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Illustration von Wirtschaft und Sehenswürdigkeiten der Stadt Beelitz

Verwaltung | Mitarbeiter
Dienstleistungen

Stadtverwaltung Beelitz

Anschrift:
Stadt Beelitz
Berliner Str. 202
14547 Beelitz

Telefon: (033204) 3910
Fax: 033204) 39135
E-mail: info@beelitz.de

Öffnungszeiten:
Montag: 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr
Dienstag: 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr
Donnerstag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr

sonst nach Vereinbarung



Beelitzer Rathaus

Mitarbeiter | Dienstleistungen | Formulare

Mitarbeiter

+

Bürgermeister

+

Herr Bernhard Knuth
Tel.: (033204) 39130
E-Mail: knuth@beelitz.de

Bürgermeister

Sekretariat und Öffentlichkeitsarbeit

+

Frau Demko
Tel.: (033204) 39131
E-Mail: demko@beelitz.de

Sekretariat des Bürgermeisters

Herr Lähns
Tel.: (033204) 39138
E-Mail: laehns@beelitz.de

Öffentlichkeitsarbeit

Herr Sturzbecher
Tel.: (033204) 39137
E-Mail: sturzbecher@beelitz.de

Persönlicher Referent des Bürgermeisters

Frau Uschner
Tel.: (033204) 39141
E-Mail: uschner@beelitz.de

Sitzungsdienst, Beelitzer Nachrichten

Liegenschaften und Kultur

+

Frau Herrmann
Tel.: (033204) 39153
E-Mail: herrmann@beelitz.de

Kultur und Tourismus

Frau Käthe
Tel.: (033204) 39133
E-Mail: kaethe@beelitz.de

Liegenschaften

Frau Liß
Tel.: (033204) 39132
E-Mail: liss@beelitz.de

Liegenschaften, Bauanträge, Pachten

Herr Matzel
Tel.: (033204) 39153
E-Mail: matzel@beelitz.de

Kultur, Tourismus, Sport- und Spielstätten

Bau-, Ordnungs- und Rechtsamt

+

Herr Zado
Tel.: (033204) 39160
E-Mail: zado@beelitz.de

Stellvertretender Bürgermeister, Leiter Bau- und Ordnungsamt, Rechtsamt

Bauamt

+

Herr Kappert
Tel.: (033204) 39168
E-Mail: kappert@beelitz.de

Sachgebietsleiter Bauamt, Hochbau

Frau Hummel
Tel.: (033204) 39161
E-Mail: hummel@beelitz.de

Sachbearbeiterin allgemeine Bauangelegenheiten

Herr Korge
Tel.: (033204) 607836
Tel.: (033204) 607809 - (Bauhof Büro)
Fax.: (033204) 607849
E-Mail: korge@beelitz.de

Leiter Bauhof

Herr Letz
Tel.: (033204) 39162
E-Mail: letz@beelitz.de

Tiefbau

Herr Lindenau
Tel.: (033204) 39165
E-Mail: lindenau@beelitz.de

Bauplanung, Bauberatung

Frau Liß
Tel.: (033204) 39132
E-Mail: liss@beelitz.de

Liegenschaften, Bauanträge, Pachten

Herr Ohligschläger
Tel.: (033204) 39167
E-Mail: ohligschlaeger@beelitz.de

Bauleitplanung und Stadtentwicklung, Sanierungsgebiet
"Historische Altstadt"

Frau Rudolph
Tel.: (033204) 39166
E-Mail: rudolph@beelitz.de

Bauplanung, Baumfällungen

Herr Weigt
Tel.: (033204) 39169
E-Mail: weigt@beelitz.de

Hochbau

Ordnungsamt

+

Herr Ahlfeld
Tel.: (033204) 39180
E-Mail: ahlfeld@beelitz.de

Sachgebietsleiter Ordnungsamt

Herr Boek
Tel.: (033204) 39188
E-Mail: boek@beelitz.de

Außendienst

Herr Brade
Tel.: (033204) 39185
E-Mail: brade@beelitz.de

Pass-, Personalausweis- und Einwohnermeldewesen

Frau Harnack
Tel.: (033204) 39186
E-Mail: standesamt@beelitz.de

Standesamt

Frau Höfler
Tel.: (033204) 39183
E-Mail: hoefler@beelitz.de

Gewerbeangelegenheiten, Waldfriedhof

Herr Jahn
Tel.: (033204) 636686
E-Mail: m.jahn@feuerwehr-beelitz.de

Sachbearbeiter Brand- und Katastrophenschutz

Frau Laue
Tel.: (033204) 39184
E-Mail: laue@beelitz.de

Pass-, Personalausweis- und Einwohnermeldewesen

Herr Rother
Tel.: (033204) 39181
E-Mail: rother@beelitz.de

Sachbearbeiter ordnungsamtliche Angelegenheiten, Außendienst

Frau Schumann
Tel.: (033204) 39163
E-Mail: schumann@beelitz.de

Beiträge, Wohnberechtigungsscheine, Friedhofswesen

Frau Wilke
Tel.: (033204) 39182
E-Mail: wilke@beelitz.de

Sachbearbeiterin ordnungsamtliche Angelegenheiten, Fundbüro

Hauptamt

+

Frau Kiesel
Tel.: (033204) 39147
E-Mail: kiesel@beelitz.de

Hauptamtsleiterin, Personal

Herr Fließ
Tel.: (033204) 39154
E-Mail: fliess@beelitz.de

Tourismus und Heimatmuseum

Frau Höhne
Tel.: (033204) 39199
E-Mail: poststelle@beelitz.de

Poststelle

Frau Kasten
Tel.: (033204) 39194
E-Mail: bibliothek@beelitz.de

Bibliothek

Frau Lempke
Tel.: (033204) 39152
E-Mail: lempke@beelitz.de

Jugend und Soziales

Frau Michael
Tel.: (033204) 39144
E-Mail: michael@beelitz.de

Gebäudemanagement

Herr Müller
Tel.: (033204) 39146
E-Mail: hausmeister@beelitz-online.de

Hausmeister

Frau Rochhausen
Tel.: (033204) 39145
E-Mail: rochhausen@beelitz.de

Innere Verwaltung, Schulverwaltung

Frau Rügen
Tel.: (033204) 39148
E-Mail: ruegen@beelitz.de

Personal, Datenschutzbeauftragte

Frau Schüler
Tel.: (033204) 39149
E-Mail: schueler@beelitz.de

Entgeltberechnung

Frau Schultz
Tel.: (033204) 39151
E-Mail: schultz@beelitz.de

Jugend und Soziales

Frau Uhl
Tel.: (033204) 39142
E-Mail: uhl@beelitz.de

Innere Verwaltung, Schulverwaltung

Herr Winkler
Tel.: (033204) 39150
E-Mail: winkler@beelitz.de

ADV

Kämmerei

+

Herr Hensel
Tel.: (033204) 39170
E-Mail: hensel@beelitz.de

Kämmerer

Frau Bäkmann
Tel.: (033204) 39178
E-Mail: baekmann@beelitz.de

Vollstreckung

Herr Brunke
Tel.: (033204) 39176
E-Mail: brunke@beelitz.de

Steuern

Frau Ebert
Tel.: (033204) 39175
E-Mail: ebert@beelitz.de

Steuern

Frau Fischer
Tel.: (033204) 39174
E-Mail: fischer@beelitz.de

Kasse

Frau Hohenstein
Tel.: (033204) 39172
E-Mail: hohenstein@beelitz.de

Kasse, Barkasse

Frau Kelch
Tel.: (033204) 39177
E-Mail: kelch@beelitz.de

Buchhaltung

Herr Reim
Tel.: (033204) 39171
E-Mail: reim@beelitz.de

Buchhaltung

Frau Seehaus
Tel.: (033204) 39173
E-Mail: seehaus@beelitz.de

Kassenleiterin

Dienstleistungen - Formulare

+

Allgemeine Verwaltung

+
Datenschutzbeauftragter

Beschreibung
Der Datenschutzbeauftragte überwacht die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch öffentliche Stellen. Die Aufgabe und Tätigkeit eines Datenschutzbeauftragten wird in § 4f und § 4g des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie den entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften geregelt. Er überwacht vorrangig die Datenverarbeitungsprogramme und macht das datenverarbeitende Personal mit dem Datenschutz vertraut. Zum Datenschutzbeauftragten darf nur bestellt werden, wer die notwendige Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

Rechtsgrundlagen
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Brandenburgisches Datenschutzgesetz (BbgDSG)
Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG)

Ansprechpartner
Hauptamt
Frau Rügen
Telefon: (033204) 39148
E-Mail senden

Formulare
Allgemeiner Auskunftsantrag
Qualifizierter Auskunftsantrag

Schiedsstelle

Beschreibung
ÜBER DIE BEDEUTUNG DER VORGERICHTLICHEN STREITSCHLICHTUNG UND DIE ARBEIT DER SCHIEDSSTELLEN UND DER SCHIEDSPERSONEN
INFORMATIONEN ÜBER SCHIEDSAMT/SCHIEDSSTELLE FÜR BÜRGER

Schlagworte zur Kennzeichnung der Lage der Justiz sind seit längerer Zeit „Richtermangel“, „knappe Ressource Recht“, „drückende Geschäftslast“ und „überlange Verfahrensdauer“. Die zur Entlastung der überlasteten Gerichte angestellten Überlegungen, die teilweise auch in gesetzgeberische Maßnahmen mündeten, z.B. Änderungen von Verfahrensordnungen, haben nicht in dem erwarteten Maße gegriffen. Schnelle und wirksame Abhilfe ist darum notwendig. Vom Gesetzgeber ist zu fordern, dass alle wirklich geeigneten Instrumentarien zum Schutze der Justiz vor einer weiteren Überlastung genutzt werden.

Es ist bekannt und unbestritten, dass die bürgernahe Institution der Schiedsmänner und Schiedsfrauen in den strafrechtlichen Privatklageverfahren zu einer erheblichen Ent-lastung der Justiz geführt hat. Die Schiedspersonen sind bei bestimmten Privatklagedelikten dem Gerichts¬verfahren obligatorisch vorgeschaltet. Das bedeutet, dass bei

• Beleidigung
• Körperverletzung
• Sachbeschädigung
• Hausfriedensbruch
• Bedrohung
• Verletzung des Briefgeheimnisses und
• Rauschtaten bzgl. der vorgenannten Straftaten

nach § 380 der Strafprozessordnung (StPO) erst ein Schlichtungsversuch vor der Schiedsstelle unternommen werden muss, bevor die Sache vor das Gericht gebracht werden kann.
Dieser Schlichtungsversuch spart Geld, Zeit und Nerven und - da vor der Schiedsstelle keine Partei „gewinnt“ oder „verliert“ - ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Frieden von Dauer ist.

Der vor dem Schiedsamt / der Schiedsstelle geschlossene Vergleich ist sofort 30 Jahre lang vollstreckbar. Bei einer Vergleichsquote von über 50 % in Strafsachen wundert es dann nicht mehr, dass sich die Inanspruchnahme der Gerichte bei diesen Sachen signifikant verringert hat, weil die bürgerfreundliche Einrichtung der Schiedspersonen eine entsprechende „Filterwirkung“ entfaltet.

Auf Initiative der Justizministerinnen und Justizminister der Länder war eine Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht worden, die u.a. einen § 15 a des Einführungsgesetzes zur Zivilprozessordnung (EGZPO) zum Ziel hatte, der besagt, dass bei bestimmten Zivilstreitig-keiten der Schlichtungsversuch vor der Schlichtungsstelle ebenfalls obligatorisch ist, nämlich bei

• den in § 906 BGB geregelten Einwirkungen auf das Nachbargrundstück und in Streitigkeiten wegen .... Überwuchses (§ 910 BGB) ..... Hinüberfalls (§ 911 BGB) ....eines Grenzbaumes (§ 923 BGB) ....... Einhalten eines landesrechtlich gere¬gelten Grenzabstandes von Pflanzen,
• Verletzung der persönlichen Ehre, soweit nicht in Presse und Rundfunk begangen, hinsichtlich der Durchführung der obligatorischen vorgerichtlichen Streitschlichtung in Zivilstreitigkeiten haben sich die Schiedsfrauen und Schiedsmänner im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung durch die Ruhr-Universität in Bochum (Evaluation) in NRW als besonders positiv für die Bürgerinnen und Bürger erwiesen: sehr schnell, hohe Schlichtungsquote, hohe soziale und rechtliche Kompetenz und sehr hohe Parteienzufriedenheit.

Angesichts dieser Fakten hat die Vermittlung (Mediation) durch die Schiedsfrauen und Schiedsmänner als den ältesten institutionalisierten Mediatoren Deutschlands nicht nur einen hohen Stellenwert, sondern sie spart insbesondere den zunächst streitenden Parteien viel Geld, Nerven sowie Zeit, weil die Schiedspersonen typischerweise außerhalb der sonst üblichen Arbeitszeiten verhandeln. Dies führt in der überwiegenden Zahl der Fälle auch zu einer auf Dauer befriedenden Lösung zwischen den Parteien, die notfalls aber auch zwangsweise durch Vollstreckungsorgane der Gerichte durchgesetzt werden kann.

Der Gesetzgeber nutzt aber auch die doch hohe Einigungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die sích in der bemerkenswerten Vergleichsquote von fast 60 % der bei den Schiedsämtern und Schiedsstellen verhandelten Zivilstreitigkeiten ausweist.

Die Schiedspersonen werden von ihrer Gemeinde nach öffentlicher Ausschreibung der zu besetzenden Stelle für 5 Jahre gewählt, danach von den Leiterinnen und Leitern der zuständigen Amtsgerichte bestätigt und vereidigt. Diesen obliegt auch die Dienstaufsicht über die Tätigkeit der Schiedspersonen.

Gewählt werden kann jede unbescholtene Person, die (in der Regel) nicht jünger als 30 Jahre und nicht älter als 70 Jahre ist. Schiedspersonen sind zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet, die Verhandlungen vor der Schiedsstelle sind nicht öffentlich.

Die zurzeit etwa 10.000 Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich in 12 Bundesländern (in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen und Hamburg gibt es diese Institution nicht). Das Schiedsamt besteht seit dem 13. Oktober 1827.

Im Freistaat Sachsen haben die Schiedspersonen seit dem 1. Januar 2000 die Amtsbezeichnung Friedensrichterinnen und Friedensrichter. Da es sich bei den Schiedspersonen um juristische Laien handelt, ist eine gründliche Aus- und Weiterbildung für eine regelgerechte Ausübung des Amtes unbedingt erforderlich. Diese erfolgt zunächst einmal durch das Schiedsamtsseminar des Bundes Deutscher Schieds-männer und Schiedsfrauen e.V. – BDS - mit Sitz in Bochum, in dem Volljuristen in zweitägi-gen Kursen das notwendige Wissen sowohl über die Formalitäten des Schlichtungs¬verfahrens als auch über die für die Schiedspersonen relevanten Fragen aus dem Straf- und Zivilrecht vermitteln. Aus- und Weiterbildung geschehen ebenfalls in den jährlichen Dienstbesprechungen der Schiedspersonen mit ihren aufsichtsführenden Richterinnen und Richtern, weiterhin durch die 12 Landesvereinigungen und die (meistens) auf der Ebene der Landgerichtsbezirke gebildeten 77 Bezirksvereinigungen des BDS sowie durch Fachaufsätze in der monatlich erscheinenden Schiedsamtszeitung.

ZUSAMMENFASSUNG:
WARUM MAN BEI „BAGATELLSTREITIGKEITEN“ ZUR SCHIEDSSTELLE GEHEN SOLLTE

Die Institution der Schiedsfrauen und Schiedsmänner ist eine seit 1827 bestehende und funktionierende Organisation, die

• durch moderne Ländergesetze und entsprechende Verwaltungsvorschriften der jeweiligen Justizministerien eingehend geregelt ist,
• kostengünstig und bürgernah durch gewählte und geschulte ehrenamtlich tätige Frauen und Männer arbeitet,
• zeitnäher als die überlasteten Gerichte über einen Streit verhandeln kann,
• durch die Leiter(innen) der Amtsgerichte einer ständigen Aufsicht und Qualitätskontrolle unterliegt,
• nachweislich eine Schlichtungsquote von über 50 % erbringt,
• im Falle der Einigung der Parteien vollstreckbare Titel schafft,
• eine vorgerichtliche Schlichtungsstelle fern jeder sachfremden Interessen ist und sich damit für die Parteien wirklich völlig unparteiisch darbietet,
• im Falle des Schlichtungserfolges zu einer höheren Befriedung der ursprünglich streitenden Parteien führt als nach einer Entscheidung durch ein Urteil,
• bei Privatklageverfahren als einzige außergerichtliche Schlichtungsorganisation eine amtliche Bescheinigung der eventuellen Erfolglosigkeit des Sühneversuches (Sühne-bescheinigung) und in Zivilstreitigkeiten eine amtliche Erfolglosigkeitsbescheinigung zur Vorlage bei Gericht erteilen kann.

DAS VERFAHREN VOR DER SCHIEDSSTELLE - INFORMATIONEN FÜR ANTRAGSTELLER UND ANTRAGSGEGNER

Was ist geschehen?
Einer Person wurde von einer anderen etwas zugefügt, sie möchte einen Schaden ersetzt haben oder sie möchte, dass die andere Person etwas tut oder unterlässt.

Wann muss vor Klageerhebung ein Schlichtungsversuch stattfinden?
Bei Beleidigung – Körperverletzung – Sachbeschädigung – Hausfriedensbruch – Bedrohung - Verletzung des Briefgeheimnisses und den Rauschtaten (§ 323 a StGB) bezüglich der vorgenannten Delikte.

Das sind die so genannten PRIVATKLAGEDELIKTE.
• Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten wegen z.B. Überwuchs (Äste, Wurzeln), Hinüberfall (Laub/Früchte), Grenzbaum, Lärm, Rauch, etc., Grenzabstand von Pflanzen
• Bei Verletzung der persönlichen Ehre (nicht in Funk, Fernsehen, Presse begangen).

Das sind die so genannten ZIVILRECHTSSTREITIGKEITEN.

Was ist zu tun?
Die geschädigte Person stellt bei der Schiedsstelle einen Antrag auf Durchführung einer Schlichtungsverhandlung. Zur Antragstellung ist der Ausweis mitzubringen und ein Vorschuss (50 €) zu entrichten.
!!! Zuständig ist die Schiedsperson, in deren Bezirk die Gegenpartei wohnt !!!

Ladung der Parteien
Die Schiedsperson lädt die antragstellende Partei und die Gegenpartei zum Gütetermin bzw. zur Schlichtungsverhandlung. Die Verhandlung wird mit Hilfe von mediativen Gesprächs-techniken durchgeführt. Bei Privatklageverfahren (Strafsachen) und bei obligatorischem Schlichtungsversuch in Zivilsachen müssen die Parteien persönlich erscheinen.

Ergebnis der Verhandlung - Einigung:
Wenn sich die Parteien in der Verhandlung einigen, wird der Vergleich in einem Protokoll festgehalten, das von den Parteien unterschrieben wird. Der Vergleich ist ein Titel nach der ZPO und damit sofort 30 Jahre lang vollstreckbar!

(Das bedeutet: Erfüllt eine Partei die im Vergleich vereinbarten Auflagen nicht, so kann die andere eine Ausfertigung des Protokolls verlangen, um die Zwangsvollstreckung zu betreiben.) Der Vergleich beinhaltet in der Regel auch die Vereinbarung der Parteien über die Bezahlung der Kosten des Verfahrens. Auf Verlangen bekommen die Parteien eine Abschrift des Protokolls.

Keine Einigung:
Einigen sich die beiden Parteien nicht, so bekommt die antragstellende Partei eine Bescheinigung über die Erfolglosigkeit des Schlichtungsversuches, mit der sie bei der Klageerhebung vor Gericht dessen Durchführung nachweisen kann.

Bei Privatklageverfahren: Sühnebescheinigung
Bei Zivilstreitigkeiten: Erfolglosigkeitsbescheinigung
(Das gilt jedoch nur, wenn der Schlichtungsversuch obligatorisch ist!)

Die für die Stadt Beelitz zuständige Schiedsperson:
Fr. Petra Rimböck, Leiterin der Schiedsstelle, erreichen Sie über
Tel.: 0176 82655373

Bauordnung

+
Baugenehmigung

Kurzinformationen
Die Errichtung, die Änderung und die Nutzungsänderung baulicher Anlagen bedarf nach § 54 der Brandenburgischen Bauordnung grundsätzlich einer Baugenehmigung, es sei denn es handelt sich um ein genehmigungsfreies Vorhaben im Sinne des § 55 BbgBO. Die §§ 57 bis 59 BbgBO regeln die vereinfachten Baugenehmigungs-, die Bauanzeige- und die Vorbescheidsverfahren, die u.U. zum Tragen kommen können. Zuständig für Anträge auf Baugenehmigung ist die Untere Bauaufsichtsbehörde beim Landkreis Potsdam-Mittelmark. Eine Erstinformation über die erforderliche Bauantragstellung erteilt Ihnen gerne das Bauamt der Stadt Beelitz.

Sofern sich die Errichtung, die Änderung und die Nutzungsänderung baulicher Anlagen innerhalb des Sanierungsgebiets der historischen Altstadt von Beelitz befindet, benötigen Sie für das Bauvorhaben eine sanierungsrechtliche Genehmigung der Stadt Beelitz, unabhängig davon, ob es sich nach der Brandenburgischen Bauordnung um ein genehmigungspflichtiges oder genehmigungsfreies Vorhaben handelt. Ansprechpartner ist das Bauamt der Stadtverwaltung Beelitz.

Beschreibung
Bauvorlagen sind gemäß § 10 der Brandenburgischen Bauvorlagenverordnung erforderlich.

Rechtsgrundlagen
Brandenburgische Bauordnung (BbgBO)
Baugesetzbuch (BauGB)
Verordnung zur Feststellung der wasserrechtlichen Eignung von Bauprodukten durch Nachweise nach der Brandenburgischen Bauordnung (Brandenburgische Wasserbauprüfverordnung- BbgWBauPV)
Verordnung über die Gebühren in bauordnungsrechtlichen Angelegenheiten im Land Brandenburg (Brandenburgische Baugebührenordnung- BbgBauGebO)
Verordnung über Vorlagen und Nachweise in bauaufsichtlichen Verfahren im Land Brandenburg (Brandenburgische Bauvorlagenverordnung- BbgBauVorlV)
Verwaltungsvorschrift zur Brandenburgischen Bauvorlagenverordnung Bauvorlagenverordnung (VVBbgBauVorlV)
(Satzungen der Gemeinde)

Notwendige Unterlagen
Bauantragsunterlagen
Antrag auf sanierungsrechtliche Genehmigung

Fristen
ca. 4 Monate

Ansprechpartner
Bauamt

Frau Liß
Telefon: (033204) 39161
E-Mail senden

Herr Lindenau
Telefon: (033204) 39165
E-Mail senden

Herr Ohligschläger
Telefon: (033204) 39167
E-Mail senden

Frau Rudolph
Telefon: (033204) 39166
E-Mail senden

Einwohner- und Meldewesen

+
Amtliche Beglaubigung

von Schriftstücken und Unterschriften
Jede Behörde, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt ist befugt, Abschriften von Urkunden, die sie selbst erstellt hat, und Unterschriften zu beglaubigen. Darüber hinaus sind sie befugt, Abschriften zu beglaubigen, wenn die Urschrift von einer Behörde ausgestellt ist oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird, sofern nicht durch Rechtsvorschriften die Erteilung beglaubigter Abschriften aus amtlichen Registern und Archiven anderen Behörden ausschließlich vorbehalten ist.

Beschreibung

beglaubigt werden

  • Arbeitszeugnisse (Beurteilungen) für behördliche Zwecke
  • Schulzeugnisse, Diplome, Facharbeiterzeugnisse
  • SV-Bücher
  • Übersetzungen aus fremden Sprachen durch einen anerkannten Dolmetschers (z. B. Zeugnisse)
nicht beglaubigt werden
  • Personenstandsurkunden (Geburts-, Ehe- oder Sterbeurkunden, Scheidungsurteile)
  • Abschriften von Urkunden, z. B. von einer privaten Firma für eine private Firma
  • Abschriften vom Liegenschaftsamt

Rechtsgrundlagen
BGB, VwVfGBbg, Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Beelitz

notwendige Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Heimatpass bei ausländischen Staatsangehörigen
  • Originaldokument für die Beglaubigung von Kopien

Fristen
Die Beglaubigung wird sofort vorgenommen. Die Bearbeitungszeit ist abhängig vom Umfang der zu beglaubigenden behördlichen Schriftstücke.

Kosten

  • je Beglaubigung 2,00 EUR

Ansprechpartner

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
E-Mail senden

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Führungszeugnis

Kurzinformationen
Ein Führungszeugnis kann von Personen beantragt werden, die meldebehördlich mit ihrer Haupt- oder Nebenwohnung in der Gemeinde registriert sind. Die Person muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Vor dem 18. Lebensjahr muss der Antrag durch den gesetzlichen Vertreter gestellt werden.

Beschreibung
Sie erhalten Auskunft zu den eigenen ggf. vorhandenen Daten aus dem Bundeszentralregister. Wer ein Führungszeugnis beantragt, muss mitteilen, ob das Führungszeugnis für eine Behörde bestimmt ist oder ob das Führungszeugnis für andere Zwecke (z. B. Bewerbung) benötigt wird. Im Fall, dass eine Behörde ein Führungszeugnis verlangt, ist der Behördensitz, die Behörde und der Verwendungszweck zu benennen. Der Antragsteller kann verlangen, dass das Führungszeugnis nicht auf direktem Wege der anfordernden Behörde per Post zugestellt wird, sondern erst einem Amtsgericht seiner Wahl, um hier die Gelegenheit zur persönlichen Einsichtnahme zu bekommen. Der Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses muss persönlich gestellt werden.

Rechtsgrundlagen
Bundeszentralregistergesetz

Notwendige Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers
  • Persönliches Erscheinen ist erforderlich.

Fristen
2 - 3 Wochen

Kosten
Bei der Antragstellung ist eine Gebühr in Höhe von 13,00 EUR zu entrichten.

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
E-Mail senden

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Gewerbezentralregister

Kurzinformationen
Jeder Gewerbetreibende kann für sich als natürliche Person an seinem alleinigen oder dem Haupt- sowie Nebenwohnsitz einen Antrag stellen und erhält Auskunft zu seinen persönlichen Daten.

Beschreibung
Entgegennahme eines Antrages auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister für eine natürliche Person und Weiterleitung des Antrages an das betreffende Register.
Bei der Beantragung eines Auszuges aus dem Gewerbezentralregister ist zu erklären, ob der Auszug an den Firmensitz bzw. an eine Behörde gesandt werden soll. Der Behördensitz, die Behörde und der Verwendungszweck sind im letzteren Fall auch bei der Antragstellung mitzuteilen. Die Beantragung eines Auszuges aus dem Gewerbezentralregister als natürliche Person muss persönlich vorgenommen werden.

Rechtsgrundlagen
§ 14 Gewerbeordnung (GewO)

Notwendige Unterlagen
Personalausweis oder Reisepass

Fristen

  • 2 - 3 Wochen Bearbeitungszeit im Gewerbezentralregister beim Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof

Kosten
Bei Antragstellung ist eine Gebühr von 13 EUR zu entrichten.

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
E-Mail senden

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
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Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
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Hauptwohnung

Kurzinformationen
Eine Hauptwohnung ist für ledige Einwohner die vorwiegend benutzte Wohnung. Eine Hauptwohnung eines verheirateten Einwohners, der nicht dauernd getrennt von seiner Familie lebt, ist die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie. Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist die Meldepflicht von demjenigen zu erfüllen, in dessen Wohnung die Minderjährigen einziehen. Es besteht keine Abmeldepflicht bei der bisherigen Meldebehörde, sondern nur eine Anmeldepflicht bei Ihrer neuen zuständigen Meldebehörde. Bei Verzug in das Ausland oder bei der Aufgabe von Wohnungen innerhalb des Bundesgebietes ohne Bezug einer neuen Wohnung müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen abmelden.

Anmeldung der Hauptwohnung
Meldepflichtige Personen, die eine Wohnung in der Gemeinde nach Zuzug aus dem Bundesgebiet bzw. aus dem Ausland beziehen, müssen sich innerhalb von zwei Wochen nach Zuzug anmelden. Bei Zuzug einer Familie kann eine volljährige Person die Anmeldung für alle mitziehenden Familienmitglieder vornehmen. Bei jeder Anmeldung muss eine Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden. Diese Bestätigung des Wohnungsgebers über den Einzug/Auszug ist bei jeder Anmeldung und in wenigen Fällen auch bei der Abmeldung (z.B. Wegzug ins Ausland) vorzulegen. Die Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift des Vermieters, Name und Anschrift des Eigentümers, Einzugsdatum bzw. Auszugsdatum, Anschrift der Wohnung und die Namen der meldepflichtigen Personen. Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist die Meldepflicht von demjenigen zu erfüllen, in/aus dessen Wohnung die Minderjährigen ein- oder ausziehen. Für Binnenschiffer und Seeleute, Soldaten mit weniger als zweijähriger Dienstzeit und ähnliche Dienstverhältnisse, Aufenthalte in Beherbergungsstätten und Krankhäusern/Heimen sind gesonderte Regelungen zu beachten. Pfleger und Betreuer, deren Aufgabe die Aufenthaltsbestimmung einschließt, haben für die Pflegepersonen und Betreuten die Meldepflichtigen zu erfüllen.

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz

Notwendige Unterlagen

  • vollständig ausgefüllte Wohnungsgeberbestätigung nach §19 Bundesmeldegesetz
  • Personalausweis und/oder Reisepass
  • Alle Dokumente (z.B. Kinderausweise/-pässe, Personalausweise und Reisepässe) mitziehender Familienangehöriger
  • bei ausländischen Personen: Pass / ID-Card bei EU-Bürgern

Fristen
2 Wochen

Kosten
keine

Abmeldung der Hauptwohnung
Die Abmeldung kann durch eine volljährige Person für die gesamte Familie erfolgen. Die Abmeldung kann persönlich oder schriftlich vorgenommen werden. Der Meldeschein muss vollständig ausgefüllt und von der meldepflichtigen Person unterschrieben sein. Eine Abmeldung ist jedoch frühestens eine Woche vor Auszug möglich. Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist die Meldepflicht von demjenigen zu erfüllen, aus dessen Wohnung die Minderjährigen ausziehen. Pfleger und Betreuer, deren Aufgabe die Aufenthaltsbestimmung einschließt, haben für die Pflegepersonen und Betreuten die Meldepflichten zu erfüllen.

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz

Notwendige Unterlagen

  • Vollständig ausgefüllter und unterzeichneter Meldeschein.
  • Wohnungsgeberbescheinigung nach §19 Bundesmeldegesetz
  • Personalausweis oder Reisepass bei Vorsprache.
  • bei ausländischen Personen: Pass / ID-Card bei EU-Bürgern

Fristen
2 Wochen

Kosten
keine

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
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Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
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Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
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Kinderreisepass

Beschreibung
Ab 1. November 2007 können Kinder nicht mehr in den Reisepass ihrer Eltern eingetragen werden. Es ist jedoch möglich, für Kinder einen Kinderreisepass zu beantragen. Kinderreisepässe werden für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt und ist maximal 6 Jahre gültig. Der Kinderreisepass kann auf Antrag innerhalb der Laufzeit verlängert werden (Voraussetzungen wie bei der Neubeantragung). Verbindliche Auskünfte darüber, ob der Kinderreisepass im Zielstaat der Reise als Pass anerkannt wird, können nur deren Behörden erteilen, beispielsweise das Konsulat oder die Botschaft des Reiselandes.

Rechtsgrundlagen
Paßgesetz (PaßG)
Verordnung zur Durchführung des Passgesetzes (Passverordnung - PassV)

Notwendige Unterlagen

  • Vorhandene Personaldokumente
  • Personalausweise der Eltern
  • 1 aktuelles biometrisches Lichtbild lt. Fotomustertafel der Bundesdruckerei
  • Geburtsurkunde des Kindes oder Familienstammbuch
  • schriftliche Zustimmung beider Elternteile oder Sorgeberechtigten zur Ausstellung des Kinderpasses (Zustimmungserklärung)
  • bei alleinsorgeberechtigten Elternteilen der Sorgerechtsbeschluss oder das rechtskräftige Scheidungsurteil
  • evtl. Staatsangehörigkeitsausweis bzw. Einbürgerungsurkunde
  • weitere Unterlagen können im Einzelfall angefordert werden

Gültigkeit
6 Jahre, höchstens aber bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres.

Kosten
13 EUR, Verlängerung 6,- EUR

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
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Herr Brade
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Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
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Formulare
Zustimmungserklärung

Lohnsteuerkarte

Beschreibung
Mit der Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte wird die bisherige Lohnsteuerkarte in Papierform durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Der Arbeitgeber benötigt vom Arbeitnehmer bestimmte Informationen wie zum Beispiel Steuerklasse, Freibeträge, Religionszugehörigkeit, um die Lohnsteuer berechnen und an das Finanzamt abführen zu können. Bisher diente die Lohnsteuerkarte dabei als Träger dieser Information.
Seit dem Jahr 2012 sind diese Informationen in einer Datenbank der Finanzverwaltung hinterlegt und werden den Arbeitgebern elektronisch bereitgestellt. Aufgrund dieses Verfahrens ist eine Lohnsteuerkarte in Papierform nicht mehr notwendig.
Bei Beginn einer neuen Beschäftigung ab 2012 muss der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einmalig den Tag seiner Geburt sowie die steuerliche Identifikationsnummer (IdNr.) mitteilen, so dass der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale bei der Finanzverwaltung abrufen kann.
Hat das Arbeitsverhältnis bereits 2011 bestanden, liegen dem Arbeitgeber diese Informationen bereits vor.
Für alle Änderungen auf der Lohnsteuerkarte ist ab 2011 das Finanzamt zuständig.
Zuständiges Finanzamt für Beelitz ist das Finanzamt in Brandenburg an der Havel:
http://www.fa-brandenburg.brandenburg.de/

Sie benötigen Ihre Steueridentifikationsnummer? Unter folgendem Link können Sie die Nummer direkt beim Bundeszentralamt für Steuern anfordern:
https://www.bzst.de/DE/Steuern_National/Steuerliche_Identifikationsnummer/ID_Eingabeformular/ID_Node.html

Rechtsgrundlagen
Einkommensteuergesetz (EStG)
Bescheinigungsrichtlinien zur Anwendung des § 10 g Einkommenssteuergesetz

Kosten
keine

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
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Herr Brade
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Frau Wilke
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Meldebescheinigung

Kurzinformationen
Der Antragsteller muss mit Haupt- oder alleiniger Wohnung in der Gemeinde gemeldet sein. Die Beantragung kann persönlich, durch einen Bevollmächtigten oder schriftlich erfolgen.

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz

Notwendige Unterlagen

bei persönlicher Beantragung:
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass, bei ausländischen Bürgern der gültige Reisepass
  • bei Vertretung: Vollmacht mit Personalausweis des Antragstellers und des Bevollmächtigten
bei schriftlicher Beantragung:
  • formloser Antrag mit Angabe des Verwendungszweckes
  • Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses

Kosten
5,00 €

Ansprechpartner

Frau Laue
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Herr Brade
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Auskunft aus dem Melderegister

Kurzinformationen
Melderegisterauskünfte können an Bürger, Behörden oder Firmen zu namentlich bezeichneten Personen erteilt werden. Die Auskunftserteilung erfolgt grundsätzlich aus dem aktuellen Melderegister. Das aktuelle Melderegister enthält alle Daten von Einwohnern, die gegenwärtig in der Gemeinde gemeldet sind und Einwohner, die nicht länger als fünf Jahre verzogen bzw. verstorben sind.

Beschreibung
Das historische Melderegister enthält alle Daten von Einwohnern, die länger als fünf Jahre verzogen bzw. verstorben sind. Anfragen über Einwohner, die länger als 50 Jahre verstorben bzw. verzogen sind, sind beim Stadtarchiv zu stellen. Nur wenn ein ausdrückliches Ersuchen des/der Antragstellers/in vorliegt, wird auch geprüft, ob die Person in dem archivierten Datenbestand zu ermitteln ist.

Rechtsgrundlage
§§44 ff Bundesmeldegesetz

Notwendige Unterlagen

bei persönlicher Vorsprache:
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Antrag auf Auskunft aus dem Melderegister
beim schriftlichen Auskunftsersuchen:
  • Antrag auf Auskunft aus dem Melderegister
  • Verrechnungsscheck oder Bankeinzugsermächtigung

Kosten
Die von Ihnen erbetene Melderegisterauskunft ist gebührenpflichtig. Die Gebühren werden je gesuchte Person erhoben.

  • einfache Melderegisterauskunft: 10,00 €
  • erweiterte Melderegisterauskunft: 12,00 €. Für diese Auskunft ist ein rechtliches oder berechtigtes Interesse glaubhaft zu machen.
  • Auskunft mit größerem Verwaltungsaufwand: Abhängig vom Aufwand ab 13,00 €

Formulare
Antrag auf Auskunft aus dem Melderegister

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Laue
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Herr Brade
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Nebenwohnung

Rechtsgrundlagen
Bundesmeldegesetz

Notwendige Unterlagen

  • siehe Hauptwohnung

Fristen
2 Wochen

Kosten
keine

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
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Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
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Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
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Personalausweis

Rechtsgrundlagen
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Bundespersonalausweisgesetz

Gültigkeit

  • Ausstellung ab dem 24. Lebensjahr – 10 Jahre
  • Ausstellung unter dem 24. Lebensjahr – 6 Jahre
  • Vorläufiger Personalausweis 3 Monate

Kosten

  • Antragsteller ab dem 24. Lebensjahr 28,80 EUR
  • Antragsteller unter dem 24. Lebensjahr 22,80 €
  • vorläufiger Personalausweis 10,00 €

Befreiung von der Ausweispflicht Von der Ausweispflicht können befreit werden

  • Personen, für die zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein Betreuer nicht nur durch einstweilige Anordnung bestellt ist; dies gilt auch, wenn der Aufgabenkreis des Betreuers die in § 1896 Abs. 4 und § 1905 des Bürgerlichen Gesetzbuches bezeichneten Angelegenheiten nicht umfasst
  • Personen, die voraussichtlich dauernd in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder in ähnlichen Einrichtungen untergebracht sind, oder sich voraussichtlich auf Dauer wegen einer körperlichen Behinderung nicht oder nur in Begleitung in der Öffentlichkeit zu bewegen vermögen

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
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Frau Laue
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Frau Wilke
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Reisepass

Beschreibung
In der Regel darf jeder nur einen Reisepass bzw. vorläufigen Reisepass besitzen. In begründeten Ausnahmefällen kann man zwei Pässe besitzen, wovon der zweite jedoch nur 6 Jahre gültig ist. Die Eintragung eines Kindes in den Reisepass der Eltern ist seit dem 01.November 2007 nicht mehr zulässig. Die Verlängerung eines Reisepasses ist nicht möglich, es kann nur ein neues Dokument ausgestellt werden.

Ein Pass kann in begründeten Fällen versagt werden. Bei der Antragstellung dürfen keine Passversagungsgründe vorliegen. Der Passinhaber ist verpflichtet, den Verlust und das Wiederauffinden eines in Verlust geratenen Reisepasses oder vorläufigen Reisepasses der Passbehörde, in deren Zuständigkeit er meldebehördlich registriert ist, unverzüglich anzuzeigen. Wenn der neue Pass gegen Unterschrift abgeholt wird, ist ein im Besitz befindlicher alter Pass abzugeben.

Ein vorläufiger Reisepass kann nur im Ausnahmefall ausgestellt werden, wenn die Zeit für die Ausstellung eines Express-Passes nicht mehr ausreicht. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Rechtsgrundlagen
Paßgesetz (PaßG) vom vom 26. Februar 2008
Verordnung zur Durchführung des Passgesetzes (Passverordnung - PassV) vom 19. Oktober 2007

Notwendige Unterlagen

  • Ein aktuelles Lichtbild (35 x 45 mm) lt. Fotomustertafel der Bundesdruckerei
  • Personalausweis, bisheriger Pass (auch wenn ungültig) oder Kinderausweis/-pass
  • Familienstammbuch oder Geburts- bzw. Heiratsurkunde
  • Für Personen unter 18 Jahre: siehe Kinderreisepass
Der Antrag muß persönlich unterschrieben werden.

Fristen
Die Anträge werden zur Herstellung der Dokumente an die Bundesdruckerei weitergeleitet, die Bearbeitungszeit beträgt ca. 3 - 4 Wochen. Vor Urlaubs- und Ferienzeiten ist mit einer längeren Bearbeitungsdauer zu rechnen. Ist die Aushändigung eines Reisepasses nicht rechtzeitig zum erstmaligen Gebrauch möglich, ist der Reisepass im Expressverfahren zu beantragen (Herstellungsdauer durch die Bundesdruckerei: höchstens 72 Stunden).

Die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses ist nur in glaubhaft gemachten Notfällen möglich, wenn er innerhalb von 72 Stunden benötigt wird. Dafür geeignete Unterlagen sind vorzulegen.

Gültigkeit:

  • Ausstellung ab dem 24. Lebensjahr - 10 Jahre
  • Ausstellung unter dem 24. Lebensjahr - 6 Jahre
  • Vorläufiger Reisepass - 1 Jahr

Kosten

  • Antragsteller ab dem 24. Lebensjahr 60,- €
  • Antragsteller unter dem 24. Lebensjahr 37,50 €
  • Vorläufiger Reisepass 26,00 EUR
  • Expressgebühr (Lieferung innerhalb 1 Woche) 32,- € zusätzlich
  • Gebühr für 48-seitigen Pass 22,- € zusätzlich

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
E-Mail senden

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis

Annahme von vollständigen Anträgen auf Erteilung einer Fahrerlaubnis und Weiterleitung an die Führerscheinstelle.

Formulare

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Laue
Telefon: (033204) 39184
E-Mail senden

Herr Brade
Telefon: (033204) 39185
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Grünflächen/Umwelt

+
Baumfällgenehmigung

Kurzinformationen
Wer einen Baum fällen will muss einen Antrag beim Landratsamt/Umweltamt stellen.

Der Ortsteil Fichtenwalde hat eine eigene Baumschutzsatzung. Hier ist der Antrag beim Bauamt der Stadtverwaltung Beelitz zu stellen.

Ansprechpartner
Bauamt

Frau Rudolph
Telefon: (033204) 39166
E-Mail senden

Formulare
Baumfällantrag für den Ortsteil Fichtenwalde
Baumfällantrag für die übrigen Beelitzer Ortsteile

Kasse

+
Einzugsermächtigung / SEPA-Lastschriftmandat

Erteilung einer Einzugsermächtigung und eines SEPA-Lastschriftmandats nach Verordnung (EU) Nr. 260/2012

Durch die Teilnahme am Lastschriftverfahren werden Ihre Zahlungen gegenüber der Stadt Beelitz wesentlich erleichtert.
Die Teilnahme am Lastschriftverfahren ist freiwillig. Die zu leistenden Abgaben werden frühestens am Fälligkeitstermin von Ihrem Konto abgebucht.

  • Ihre Vorteile:
  • Sie zahlen immer den richtigen Betrag, auch wenn sich die Höhe Ihrer Zahlungsverpflichtung ändert.
  • Sie sparen sich das Überweisen der Forderungen.
  • Alle Zahlungen erfolgen pünktlich. Mahnungen mit zusätzlichen Gebühren und Säumniszuschlägen entfallen.

Im Zusammenhang mit der Schaffung eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraumes (SEPA) kommt es auch zu Änderungen beim Lastschriftverfahren.
Sie können weiterhin jeder Abbuchung widersprechen. Die Frist, in der Sie von Ihrem Geldinstitut die Widergutschrift des abgebuchten Betrages verlangen können, beträgt jetzt acht Wochen. Um einen reibungslosen Übergang vom „alten“ Recht auf das „neue“ SEPA-Recht zu ermöglichen, wird Ihnen ein sogenanntes Kombi-Lastschriftmandat zur Verfügung gestellt, das die Teilnahme an beiden Verfahren ermöglicht.

Was müssen Sie tun?
Bitte füllen Sie die Einzugsermächtigung / das SEPA-Lastschriftmandat aus und schicken Sie das unterschriebene Formular im Original an die Stadt Beelitz zurück.

  • Beachten Sie bitte Folgendes:
  • Entstehen der Stadtkasse im Rahmen des Lastschriftverfahrens Kosten, die Sie zu vertreten haben, weil z.B. eine Lastschrift mangels Deckung nicht eingelöst werden konnte, so sind diese Kosten von Ihnen zu tragen.
  • Das Mandat gilt nur für das angegebene Kassenzeichen.
  • Haben Sie aufgrund mehrerer Zahlungsverpflichtungen mehrere Kassenkonten, dann ist für jedes Kassenkonto ein eigenes Mandat auszufüllen.
  • Bei einer Änderung des Kassenzeichens, welches Ihnen per Bescheid mitgeteilt wird, wird die bestehende Ermächtigung nicht übernommen.

Ansprechpartner
Kämmerei

Frau Seehaus
Telefon: (033204) 39173
E-Mail senden

Frau Fischer
Telefon: (033204) 39174
E-Mail senden

Formulare
Einzugsermächtigungsvordruck

Liegenschaften

+
Gebäudemanagement

Ansprechpartner
Hauptamt
Frau Michael
Telefon: (033204) 39144
E-Mail senden

Grundstücksangelegenheiten

Kurzinformationen
Der Sachbereich Liegenschaften der Stadtverwaltung Beelitz bearbeitet und erteilt Auskünfte zu folgenden Themenbereichen:

Grundstücksverkehr bebauter und unbebauter  Grundstücke (An- u. Verkauf, Tausch)
Verwaltung unbebauter Grundstücke wie Gärten, Erholungsgrundstücke  und Garagengrundstücke der Stadt  und der von ihr gesetzlich vertretenen bzw. von ihr öffentlich genutzten Grundstücke betreffende Angelegenheiten

Beschreibung
Grundstücksverkehr

Ankauf, Verkauf, Tausch bebauter und unbebauter städtischer Grundstücke

Einräumung/Aufhebung von Erbbaurechten an städtischen Grundstücken

Einräumung/Aufhebung von Grunddienstbarkeiten/Baulasten zugunsten der Stadt bzw. einem städtischen Grundstück bzw.  zulasten städtischer Grundstücke

Abwicklung von Grundstücksankäufen nach dem Sachenrechtsänderungs-gesetz

Ausübung von Ankaufs-, Vorkaufs-, Wiederkaufs-, Rückerwerbs- und Rücktrittsrechten

Öffentliche Ausschreibung und Verkauf von Baugrundstücken für Wohn- und Gewerbebebauung

Rückständiger Grunderwerb öffentlich genutzter, privater Grundstücke nach dem Verkehrsflächenbereinigungsgesetz

Grundstücksverwaltung

Verpachtung  von Garagen-, Garten- und landwirtschaftlich genutzten Grundstücken

Abwicklung von Pachtverträgen nach dem Schuldrechtsanpassungsgesetz

Verwaltung von Grundstücken, die der gesetzlichen Vertretung nach   § 11 VermG und Art. 233 § 2 EGBGB  unterliegen

Abwicklung von Verfahren nach dem Vermögensgesetz, dem Investitionsvorranggesetz und dem Vermögenszuordnungsgesetz

Rechtsgrundlagen
Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) und Bürgerleiches Gesetzbuch (BGB)
Vermögensgesetz (VermG)
Vermögenszuordnungsgesetz (VZOG)
Sachenrechtsbereinigungsgesetz (SachRBerG)
Schuldrechtsanpassungsgesetz (SchuldRAnpG)
Verkehrsflächenbereinigungsgesetz (VerkFlBerG)
Grundbuchbereinigungsgesetz (GrBberG) u. a.

Kosten
Die Gebühren richten sich nach der Verwaltungsgebührensatzungder Gemeinde (https://www.beelitz-online.de/ris/ti-1-beelitz/ unter Allgemeine Informationen - Satzungen der Stadt/WAZN).

Ansprechpartner
Bürgermeister

Frau Liß
Telefon: (033204) 39132
E-Mail senden

Frau Käthe
Telefon: (033204) 39133
E-Mail senden

Ordnung und Sicherheit

+
Gaststättengewerbe, vorübergehendes Gaststättengewerbe anzeigen

Kurzinformationen
„Wer anlassbezogen vorübergehend ein Gaststättengewerbe betreiben will, hat dies unter Verwendung des Vordrucks nach dem Muster der Anlage zu diesem Gesetz (Anzeige eines vorübergehenden Gaststättengewerbes - Gagev) zwei Wochen vor Beginn des Betriebes (Posteingang), der für den betreffenden Ort zuständigen Behörde schriftlich anzuzeigen. Die Behörde bescheinigt den Empfang der Anzeige...“

Beschreibung
Die Beantragung zur Erteilung einer Erlaubnis zum Betreiben eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes muss auf einem Formblatt erfolgen, muss eigenhändig unterschrieben sein und kann per Post zugesandt werden.

Für Veranstaltungen, die in Gebäuden stattfinden, muss die Zustimmung des Bauaufsichtsamtes durch die Gewerbebehörde eingeholt werden.

Rechtsgrundlagen
Gewerbeordnung (GewO)
Brandenburgisches Gaststättengesetz (BbgGastG)
Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Brandenburgischen Gaststättengesetz (Brandenburgische Gaststättengesetzzuständigkeitsverordnung- BbgGastGZV)
Verordnung über die Verwaltungsgebühren im Geschäftsbereich des Ministers für Wirtschaft (MWGebO) vom 3. Nov. 2008

Notwendige Unterlagen
Antrag

Fristen
3 - 5 Tage

Kosten
Einmalgebühr in Höhe von 10 - 512 EUR

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183 E-Mail senden

Formulare
Anzeige eines vorübergehenden Gaststättengewerbes

Gewerbe

Kurzinformationen
Ein Gewerbe ist jede erlaubte selbständige zum Zwecke der Gewinnerzielung vorgenommene nach außen erkennbare Tätigkeit, die planmäßig und für eine gewisse Dauer ausgeübt wird und kein „freier Beruf“ ist.

Rechtsgrundlagen
Gewerbeordnung (GewO)
Einkommensteuergesetz (EStG)
Gewerbesteuergesetz (GewStG)

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183
E-Mail senden

Gewerbe, abmelden

Kurzinformationen
Anzeige der Beendigung (=Abmelden) eines stehenden Gewerbes.

Beschreibung
Die endgültige Aufgabe eines stehenden Gewerbetriebes, einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle ist der für den betreffenden Ort zuständigen Behörde gleichzeitig anzuzeigen. Anzeigepflichtig sind natürliche und juristische Personen (Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eingetragene Genossenschaft oder eingetragener Verein).

Die Abmeldung nur eines Teils der ausgeübten Tätigkeit ist nicht anzeigepflichtig. Sie kann jedoch als freiwillige Meldung (Korrektur unrichtig gewordener Daten) kostenfrei vorgenommen werden.

Rechtsgrundlagen
§§ 14 und 15 Gewerbeordnung (GewO)

Notwendige Unterlagen

  • bei persönlicher Erstattung der Anzeige:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei Vertretung:
  • Vollmacht mit Personalausweis des Antragstellers und des Bevollmächtigten

Kosten
Die Bescheinigung der Gewerbeabmeldung erfolgt gebührenfrei.

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183
E-Mail senden

Formulare
Beiblatt Gewerbeabmeldung
Gewerbeabmeldung

Gewerbe, anmelden

Kurzinformationen
Anzeige (=Anmeldung) des Beginns eines stehenden Gewerbes.

Beschreibung
Wer den selbständigen Betrieb eines stehenden Gewerbes, den Betrieb einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle anfängt, muss dies der für den betreffenden Ort zuständigen Behörde gleichzeitig anzeigen. Anzuzeigen sind weiterhin die Verlegung des Betriebs, der Wechsel oder die Ausdehnung des Gegenstandes des Gewerbes sowie die Betriebsaufgabe.

Anzeigepflichtig ist der Gewerbetreibende selbst. Bei einem Einzelunternehmen ist dies der Inhaber, bei einer Personengesellschaft alle persönlich haftenden, vertretungsberechtigten Gesellschafter und bei einer Kapitalgesellschaft der vertretungsberechtigte Geschäftsführer (GmbH) bzw. der Vorstand (AG).

Die Bescheinigung der Anzeige berechtigt nicht zum Beginn oder zur Änderung oder Erweiterung oder Verlegung eines Gewerbebetriebes, wenn dafür eine Erlaubnis oder eine Eintragung in die Handwerksrolle notwendig ist.

Ausländer, mit Ausnahme der EU-/EWR-Ausländer, die in eigener Person im Inland eine gewerbliche Tätigkeit ausüben wollen, bedürfen einer Aufenthaltsgenehmigung der dafür zuständigen Ausländerbehörde, nach der ihnen die Ausübung des betreffenden Gewerbes ausländerrechtlich gestattet ist.

Die Gewerbeanmeldung schließt nicht eine Genehmigung der geplanten Nutzung eines Gewerbeobjektes ein. Beabsichtigen Sie zur Ausübung des Ihnen erlaubten bzw. geplanten Gewerbes vorhandene bauliche Anlagen oder Teile davon und Grundstücksflächen zu nutzen, für die in der Ihnen bisher vorliegenden Baugenehmigung eine andere Nutzung festgeschrieben ist, so gehört Ihr Bauvorhaben nach § 54 der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO) zu den genehmigungspflichtigen Vorhaben. Bitte informieren Sie sich, ob ein Antrag auf Nutzungsänderung erforderlich ist.

Rechtsgrundlagen
§§ 14 und 15 Gewerbeordnung (GewO)

Notwendige Unterlagen

  • bei persönlicher Erstattung der Anzeige:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei Vertretung:
  • Vollmacht mit Personalausweis des Antragstellers und des Bevollmächtigten
  • ausgefüllter und unterschriebener Vordruck zur Gewerbeanmeldung (bei persönlichem Erscheinen des Gewerbetreibenden i. d. R. nicht erforderlich).
  • bei juristischen Personen:
  • Kopie des aktuellen Registerauszuges (z. B. Handelsregister, Genossenschafts- oder Vereinsregister) bzw. Kopie des Gesellschafterbeschlusses und der Anmeldung beim Amtsgericht
  • Abschrift des notariell beurkundeten Gründungsvertrages
  • Vollmacht der Gründer zur Anmeldung des Gewerbebeginns, sofern Gewerbeanzeige vor der Eintragung des Unternehmens in das Handelsregister erfolgt, wie z. B. bei einer "GmbH i.G.".

Kosten
natürliche Person: 26,-€
juristische Person mit einem gesetzlichen Vertreter: 31,-€
für jeden weiteren gesetzlichen Vertreter: 13,-€
beim Ausschank alkoholischer Getränke erhöht sich die Gebühr für jede natürliche Person und jeden gesetzlichen Vertreter um 8,-€

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183
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Formulare
Beiblatt Gewerbeanmeldung
Gewerbeanmeldung

Gewerbe, ummelden

Kurzinformationen
Anzeige wesentlicher Änderungen(=Ummelden) eines stehenden Gewerbebetriebes, insbesondere Verlegung des Standorts und Änderung des Gewerbegegenstandes.

Beschreibung
Die Verlegung eines stehenden Gewerbebetriebes innerhalb des Bereiches einer Behörde, ein Wechsel des Gegenstandes des Gewerbes oder eine Ausdehnung auf Waren oder Leistungen, die bei dem Gewerbebetrieb der bereits früher angemeldeten Art nicht geschäftsüblich sind, ist durch den Gewerbetreibenden der zuständigen Behörde gleichzeitig anzuzeigen. Das Unterlassen der Anzeige zur Ummeldung des Gewerbes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Anzeigepflichtig ist der Gewerbetreibende selbst. Bei einem Einzelunternehmen ist dies der Inhaber, bei einer Personengesellschaft alle persönlich haftenden, vertretungsberechtigten Gesellschafter und bei einer Kapitalgesellschaft der vertretungsberechtigte Geschäftsführer (GmbH) bzw. der Vorstand (AG).

Die Bescheinigung der Anzeige berechtigt nicht zum Beginn oder zur Änderung oder Erweiterung oder Verlegung eines Gewerbebetriebes, wenn dafür eine Erlaubnis oder eine Eintragung in die Handwerksrolle notwendig ist.

Die Gewerbeummeldung schließt nicht eine Genehmigung der geplanten Nutzung eines Gewerbeobjektes ein. Beabsichtigen Sie zur Ausübung des Ihnen erlaubten bzw. geplanten Gewerbes vorhandene bauliche Anlagen oder Teile davon und Grundstücksflächen zu nutzen, für die in der Ihnen bisher vorliegenden Baugenehmigung eine andere Nutzung festgeschrieben ist, so gehört Ihr Bauvorhaben nach § 54 Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) zu den genehmigungspflichtigen Vorhaben. Bitte informieren Sie sich, ob ein Antrag auf Nutzungsänderung erforderlich ist.

Rechtsgrundlagen
§ 14 Gewerbeordnung (GewO)

Notwendige Unterlagen

  • ausgefüllter und unterschriebener Vordruck zur Gewerbeummeldung
  • ausgefülltes Beiblatt zur Ummeldung bei mehreren Geschäftsführern
  • bei persönlicher Erstattung der Anzeige:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • bei Vertretung:
  • Vollmacht mit Personalausweis des Antragstellers und des Bevollmächtigten
  • bei juristischen Personen:
  • Kopie des aktuellen Registerauszuges (z. B. Handelsregister, Genossenschafts- oder Vereinsregister) bzw. Kopie des Gesellschafterbeschlusses und der Anmeldung beim Amtsgericht
  • Abschrift des notariell beurkundeten Gründungsvertrages
  • Vollmacht der Gründer zur Anmeldung des Gewerbebeginns, sofern Gewerbeanzeige vor der Eintragung des Unternehmens in das Handelsregister erfolgt, wie z. B. bei einer "GmbH i.G.".

Kosten
natürliche und juristische Personen: 20,-€

beim Ausschank alkoholischer Getränke (§ 3 Abs. 1 BbgGastG) erhöht sich die Gebühr für jede natürliche Person und jeden gesetzlichen Vertreter um 8,-€

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183
E-Mail senden

Formulare
Gewerbeummeldung

Gewerbeangelegenheiten

Kurzinformationen
Das Gewerbeamt nimmt Gewerbean-, um- oder abmeldung entgegen, bearbeitet Anträge auf gewerberechtliche Erlaubnisse (z.B. Reisegewerbe, Erlaubnisse nach § 34c der GewO, Marktfestsetzungen) einschließlich Gaststättenerlaubnisse und überwacht die gewerbliche Tätigkeit in der Gemeinde nach der Gewerbeordnung. Es nimmt Aufgaben nach dem Jugendschutzgesetz wahr.

Beschreibung
Die gewerberechtlichen Aufgaben sind zu unterscheiden von Aufgaben der Gewerbeaufsicht. Gewerbeaufsichtliche Vorschriften dienen dem Schutz von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz und werden vom Landesamt für Arbeitsschutz wahrgenommen.

Rechtsgrundlagen
Gewerbeordnung (GewO)
Brandenburgisches Gaststättengesetz (BbgGastG)
Jugendschutzgesetz (JuSchG)
Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Jugendschutzgesetz (Jugendschutzzuständigkeitsverordnung- JuSchZV)
Brandenburgisches Ladenöffnungsgesetz (BbgLöG) Vom 27. November 2006
Verordnung über die Verwaltungsgebühren im Geschäftsbereich des Ministers für Wirtschaft (MWGebO) vom 3. Nov. 2008

Notwendige Unterlagen

  • Personalausweis
  • bei juristischen Personen zusätzlich der Auszug aus dem Handelsregister
  • bei der Anmeldung eines Handwerks ist die Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich
  • Soll ein erlaubnispflichtiges Gewerbe angemeldet werden sind weitere Unterlagen erforderlich.

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Höfler
Telefon: (033204) 39183
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Halten, Ausbilden bzw. Abrichten von Hunden nach § 10 HundehV, Erlaubnis beantragen

Beschreibung

1. Die Haltung der folgenden Rassen und deren Kreuzungen sind verboten (unwiderlegbar gefährliche Hunde):

  • American Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa Inu

Ein Hundehalter, der für seinen Hund am 01.08.2000 ein vom Ordnungsamt ausgestelltes Negativzeugnis oder eine Erlaubnis vorweisen kann, kommt in den Genuss einer Übergangsregelung und darf den Hund bis an sein Lebensende unter bestimmten Voraussetzungen halten:

Der Halter muss volljährig sein.

Er muss seine Zuverlässigkeit über ein Führungszeugnis nachweisen.

Er muss seine Sachkunde im Umgang mit dem Hund durch Ablegen einer Prüfung unter Beweis stellen.

Der Hund muss mit einem Micro-Transponder (ISO-Standard) gekennzeichnet und kastriert bzw. sterilisiert werden.

Er muß eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro für Personenschäden und 250.000 Euro für sonstige Schäden abschließen und unterhalten.

Kann der Halter alle Voraussetzungen erfüllen, erhält er vom Ordnungsamt eine Erlaubnis zur Haltung des Hundes und eine rote Plakette, die der Hund beim Ausführen tragen muss. Die Erlaubnis wird befristet erteilt. Alle 2 Jahre muss der Halter eine neue Sachkundeprüfung ab- und ein neues Führungszeugnis vorlegen. Wichtig: Der Hund darf ausserhalb des befriedeten Besitztums nur angeleint und mit Maulkorb ausgeführt werden. Für nach dem 31.07.2000 neu angeschaffte Hunde und für ältere Hunde dieser Rassen bzw. Kreuzungen, für die der Halter am 01.08.2000 weder ein Negativzeugnis noch eine Erlaubnis hatte, gilt: Die Haltung ist ausnahmlos verboten. Die Hunde müssen abgegeben werden bzw. werden vom Ordnungsamt eingezogen.


2. Eine Erlaubnispflicht besteht für Hunde der Rassen und deren Kreuzungen (widerlegbar gefährliche Hunde):

  • Alano
  • Bullmastiff
  • Cane Corso
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Español
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler

Wichtig: Bis zur Erteilung des Negativzeugnisses gilt der Hund als gefährlich. Der Halter muss also alle Vorschriften, die für gefährliche Hunde gelten (insbesondere ständiger Leinen- und Maulkorbzwang) beachten.

Der Halter eines Hundes der 2. Kategorie kann gegenüber dem Ordnungsamt für seinen Hund die Gefährlichkeit widerlegen.

Es muss eine entsprechendes Sachverständigengutachten, dass den Hund als ungefährlich einschätzt, vorgelegt werden.

Der Halter muss seine Zuverlässigkeit über ein Führungszeugnis nachweisen.

Der Hund muss mit einem Microchip-Transponder (ISO-Standard) gekennzeichnet werden.

Erfüllt der Halter alle Voraussetzungen, erhält er vom Ordnungsamt ein Negativzeugnis und eine grüne Plakette, die der Hund beim Ausführen tragen muss.

Rechtsgrundlagen
Hundehalterverordnung
§30 Bundeszentralregister
(Satzungen der Gemeinde)

Notwendige Unterlagen

  • 1. Kategorie
  • Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes
  • Nachweis der Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Nachweis über die erforderliche Sachkunde
  • aktuelles Führungszeugnis
  • Kennzeichnung des Hundes mittels Microchip-Transponder
  • Haftpflichtversicherung
  • Nachweis der verhaltensgerechten und ausbruchsicheren Unterbringung des Hundes in einem
  • Einfamilienhaus oder vergleichbare Unterbringung
  • 2. Kategorie
  • Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes
  • Nachweis der Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Nachweis über die erforderliche Sachkunde
  • aktuelles Führungszeugnis
  • Kennzeichnung des Hundes mittels Microchip-Transponder
  • Haftpflichtversicherung
  • Antrag auf Erteilung eines Negativzeugnisses
  • Gutachten eines anerkannten Sachverständigen über das Verhalten des Hundes

Persönliches Erscheinen ist erforderlich.

Verstöße gegen die genannten Bestimmungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 EUR bzw. bis zu 50.000 EUR geahndet werden.

Fristen
5 Tage bei Vorhandensein aller Unterlagen

Kosten
Erlaubnis: Einmalgebühr in Höhe von 100 €
Negativzeugnis: Einmalgebühr in Höhe zwischen 50 bis 100 €

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Herr Ahlfeld
Telefon: (033204) 39180
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Formulare
Antrag Erteilung Erlaubnis § 10 HundehV
Anzeige Hundehaltung § 6 HundehV

Hundehaltung

Kurzinformationen
Das Ordnungsamt überwacht die Hundehalter nach der Hundehalterverordnung, stellt fest, welche Hunde als gefährlich gelten, betreibt Erlaubnis- und Untersagungsverfahren, sorgt für die Kennzeichnung von bestimmten Hunden, setzt Leinenzwänge nach der Hundehalterverordnung fest. Es verfolgt auch Verstöße gegen die einschlägigen Vorschriften der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit der Gemeinde, z.B. wegen der Verunreinigung von öffentlichen Anlagen und Verkehrsfläche durch Hunde.

Rechtsgrundlagen
Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV)
Hundehalterverordnung (HundehV)
Brandenburgisches Naturschutzgesetzes (Bbg NatschG)
Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG)
Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland (Hundeverbringungs- und einfuhrverordnung - HundVerbrEinfVO)
(Ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde)

Notwendige Unterlagen

  • für Negativzeugnis (Nachweis, dass der Hund trotz Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse oder Gruppe nicht gefährlich ist): Angaben zum Hund (u.a. Mikrochip-Transponder Nachweis), Negativgutachten eines Sachverständigen, Führungszeugnis
  • für Erlaubnis nach § 10 HundehV: Angaben zum Hund (u.a. Mikrochip-Transponder-Nachweis), Führungszeugnis, Sachkundenachweis, Versicherungsnachweis
  • für Anzeige von Hunden, die mind. 20 kg wiegen oder 40 cm Widerristhöhe aufweisen: Angaben zum Hund (u.a. Mikrochip Transponder-Nachweis), Führungszeugnis

Kosten
Verordnung über die Gebühren für Amtshandlungen im Geschäftsbereich des Ministers des Innern (GebOMI)

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Herr Ahlfeld
Telefon: (033204) 39180
E-Mail senden

Formulare
Antrag Erteilung Erlaubnis § 10 HundehV
Antrag Erteilung Negativzeugnis § 8 Abs. 3 HundehV
Anzeige Hundehaltung § 6 HundehV

Merkblätter
Merkblatt HundehV
Infoblatt HundVO

Negativzeugnis für gefährliche Hunde nach § 8 (3) HundehV, beantragen
  • Beschreibung
  • Der Hund muss das erste Lebensjahr vollendet haben.
  • Der Hund ist dauerhaft mit Hilfe eines Mikrochip Transponders gemäß ISO-Standard gekennzeichnet.
  • Die örtliche Ordnungsbehörde erteilt eine Bescheinigung (Negativzeugnis).
  • Mit dem Negativzeugnis erhält der Hundehalter eine Plakette
  • Das Negativzeugnis verliert mit dem Wechsel des Hundehalters sowie nach Feststellung der Gefährlichkeit des Hundes seine Gültigkeit.

Rechtsgrundlagen
Hundehalterverordnung
§30 Bundeszentralregister
(Satzungen der Gemeinde)

Notwendige Unterlagen

  • Kennzeichnung des Hundes mittels Microchip-Transponder
  • aktuelles Führungszeugnis
  • Antrag auf Erteilung eines Negativzeugnisses
  • Gutachten eines anerkannten Sachverständigen über das Verhalten des Hundes

Kosten
Negativzeugnis: Einmalgebühr in Höhe zwischen 50 bis 100 €

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Herr Ahlfeld
Telefon: (033204) 39180
E-Mail senden

Formulare
Antrag Erteilung Negativzeugnis § 8 Abs. 3 HundehV

Merkblätter

Immissionsschutz

Kurzinformationen
Unter Immissionen werden die auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen verstanden.

Beschreibung
Bei Immissionen (schädlichen Umwelteinwirkungen durch Lärm, Gerüche, Staub etc.) unterscheidet man - vereinfacht - zwischen verhaltensbezogenen und anlagenbezogenen Einwirkungen. Gehen Immissionen in erster Linie von einer technischen Anlage aus, regelt das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) die Zulassung solcher Anlagen und die zulässigen Betriebszeiten. Einzelheiten finden sich oft in Verordnungen, die auf dem BImschG beruhen. Für die Genehmigung von solchen Anlagen und die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften ist das Landesumweltamt (LUA) zuständig.

Gehen Immissionen in erster Linie vom Verhalten von Personen aus (z.B. Besucherlärm bei Veranstaltungen, unnötiges Laufenlassen von PKW-Motoren, Störungen der Nachtruhe), so ist das Ordnungsamt zuständig.

Die genannten Zuständigkeiten überschneiden sich an einigen Stellen. So regelt z.B. die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) die Lärmobergrenzen und Betriebszeiten von Rasenmähern, Freischneidern und ähnlichen Geräten. Das Ordnungsamt hat aber nach der Immissionsschutzzuständigkeitsverordnung des Landes die Einhaltung der Betriebsregeln zu überwachen

Neben den öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften bestehen häufig zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung nach dem BGB. Derjenige, der sich gestört fühlt, kann selbst oder über einen Anwalt solche Ansprüche gegen den Verursacher geltend machen.

Das Ordnungsamt kann unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen vom Gebot der Nachtruhe und der Vermeidung belästigenden Lärms erteilen, z.B. für Dorffeste.

Rechtsgrundlagen
Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG)
Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG)
Verordnung zur Regelung der Zuständigkeit auf dem Gebiet des Immissions- und Strahlenschutzes (Immissionsschutzzuständigkeitsverordnung- ImSchZV)
Alle Gesetze und Verordnungen aus dem Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums Immissionsschutz

Notwendige Unterlagen

  • Verstöße können formlos angezeigt werden. Wichtig für die Ahndung sind möglichst genaue Angaben zur Zeit und Art, z.B. Lärmprotokolle, unterzeichnet von mehreren Zeugen. Für Anträge auf Ausnahmezulassungen sind genaue Angaben zum Ort und zur Art der Einwirkung zu machen, möglichst unter Beifügung einer Skizze, eines Ablaufplans bei Veranstaltungen usw.
  • Zum Verbrennen im Freien: siehe Lagerfeuer
  • Zu Feuerwerken: siehe Pyrotechnische Erzeugnisse

Ansprechpartner

Ordnungsamt

Herr Ahlfeld
Telefon: (033204) 39180
E-Mail senden

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Rechtsamt

Herr Zado
Telefon: (033204) 39160
E-Mail senden




Schulen

+
Einschulung, beantragen

Kurzinformationen
Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres. Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember das sechste Lebensjahr vollenden, werden auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen. In begründeten Ausnahmefällen können Kinder aufgenommen werden, die nach dem 31. Dezember, jedoch vor dem 1. August des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden. Die Anmeldung erfolgt bis zum 28. Februar in der zuständigen Grundschule. Adresse der zuständigen Grundschule siehe Schulprträts im Land Brandenburg

Der erste Schultag ist für alle Schülerinnen und Schüler, auch für Schulanfänger, Montag, der 31. August 2009.

Beschreibung
Vor Beginn der Schulpflicht besteht für alle Kinder die Pflicht, an einer schulärztlichen Untersuchung durch die Gesundheitsämter teilzunehmen.

Sowohl im Kita-Gesetz als auch im Schulgesetz ist festgelegt, wie die Sprachstandsfeststellung und die Sprachförderkurse in den Kindertagesstätten in Abstimmung mit den zuständigen Grundschulen bestimmt werden. Ziel der Sprachstandsfeststellung ist es, Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf in ihrer sprachlichen Entwicklung vor der Einschulung zu erkennen und zu fördern.

FLEX - Klassen (Flexible Eingangsphase) sind jahrgangsgemischte Klassen 1 und 2 mit einer individuellen Verweildauer von 1 bis 3 Jahren in der Schuleingangsphase. Schneller lernende Schülerinnen und Schüler können nach einem Jahr überspringen, während langsam lernende Schülerinnen und Schüler 3 Jahre verweilen können, ohne dass dieses auf die Schulzeit angerechnet wird.

Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 erstellen die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 1 eine Lernentwicklungsdokumentation (Portfolio). Zusammen mit dem Klassenlehrer werden die Entwicklungsschritte dokumentiert, sodass die Eltern einen täglichen Überblick über die Lernfortschritte oder den Förderbedarf haben.

Am Ende der Jahrgangsstufe 2 gibt es das erste Notenzeugnis. Ab Jahrgangsstufe 3 erhalten die Schüler jeweils zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende Zeugnisse mit Noten.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden im 1.Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 verbindlich zentrale Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben.

  • In folgenden Fächern wird in der Grundschule unterrichtet:
  • ab 1. Schuljahr
  • Deutsch
  • Sachunterricht
  • Mathematik
  • Sport
  • Ästhetik (Musik und Kunst)
  • ab 3. Schuljahr
  • erste Fremdsprache
  • ab 5. Schuljahr
  • Naturwissenschaften
  • Gesellschaftswissenschaften
  • Wirtschaft – Arbeit – Technik (WAT)
  • Lebensgestaltung – Ethik – Religionskunde (L-E-R)

Das Brandenburgische Schulgesetz sieht vor, dass die Einrichtung von Leistungs- und Begabungsklassen (LuBK) ab Jahrgangsstufe 5 möglich ist. Seit dem Schuljahr 2008/09 sind an 30 Gymnasien und einer Gesamtschule in öffentlicher Trägerschaft sowie an vier Gymnasien in freier Trägerschaft Leistungs- und Begabungsklassen eingerichtet.

In der Jahrgangsstufe 6 nach den Weihnachtsferien werden die Grundschulgutachten erstellt und durch die Klassenkonferenz beschlossen.

Rechtsgrundlagen
Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz- BbgSchulG)
Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule (Grundschulverordnung- GV)
Grundsätze zur Arbeit in der flexiblen Eingangsphase (FLEX)
Zweites Gesetz zur Ausführung des Achten Buches des Sozialgesetzbuches - Kinder- und Jugendhilfe - (Kindertagesstättengesetz- KitaG)

Notwendige Unterlagen
Geburtsurkunde des Kindes

Fristen
Anmeldung bis 28. Februar

Kosten
keine

Ansprechpartner
Hauptamt

Frau Rochhausen
Telefon: (033204) 39145
E-Mail senden

Formulare
Antrag auf Besuch einer anderen als der zuständigen Grundschule

Fahrtkostenerstattung für Schüler, beantragen

Kurzinformationen

  • Voraussetzung für die Gewährung des Fahrtkostenzuschusses ist der Besuch des nächstgelegenen Oberstufenzentrums bzw. der nächstgelegenen beruflichen Ersatzschule sowie die Überschreitung der Entfernungsgrenze
  • in der Primarstufe von 2,0 km,
  • in der Sekundarstufe I von 4,5 km und
  • in der Sekundarstufe II von 6,0 km.
  • Es gilt der Fußweg in der einfachen Entfernung von der Haustür bis zum Eingang der Schule.
  • Nicht anspruchsberechtigt sind Schülerinnen, Schüler und Auszubildende der Oberstufenzentren, denen eine Ausbildungs- oder Arbeitsvergütung gezahlt wird.

Beschreibung
Die notwendigen Fahrtkosten werden bei Vorliegen der Voraussetzungen abzüglich des Eigenanteils, bei einkommensschwachen Personensorgeberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern in voller Höhe zurückerstattet. Der Antrag auf Erstattung der Fahrkosten muss vor Beginn des Erstattungsanspruchs gestellt werden und kann per Post zugesandt werden. Abrechnungstermine für die Fahrtkosten sind der 01. April bzw. 01. Oktober des Jahres.

Für Schülerinnen und Schüler, für die auf Grund der Entfernung zwischen ihrer Hauptwohnung und den jeweils zuständigen bzw. nächstgelegenen oder nächsterreichbaren Schulen eine Unterbringung am Schulort notwendig ist, werden die Kosten in der Primarstufe und der Sekundarstufe I für wöchentliche und in der Sekundarstufe II für 14-tägige Familienheimfahrten erstattet. Notwendig im Sinne dieser Satzung ist die Unterbringung am Schulort, wenn die tägliche Fahrzeit (Hin- und Rückfahrt) mit öffentlichen Verkehrsmitteln 3 Stunden überschreitet.

Rechtsgrundlagen
§ 112 Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz- BbgSchulG)
(Satzung über die Erstattung von Schülerfahrtkosten)

Notwendige Unterlagen

  • Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten beim Besuch Oberstufenzentren und beruflichen Ersatzschulen, mit Bestätigung der besuchten Schule (Stempel und Unterschrift)
  • Originalfahrausweise bei Abrechnung der Fahrtkosten nach Bewilligung
  • evtl. Sozialhilfebescheide / Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht bei der zu Grunde gelegten Einkommensgrenze (s. Befreiungsverordnung in der jeweils gültigen Fassung)

Fristen
01. April bzw. 01. Oktober des Jahres

Kosten
keine

Ansprechpartner
Hauptamt

Frau Rochhausen
Telefon: (033204) 39143
E-Mail senden

Formulare
Antrag auf Ausstellung einer Schuelerfahrkarte fuer Schueler an allgemein bildenden Schulen
Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten (allgemein)

Grundschulen

Kurzinformationen
Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres. Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember das sechste Lebensjahr vollenden, werden auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen. In begründeten Ausnahmefällen können Kinder aufgenommen werden, die nach dem 31. Dezember, jedoch vor dem 1. August des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden. Die Anmeldung erfolgt bis zum 28. Februar in der zuständigen Grundschule. Adresse der zuständigen Grundschule siehe Schulporträts im Land Brandenburg

Der erste Schultag ist für alle Schülerinnen und Schüler, auch für Schulanfänger, Montag, der 31. August 2009.

Beschreibung
FLEX - Klassen (Flexible Eingangsphase) sind jahrgangsgemischte Klassen 1 und 2 mit einer individuellen Verweildauer von 1 bis 3 Jahren in der Schuleingangsphase. Schneller lernende Schülerinnen und Schüler können nach einem Jahr überspringen, während langsam lernende Schülerinnen und Schüler 3 Jahre verweilen können, ohne dass dieses auf die Schulzeit angerechnet wird.

Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 erstellen die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 1 eine Lernentwicklungsdokumentation (Portfolio). Zusammen mit dem Klassenlehrer werden die Entwicklungsschritte dokumentiert, sodass die Eltern einen täglichen Überblick über die Lernfortschritte oder den Förderbedarf haben.

Am Ende der Jahrgangsstufe 2 gibt es das erste Notenzeugnis. Ab Jahrgangsstufe 3 erhalten die Schüler jeweils zum Schulhalbjahr und zum Schuljahresende Zeugnisse mit Noten.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden im 1.Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 verbindlich zentrale Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben.

  • In folgenden Fächern wird in der Grundschule unterrichtet:
  • ab 1. Schuljahr
  • Deutsch
  • Sachunterricht
  • Mathematik
  • Sport
  • Ästhetik (Musik und Kunst)
  • ab 3. Schuljahr
  • erste Fremdsprache
  • ab 5. Schuljahr
  • Naturwissenschaften
  • Gesellschaftswissenschaften
  • Wirtschaft – Arbeit – Technik (WAT)
  • Lebensgestaltung – Ethik – Religionskunde (L-E-R)

Das Brandenburgische Schulgesetz sieht vor, dass die Einrichtung von Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK) ab Jahrgangsstufe 5 möglich ist. Seit dem Schuljahr 2008/09 sind an 30 Gymnasien und einer Gesamtschule in öffentlicher Trägerschaft sowie an vier Gymnasien in freier Trägerschaft Leistungs- und Begabungsklassen eingerichtet.

In der Jahrgangsstufe 6 nach den Weihnachtsferien werden die Grundschulgutachten erstellt und durch die Klassenkonferenz beschlossen.

Rechtsgrundlagen
Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz- BbgSchulG)
Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule (Grundschulverordnung- GV)
Grundsätze zur Arbeit in der flexiblen Eingangsphase (FLEX)

Ansprechpartner
Hauptamt

Frau Rochhausen
Telefon: (033204) 39143
E-Mail senden

Formulare
Antrag auf Besuch einer anderen als der zuständigen Grundschule

Schulbesuch

Ansprechpartner
Hauptamt

Frau Rochhausen
Telefon: (033204) 39143
E-Mail senden

Formulare
Antrag auf Besuch einer anderen als der zuständigen Grundschule

Steuern

+
Hundesteuer

Kurzinformationen
Die Hundesteuer wird auf der Grundlage der Hundesteuersatzung der jeweiligen Gemeinde erhoben. Mit ihr werden neben der Finanzierung der Ausgaben, die eine Kommune zu tätigen hat, vor allem ordnungspolitische Ziele verfolgt, um die Zahl der gehaltenen Hunde zu begrenzen. Steuerpflichtig ist der Hundehalter, also jeder, der einen Hund in seinem Haushalt oder Betrieb aufgenommen hat. Dabei ist es zweitrangig, wer tatsächlicher Eigentümer des Hundes ist. Halten mehrere Personen gemeinsam einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner. Zu entrichten ist die Steuer an diejenige Stadt, in der der Hundehalter seinen Hauptwohnsitz angemeldet hat.

Beschreibung
Die Steuerpflicht beginnt in der Regel mit dem Ersten des Monats, in dem der Hund aufgenommen wurde. Neugeborene Hunde gelten mit Ablauf des dritten Monats nach der Geburt, zugelaufene Hunde mit Ablauf von einem Monat nach dem Zulauf als angeschafft. Bei Wohnortwechsel beginnt die Steuerpflicht bei Zuzug mit dem Ersten des auf den Zuzug folgenden Monats und endet bei Wegzug mit Ablauf des Monats, in dem der Halter wegzieht. Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund abgeschafft wird, abhanden kommt oder stirbt. Auf Antrag kann für bestimmte Hunde eine Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung gewährt werden. Dies allerdings nur, wenn der Hund für den angegebenen "Verwendungszweck" (z.B. als Blindenhund, Rettungshund usw.) geeignet ist. Der Antrag ist spätestens zwei Wochen vor Beginn des Monats, in dem die Steuervergünstigung wirksam werden soll, schriftlich an das Steueramt zu stellen. Ein erfolgreicher Antrag ist ein Jahr gültig. Danach muss er erneut gestellt werden.

Die meisten Bundesländer führen eine so genannte Rasseliste, in der bestimmte, als gefährlich eingestufte Hunderassen aufgeführt sind. Für diese wird meist eine erhöhte Hundesteuer erhoben. Des Weiteren muss beim Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde eine Erlaubnis zur Haltung eines betroffenen Hundes beantragt werden.

Rechtsgrundlagen
Hundesteuersatzung der Stadt Beelitz 

Ansprechpartner
Kämmerei

Frau Ebert
Telefon: (033204) 39175
E-Mail senden

Herr Brunke
Telefon: (033204) 39176
E-Mail senden

Formulare
Vordruck für Hundesteueran- und -abmeldung

Merkblätter
Hundesteuersatzung der Stadt Beelitz

Vergnügungssteuer

Kurzinformationen
tbd

Beschreibung
tbd

Rechtsgrundlagen
Vergnügungssteuersatzung der Stadt Beelitz 

Ansprechpartner
Kämmerei

Frau Ebert
Telefon: (033204) 39175
E-Mail senden

Herr Brunke
Telefon: (033204) 39176
E-Mail senden

Formulare
Vordruck für Vergnügungssteuererklärung

Merkblätter
Vordruck Vergnügungssteuer Einzelaufstellung

Straßenverkehr

+
Öffentliche Verkehrsflächen, Absperr- oder Aufstellgenehmigung beantragen

Kurzinformationen

Antrag auf Nutzung öffentlicher Flächen

Wer öffentliche Flächen anders als Bestimmungsgemäß nutzen will, z.B. um einen Container oder ein Gerüst aufzustellen oder Materialien zu lagern, muss diese Nutzung beantragen.

Für die Nutzung der Fläche der Stadt Beelitz ist ein formloser Antrag an das Ordnungsamt zu stellen. Hierfür sind die Angabe der Dauer der Nutzung, die Größe der genutzten Fläche, der Nutzungsgrund und der Ort der Nutzung von Bedeutung.

Ist öffentliche Verkehrsfläche betroffen (z.B. ein Gehweg, die Straße oder ein Parkplatz) ist ein zusätzlicher Antrag beim Landratsamt - Straßenverkehrsamt notwendig.

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Herr Rother
Telefon: (033204) 39181
E-Mail senden

Merkblätter
Kontaktdaten Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachbereich II – Sicherheit, Ordnung und Verkehr

Öffentliche Verkehrsflächen, Sondernutzung

Kurzinformationen
Eine Sondernutzung liegt vor, wenn die Benutzung der Straße über den Gemeingebrauch hinausgeht und diesen beeinträchtigt. Gemeingebrauch ist die jedermann zustehende Befugnis, die Straßen im Rahmen der Widmung und der Verkehrsvorschriften zu benutzen.

Beschreibung
Die Sondernutzungserlaubnis wird nur auf Antrag erteilt. Der Antrag ist in der Regel schriftlich, spätestens 14 Tage vor der beabsichtigten Ausübung mit Angabe über Ort, Art, Umfang und Dauer der Sondernutzung beim Fachbereich Straßenverkehr zu stellen. Dem Antrag sind Pläne, Zeichnungen oder andere, geeignete Unterlagen zur Verdeutlichung beizufügen. Die Benutzung ist erst zulässig, wenn die Erlaubnis erteilt ist. Die Genehmigungen werden erteilt, soweit es die Örtlichkeit zulässt. Für die Erteilung der Sondernutzung werden Gebühren in unterschiedlicher Höhe erhoben. Bei den Sondernutzungen ist zu unterscheiden zwischen:

  • gewerblicher Sondernutzung, wie z. B.
  • Außengastronomie (Tische und Sitzgelegenheiten)
  • Verkaufsstände (Obst. Gemüse, Blumen, Zeitschriften, Bücher
  • Anbringung von mobile Werbeschildern (Plakatierung)
  • Info-Stände von politischen Verbänden oder gemeinnützigen Vereinen
  • Werbung (Promotionstände, Flyerverteilung, Produktproben etc.)
  • Plakatierungen zur Ankündigung von Zirkusgastspielen, Wahlwerbung
  • Nutzung eines öffentlichen Bades für einen Schwimmwettbewer
  • Straßenhandel (Speiseeis, Obst, Gemüse, Blumen) in mobiler Form, d.h. beweglich ohne Einnahme eines festen Standplatzes
  • Durchführung von Filmaufnahmen
  • Durchführung von Veranstaltungen oder Straßenfesten und baulicher Sondernutzung, wie z. B.
  • Aufstellen von Bauzäunen, Baumaschinen, Baugerüsten oder Containern
  • Lagerung von Baumaterial

Darüberhinaus gibt es noch erlaubnisfreie Nutzungen, wie z.B. die Ausschmückung von Straßen und Häuserfronten für Feiern, Feste, Umzüge und ähnliche Veranstaltungen. Die Inanspruchnahme erlaubnisfreier Sondernutzungen kann ganz oder teilweise untersagt werden, wenn Belange des Verkehrs dies vorübergehend oder auf Dauer erfordern.

Rechtsgrundlagen
Brandenburgisches Straßengesetz (BbgStrG)
Bundesfernstraßengesetz (FStrG)
Verordnung über die Erhebung von Verwaltungsgebühren für Amtshandlungen der Straßenbaubehörden (StrVwGebO)
Verordnung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an Landesstraßen (Sondernutzungsgebührenverordnung- LSonGebV)
Verordnung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an Bundesfernstraßen (Sondernutzungsgebührenverordnung- BSonGebV)
Sondernutzungssatzung der Stadt Beelitz

Notwendige Unterlagen

  • Antrag mit Angaben über Ort, Art, Umfang und Dauer der Sondernutzung
  • Erläuterungen, Zeichnungen, textliche Beschreibungen, Karten oder sonstiges

Ist mit der Sondernutzung eine Behinderung oder Gefährdung des Verkehrs oder eine Beschädigung der Straße oder die Gefahr einer solchen Beschädigung verbunden, so muss der Antrag Angaben darüber enthalten, in welcher Weise den Erfordernissen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs sowie des Schutzes der Straßen Rechnung getragen wird.

Kosten
Gebühren laut Satzungen der Stadt Beelitz. Diese können im Ratsinformationssystem der Stadt unter den folgenden Links eingesehen werden:

Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Sondernutzung an Straßen in der Stadt Beelitz (Sondernutzungsgebührenordnung)
  1. Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Sondernutzung an Straßen in der Stadt Beelitz (Sondernutzungsgebührenordnung)

Ansprechpartner
Ordnungsamt

Frau Wilke
Telefon: (033204) 39182
E-Mail senden

Herr Ahlfeld
Telefon: (033204) 39180
E-Mail senden

Merkblätter
Kontaktdaten Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachbereich II – Sicherheit, Ordnung und Verkehr

Amtsblatt - Satzungen

+

Amtsblätter

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Satzungen

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Geoportal

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Link zum Geoportal Beelitz:
https://www.geoportal-beelitz.de/

Wahlergebnisse

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Ergebnis der Kommunal- und Europawahl 2014 in Beelitz

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Ergebnisse der Kommunalwahl in Brandenburg am 25. Mai 2014 in Beelitz
Kreistagswahl 2014 Stadt-Beelitz
Kommunawahl 2014 Stadtverordnetenversammlung Beelitz
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Beelitz
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Buchholz
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Busendorf
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Elsholz
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Fichtenwalde
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Reesdorf
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Rieben
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Salzbrunn
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Schäpe
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Schlunkendorf
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Wittbrietzen
Kommunawahl 2014 Ortsbeirat Zauchwitz
Ergebnisse der Europawahl am 25. Mai 2014 in Beelitz
Europawahl 2014 Potsdam-Mittelmark Stadt-Beelitz
DOWNLOAD:

Ausführliche Informationen mit Sitzverteilung und Kandidateneinzelergebnissen
Wahlergebnisse SVV und Ortsbeiräte Beelitz

Übersicht mit Wahlbeteilung und Listenergebnissen:
Wahlergebnisse Europa- und Kommunalwahl 2014 in Beelitz

Übersicht der Parteien nach Stimmbezirken:
Übersicht der SVV Wahlergebnisse nach Stimmbezirken

Ergebnisse der Landtagswahl 2014 in Brandenburg

+
Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg am 14. September 2014 in Beelitz

Vorläufiges Gesamtergebnis Erststimme:

Landtagswahl 2014 Erststimme Stadt-Beelitz

Download der Einzelergebnisse der Wahlbezirke für die Erststimme in Tabellenform:
Landtagswahl Brandenburg 2014 Einzelergebnisse Erststimme
(Link zu erststimmenbeelitz.xls)

Vorläufiges Gesamtergebnis Zweitstimme:

Landtagswahl 2014 Zweitstimme Stadt-Beelitz

Download der Einzelergebnisse der Wahlbezirke für die Zweitstimme in Tabellenform:
Landtagswahl Brandenburg 2014 Einzelergebnnisse Zweitstimme
(Link zu zweitstimmenbeelitz.xls)

Zweitstimmen im Vergleich: Landtagswahl 2009 und 2014

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