Kontakt Impressum & Datenschutz Sitemap
Wappen der Stadt Beelitz
Aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser, um die Funktionen dieser Webseite nutzen zu können:
Internet Explorer
  1. Im Webbrowser, klicken Sie auf das "Tools"-Symbol und wählen Sie "Internet Options".
  2. Wechseln Sie im folgenden Fenster auf den "Security"-Reiter.
  3. Nun im "Security"-Reiter, drücken Sie auf "Custom level...".
  4. Wenn sich das "Security Settings - Internet Zone" Dialogfenster öffnet, scrollen Sie bis Sie zur Sektion "Scripting" gelangen.
  5. Unter "Active Scripting" wählen Sie den Eintrag "Enable".
  6. Nun erscheint ein "Warning!"-Fenster welches Sie fragt "Are you sure you want to change the settings for this zone?" - wählen Sie "Yes".
  7. Wieder zurück in den "Internet Options", klicken Sie auf OK um die Einstellungen zu speichern und das Fenster zu schließen.
  8. Klicken Sie auf den "Refresh" Knopf in Ihrem Browser um die Seite neu zu laden.
Internet Explorer < 9
  1. Im Browserfenster klicken sie auf "Tools" und wählen Sie die "Internet Options" aus.
  2. Wechseln Sie im folgenden Fenster auf den "Security"-Reiter.
  3. Nun im "Security"-Reiter, drücken Sie auf "Custom level...".
  4. Wenn sich das "Security Settings - Internet Zone" Dialogfenster öffnet, scrollen Sie bis Sie zur Sektion "Scripting" gelangen.
  5. Unter "Active Scripting" wählen Sie den Eintrag "Enable".
  6. Nun erscheint ein "Warning!"-Fenster welches Sie fragt "Are you sure you want to change the settings for this zone?" - wählen Sie "Yes".
  7. Wieder zurück in den "Internet Options", klicken Sie auf OK um die Einstellungen zu speichern und das Fenster zu schließen.
  8. Klicken Sie auf den "Refresh" Knopf in Ihrem Browser um die Seite neu zu laden.
Mozilla Firefox
  1. Geben Sie in der Adressleiste about:config ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Klicken Sie auf "Ich werde vorsichtig sein, versprochen!", falls eine Warnmeldung angezeigt wird.
  3. Geben Sie in javascript.enabled in das Suchfeld ein.
  4. Klicken Sie auf die Präferenz "javascript.enabled" (rechte Maustaste und "Umschalten" wählen oder die Präferenz doppelklicken), um den Wert von "false" auf "true" zu ändern.
  5. Click on the "Reload current page" button of the web browser to refresh the page.
Google Chrome
  1. On the web browser menu click on the "Customize and control Google Chrome" and select "Settings".
  2. In the "Settings" section click on the "Show advanced settings..."
  3. Under the the "Privacy" click on the "Content settings...".
  4. When the dialog window opens, look for the "JavaScript" section and select "Allow all sites to run JavaScript (recommended)".
  5. Click on the "OK" button to close it.
  6. Close the "Settings" tab.
  7. Click on the "Reload this page" button of the web browser to refresh the page.
Safari
  1. Im Webbrowsermenü, drücken Sie auf "Edit" und wählen Sie "Preferences".
  2. Im darauffolgenden Einstellungsfenster, wählen Sie den Reiter "Security".
  3. Nun erscheint im auswählen Reiter die Sektion "Web Content". Markieren Sie hier "Enable JavaScript".
  4. Drücken Sie nun auf den "Reload the current page" Knopf in Ihrem Webbrowser um die Seite erneut zu laden.
Opera
  1. Klicken Sie auf "Menu", fahren Sie mit ihrem Mauszeiger auf den Eintrag "Settings" und anschließend fahren Sie auf den Eintrag "Quick Preferences". Dort markieren Sie die "Enable JavaScript" Box.
  2. Sollten Sie "Menu Bar" sehen, klicken Sie auf "Tools", fahren Sie mit Ihrem Mauszeiger auf "Quick Preferences" und markieren Sie "Enable JavaScript".

Illustration von Wirtschaft und Sehenswürdigkeiten der Stadt Beelitz

Vorstellung der Stadt
und ihrer Ortsteile
"Beelitz hat eine über tausendjährige
STADTGESCHICHTE"

Beelitz - Beelitz - mit diesem Namen verbindet sich eine über tausendjährige Stadtgeschichte und natürlich der Beelitzer Spargel, der hier auf 1700 Hektar wächst. 1861 baute der Ackerbürger Carl Friedrich Wilhelm Herrmann das Edelgemüse erstmals feldmäßig an und schuf damit eine Tradition, die bis heute gepflegt wird. Im Frühjahr und Sommer strömen Zehntausende Besucher in die Stadt, um die berühmte Beelitzer Stange feldfrisch in den Restaurants oder draußen auf den Höfen zu genießen. Letztere sind mit ihrem Erlebnisprogramm und der gläsernen Produktion vor allem bei Städtern beliebt. Immer am ersten Juniwochenende wird in Beelitz das Spargelfest gefeiert.

Beelitz ist eine liebens- und lebenswerte kleine Stadt vor den Toren Berlins und Potsdams. Nach einem freiwilligen Zusammenschluss mit insgesamt 17 Dörfern in der unmittelbaren Nachbarschaft 2002 ist es heute Stadt und Land gleichermaßen. Durch seine ländliche Lage bei gleichzeitig hervorragender Verkehrsanbindung an die Metropole Berlin und die Landeshauptstadt Potsdam sowie die moderaten Grundstückspreise ist Beelitz vor allem bei Familien als Wohnort gefragt.

Die Stadt verfügt über ein eigenes Gymnasium, eine Ober- und zwei Grundschulen. Außerdem gibt es insgesamt sieben moderne Kitas mit unterschiedlichen pädagogischen Ausrichtungen. Mit seinem vielfältigen Angebot auch an Spielplätzen und Freizeitaktivitäten wie Freibad und Familienzentrum sowie Projekten wie dem Baby-Willkommensdienst darf Beelitz seit 2011 den Titel „Familien- und Kinderfreundliche Kommune“ führen.

Während die Ortsteile größtenteils vor allem durch ihr ländliches Flair bestechen, präsentiert sich die Beelitzer Kernstadt Bürgern und Besuchern als moderne Ackerbürgerstadt. Der historische Stadtkern ist seit der Wende aufwendig saniert worden, über zwei Drittel der Häuser sowie fast alle Straßen und öffentlichen Plätze erstrahlen in neuem Glanz. Kleine Läden verlocken zum Bummel, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Schlemmen. Im Zentrum bieten die in Teilen 800 Jahre alte Stadtpfarrkirche und die Alte Posthalterei mit Museum beliebte Anlaufpunkte für Touristen.

Gäste können sich in der stadteigenen Touristinfo nahe des Rathauses über die vielen Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten informieren. Zu denen gehört auch der Park rund um den historischen Wasserturm, der seit kurzem wieder im Glanze der 1920er Jahre erstrahlt, ebenso wie die restaurierte Bockwindmühle vor den Toren der Stadt.

Zur Beelitzer Kernstadt gehören auch die weltberühmten Heilstätten: Zur Wende zum 20. Jahrhundert als hochmoderner Klinikkomplex mit über 60 Gebäuden auf 200 Hektar mitten im Kiefernwald errichtet, wurden hier allein im ersten Vierteljahrhundert über 130 000 Patienten behandelt. Vor allem handelte es sich um Männer und Frauen aus der Berliner Arbeiterschicht, die unter der damaligen Massenseuche Tuberkulose litten und hier an der frischen Luft kuriert wurden. Während der Weltkriege dienten die Heilstätten als Lazarett und auch die Rote Armee nutzte nach 1945 bis zu ihrem Abzug große Teile der Anlage für diese Zwecke.

Nachdem die Heilstätten hernach in einen Dornröschenschlaf gefallen waren, nehmen sie dieser Tage eine sprunghafte Entwicklung: Auf Brandenburgs erstem Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ kann man die seit Jahrzehnten unberührten Gebäude im A-Quadranten von oben erkunden. In weiteren Bereichen hat die Kliniken Beelitz GmbH moderne Fachkrankenhäuser – unter anderem für Parkinsonpatienten – in den historischen Bauten entwickelt. Weitere ehemalige Klinikgebäude dienen heute als Wohnungen und Ateliers und werden in kleinen Wohngebieten um Einfamilienhäuser ergänzt.

Wer jemals einen Fuß auf das verwunschene Gelände der Beelitzer Heilstätten gesetzt hat, weiß um den Zauber dieser Anlage. Alten Schlössern ähnliche, einen unvergleichlichen Charme ausstrahlende Gebäude, eine weitläufige alte Parkanlage mit einer ungeahnten Artenvielfalt und eine Geschichte, die über 100 Jahre in die Vergangenheit zurück reicht. Natur, Historie und Architektur scheinen an diesem magischen Ort zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Inspiration genug für ein faszinierendes Projekt wie den Heilstätten-Park mit dem Baumkronenpfad „Baum & Zeit“.

Historisch bedeutend ist auch der zweite Gemeindeteil Schönefeld: Im Osten der Stadt wurde Ende der 1920er Jahren eine Übersee-Funkempfangsstation errichtet. Über das „Beelitzer Ohr zur Welt“ wurde die Mittel- und Kurzwellenverbindung unter anderem bis in die USA gehalten. Die Anlage befindet sich außerhalb des Schönefelder Ortskernes, einem klassischen Straßenangerdorf mit Feldsteinstraßen, alter Schule und Dorfkirche. Vor allem bei Pferdefreunden ist Schönefeld mit seinen zahlreichen Reiterhöfen beliebt. Der größte ist der Lotúshof der Familie Eggertsson, die mit ihren Islandpferden regelmäßig bei nationalen und internationalen Wettbewerben Preise gewinnen.

BUCHHOLZ - Der Ort mit dem besonderen Klang

Buchholz

Gestern: Ein Nicol de Buchholt wurde bereits 1326 urkundlich erwähnt, vom Ort Buchholt war erstmals 1343 die Rede. In den Quellen des Spätmittelalters tauchen immer wieder Adelige und Bürger — unter anderem aus Trebbin und Brandenburg — auf, die Güter im Ort zu Lehen bekommen hatten und von hier aus mit Getreide und anderen Abgaben beliefert wurden. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde von einem Deutschbuchholz berichtet — vermutlich in Unterscheidung zum wendischen Buchholz, das in unmittelbarer Nähe gelegen haben muss, aber dann wüst gefallen ist. 1733 wurde die heute noch bestehende Dorfkirche errichtet. Wie Messungen ergeben haben, neigt sich der Turm etwas zur Seite, weshalb man hierzulande vom „schiefen Turm von Buchholz“ spricht.

 

Heute: Buchholz ist der südlichste Ortsteil der Stadt Beelitz und liegt direkt an der Bundesstraße 2 nach Treuenbrietzen.  Der Ort verfügt über einen Bahnhof, an dem die Regionalbahn Jüterbog-Berlin stündlich hält. Radfahrer und Wanderer können von hier aus ausschweifende Touren in den Naturpark Nuthe-Nieplitz unternehmen. Im Ort gibt es eine Gaststätte sowie einen Reiterhof. Buchholz zählt knapp 400 Einwohner, die viele Traditionen wie Fastnachten, Zempern und das Osterfeuer pflegen. Außerdem werden jährlich der Tanz in den Frühling und ein vorweihnachtliches Kirchenkonzert veranstaltet. Für einen ganz eigenen Klang im Ort sorgt seit über 50 Jahren das traditionelle Jugendblasorchester der Feuerwehr, das regelmäßig bei Wettbewerben glänzt und überall im Land auftritt. Durch stetige Nachwuchsausbildung und ehrenamtliches Engagement macht das Orchester mit seiner Musik Buchholz und die Stadt Beelitz weithin bekannt. Publikumsmagnet im Ort selbst ist das jährlich im Mai statt findende Fest der Blasmusik.

BUSENDORF mit den Gemeindeteilen Kanin und Klaistow

Busendorf

Die sächsischen Drei

Gestern: Erst 1950 wurden Kanin und Klaistow nach Busendorf eingemeindet, allerdings verbindet die drei eine lange gemeinsame Geschichte. Seit jeher haben sie sich Dorfschule und Kirche geteilt. 1420 wurde Busendorf erstmals urkundlich erwähnt, ist aber — wie seine beiden Nachbardörfer — vermutlich wesentlich älter. Bis 1815 gehörten die drei zu Sachsen, weshalb sie noch heute die „sächsischen Dörfer“ genannt werden. Sie bildeten eine Exklave im Preußischen — bis auf den „Kaniner Krug“. Die Gaststätte war Eigentum des Staates Friedrichs des Großen, weshalb sie zur Deserteursfalle wurde. Soldaten, die geflohen waren, wurden hier gefasst.

 

Heute: Die sächsischen Drei liegen am Rand eines ausgedehnten Spargelgebietes im Nordwesten der Stadt Beelitz und sind über die A 10, Anschlussstelle Glindow, erreichbar. Anbau, Verarbeitung und Vermarktung des Edelgemüses stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die 644 Einwohner dar. Zu den überregional bekannten Höfen gehört der Betrieb Hugo Simianer & Söhne, der während der Saison sein Hofrestaurant öffnet. Ein attraktives Ausflugsziel für Familien ist der Spargelhof Klaistow mit seiner Hofgastronomie, seinen saisonalen Produkten von Spargel über Heidel– und Erdbeeren bis zum Kürbis sowie seinem Erlebnisangebot mit Wildgehege, Streichelzoo, Kletterwald und großem Kinderspielplatz. Über das Jahr finden Zehntausende Besuchern den Weg hier her. In Kanin steht die um 1138 erbaute Feldsteinkirche — die wohl älteste in Brandenburg. Noch heute kann man spätmittelalterliche Wandmalereien im Innern bestaunen. Direkt daneben befindet sich das evangelische Gemeindezentrum, eines der kulturellen Zentren der drei Orte. Sehr aktiv ist die Ortsgruppe der Volkssoldiarität mit 105 Mitgliedern, die zusammen mit Sportverein und Ortsbeirat Höhepunkte wie das Dorfest organisiert. Der SV 71 Busendorf hat für 70 Kinder und Jugendliche aus der Region Möglichkeiten geschaffen, aktiv und erfolgreich Fußball zu spielen. Auch Volleyball wird hier gespielt. Für Wanderer lohnt es sich, den Sieben-Brüder-Weg nach Lehnin einzuschlagen. Die hiesigen Eichen sind Zeugnisse einer sehr alten Sage.

ELSHOLZ - Ein märkisches Dorfidyll mit eigenem Takt

Elsholz

Gestern: Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes erfolgte 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV., ein Gedenkstein im Ort erinnert daran. Allerdings belegen slawische und frühgermanische Scherbenfunde, dass hier schon weit früher Menschen gelebt haben. Der Name Elsholz leitet sich wahrscheinlich von einem Baum ab: Der „schönen Else“, die mit der Vogelbeere verwandt ist. Im Spätmittelalter lebten hier bereits 30 Familien als freie Bauern. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt Elsholz einen Bahnhof an der Strecke nach Jüterbog. Zu DDR-Zeiten war der Ort für Wurstwaren berühmt, die mitunter bis nach Frankreich geliefert wurden.

 

Heute: Bis heute ist die märkische Dorfidylle als typisches Straßenangerdorf erhalten geblieben. Gut erhaltene Vierseithöfe entlang der Baumallee in der Dorfstraße laden Besucher zum Spazieren ein. Die 1712 als quaderförmiger Putzbau errichtete Kirche mit einem Fachwerkturm ist Anlaufpunkt und Ruhepol in einem. Die beliebte Landgaststätte im Ort — die Lindenschenke — bietet nicht nur frischen Spargel aus dem Elsholzer Umland, sonder auch andere märkische Spezialitäten. Hier wird auch Fasching gefeiert, regelmäßig gibt es Kinovorführungen. Auch darüber hinaus ist in Elsholz viel los: Knutfest, Zempern, Maibaumaufstellen und das Dorffest im Sommer lassen es im Ort und auf dem neu gestalteten Festplatz nicht langweilig werden. Im Herbst findet Elsholz dann zu einem besonderem Rhythmus: Dem historischer Zweitakt-Motoren. Zum bekannten Treckertreffen pilgern Freunde der alten Landmaschinen zu Hunderten in den Ort. Auf einem schönen Spielplatz treffen sich Jung und Alt, ein Seniorenclub tagt einmal im Monat, unternimmt einiges, und auch die Feuerwehr mit ihrer Jugendabteilung ist ausgesprochen aktiv. Nach Elsholz gelangt man über die Bundesstraße 2 oder mit der Bahn. Noch immer kann man stündlich in Elsholz den Zug nach Berlin oder Jüterbog nehmen.

FICHTENWALDE - Waldsiedlung mit Wohlfühlfaktor

Fichtenwalde

Gestern: Fichtenwalde ist der jüngste Ortsteil der Stadt Beelitz: 1908 als Wochenendsiedlung  von Erholung suchenden Berlinern gegründet, wurde der Ort mit dem Ausbau der Infrastruktur in den 1920er Jahren für viele zum festen Wohnsitz. Die saubere Luft und die idyllische Lage in den dichten Wäldern auf dem Beelitzer Sander boten eine verlockende Alternative zum Großstadttrubel. „Raus in die Fichten“ hieß es damals, obwohl ja eigentlich Kiefern gemeint waren. 1929 erhielt die Siedlung offiziell den Namen Fichtenwalde, 1950 wurde sie selbstständige Gemeinde. Nach der Wiedervereinigung erlebte Fichtenwalde einen rasanten Aufschwung als Wohnort. Innerhalb nur eines Jahrzehntes verdreifachte sich die Einwohnerzahl.

 

Heute: Mit 2800 Bürgern ist Fichtenwalde heute der zweitgrößte Beelitzer Ortsteil und nach wie vor bei jungen Familien und Pensionären als Wohnort gefragt. Das liegt immer noch vor allem an der ruhigen Wohnlage unter dem Dach der Bäume — bei gleichzeitig optimaler Verkehrsanbindung. So ist die Zufahrt zur Autobahn 9 nur einen Kilometer vom Ortsausgang entfernt, ein Bus nach Potsdam fährt stündlich. Außerdem gibt es hier eine gute Nahversorgung mit Lebensmittelmärkten und einer Postfiliale sowie kirchliche Einrichtungen. Fichtenwalde verfügt auch über eine eigene Kita, eine Grundschule, einen Jugendclub sowie Allgemein– und Fachärzte und Heilpraktiker. Den Anwohnern stehen auch  Sportanlagen sowie das Hans-Grade-Haus als gesellschaftlich-kulturelles Herz des Ortes zur Verfügung. Das Leben pulsiert in Fichtenwalde in besonderem Maße: Es gibt zahlreiche Vereine, in denen sich Bürger zum Beispiel für die Feuerwehr oder die Kinder im Ort engagieren und in denen sie ein gutes Stück ihrer Freizeit miteinander teilen. So ist es auch in der Sportgemeinschaft Fichtenwalde 1965, dem mit rund 400 Mitgliedern größten Verein im Ort. Seit Jahren stellt die SG Landes– und Kreismeister im Kraftsport oder Tischtennis. Jährliche Höhepunkte für Einwohner und Gäste sind das Sommerfest im Juni und der traditionelle Zapfenmarkt im Dezember. Übrigens: 2003 wurde in Fichtenwalde die Datschen-Szene für den Film „Goodbye Lenin“ gedreht.

Homepage: www.fichtenwalde.de

REESDORF - Runddorf zwischen Wald und Wiesen

Reesdorf

Gestern: Reesdorf wurde erstmals 1375 als „Redichstorpp“ im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt, ist aber wahrscheinlich wesentlich älter. Namensforscher leiten die erste Silbe vom slawischen Namen „Radich“ her. Angelegt ist Reesdorf als Rundplatzdorf: Die Häuser wurden — vermutlich zu Zeiten vor der deutschen Besiedelung — zum Schutz der Bewohner und des Viehs um die Dorfmitte herum gebaut. Seit jeher ist der kleine Ort von der Landwirtschaft geprägt gewesen, in den historischen Dokumenten tauchen vor allem Kossäten, Hüfner und Hirten als Einwohner auf. Zur Gemarkung gehörte einst das Vorwerk Rummelsborn, das unmittelbar an der sächsischen Grenze lag und über ein Zollhaus sowie eine Gaststube verfügte. Oft nutzten Soldaten der preußischen Armee diese Stelle, um ins „Ausland“ zu desertieren. Der Ort an der Handelsstraße Berlin-Leipzig, der vor allem von sächsich-stämmitgen Köhlern bewohnt wurde,  wurde im 19. Jahrhundert aufgelöst, die vier letzten Familien zogen mitsamt ihrer Häuser nach Reesdorf.

 

Heute: Mit 122 Einwohnern ist Reesdorf einer der kleineren Ortsteile von Beelitz. Der Ortskern kündet noch heute von der ursprünglichen Siedlungsstruktur, in deren Zentrum sich die Kirche aus dem Jahr 1755 befindet. Reesdorf liegt unmittelbar an der Bundestrasse 246 zwischen Beelitz und Bad Belzig, die Anschlussstelle Beelitz an der A 9 ist nur wenige Kilometer entfernt. Der Ort selbst ist von dichten Kiefernwäldern auf der einen sowie Spargelfeldern und satten Wiesen auf der anderen Seite umgeben. In den Grenzelwiesen östlich von Reesdorf ist mit Unterstützung der Landwirtschaft ein Niedermoor am Entstehen, so wie es sich hier einst über das gesamte Gebiet erstreckte. Erlebbar wird die artenreiche Auenlandschaft durch Rad– und Wanderwege sowie einen Aussichtsturm im Nieplitzbogen. Reesdorf verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus in der ehemaligen Schule mit großem Garten und Kinderspielplatz. Von den Bürgern können diese für Feiern genutzt werden.

RIEBEN - Wo Gott und die Welt aufeinander treffen

Rieben

Gestern: Der Ort Rieben wurde 1362 erstmals urkundlich erwähnt und als Straßenangerdorf am Ufer des Riebener Sees gebaut. Schon in den vergangenen Jahrhunderten war die traumhafte Landschaft rund um den See ein Anziehungspunkt für die Menschen aus der Großstadt.

 

Heute: Mit seinen 336 Einwohnern ist Rieben heute ein Ortsteil der Stadt Beelitz und liegt an der Landesstraße 73 zwischen Michendorf und Luckenwalde. Direkt am Riebener See liegt der Ort im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Das Gebiet um den See steht unter Naturschutz und bietet ein besonders reizvolles Landschaftsbild, die viele Berliner hierher zieht. Die landschaftlich schöne Umgebung von Rieben und der Riebener See laden ein zum Wandern, Walking, Reiten und Radfahren. Das einmalige Vogelschutzgebiet wird von Naturfreunden und Ornithologen gleichermaßen geschätzt. Neben Wasser-, Schilf– und Greifvögeln kann man hier verschiedene Arten von Reihern und Weißstörchen treffen — und ab und an begegnet dem Geduldigen auch schon einmal Muffel-, Rot– und Damwild. Besucher können sich im Landgasthof Rieben stärken und von hier aus zu einem Spaziergang um den See oder zu einer Wanderung in den Naturpark aufbrechen. Zudem kann man sich an den zahlreichen Ständen, die vor den Höfen im Dorf aufgebaut sind, mit regionalen Erzeugnissen versorgen. Die Kirche wurde in den letzten Jahren umfassend saniert und zu einem kirchlichen, sozialen, kulturellen und kommunalen Zentrum des Ortsteils aus– und umgebaut — zur gemeinsamen Nutzung durch kirchliche und weltliche Gemeinde als überregional anerkanntes Pilotprojekt.

SALZBRUNN mit dem Gemeindeteil Birkhorst

Salzbrunn

Salinen, Pferde und Friedrich der Große

Gestern: Im 16. Jahrhundert wurden nahe der Nieplitz unterirdische Salzquellen, so genannte Salinen, entdeckt, die dem Ort seinen Namen gaben. Erst unter König Friedrich II. allerdings wurde Salzbrunn zum Dorf: Er siedelte hier Kolonisten aus dem Pfälzischen an. Die ersten zwölf Familien, von denen noch heute Nachfahren in Salzbrunn und dem benachbarten Gemeindeteil Birkhorst leben, legten 1749 ihren Eid vor dem Amtsgericht Saarmund ab. Sie schworen, dem König „treu, hold und gewärtig“ zu sein. Um in der Region Fuß zu fassen, wurden die Siedler auf zwei Jahre von Abgaben befreit und es gab ein freies Kontingent an Bau– und Feuerholz. Friedrich der Große ließ zudem die Nieplitz begradigen und die Niedermoore um den Ort trockenlegen, um das Land urbar zu machen. 1785 wurde die Kirche eingeweiht.

 

Heute: Die Reste der früheren Salzbrunnen sind noch heute zu besichtigen und über einen gut ausgeschilderten Weg erreichbar. Salzbrunn ist ein idyllischer, von Wald und Wiesen umgebener Ort, durch den die Nieplitz in Richtung Norden plätschert. Das Dorf ist vom Reitsport geprägt: Die meisten der gut 180 Einwohner halten sich Pferde und können Reiten. Ein Verein organisiert gemeinsame Touren und Feste. Zweimal im Jahr zeigen die Salzbrunner ihr gesamtes Können: Beim Reiterfest an Pfingsten werden Formationen geritten und traditionelle Spiele wie das „Hahnenschlagen“ wieder belebt. Zum Erntefest im Herbst wird dann zur jährlichen Fuchsjagd geblasen. Für Besucher sind es ganz besondere Erlebnisse. Auch darüber hinaus blüht das gesellschaftliche Leben im Ort: Die Freiwillige Feuerwehr veranstaltet das jährliche Osterfeuer und das mit einem Fest verbundene Aufstellen des Maibaumes, als Jahresabschluss wird für die Einwohner eine Gemeindeweihnachtsfeier organisiert, zu der die Kinder ein Märchenspiel aufführen. Vieles spielt sich im Gemeinschaftshaus ab, das den Einwohnern und ihren Gästen für Feiern zur Verfügung steht. Salzbrunn liegt südwestlich von Beelitz und ist über die Bundesstraße 2, Abzweig Salzbrunn, erreichbar. Das erste, was einem hier im Sommer ins Auge fällt, sind die exotischen Tiere eines hier ansässigen Landwirtes, unter anderem Straußen und Emus.

SCHÄPE - Auf Schinkels Spuren

Schaepe

Gestern: Schäpe wurde erstmals 1342 als „Scheep“ urkundlich erwähnt, der Name ist wahrscheinlich slawischen Ursprungs. Der Ort wurde als unregelmäßiges Gassendorf angelegt und ist seit Jahrhunderten von der Landwirtschaft geprägt. Eine im 18. Jahrhundert errichtete Kirche brannte 1824 nach einem Blitzschlag ab, 1827 wurde auf den Feldsteinfundamenten nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels ein Nachfolgebau errichtet. Der freistehende Turm entstand erst 37 Jahre später. Zwei Großbrände im 19. Jahrhundert zerstörten große Teile des Ortes, die Häuser wurden mit Ziegeldächern wiedererrichtet.

 

Heute: Schäpe ist mit seinen 146 Einwohnern ein beschauliches Dorf am Rande der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Schon immer hat sich der Ort durch den engen Zusammenhalt seiner Bürger ausgezeichnet: Die Kirche wurde von den Einwohnern errichtet, zu DDR-Zeiten baute man die Dorfstraße selbst aus. Heute wird das Engagement der Schäper im Förderverein für den Erhalt der Schinkelkirche gebündelt. Neben der begonnenen Sanierung des Gotteshauses und Forschungen zu seiner Geschichte ist auch ein Rundweg durch das Dorf angelegt worden. Infotafeln an zentralen Gebäuden wie der alten Schmiede oder der früheren Dorfschule geben zusammen mit historischen Fotos interessante Einblicke. Dank mehrerer Pferdehöfe sowie des „Josef Jakobs Spargelhof“, der seine Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten in einem romantischen Vierseithof verwöhnt, ist Schäpe ein beliebtes Ausflugsziel für Städter. Der Ort liegt an der Autobahn 9, Anschlussstelle Beelitz, und ist damit aus allen Richtungen schnell erreichbar. Für Reiter und Wanderer bildet der Ort den Ausgangspunkt für weitläufige Touren.

SCHLUNKENDORF - Wo der Spargel sein Zuhause hat

Schlunkendorf

Gestern: Schlunkendorf wurde 1370 das erste Mal urkundlich erwähnt, allerdings haben archäologische Funde ergeben, dass hier bereits vor über 2200 Jahren eine germanische Siedlung gelegen haben muss. Auch eine Besiedlung durch Slawen konnte nachgewiesen werden — als Ende des 19. Jahrhunderts ein alter Begräbnisplatz bei Grabungen unter einer Scheune entdeckt wurde. Die Kirche ist in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet worden. Schlunkendorf ist seit Jahrhunderten von der  Landwirtschaft geprägt.

 

Heute: Schlunkendorf bildet mit mehreren Spargelhöfen und den umliegenden großflächigen Feldern das Herz des Beelitzer Anbaugebietes, viele der 208 Einwohner sind direkt oder indirekt mit der Spargelproduktion verbunden. Der Ort verfügt zudem über Reiterhöfe und eine Gaststätte. Auch aufgrund des Spargelmuseums wird Schlunkendorf zum Ziel vieler Tages– und Wochenendausflügler. Betrieben wird es vom Verein Beelitzer Spargel e.V., der im Ort seinen Sitz hat. Das 1998 eröffnete Museum befindet sich in einem in traditioneller Lehmbauweise errichteten Bauernhaus und ist das erste seiner Art in Norddeutschland. Besucher erhalten hier einen Einblick in die Spargelgeschichte: Alte Fotos zeigen Bauern bei der Arbeit und beim Verkauf oder die erste Spargelpyramide, die 1934 auf einem Pferdewegen durch Beelitz gezogen wurde. In den Ecken stehen historische Ackergeräte, auf dem Hof befindet sich ein Schaubeet. Im Sommer bekommen die Besucher auch Spargelgerichte serviert. Der im Jahre 2001 eingerichtete Spargellehr- und -wanderweg führt von Beelitz nach Schlunkendorf und wird für so manchen zur Entdeckungsreise. Schlunkendorf liegt östlich von Beelitz und ist über die Bundesstraße 246 Richtung Trebbin, Abzweig Schlunkendorf, erreichbar.

WITTBRIETZEN - Wo Gemeinschaft gelebt wird

Wittbrietzen

Gestern: Das 1337 erstmals urkundlich erwähnte Straßenangerdorf wurde am Fuße einer bewaldeten Sanderfläche in den Niederungen der Nieplitz gegründet. Der Name „Brietzen“ leitet sich vom slawischen Wort für Birke ab, die Vorsilbe „wyt“ bedeutet weiß. Die weiße Birke ziert noch heute das Wappen des Ortes.  In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche als Feldsteinbau errichtet. 1847 wurden neoromanische Elemente angefügt, der preußische König Friedrich Wilhelm IV. weihte sie persönlich ein.

 

Heute: Nach der Wende kam es zu einem verstärkten Zuzug von Menschen aus dem Berliner Raum, die sich im von Hügeln, Wäldern und  Gewässern umgebenen Wittbrietzen niederließen. Alt– und Neubürger haben schnell zueinander gefunden. Durch eine sinnvolle Lückenbebauung und die Modernisierung bestehender Gebäude sowie die Dorfkernsanierung wurde das Ortsbild abgerundet. Gut 500 Menschen aller Generationen wohnen in Wittbrietzen. Sie prägen das dörfliche Leben, indem sie sich in unterschiedlichsten Vereinen und der Feuerwehr engagieren. Der Kultur– und Fußballverein, in dem auch Pferdesport betrieben wird, ist  mit über 120 Mitgliedern gesellschaftliches Herz. Hier werden die Feste und Veranstaltungen organisiert. Für den richtigen Ton sorgt der 1926 gegründete Posaunenchor, in dem junge und ältere Musiker gemeinsam spielen und zu Gottesdiensten und Veranstaltungen auftreten. Darüber hinaus gibt es einen Angler– und einen Jagdverein. Wittbrietzen verfügt über eine gute Nahversorgung. Es gibt eine Kita mit Krippe sowie eine Allgemeinarzt-Praxis im Ort. Außerdem befindet sich hier Brandenburgs erster Bürgerladen: Die Einwohner können dort Lebensmittel kaufen, sich bei einem Imbiss stärken, am PC ins Internet gehen oder Nachbarn treffen. In Wittbrietzen sind rund 30 Firmen  aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistung ansässig. Der malerische Ort liegt südöstlich von Beelitz und ist über die Bundesstraße 2 erreichbar.

Homepage: www.wittbrietzen.de

ZAUCHWITZ mit dem Gemeindeteil Körzin

Zauchwitz

Perlen im Naturpark

Gestern: Zauchwitz ist ein klassisches Straßendorf und wurde 1317 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Henningus de Zuchwitz unterschrieb damals die Besitzurkunde für ein Grundstück. Schmuckstück des Ortes ist die Kirche, aus Feldsteinen errichtet und erstmalig 1459 erwähnt. Im Jahr 1650 wurde das im 30-jährigen Krieg zerstörte Gotteshaus wieder aufgebaut. 1894 erhielt es eine Orgel. Der Turm wurde durch Beschuss im Mai 1945 zerstört und in den Jahren 1992 bis 97 mit veränderter Turmspitze neu errichtet.

 

Heute: 234 Einwohner leben in diesem Ortsteil, 61 weitere in dem dazugehörigen Gemeindeteil Körzin. Die östlich von Beelitz gelegene Region erfreut sich großer Beliebtheit: Vom neu gestalteten Kreisbereich (Kreuzpunkt in 4-Städterichtung) aus können Wanderungen und über den neuen Radweg Radtouren in das schöne Landschafts– und Naturschutzgebiet der Nuthe-Nieplitz-Niederung unternommen werden. Ornithologen finden in den weitläufigen Niederungen zwischen den Ungeheuerwiesen und dem Zauchwitzer Busch eine besonders große Artenvielfalt und können Gänse, Kraniche und Fischadler aus der Nähe erleben. Über die Grenzen des Ortsteils hinaus sind die Veranstaltungen des Kürbis– und Spargelhofs beliebt. Die Reiterhöfe, das Reise– und Tourismus-Museum „Die Reisekugel“ — das einzige seiner Art in Deutschland —sowie Hotel und Gastronomie kümmern sich liebevoll um ihre Gäste. Das neu gestaltete Dorfgemeinschaftshaus  mit seinem Hof steht Bürgern des Ortes für Veranstaltungen zur Verfügung und wird unter anderem von den vielen Vereinen wie der Feuerwehr, den Sportvereinen und den Landfrauen rege in Anspruch genommen.

So finden Sie uns!

  • B
  •  Route berechnen