aktionen sind Mosaiksteine in dem Bild, das sich die Menschen in unserem Lande von Beelitz machen.“ Dass dieses Bild immer besser ausfalle, würden steigende Einwohner- und Gästezahlen beweisen.

 

Unterdessen würden bei der Bundeswehr im neuen Jahr vor allem Einsatzvorbereitungen laufen, kündigte Oberstleutnant Haub an. So stehe im Frühjahr die Teilnahme an einer multinationalen Großübung mit 1800 Fahrzeugen und rund 3200 Soldaten in Nordholz und Cuxhaven sowie im Raum Bergen/Munster an. Im zweiten Halbjahr müssen sich die Soldaten dann wieder als sogenannte „immediate follow-on-forces“ in Bereitschaft halten: als schnelle Eingreiftruppe, die im Notfall innerhalb von 30 Tagen zur Verstärkung in Nato-Bündnisländern eingesetzt werden kann. Spätestens 2017 stehe dann der nächste Auslandseinsatz auf dem Programm.

 

Auch internationale Krisen und die Flüchtlingsproblematik wurden von beiden Rednern angesprochen. Bürgermeister Knuth wünschte sich für das neue Jahr, „dass möglichst bald auf all die drängenden Fragen Antworten gefunden werden. Und dass das neue Jahr mehr Lösungen bereithält als Probleme aufwirft - und man wieder leichteren Herzens nach außen, über unsere Stadtgrenzen hinaus schauen kann.

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Volksbegehren gegen Windräder im Wald gestartet

(08.01.2016)

Wie in allen Brandenburgischen Kommunen kann man sich jetzt auch im Beelitzer Rathaus am Volksbegehren „für größere Mindestabstände von Windrädern sowie keine Windräder im Wald“ beteiligen. Bis zum 6. Juli dieses Jahres wollen die Initiatoren mindestens 80 000 Unterschriften gesammelt haben, um ihre Interessen im Landtag durchzusetzen. Der hatte im vergangenen Jahr die Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ mehrheitlich abgelehnt.

 

Seit gestern liegen die Unterschriftenlisten im Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung aus. Zu den ersten, die sich eingetragen haben, gehörte heute Bürgermeister Bernhard Knuth. „Ich unterstütze das Volksbegehren, weil der Schutz der Bürger in diesem Land an erster Stelle stehen muss. Es gibt wesentlich geeignetere Orte für die Errichtung von Windkraftanlagen als dichte Waldgebiete oder Flächen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Siedlungen – zumal die Risiken der Anlagen in solchen Gebieten noch nicht ausreichend geklärt sind.“ Knuth verwies auf Fragen des Brand- und des Artenschutzes.

 

In Beelitz sorgt das Thema seit mehreren Jahren für Zündstoff: Im Regionalplan sind ausgedehnte Waldflächen zwischen Fichtenwalde und Reesdorf als Windeignungsgebiet ausgewiesen worden, Investoren wollen hier Anlagen errichten. Die Stadt will den Bau, da sie ihn aufgrund der derzeitigen Rechtslage nicht gänzlich verhindern kann, zumindest steuern. „Es wäre gut, wenn durch das Volksbegehren endlich der Gesetzgeber zum Handeln gezwungen würde. Die betroffenen Bürger wenden sich natürlich zuerst an die Kommunen – aber gerade deren Einflussmöglichkeiten sind verschwindend gering.“

 

Zugleich betont der Bürgermeister, dass die Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien gleichwohl eine immer stärkere Rolle auch in Beelitz spiele. „Im Stadtgebiet gibt es mittlerweile 132 Photovoltaikanlagen – viele davon auf öffentlichen Gebäuden. In Heilstätten wird demnächst das vierte Blockheizkraftwerk im Stadtgebiet in Betrieb genommen. Für die Verwaltung werden wir in den nächsten Wochen zwei weitere Elektrofahrzeuge anschaffen, zudem geht die zweite öffentliche E-Tankstelle demnächst ans Netz.“ Auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Einführung eines Energiemanagements seien wichtige Signale in diesem Zusammenhang gewesen.

 

[Amtliche Bekanntmachung zum Volksbegehren Windkraftanlagen]

Foto zu Meldung: Volksbegehren gegen Windräder im Wald gestartet

Herzlichen Glückwunsch !!

(24.12.2015)

Hier die Gewinnzahlen. Den Gutschein können Sie sich gerne im Sekretariat des Bürgermeisters,Berliner Str. 202, abholen.

 

Die acht Hauptgewinne, jeweils ein Gutschein für eine Reise in das winterliche Brandenburg, gewinnen:

 

383 490
153 121
618 606
046 013

 

 

24.Dezember 023 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Spargelhof am Storchennest
24.Dezember 280 Ihr Gewinn: ein Gutschein von La Flor
     
23.Dezember 290 Ihr Gewinn: ein Gutschein von MP Beelitzer Bauelemente GmbH
23.Dezember 317 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Elektro Spahn
     
22.Dezember 287 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Family Moden
     
21.Dezember 504 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Brillen im Schmiedehof
     
20.Dezember 199 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Spargelhof Hugo Simianer
20.Dezember 036 Ihr Gewinn: ein Gutschein von MarktLust Senteck EDEKA
     
19.Dezember 384 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Jana Eichler Friseure
     
18.Dezember 581 Ihr Gewinn: ein Gutschein von der Adler Apotheke
     
17.Dezember 283 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Struik Foods Europe
17.Dezember 673 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Modehaus Liesegang
     
16.Dezember 197 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Gebäudereinigung Beelitz GmbH
16.Dezember 499 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Syring´s Genuss Eck
     
15.Dezember 140 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Spargelhof Elsholz
15.Dezember 254 Ihr Gewinn: ein Gutschein von "Ein Buchladen"
     
14.Dezember 620 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Schreibwaren Jürgen Albers
14.Dezember 483 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Asparagus Apotheke
     
13.Dezember 045 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Kosmetikstudio & Make-up Artist Steffi Verona Exner  
     
12.Dezember 572 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Der Schuhladen
12.Dezember 648 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Friseursalon Reinsch
     
11.Dezember 635 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Jeans Pub
     
10.Dezember 246 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Hotel Stadt Beelitz
10.Dezember 042 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Jakobs Spargelhof Schäpe
     
9.Dezember 372 Ihr Gewinn: ein Gutschein von BlumenMeer
     
8.Dezember 343 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Augen aufsetzen!
     
7.Dezember 129 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Friseursalon Schreinicke & Kretschmer
     
6.Dezember 402 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Kochgenuss & Feinkost Exner
6.Dezember 255 Ihr Gewinn: Ein Weihnachtsbaum vom Spargel- und Erlebnishof Klaistow
     
5.Dezember 315 Ihr Gewinn: ein Gutschein von  Wohnraumgestaltung Mischer
5.Dezember 241 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Jakobs Spargelhof Beelitz
     
4.Dezember 651 Ihr Gewinn: ein Gutschein von der Lotto- und Postfiliale Frau Beitz
4.Dezember 022 Ihr Gewinn: ein Gutschein von "Zur alten Brauerei"
     
3.Dezember 074 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom Fotoatelier Ina Gorzolka
3.Dezember 647 Ihr Gewinn: ein Gutschein von Uhren und Schmuck H. Frankenhäuser
     
2.Dezember 457 Ihr Gewinn: ein Gutschein vom LandMahl
2.Dezember 395 Ihr Gewinn: ein Gutschein von der Tanzakademie Cifuentes
     
1.Dezember 095 Ihr Gewinn: ein Gutschein von der Fleischerei Meissner

 

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Bürgermeister widerspricht "grauen" Zukunftsprognosen

(09.12.2015)

Geburtenrückgang, Abwanderung, Überalterung - der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth warnt davor, der jetzt vom Land veröffentlichten Bevölkerungsvorausschätzung zu trauen. „Die Prognosen basieren lediglich auf früheren Trends und aktuellen Schätzungen. Vor allem bei der Entwicklung des ländlichen Raumes wird aber die Arbeit der Städte, Ämter und Gemeinden völlig außer Acht gelassen: Seit Jahren stellen wir uns dem demografischen Wandel - und das sehr erfolgreich“, so der Bürgermeister.

 

Bernhard Knuth verweist auf das Beispiel Beelitz: Noch 2008 hatten die Experten der Spargelstadt allein bis heute einen Bevölkerungsrückgang von knapp 500 Menschen prophezeit. Das Gegenteil ist eingetreten: Statt der rund 11600 vorausgesagten Einwohner leben heute über 12100 Menschen in Beelitz. Damit hat die Stadt sogar ein moderates Wachstum zu verzeichnen. „Gelungen ist uns das mit viel harter Arbeit und der Unterstützung der Menschen vor Ort“, erläutert der Bürgermeister: So sei die Bausubstanz in der Stadt und den Ortsteilen von öffentlicher und privater Seite her modernisiert worden. Mit einem vielfältigen und hochwertigen Angebot an Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen sowie zahlreichen Vereinen und Veranstaltungen habe man Beelitz als lebendigen Wohnort im Grünen für Zuzügler etablieren können.

 

Fatal wäre es indes, wichtige Zukunftsplanungen basierend auf den heute vorgestellten Prognosen anzustellen – zum Beispiel die Nahverkehrs- und Schulentwicklungsplanung oder den neuen Landesplan. „Wenn ein so massiver Bevölkerungsrückgang zur Grundlage erhoben wird, dann resigniert man nicht nur vor den Begleiterscheinungen des demografischen Wandels, man fördert sie sogar noch.“ Denn wenn Schulen auf Verdacht hin geschlossen, Buslinien eingestellt und Windparks errichtet werden, dann würden Gegenden alles andere als attraktiv für Zuzügler. Dadurch werde letztendlich auch eine durchaus mögliche Umkehr in der Bevölkerungsentwicklung in der Peripherie verhindert.

 

„Es gibt die Chance, von einer Abwanderung aus den Städten hinaus aufs Land zu profitieren“, so der Bürgermeister mit Verweis auf steigende Mieten und die wachsende Verkehrs- und Emissionsbelastung in den Metropolen.

 

Die aktuelle Vorausschätzung relativiert übrigens die früheren Prognosen für Beelitz zumindest ein wenig: Demnach werden der Spargelstadt in 15 Jahren statt 10300 jetzt immerhin noch 10900 Einwohner zugetraut. „Wir haben so viele Projekte auf unserer Agenda, mit denen wir Beelitz auch in Zukunft auf Kurs halten werden“, erklärt der Bürgermeister. „Dazu gehört die Sanierung der letzten maroden Gebäude in der Altstadt einschließlich des Bahnhofs, die Entwicklung unseres Bildungscampus sowie die Schaffung von Pflegestützpunkten in den größeren Ortsteilen. Und den Ausbau der touristischen Infrastruktur werden wir ebenfalls weiter vorantreiben.“

 

Übrigens schneidet Beelitz auch in diesem Jahr bei der Bevölkerungsentwicklung wieder durchweg positiv ab – sowohl bei der natürlichen Wanderungsbewegung als auch bei der räumlichen: Seit Januar sind bis heute 104 Kinder im Stadtgebiet geboren worden, demgegenüber stehen 95 Sterbefälle. An Zuzügen hatte die Stadt in diesem Jahr bis jetzt 719 zu verbuchen gehabt – gegenüber 492 Wegzügen. „Beelitz bleibt auch weiterhin attraktiv für seine Bürger, die hier Familien gründen, und auch für Zuzügler, die sich bei uns niederlassen möchten.“

[Hier gibt es den kompletten Bericht des Landes]

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Landkreis mietet ehemaliges Pfötchenhotel für Flüchtlinge an

(03.12.2015)

Das ehemalige Pfötchenhotel im Beelitzer Gemeindeteil Schönefeld wird kurzfristig zur Flüchtlingsunterkunft. Das hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark heute auf Anfrage aus dem Beelitzer Rathaus bestätigt. Demnach sei ein Mietvertrag mit dem Eigentümer des seit einem Jahr weitgehend leer stehenden Objektes unterzeichnet worden, eventuell bereits in der kommenden Woche sollen voraussichtlich 40 Menschen in den einstigen Betriebswohnungen untergebracht werden. Die seien sofort und ohne bauliche Veränderungen nutzbar, hieß es aus Bad Belzig. Ein weiteres Nebengebäude, das zunächst brandschutztechnisch ertüchtigt werden muss, soll in naher Zukunft Platz für schätzungsweise weitere 46 Flüchtlinge an diesem Standort bieten.

 

„Wir übernehmen als Stadt unseren Teil der Verantwortung, die zurzeit auf allen brandenburgischen Kommunen lastet“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knuth. „Zugleich bemühen wir uns, die notwendige Unterbringung von Flüchtlingen gemeinsam mit dem Landratsamt sinnvoll zu steuern.“ Der Landkreis ist dafür verantwortlich, geeignete Unterkünfte für die aus den Erstaufnahmestellen zugewiesenen Menschen zu finden und anzumieten. So sind gerade erst neue Quartiere in Brück, Neuseddin und Teltow entstanden. Woher die Flüchtlinge kommen, die im Pfötchenhotel eine neue Bleibe finden sollen, ist bislang nicht bekannt.

 

Bürgermeister Knuth appelliert an die Beelitzer, vor allem an die Bewohner von Schönefeld, sich auf die neue Situation einzustellen. Den neuen Nachbarn solle man offen und respektvoll gegenübertreten. Sollte jemand indes helfen wollen, könne er sich jederzeit mit dem Landkreis in Verbindung setzen und erkundigen, wo Unterstützung gebraucht wird oder die Internetplattform helpto.de nutzen, auf der Spenden und Dienstleistungen koordiniert werden.

 

Den Landkreis hat Knuth indes schriftlich darum gebeten, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Integration von Flüchtlingen zu schaffen. „Das geschieht einerseits, indem bei der Unterbringung maßvoll vorgegangen wird und man auch die Einwohnerzahl der Ortschaften berücksichtigt, in welche die Flüchtlinge entsandt werden.“ Zum anderen müsse man die Einwohner früh und umfassend informieren. „Dadurch wird nicht nur Ärger vermieden, sondern mitunter sogar Verständnis und Hilfsbereitschaft geweckt.“

 

Einer Unterbringung von Menschen im Gewerbegebiet Beelitz, wie sie zuletzt von den dortigen Eigentümern angeregt worden war, erteilt der Bürgermeister indes eine Absage: Die angebotenen Liegenschaften seien aufgrund ihrer Lage und ihres Zustands denkbar ungeeignet für Unterkünfte. Generell sei ein Gewerbegebiet nicht der richtige Standort. „Die derzeitige Vermarktung unserer Flächen durch Neuansiedlungen und damit die positive Entwicklung des Gewerbegebietes insgesamt könnte durch plötzliche neue Anforderungen an den Lärm- und Emissionsschutz ins Wanken geraten“, begründet der Bürgermeister. Gerüchte über eine mögliche Ansiedlung an diesem Standort haben bereits Blüten getrieben und für große Verunsicherung gesorgt.

 

Bei Fragen kann man sich gern an die Stadtverwaltung Beelitz und den Bürgermeister wenden – per Email an info@beelitz.de, telefonisch unter 033204 3910 oder zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

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Zur Entspannung eine Geschichte

(20.11.2015)

Es ist mucksmäuschenstill in den Fluren der Grundschule Fichtenwalde, aus den Klassenräumen dringt kaum ein Laut. Lediglich einzelne Stimmen sind zu hören, wie sie in wechselnden Tonlagen und Geschwindigkeiten Geschichten lesen. Lucy sitzt im Raum der 3b auf einem Stuhl am Rande eines Teppichs, umringt von zum Teil liegenden Kindern, und präsentiert eines ihrer Lieblingsbücher: „Das Weihnachtsfest im Winterwald“.

 

Es geht um die kleine Kirchenmaus Ella, die mit ihren Freunden – Fuchs, Hase und Bär – erkundet, wie Weihnachten bei den Menschen aussieht. Mit ruhigem Timbre trägt die Sechstklässlerin vor und schlägt die kleinen Zuhörer in den Bann ihrer Geschichte. Verträumt gehen die Blicke an die Decke, aus dem Fenster oder ruhen auf den Lippen von Lucy.

 

Insgesamt 34 Vorleser haben in der Grundschule und der benachbarten Kita zum heutigen Vorlesetag Bücher vorgestellt. Dafür wurden kleine Gruppen gebildet, jede in einem anderen Raum. Die Vortragenden – größtenteils ältere Schüler, aber auch Erwachsene aus dem Ort, waren im Wechsel mal hier und mal da im Einsatz, damit es nicht langweilig wurde. „Durch solche Aktionen animieren wir die Kinder, selbst zu lesen“, sagt Lehrerin Elke Strich, die die Aktion an der Grundschule organisiert hat. Bundesweit waren an diesem Tag rund 110 000 Vorleser unterwegs – Politiker, Schauspieler, Sportler, aber eben auch Menschen von nebenan und aus allen Altersgruppen.

 

Der Vorlesetag wird seit zwölf Jahren immer am dritten Freitag im November an Kitas, Schulen sowie in Bibliotheken und Büchereien, aber auch unkonventionelleren Orten durchgeführt. Initiiert worden ist er von der Stiftung Lesen mit dem Ziel, Kinder wieder näher an das Buch heranzuführen. Die Stiftung hat zudem jetzt gerade die Ergebnisse ihrer jährlichen Vorlesestudie präsentiert: Anhand der Befragung von Eltern und Kindern wurde ermittelt, dass regelmäßiges Vorlesen das soziale Verhalten des Nachwuchses positiv prägt. Dazu gehören unter anderem ein stärkeres Selbstbewusstsein und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Zudem würden Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, allgemein als fröhlicher wahrgenommen.

 

Das findet auch Lehrerin Elke Strich: „Zuhause muss vorgelesen werden – das ist gut für die Kinder, fördert aber auch den Zusammenhalt in der Familie.“ Sie selbst setze auch im Unterricht gern auf diese Wirkung: Der große Teppich wird immer wieder mal ausgerollt, dann gibt es am Ende der letzten Stunde eine Geschichte. „Die Kinder gehen danach viel ruhiger nach Hause.“ Und manchmal werde auch das Interesse für eine Geschichte geweckt, an die sich die Kinder von sich aus noch gar nicht herangetraut hätten.

Foto zu Meldung: Zur Entspannung eine Geschichte

Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Beelitzer Institutionen

(09.10.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Beelitz vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Gemeinde in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Beelitzern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Beelitzer Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Gemeinde Beelitz kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

[Interessenbekundung]

[Azubi-Projekte]

[Förderverein für regionale Entwicklung e.V.]

Foto zu Meldung: Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Beelitzer Institutionen

Konzert wird verschoben

(24.05.2013)

Die für den Samstagabend, 25. Mai, geplante Veranstaltung mit dem Konzertorchester Eberswalde muss leider verschoben werden. Die Berliner Melodien werden dafür am Freitag, 23. August, um 20 Uhr im Schmiedehof erklingen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

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Beelitz bleibt bunt

(13.04.2013)

Mit einem spontanen Frühjahrsputz haben die Beelitzer am Samstag eine handvoll rechtsradikaler Demonstranten von außerhalb in die Schranken gewiesen. Nachdem erst Ende vergangener Woche bekannt geworden war, dass die NPD auch in der Spargelstadt eine sogenannte Mahnwache abhalten will, haben sich gegen Mittag rund 50 Bürger, Gewerbetreibende und Stadtverordnete am Kirchplatz eingefunden, um hier Blumen zu pflanzen und symbolisch die Straße zu fegen. Die Botschaft: In Beelitz gibt es keinen Nährboden für braunes Gedankengut – wir lassen lieber Blumen sprießen.

Organisiert hat die Aktion der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth, der dabei auch auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt und den Ortsteilen setzen konnte. Mit vier Einsatzwagen bei voller Besatzung waren die Brandschützer angerückt um der Stadt den Rücken zu stärken und mithilfe ihrer Drehleiter ein Banner an der Stadtpfarrkirche aufzuhängen. „Die Welt ist bunt – Beelitz auch“ war auf der rund fünf Meter langen Stoffbahn zu lesen. Angefertigt hatte sie buchstäblich über Nacht der Beelitzer Werbedesigner Günter Schumach.

 „Wir wollten nicht einfach nur mit einer Gegendemonstration reagieren und der NPD damit mehr Bedeutung zumessen als sie verdient“, erläuterte Bürgermeister Knuth die Herangehensweise. Statt dessen habe man von vornherein klarstellen wollen, dass Beelitz eine farbenfrohe und weltoffene Stadt ist. „Jahr für Jahr kommen Tausende Saisonarbeiter zu uns und stechen den Beelitzer Spargel, unsere Stadt wird geprägt von Menschen internationaler Herkunft“, so Knuth mit Verweis auf Beelitzer Unternehmer, Künstler oder Gastronomen, die ihre Wurzeln im Ausland haben.

Trotz Blumen wurde es für die rund zehn Rechtsradikalen aber alles andere als kuschelig in Beelitz. Nachdem die Bürger wegen der angemeldeten NPD-Demonstration auf die andere Straßenseite wechseln mussten, ließen sie pausenlos Pfiffe, Buhrufe und Gesänge herüberschallen – wodurch die Reden der Rechtsradikalen trotz Lautsprecher übertönt wurden. Und so waren die einzigen Schlachtrufe, die Wirkung zeigten, die des Beelitzer Carneval Clubs. Dessen Mitglieder sorgten überdies für Feierlaune, indem sie zu den Gesängen spontan auf der Straße tanzten.

Nach einer Dreiviertelstunde durchgängiger Beschallung aus Beelitzer Kehlen musste die NPD den Kirchplatz wieder räumen – mit der Gewissheit, dass es für sie in der Spargelstadt nichts zu holen gibt, denn ins Gespräch kamen die Rechten hier mit niemandem. Anerkennung für die kreative Aktion bekamen die Beelitzer vom Mobilen Beratungsteam Potsdam, dessen Mitarbeiter am Samstag ebenfalls vor Ort waren. Hintergrund der NPD-Aktivitäten an jenem Tag in Potsdam, Teltow und schließlich in Beelitz sei die Absicht, einen mittelmärkischen Kreisverband zu gründen, so Frauke Postel vom Beratungsteam. Beelitz bleibt wachsam – und bunt.

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Aufruf zur Beteiligung am Spargelheft

(05.04.2013)

Die Stadt Beelitz plant zur kommenden Spargelsaison, eine Sonderausgabe der Beelitzer Nachrichten zu veröffentlichen. In dem Heft sollen alle wichtigen Veranstaltungen während der Saison und alle Infos rund um den Beelitzer Spargel enthalten sein. Außerdem sind Portraits der Spargelhöfe geplant. Das Heft, das Ende April erscheinen soll, wird dann nicht nur an die Haushalte verteilt, sondern auch an Besucher der Stadt ausgegeben.

 

Für Gewerbetreibende und Vereine besteht - wie in den regulären Beelitzer Nachrichten - die Möglichkeit, Anzeigen zu den üblichen Konditionen zu schalten. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 15. April bei Thomas Lähns unter Tel. 033204 - 39138 oder per Email an .

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Vandalismus mit erschreckender Beharrlichkeit

(28.03.2013)

In der Nacht zum heutigen Gründonnerstag sind in der Beelitzer Innenstadt fast alle Deko-Ostereier, die erst seit kurzem als Schmuck an den Bäumen hingen, zerstört worden. Die derzeit noch unbekannten Täter haben eine erschreckende Beharrlichkeit an den Tag gelegt, denn die Eier befanden sich in den seltensten Fällen in greifbarer Höhe. Dennoch sind sie abgerissen, an Wände geworfen oder am Boden zertreten worden. Von den 300 Eiern, die gestern Abend noch die Beelitzer auf die Feiertage einstimmten, sind nun nur noch wenige übrig.

 

Bürgermeister Bernhard Knuth bemerkte den Vandalismus am frühen Morgen selbst beim Blick aus dem Fenster in der Poststraße. „Ich war schockiert und traurig, als ich das gesehen habe“, erklärte er gestern. Die Hoffnung, dass sich die Zerstörung nur auf einige wenige Deko-Eier beschränken würde, wurde jedoch bald zunichte gemacht: Auch in der Brauerstraße und auf dem gesamten Kirchplatz lagen die Reste der bunten Ostereier zerstört am Boden. Sofort bat der Bürgermeister den Bauhof darum, die Reste zu beseitigen. „Unsere Mitarbeiter haben sehr schnell gehandelt“, so Knuth, „damit den Beelitzern der traurige Anblick erspart bleibt“.

 

Bei der Polizei hat die Stadt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Allerdings gibt es durchaus Hoffnung, dass sich Zeugen melden, die die Täter beobachtet haben. Denn über 280 Ostereier von den Bäumen zu reißen, dürfte durchaus eine Weile gedauert haben.

Die Styropor-Eier sind im vergangenen Jahr von Mitarbeitern der Stadtverwaltung nach Dienstschluss mit Sand gefüllt und bemalt worden.

 

Wer die Täter in der Nacht zum 28. März in der Beelitzer Innenstadt beobachtet hat und Hinweise geben kann, die zu ihrer Ergreifung führen können, melde sich bitte in bei der Polizei oder der Stadtverwaltung Beelitz.

 

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Retten, löschen, spielen

(15.02.2013)

Sie wissen wie man Feuer löscht, können Erste Hilfe leisten und achten auf Ordnung und Sauberkeit in Buchholz. Dabei sind die Mitglieder der örtlichen Kinderfeuerwehr gerade mal sechs bis neun Jahre alt. Seit 2008 gibt es die Mini-Löschgruppe, einmal im Monat trifft man sich im Gerätehaus an der Chausseestraße. Dort wird dann das Dienstleben eines kleinen Feuerwehrjungen oder –mädchen gepflegt - wobei Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Aber gleichzeitig lernen die Kleinen die Technik kennen, erfahren, wie man Pflaster aufklebt, und bekommen Themen wie Verkehrserziehung, Umwelt- und Brandschutz vermittelt.

 

Ins Leben gerufen hat die Kinderfeuerwehr Sabrina Görlitz. Die 45-Jährige betreibt einen Frieseursalon in Buchholz, sitzt im Ortsbeirat – und ist selbst seit 30 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn tagsüber der Alarm-Piper geht, ist sie für gewöhnlich eine der ersten, die zum Gerätehaus eilen – wenn nicht gerade ein Kunde mit nassen Haaren vor ihr sitzt. „Das liegt bei uns im Blut“, sagt die Buchholzerin. Schon ihr Vater war in der Feuerwehr, ihre beiden Söhne sind selbstverständlich auch dabei. Durch den Ehrendienst wird einerseits der Zusammenhalt im Ort gestärkt, andererseits wird so aber auch ein großes Stück Sicherheit gewährleistet: Wenn es auf der B2 gekracht hat und Verletzte gerettet werden müssen. Wenn ein Keller vollläuft. Und wenn doch mal ein Feuer ausbricht.

 

Die Feuerwehr-Knirpse stehen – bis auf die gefährlichen Einsätze – ihren großen Kameraden in kaum etwas nach: Sie tragen Dienstkleidung mit Jacke, Hose und Helm, sind mächtig stolz dabei zu sein und sie nehmen an Wettkämpfen teil. Da geht es dann darum, Büchsen mit der Feuerwehrspritze zu treffen, den C-Schlauch auszurollen und zu koppeln und generell schneller und geschickter als die anderen zu sein. Bei den Kreisausscheiden belegen die Buchholzer Minis immer die vorderen Plätze.

 

In Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen - im Landkreis hat allein in den vergangenen drei Jahren jeder Zehnte seine Einsatzkombi an den Nagel gehängt – lässt das Buchholzer Beispiel optimistisch in die Zukunft blicken. Denn fast alle Feuerwehr-Kinder treten mit zehn Jahren der Jugendabteilung bei. „Wir führen sie spielerisch an den Dienst heran“, sagt Sabrina Görlitz. Und so würden ihre Schützlinge erfahren, dass der Feuerwehralltag nicht nur aus harter Arbeit und großer Verantwortung besteht, sondern auch von Kameradschaft und Spaß geprägt ist. Der Elan reicht dann soweit, dass die Kinderfeuerwehr durchaus mal zur Dorfverschönerung ausrückt und Müll auf öffentlichen Flächen sammelt.

 

Für Ihren Elan ist Sabrina Görlitz nun ihrerseits geehrt worden. Günter Baaske (SPD), Minister für Soziales, Arbeit, Frauen und Familie, hat ihr den Blumenstrauß des Monats überreicht. Damit machen Landtagsabgeordnete der SPD in ihren Wahlkreisen auf ehrenamtlich arbeitende Bürger aufmerksam. Für die Feuerwehrfrau gab es darüber hinaus einen Einkaufsgutschein über 20 Euro von Thomas Syring, der das Genuss-Eck in Beelitz an der Ecke Berliner/Clara-Zetkin-Straße betreibt. Bürgermeister Bernhard Knuth (BBB) dankte der engagierten Buchholzerin dafür, dass sie den Kindern in ihrem Ort so viel Verantwortungsbewusstsein vermittelt – und der Feuerwehr zugleich eine Zukunft gibt.

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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ab März

(14.02.2013)

Ab 17. März wird in Beelitz wieder offensiv gegen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners vorgegangen. Insgesamt 360 Eichen in der Stadt und den Ortsteilen sollen dafür mit Pflanzenschutzmittel besprüht oder in sensiblen Bereichen wie Kitas und Schulen manuell abgesaugt werden. Mit den Arbeiten ist jetzt das Unternehmen „Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau“ (IKW) mit Sitz in Werder (Havel) beauftragt worden. Bis Ende Juli werden die Profis im Einsatz sein.

 

Die Brennhaare der Raupen, die in den letzten Jahren immer mehr Eichen in Brandenburg befallen haben, können zu Hautreizungen und Atembeschwerden führen. Mittlerweile warnen Hinweisschilder im Frühjahr vor dem Betreten betroffener Flächen. Wie andere Kommunen hat auch die Stadt Beelitz bereits in den vergangenen Jahren gegen die Verbreitung der Spinner-Plage im öffentlichen Raum gekämpft.

 

Bürger, die befallene Eichen auf ihren Grundstücken zu stehen haben, können sich in diesem Jahr ebenfalls bei der  IKW melden und gegebenenfalls selbst Aufträge zum Besprühen oder Absaugen der Gespinstnester erteilen. Das Unternehmen hat dies auf Anregung der Stadtverwaltung angeboten. Immerhin werde so der Anfahrtsweg für die Firma und damit auch Kosten für die Bürger gespart, heißt es aus dem Ordnungsamt. Erreichbar ist die Firma unter (03327) 44 64 0 oder auf www.ikw-werder.de.

 

Die Behandlung der Bäume in den Vorjahren habe bereits Erfolge gezeigt, erklärte Bürgermeister Bernhard Knuth Anfang Februar im Hauptausschuss. So seien die Eichen an der Straße zwischen Reesdorf und Salzbrunn im vergangenen Jahr nur noch zu zehn Prozent von den Spinner-Raupen befallen gewesen. Dennoch sind die Schädlinge nach wie vor nicht ausgerottet, mit der IKW GmbH ist jetzt ein Vertrag unterzeichnet worden. Die Kosten der Stadt belaufen sich für die Behandlung der 360 Eichen auf 15000 Euro.

 

Bekämpft werden die Raupen mit dem Pflanzenschutzmittel Dipel ES, das sich sowohl beim Einsatz aus der Luft als auch von der Straße aus bewährt hat. „Dieser Wirkstoff ist besonders umweltschonend und wird nur von den Eichenblätter fressenden Raupen aufgenommen“, heißt es in einer Empfehlung der Landesregierung. Darüber hinaus sei Dipel auch für den Menschen mit wenigen Risiken verbunden.

 

Ein Einsatz aus der Luft kommt für das Stadtgebiet übrigens nicht infrage, weil dafür die betroffenen Gebiete für zwei Tage gesperrt werden müssten.

 

[Internetauftritt Ingenieurbiologischer Kultur- und Wasserbau]

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Der Rathausschlüssel ist zurück

(12.02.2013)

Der BCC hebt zum Abschied die Hände - denn die Saison ist nun zu Ende. Mit einem Zug durch die Geschäfte und einem erneuten Sturm auf das Rathaus hat der Beelitzer Carneval Club am Rosenmontag die fünfte Jahreszeit ausklingen lassen. Die vergangene Saison war für die Jecken und Narren eine besondere, denn mit dem 33-jährigen Vereinsjubiläum galt es, eine Schnapszahl zu feiern.

 

Auch die Beelitzer werden an die vergangenen Wochen wohl noch lange zurückdenken: Mehr als Tausend Gäste hatten die Narrenshows im Kasino der Zieten-Kaserne besucht, überall in der Mark waren Vertreter des BCC auf Fremdensitzungen zu Gast - so auch bei der Gala "Hier steppt der Adler" in Cottbus, bei der das Prinzenpaar Blanka I. und Olaf I. Beelitz repräsentierten.

 

Und auch die Stadt selbst war bisweilen in leuchtendes Rot-Weiß getaucht. „Die Drei ist jetzt im Doppelpack, der BCC lässt die Narren aus dem Sack“, so das Motto, das seit dem elften Elften so mancher Beelitzer auf den Lippen hatte. Erstmals war der BCC Anfang Januar dann Gastgeber der großen Gala des Karnevalsverbandes Mark Brandenburg und beteiligte sich neben Dutzenden weiteren Vereinen an einem großen Musical.

 

Mit 130 Mitgliedern, die tanzen, singen und bissige Reden halten, und vielen Unterstützern gehört der Beelitzer Carneval Club zu den stärksten im ansonsten doch eher nüchternen Brandenburg. Sieben Tanzgruppen verschiedener Altersstufen unterhält der Verein und durch Auftritte auch in den Schulen der Stadt könne man das junge Publikum nicht nur begeistern, sondern auch immer wieder als Mitstreiter gewinnen, so Ehrenpräsident Gerd Nöthe.

 

Angefangen hatte alles 1980, als Nöthe, der bereits zu Studienzeiten dem närrischen Leben anhing, mit einer Handvoll Gleichgesinnter die Gründung eines eigenen Vereins für Beelitz vorantrieb. „Die Voraussetzungen waren gut — denn um Beelitz herum gab es bereits eine lange Karnevalstradition“, sagt Nöthe heute. Und so konnte man im Hotel „Schwarzer Adler“ gleich in die Vollen gehen und die Beelitzer mit Konfetti und jeder Menge Frohsinn überziehen.

 

Bürgermeister Bernhard Knuth empfing die Jecken und Narren am Rosenmontag standesgemäß mit einer Büttenrede — die auch als Hommage an die Arbeit des Vereins verstanden werden konnte. „Denn ihr, ihr habt es glatt geschafft, dass unsere Stadt im Jahr viel lacht. Bei euch da hört man gar kein Stöhnen, daran könnt‘ ich mich gut gewöhnen.“ Bis auf ein donnerndes dreifaches „Spargel spitz!“ blieb dem nichts hinzuzufügen.                 

 

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Beelitz auf der Grünen Woche

(24.01.2013)

Am 23. Januar hat die Spargelstadt am Programm auf der Antenne-Brandenburg-Bühne mitgewirkt. Die Kinder der Kita "Sonnenschein" haben zusammen mit Dagmar Frederic das Spargellied gesungen und dafür tosenden Applaus geerntet. Der Auftritt kam so gut an, dass der Landkreis Potsdam-Mittelmark angefragt hat, ob sich die Beelitzer auch im kommenden Jahr wieder beteiligen wollen.

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Bäumchen mit Beelitzer Familien gepflanzt

(21.09.2012)

Gemeinsam mit insgesamt 43 Familien hat unser Bürgermeister Bernhard Knuth und Arbeits-und Sozialminister Günter Basske am 20.09.2012 junge Bäumchen gepflanzt.

Begleitet von den Kinderstimmen der Kita "Kinderland" und der Kita "Sonnenschein" sowie vom Beelitzer Frauenchor trafen man sich auf der Obstwiese an der Nieplitz.

Herr Knuth dankte Frau Breyer für Ihren stetigen Einsatz im Rahmen des Babybegrüßungsdienstes, den Nähfrauen und allen Firmen, die dieses Projekt unterstützen.

Wir wünschen den Familien alles Gute für die Zukunft, den Bäumchen einen guten Wuchs und reichen Ertrag.

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Erweiterungen und Verbesserungen im Beelitz-Forum

(04.09.2011)

Im Beelitz-Forum wurden folgende Erweiterungen implementiert:

 

  • in Benutzerbeiträgen kann HTML-artiger Code verwendet werden, um Texte besser lesbar zu machen
  • Bilder können über URL-Links eingebunden werden
  • Videos können über URL-Links eingebunden werden (Flashvideos, Youtube, Vimeo, etc.)
  • Themen können über einen Facebook-Like-Button Facebookfreunden bekannt gemacht werden wurde aus Datenschutzgründen wieder entfernt
  • E-Mail-Benachrichtigung bei Favoriten-Themen, sobald ein neuer Beitrag im Forum zum jeweiligen Thema veröffentlicht wurde

 

Hinweise, wie die neuen Möglichkeiten genutzt werden können, gibt es hier.

[Beelitz-Forum Administration]